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„Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals“ angespielt: JRPG mit zeitlosem Charme

Wer hier im Blog meine Gaming-Beiträge verfolgt, hat wohl oder übel mitbekommen, dass ich ein großer RPG-Fan bin. Beispielsweise ist „Final Fantasy VI“ immer noch mein absolutes Lieblingsspiel. In den letzten Jahren habe ich aus dem Bereich der JRPGs aber auch Titel wie „Ni No Kuni 2: Revenant Kingdom“ und natürlich ganz besonders eines meiner Highlights, „Persona 5“, lieb gewonnen. Die Reihe „Dragon Quest“ existiert wiederum bereits seit NES-Zeiten – eine Schande also, dass ich erst mit Teil 11 den Einstieg wage.

Allerdings bin ich sicherlich nicht der einzige, dem „Dragon Quest“ ein Begriff gewesen ist, der sich aber bisher mehr oder minder unfreiwillig von der Reihe ferngehalten hat. Denn die meisten Serienteile und Ableger haben Europa schlichtweg gar nicht erst erreicht. „Dragon Quest XI“ ist nun jedoch eine offizielle deutsche Veröffentlichung beschert – mit einem herrlichen Retro-Wendecover, wie ihr im Artikelbild erspäht. Und nach meinem Anspielen kann ich sagen, dass nichts passender wäre.

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Video-Link: https://youtu.be/FBaE0mNexTs

Denn wo „Final Fantasy XV“ die Serie noch weiter von den klassischen JRPG-Wurzeln entfernt hat, besinnt sich „Dragon Quest XI“ auf das exakte Gegenteil. Oldschool-MIDI-Musik, Sound-Einsprengsel wie aus 8-bit-Zeiten, ein rundenbasiertes Kampfsystem und klassische Anime-Charaktere entführen den Spieler fast schon auf eine Zeitreise. Die Figuren wurden dabei von Akira Toriyama gestaltet, den selbst der größte Anime- und Manga-Muffel indirekt kennen dürfte. Denn Toriyama ist der Erfinder eines so ein ganz klein bisschen erfolgreichen Franchises namens „Dragon Ball“.

Wie bereits erwähnt, ist „Dragon Quest XI“ für mich nun auch der Einstieg in diese Spielreihe. Und durchgespielt habe ich das Game noch lange nicht – da will ich euch keinen Quatsch erzählen. Die Spielzeit soll ca. 40-60 Stunden betragen, je nachdem was man in der Spielwelt alles so treibt. Und von letzterer bin ich nach den ersten Spielstunden sehr begeistert: Wow, endlich mal wieder ein JRPG, das sich traut kunterbunt zu sein! Herrlich, wie die Spielwelt einerseits märchenhaftes Fantasy-Flair verströmt, aber andererseits auch Anime-Charme bietet. Dabei mag das Game technisch nun nicht an vorderster Front spielen, aber das Art Design strotzt vor Liebe zum Detail.

Zumal die Städte und Dörfer im Spiel wirklich detailreich gestaltet wurden, was manch matschige Texturen oder eine gewisse Polygonarmut wieder ausgleicht. Ohnehin fällt das nicht so ins Gewicht, da man sich hier eben gar nicht an einem realistischen Stil wie etwa bei „The Witcher 3: Wild Hunt“ versucht, sondern voll in den Comic-Look eintaucht. Und auf einer PlayStation 4 Pro sieht „Dragon Quest XI“ mit seinem eigenständigen, kunterbunten Look wirklich ansehnlich aus. Die Ästhetik des Spiels wird dabei auf Screenshots und Gameplay-Videos nicht ausreichend eingefangen, finde ich. Ich war etwa bei den Charakter-Designs erst skeptisch, habe mich aber schnell an die eigenwilligen Proportionen gewöhnt.

Erfrischend finde ich auch das rundenbasierte Kampfsystem, das größtenteils ohne viel Schnickschnack auskommt: Es gibt normale Attacken, die Möglichkeit Items in Kämpfen zu verwenden sowie Zaubersprüche rauszuknallen. Zudem könnt ihr einen besonderen Status erhalten, wenn ihr besonders viel Schaden eingesteckt oder ausgeteilt habt. Aber im Wesentlichen handelt es sich hier um ein klassisches, rundenbasiertes Kampfsystem, wie man es auch von JRPGs aus der 16-bit-Ära kennt. Andere Titel wie „Persona 5“ sind da deutlich experimenteller. Das geht aber völlig in Ordnung, denn ich hatte bei den Kämpfen mit den meist niedlich aussehenden Monstern viel Spaß.

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Video-Link: https://youtu.be/KdHYS2OWYW0

Zumal ihr alle Monster schon beim Erkunden der Spielwelt erblickt – zufällige Kämpfe bleiben also glücklicherweise aus. Ohnehin sind die meisten Gefechte aber recht fix abgewickelt und der Schwierigkeitsgrad generell eher niedrig angesetzt. Falls euch „Dragon Quest XI“ zu leicht ist, habt ihr aber anfangs die Möglichkeit selbst einige Hürden hinzuzufügen – z. B. dass ihr bei Kämpfen generell nicht fliehen könnt oder keine Shops aufsuchen dürft. Ist aber eher etwas für die Hardcore-Fans, denke ich.

Enttäuscht bin ich nur etwas vom Soundtrack: „Dragon Quest XI“ beginnt im Intro mit einem grandiosen Orchester-Stück, holzt euch im Spiel dann aber nur MIDI-Tracks um die Ohren. Das hat manchmal einen gewissen Retro-Charme, liegt aber irgendwie nicht so ganz auf der Höhe der Zeit. Zumal der Soundtrack auch in Japan auf CD, eingespielt von einem kompletten Orchester, vorliegt. Hier wäre es ein Traum gewesen jene Umsetzungen auch ins Spiel an sich einzubinden. Gut, aber man kann nicht alles haben.

Storytechnisch spielt „Dragon Quest XI“ in der mittelalterlichen Fantasy-Welt Erdrea. Einen Preis für Innovation wird man hier nicht gewinnen, das war aber sicherlich auch nicht das Ziel der Entwickler. So entpuppt sich der von euch selbst benannte Hauptcharakter, wie so oft in JRPGs, als mystischer Held, der mit allerlei dunklen Kräften aufräumen soll und deswegen sein Heimatdorf verlässt. Mehr als die etwas einfallslose, aber immerhin stringent und durchaus emotional erzählte Hauptgeschichte, haben mir die Charaktere zugesagt.

Der überdreht-charmante Schauspieler Sylvando, der Dieb Erik, welcher sich rasch zum besten Kumpel des Helden mausert, die beiden Magier-Schwestern Serena und Veronica, die Martial-Arts-Kämpferin Jade sowie der alte Mann Rab haben jeweils klar erkennbare Persönlichkeiten und trumpfen in Dialogen teilweise mit überraschend viel Wortwitz auf. Über die Akzente kann man sich aber ein wenig streiten – Rab ist so ein deftiger Schotte, da staunt man ganz schön. Deutsche Sprachausgabe gibt es übrigens nicht – immerhin aber gut geschriebene, deutsche Untertitel.

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Video-Link: https://youtu.be/1pY5lVpi4U0

Bisher gefällt mir „Dragon Quest XI“ nach einigen Spielstunden wirklich super. Man merkt aber schon, dass das Spiel ein Zeitfresser par excellence sein wird. Auch die Aufwertung der Charaktere, erinnert mit diesem Fähigkeiten-Brett etwas an „Final Fantasy X“ ist super gelöst. Zumal auch der kunterbunte Look und die eher positive Grundstimmung des Spiels zum Weiterspielen einladen. Allerdings handelt es sich hier wirklich um ein extrem klassisches JRPG, das sich einwandfrei an diejenigen richtet, welche Fans des Genres sind und z. B. von den neueren „Final Fantasy“ eher enttäuscht wurden.

Doch klassische Tugenden aufzugreifen und zu verfeinern, das ist nun beileibe nichts schlechtes. Ich freue mich jedenfalls, dass ich mit „Dragon Quest XI“ nun den Einstieg in die Reihe gewagt habe. Falls ihr euch mit dem Anime-Look anfreunden könnt und nach einem JRPG mit einem gewissen Nostalgiefaktor sucht, aber um die 16-bit-Retro-Grafik-Welle einen Bogen macht, dann schaut wirklich mal bei „Dragon Quest XI“ rein. Genau wie ich, könntet ihr sehr positiv überrascht werden.

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Google Chrome Umfrage: Gefällt euch das neue Design?

Google Chrome ist mein Browser der Wahl. Täglich nutze ich das Programm sowohl am Phone als auch am Desktop-PC und Notebook, um das WWW zu durchkämmen. Mittlerweile ist die Version 69 da, welche zahlreiche Änderungen mit sich gebracht hat. Sascha hat dazu auch schon einen Beitrag verfasst. So hat Google abseits des neuen Designs auch ein paar Funktionen verbessert – etwa für Auto-Fill. Doch wie es so mit optischen Neuerungen in geliebter Software ist: Die einen lieben sie sofort und die anderen hassen sie sofort.

Immerhin könnt ihr in der neuen Chrome-Version nun auch mehr personalisieren: Etwa dürft ihr in Seiten für „Neuer Tab“ eigene Lesezeichen einbinden. Ja, auch eigene Hintergründe dürft ihr nun zudem reinkleistern. Trotzdem sind aber nicht alle glücklich mit der neuen Version. Caschy etwa hat ebenfalls über das Re-Design philosophiert. Er stört sich daran, dass er nicht mehr so einfach einzelne Tabs in ein neues oder anderes Fenster ziehen kann. Stattdessen wird bei ihm das ganze Fenster mitgezogen.

Folgerichtig hat Caschy euch auch erklärt, wie ihr zum alten Design zurückwechseln könnt -steht im oben verlinkten Post. Mir persönlich gefällt das neue Design recht gut und ich empfinde es eher als gelungene Evolution und nicht als Revolution. Das mag bei euch aber völlig anders aussehen. Lese ich mir eure bisherigen Comments durch, scheint ihr aber auch eher auf technische Bugs zu stoßen und mit den visuellen Änderungen größtenteils d’ac­cord zu gehen.

Doch nun mal Butter bei die Fische: In unserer neuen Umfrage wollen wir von euch wissen, was ihr vom Chrome-Redesign haltet: Gefällt es euch? Steht ihr dem euer mit einem Schulterzucken gegenüber? Oder findet ihr es besch…eiden? Falls ihr euch noch ausführlicher äußern wollt, tut das natürlich abseits der Umfrage auch gerne in den Kommentaren! Ich bin auf eure Meinungen und die Umfrageergebnisse mehr als gespannt.

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post’s poll.

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3D-Drucker: Welches Filament für welchen Einsatzzweck?

Die günstigsten und verbreitetsten 3D-Drucker schmelzen Kunststoff von Filamentrollen und schichten ihn zu Modellen auf. Es gibt etliche verschiedene Materialien, Farben und Formen. Wir erläutern, wie sich die unterschiedlichen Materialien drucken und verwenden lassen.

Die ersten 3D-Drucker haben Filament aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) verarbeitet. Das Material ist stabil, aber nicht einfach zu drucken: Ohne beheiztes Druckbett und einem geschlossenen Bauraum ist die Verarbeitung praktisch unmöglich. Das treibt die Kosten für den Drucker nach oben und hebt die Einstiegshürde. Später begann das leichter zu druckende PLA seinen Siegeszug, das aber weit bruchempfindlicher ist. Inzwischen bietet der Markt etliche verschiedene Materialien mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen.

Und damit nicht genug: Selbst Filamente verschiedener Hersteller unterscheiden sich durchaus – trotz gleicher Bezeichnung. Selbst Filamente ein und desselben Herstellers weisen abhängig von der Farbe teils leicht abweichende Eigenschaften auf. Für den perfekten Druck ist es deshalb immer notwendig, sich an das Optimum in Sachen Einstellungen heranzutasten.

Wer Filament lagert, sollte es möglichst kühl, dunkel und vor allem trocken lagern. In der Praxis hat sich die Lagerung in luftdichten Zip-Tüten und dem Einsatz von Trockengranulat als zuverlässig herausgestellt, denn manche der Kunststoffe ziehen im Laufe der Zeit Wasser und lassen sich dann nicht mehr gut verarbeiten.

Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt, etwas mehr für sein Druckmaterial auszugeben. Billiges Filament funktioniert zwar ebenso, allerdings ist die Nutzung von Noname-Kunststoff ein Glücksspiel: Von unregelmäßig dicken Filamenten bis hin zu unsauber aufgewickeltem Material gibt es zahlreiche Probleme mit Low-Budget Material.

Die Eckdaten für die Druck-Settings finden sich in unserer Übersicht der bekanntesten Materialien.

Polylactide (PLA), auch Polymilchsäure genannt, ist eines der am meisten verbreiteten Materialien für 3D-Drucker. Das liegt vor allem an der verhältnismäßig unkomplizierten Verarbeitung und am günstigen Preis. Zudem kann jeder FDM-Drucker damit umgehen, da es kein beheiztes Druckbett benötigt. Beispiele für günstige Modelle sind die kürzlich getesteten Drucker Da Vinci Mini w+ (Testbericht) und Duplicator i3 Mini (Testbericht).

Das biologisch abbaubare Thermoplast wird aus erneuerbaren Ressourcen wie Zuckerrohr, Maisstärke oder Kartoffelstärke und nicht aus Erdöl hergestellt. PLA findet auch Anwendung im medizinischen Bereich: Implantate beispielsweise lösen sich innerhalb von wenigen Jahren auf und werden im Körper in ungefährliche Milchsäure umgewandelt. Das gilt allerdings nur für reines PLA. Bunte Filamente für 3D-Drucker sind mit verschiedenen Farb- und Zusatzstoffen versetzt; deren genaue chemische Zusammensetzung ist meist ein Geheimnis der Hersteller. So eignet sich PLA nicht für den Druck von Bechern, Brotboxen oder ähnlichen Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen sollen.

Drucke aus PLA sind robust, aber spröde. Die Schmelztemperatur liegt mit 160 bis 220 Grad Celsius verhältnismäßig niedrig. Der Druck klappt auch auf unbeheizten Druckbetten, wer jedoch ein beheiztes Druckbett verwenden möchte, sollte dessen Temperatur auf 50 bis 60 Grad Celsius einstellen. Da das Material nur langsam abkühlt, sollte während des Druckes ein Lüfter laufen. Dieser kühlt das Filament und sorgt so für ein besseres Druckergebnis. Während des Druckvorgangs entstehen zwar Gerüche, aber keine giftigen Ausdünstungen. Der Druck kann also auch ohne Abluft in Wohnräumen stattfinden.

Nachteile von 3D-Drucken aus PLA sind neben der bereits erwähnten Sprödigkeit eine schlechte Hitzebeständigkeit:. Ab einer Temperatur von 45 bis 60 Grad weicht das Material auf.

Zur Nachbearbeitung empfiehlt sich der Einsatz von Schleifpapier oder Sprüh-Spachtel. Zum Verkleben eignet sich beispielsweise Sekundenkleber.

Neben einfarbigen Rollen sind auch Sonderformen aus PLA erhältlich. So gibt es beispielsweise halbtransparente, glitzernde oder nachleuchtende Filamente. Es gibt auch Varianten mit Farbwechsel-Eigenschaften bei Wärmeeinwirkung oder UV-Strahlung.

Interessant sind auch die auf PLA-basierenden Sonderformen wie beispielsweise PLA-Tec oder PLA Plus. Dieses Filament hat ähnliche Eigenschaften wie PLA, ist aber hitzebeständiger als thermoplastische Terpolymere wie ABS und zudem deutlich schlagfester.

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) gehört neben PLA zu den am weitest verbreiteten Filamenten. Es ist langlebig und günstig, allerdings etwas anspruchsvoll in der Verarbeitung: Ein Heizbett und ein geschlossener Bauraum sind für den Druck notwendig.

ABS ist ein auf Erdöl basierender Kunststoff und damit auch nicht biologisch abbaubar. Spielzeug wie Legosteine, aber auch Automobilkomponenten oder Rohrleitungen sowie Helme sind häufig aus diesem Material gefertigt.

Es ist sehr schlagfest, aber trotzdem etwas elastisch und zudem hitzebeständig bis circa 100 Grad Celsius. Die optimale Druck-Temperatur liegt zwischen 210 und 250 Grad Celsius. Zur Haftung ist ein beheiztes Druckbett mit einer Temperatur von 80 bis 110 Grad Celsius notwendig. ABS kühlt schnell ab. So ist die Nutzung eines geschlossenen Bauraums von Vorteil, damit neue Druckschichten auf noch warmes Filament gedruckt werden können. Eine aktive Kühlung per Lüfter ist nicht notwendig. Beim Druck des Kunststoffes entstehen giftige Dämpfe, weshalb der Raum, in dem gedruckt wird, unbedingt gut belüftet sein sollte. Wer viel mit dem Material druckt, sollte sich eine Absauganlage zulegen.

Um ABS nachzubearbeiten, bieten sich Schleifpapier oder die Bedampfung mit Aceton an. Aceton greift den Kunststoff an und weicht ihn auf. Das Ergebnis ist eine glatte Oberfläche; einzelne Druckschichten sind nicht mehr erkennbar. Mehr Informationen zur Bearbeitung mit Aceton gibt es hier. Zum Verkleben kommt entweder Sekundenkleber oder spezieller Kunststoffkleber, wie Uhu Plast Special, zum Einsatz.

Das Material steht in zahlreichen Farben zur Verfügung, darunter auch nachleuchtendes oder halbtransparentes ABS.

Das mit Glykol modifizierte Polyethylenterephthalat (PETG) ist ein noch relativ wenig verbreiteter Kunststoff im 3D-Druck. Das Material vereint nach Angaben der Hersteller die Vorteile von PLA und ABS. Das bedeutet, dass es verhältnismäßig einfach zu drucken und trotzdem widerstandsfähig ist.

In seiner Grundform begegnet uns Polyethylenterephthalat (PET) täglich in der Form von Plastikflaschen für Getränke. Die Modifizierung mit Glykol sorgt dafür, dass das Material über bessere Verarbeitungseigenschaften für den 3D-Druck verfügt. Ein Vorteil gegenüber anderen Materialien ist die hohe Transparenz und Beständigkeit.

Das synthetisch hergestellte Filament ist schlagfester als ABS und hitzebeständig bis etwa 90 Grad Celsius. Der Druck erfolgt bei Temperaturen von 210 bis 250 Grad Celsius. Damit die einzelnen Drucklagen vernünftig aneinander haften, ist ein Heizbett mit einer Temperatur von 40 bis 75 Grad Celsius nötig. Eine aktive Kühlung ist empfehlenswert.

PETG neigt dazu, Fäden zu ziehen. Diese lassen sich abschleifen. Flächige Verklebungen gelingen mit Sekundenkleber. Ein großer Vorteil des Materials ist die Witterungsbeständigkeit und die Tatsache, dass das Filament kein Wasser zieht und lebensmittelecht ist. Wer Brotdosen oder Keksausstecher drucken will, sollte also zu PETG greifen.

Zusätzlich zu halbtransparenten Versionen stehen auch Filamente in Neonfarben oder Metalloptik zur Verfügung. Es ist möglich, nahezu transparent zu drucken. Dabei gilt, sich an die idealen Einstellungen heranzutasten und mit Druckgeschwindigkeit und Temperatur zu spielen. Das Ergebnis sind milchig bis nahezu transparente Gegenstände.

Ähnlich wie Gummi verhält sich thermoplastisches Polyurethan (TPU), ein Elastomer auf Basis von Urethan. Das Material eignet sich unter anderem für Stoßdämpfer und Schutzgehäuse.

Durch die hohe Elastizität ist das Drucken mit diesem Material allerdings derweil problematisch. In Druckern mit Bowdenzug-Zuführung klappt die Verarbeitung meist nur nach Hardware-Modifizierungen. Wer das Material trotzdem ausprobieren möchte, sollte sicherheitshalber nur eine kleine Menge zum Testen bestellen und sich im Vorhinein erkundigen, ob sein Drucker mit Flex-Filament zurechtkommt.

Vorteile von TPU sind eine hohe Resistenz gegen Chemikalien, eine hohe Abriebfestigkeit und die geringe Geruchsentwicklung. Das Material ist ungiftig, allergiker- und hautfreundlich. Außerdem ist es UV-beständig und verfügt über eine hohe Witterungsbeständigkeit.

Die Druck-Temperatur variiert je nach Hersteller zwischen 190 und 245 Grad Celsius. Die Verwendung eines beheizten Druckbettes mit 60 bis 90 Grad Celsius ist zwar ratsam, allerdings klappt der Druck auch ganz ohne Heizbett. Der Einsatz eines Lüfters zur Kühlung des Drucks ist sinnvoll und empfehlenswert.

Die Auswahl an Farben ist groß, allerdings wirken diese weit weniger knallig, als bei anderen Materialien. Auch milchig-transparentes TPU wird angeboten.

Drucke aus Holz-Filament haben einen ganz speziellen Charme. Nicht nur, dass die fertigen Objekte wirklich wie aus Holz aussehen und sich so bearbeiten lassen, auch der Holzduft während des Drucks hat seinen Reiz.

Das Filament besteht in den meisten Fällen aus einem Anteil an Echtholz-Partikeln und dem oben beschriebenen PLA. Die Druckeigenschaften sind deshalb ähnlich wie bei PLA.

Die Verarbeitung klappt mit den meisten Druckern, da kein beheiztes Druckbett benötigt wird. Die Extruder-Temperatur liegt zwischen 175 und 250 Grad Celsius. Farbige Unterschiede lassen sich durch Temperaturunterschiede erzeugen: Je wärmer der Druckkopf arbeitet, desto dunkler ist das fertige Ergebnis. So lässt sich sogar eine Holzmaserung darstellen.

Die Vorteile des Materials sind der natürliche Geruch, eine natürliche Haptik und eine einfache Nachbearbeitung. Druckergebnisse lassen sich einfach Schleifen, Kleben und Bohren. Die Nachteile sind eine geringe Stabilität, keine Resistenz gegen Chemikalien und die Tatsache, dass das Filament Wasser zieht. Der fertige Druck würde im Wasser aufquellen und seine Form verlieren.

Angeboten wird das Material in Brauntönen von beige bis nahezu schwarz. Auch Grüntöne sind mittlerweile verfügbar.

Filamente unterscheiden sich unter anderem in Farben und Druckeigenschaften. Die verschiedenen Materialien und ihre Eigenschaften eignen sich vor allem für ganz unterschiedliche Einsatzzwecke.

Für Prototypen und Modellbau reicht meist die Verwendung von einfach zu verarbeitedem PLA. Wer über ein beheiztes Druckbett verfügt und gesteigerten Wert auf Haltbarkeit legt, sollte ABS einsetzen. Falls kein Heizbett verfügbar ist und das Druckergebnis trotzdem stabil und hitzebeständig sein soll, lohnt sich der Blick auf auf die PLA-Varianten PLA-Tec oder PLA+.

Wer halbtransparente Abdeckungen für Lampen oder wasserdichte Vasen drucken möchte, greift auf PETG zurück. Der Kunststoff ist auch für Gegenstände, die mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, die erste Wahl.

Um einen Schutz seiner Actioncam zu fertigen oder vibrationsdämpfende Eigenschaften zu nutzen, kann man auf TPU oder verwandte Filamente zurückgreifen. Die Verarbeitung klappt aber nicht mit allen Druckern.

Zum Druck von Dekorationsgegenständen lohnt sich ein Blick auf die Filamente mit Echtholz-Zusatz. Diese haben eine angenehme Haptik und sehen sehr gut aus. Die Nachbearbeitung ist unproblematisch, die Stabilität allerdings nur mittelmäßig.

Für Sonderanwendungen stehen noch zahlreiche weitere Filament-Exoten zur Verfügung. Die Auswahl reicht von Nylon, über Stein-Filament bis hin zu in Wasser löslichen Materialien.

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Ratgeber: Fitness- und Lauf-Apps für Android

Mit den passenden Apps werden Smartphones zum digitalen Trainer. Wir stellen Programme und Zubehör vor.

Jedes moderne Android-Handy ist voll mit Sensoren. Es erkennt Schritte, kann dank GPS Position und Geschwindigkeit bestimmen und verbindet sich per Bluetooth mit Fitness-Trackern oder Pulsgurten. Die Speicher und Bildschirme sind groß genug, um Trainingseinheiten zu speichern und Anleitungsvideos unterwegs darzustellen. Wir stellen sechs Apps vor, mit denen man den inneren Schweinehund besiegt und aktiver wird.

Mit dem Galaxy S3 führte Samsung 2012 die Fitness-App Samsung Health ein, seit 2015 ist sie für alle Android-Geräte im Play Store erhältlich. Die App ist für die Koreaner mittlerweile der Mittelpunkt für Sport und Wearables geworden. Geräte wie der Gear Fit 2 Pro (Testbericht) oder die Gear Sport (Testbericht) liefern die Rohdaten, die Samsung in der App weiter aufbereitet. Angenehm ist, dass man sich zwar einen Samsung-Account anlegen kann, dieser aber nicht zwingen notwendig ist.

Zu Beginn legte die App beim Training einen Schwerpunkt auf reines Laufen, inzwischen gibt es auch Bodyweight-Übungen, mit denen sich Muskeln trainieren und Fett abbauen lassen. Diese sind durchaus fordernd, entsprechend sollte man sich langsam herantasten. Beim Laufen kann es ein Nutzer bis zum Marathon bringen, wobei wir Einsteigern von so einem schnellen Anstieg abraten. Doch gerade die einfacheren Programme, etwa rund um einen 5-Kilomenter-Lauf, sind ziemlich gut. Vor allem nervt die App den Nutzer so oft, dass man gar nicht anders kann, als sich eine wenig Zeit zu nehmen – und sei es nur, damit die App Ruhe gibt.

Samsung Health ist nicht nur komplett kostenlos, die App lässt sich auch problemlos auf Nicht-Samsung-Handys installieren. Für die Pulsmessung ist nicht zwingend ein Samsung-Wearable notwendig. Im Test konnten wir einen Polar H7 Pulsgurt problemlos mit der App koppeln und für die Herzfrequenzmessung nutzen.

Wir würden die App jedem empfehlen, der einen einfachen Einstieg mit einem leichten Trainingsprogramm sucht. Die Pläne von Samsung Health sind gut strukturiert und überfordern den Nutzer nicht.

Die Lösung von Huawei ist nicht nur im Namen dem Samsung-Pendant ähnlich. Wer die App mit der von Samsung vergleicht, wird auf einige Parallelen stoßen. Das mag daran liegen, dass auch diese App der Dreh- und Angelpunkt für die Fitness-Tracker von Huawei ist. Im Zweifel gilt aber: Lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht.

Der Schwerpunkt bei Huawei Health ist das Lauftraining, hier gibt es Programme von 5 Kilometern bis hin zum Marathon. Die Fitness-Daten empfängt die App wahlweise von einem Wearable wie dem Huawei Band 2 Pro (Testbericht) oder Bluetooth-Pulsmessern von Fremdherstellern. Explizit unterstützt werden der Polar H7 Pulsgurt, der Suunto Smart Belt sowie die Jabra Sport-Kopfhörer mit Pulsmessung. Mit dem Gurt von Polar gab es im Test keine Probleme, die Verbindung war stabil und zuverlässig.

Wir empfehlen die App allen, die eher an Laufen interessiert sind und vielleicht sowieso ein Wearable von Huawei haben. Auch diese Anwendung lässt sich kostenlos auf aktuellen Android-Handys installieren.

Fitbit ist nicht offen für Bluetooth-Pulsgurte von Drittherstellern. Die App dient vor allem der Kommunikation und Konfiguration der eigenen Wearables, etwa der Fitbit Versa (Testbericht). Neue Trainingseinheiten lassen sich direkt an den Wearables starten. In der App kann man die letzten Trainings anssehen und an virtuellen Wettkämpfen teilnehmen. Wer mehr Anleitung sucht, für den hat Fitbit den Coach im Angebot. Dies ist ein kostenpflichtiges Zusatzprodukt, das derzeit pro Jahr knapp 44 Euro kostet.

Runtastic ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Lauf-Apps. Das liegt zum einen daran, dass es die App schon seit 2009 gibt, zum anderen, dass Nutzer Social-Media-Konten gerne mit ihren „runtastischen” Läufe aktualisieren. So oder so, Runtastic hat einen sehr guten Ruf und bietet in der kostenlosen Version bereits ein einfaches Coaching und Aufzeichnen der Läufe. Als eine der wenigen Apps im Vergleich setzt sie dabei nicht nur auf Google Maps, sondern nutzt auch detaillierteren Karten von OpenStreetMap.

Premium-Kunden können verschiedene Pläne abonnieren und werden langsam an immer längere Strecken herangeführt. Die Kosten liegen dabei zwischen 19,90 für drei Monate und 49,90 Euro für ein Jahres-Abo. Alternativ kann man monatlich zahlen, dann wird es etwas teurer. Externe Bluetooth-Pulsgurte sind kein Problem, im Test verband sich der Polar H7 problemlos. Als einzige App zeigt Runtastic auch den Batteriestand des Gurtes an, sehr praktisch.

Alles in allem hat uns die App im Test gut gefallen. Die Aufzeichnung ist sauber, die Daten werden schön aufbereitet. OpenStreetMap kann vor allem in Parks seine Vorteile gegen Google Maps ausspielen, die Karten sind einfach deutlich ausführlicher.

Die große Konkurrenz zu Runtastic ist Endomondo. Diese gibt es seit 2007 in den App Stores, mittlerweile gehört sie zum Sportwäschehersteller Under Armor. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf Laufen, auch hier können sich Premium-Kunden einen eigenen Plan passend für ihre Anforderungen erstellen. Der Trainingsplan wird an die jeweiligen Leistungen des Nutzers angepasst und ist so weniger starr. Die Premium-Version kostet jährlich knapp 30 Euro.

In der App hat uns gut gefallen, dass man eigene Trainingsrouten anlegen und für die anderen Endomondo-Nutzer freigeben kann. Gerade in einer fremden Stadt findet man so schnell eine gute Laufroute. Endomondo arbeitet mit Bluetooth-Pulsmessern zusammen, unser Polar H7 koppelte sich ohne Probleme. Interessant ist, dass Samsung Health die Daten von Endomono auswerten und in das eigene Dashboard integieren kann.

Wer mit Herzfrequenzzonen wenig anfangen kann, sollte einen Blick in die Running-App von Freeletics werfen. Diese setzt auf Intervalltraining statt Herzfrequenz und braucht kein externes Zubehör

Die verschiedenen Programme, benannt nach Göttern und Helden der Antike, laufen nach einem ähnlichen Schema ab: Erst muss man X Meter laufen, anschließend darf man Y Minuten zur Entspannung traben. Das ist überraschend motivierend und powert ziemlich aus. Intervalltrainings haben allerdings den Ruf, dass sich Anfänger gerne übernehmen.

Neben Running gibt es von Freeletics auch ein Bodyweight-Programm. Die Übungen verzichten auf zusätzliches Trainingsmaterial wie Hanteln oder ähnliches. Trotzdem sind die Trainingseinheiten überraschend fordernd, den eigenen Körper zu dehnen oder zu strecken produziert ordentlich Schweiß. Gut gefallen hat uns, dass man für die Übungen maximal eine Gymnastikmatte braucht, so dass man auch unterwegs keine Ausrede hat.

Freeletics bietet einen kleinen Teil seiner Apps kostenlos an, wer den vollen Funktionsumfang freischalten will, muss zahlen. Ein Monat kostet ab 12,99 Euro, die Jahreskarte kostet knapp 93 Euro.

Beim Thema Datenschutz sind zwei Apps in der Vergangenheit negativ aufgefallen. Strava und Polar waren zu geschwätzig, aus den veröffentlichten Trainingsdaten ließen sich Rückschlüsse auf Militärbasen und ähnliches ziehen. Das ging so weit, dass das US Pentagon den Einsatz von Apps mit GPS für Soldaten verboten hat.

Wer hiermit ein Problem hat, sollte die verschiedenen Einstellungen zum Datenschutz genau ansehen und im Zweifel eher mehr als zu wenig abschalten. Unsere Kollegen von heise haben in der heiseshow damals diskutiert, warum wir so viele Daten freigeben und welche Vor- und Nachteile dies gerade bei einer Fitness-App hat.

Zu Beginn sollte man sich aber nicht überfordern. Elmar Schuhmacher, Gründer von Aerobis Fitness in Düsseldorf sieht es so: „Für Anfänger gilt: keep it simple.” In unserem Test können wir das bestätigen. Es macht aber durchaus Sinn, sich beim Laufen zu Beginn zumindest grob an die Grenzen der Apps zu halten, selbst wenn einem dies zu langsam vorkommt. Der Körper muss sich umstellen und man sollte sich auf keinen Fall übermäßig anstrengen. Prof. Dr. Christine Graf, Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, rät, mehrere Trainingsvarianten auszuprobieren. Man könne nicht sagen, ob Intervall oder Herzfrequenz die richtige Methode ist. Es sei es eine Frage der Neigung, so Prof. Dr. Graf.

Bei den virtuellen Coaches sind sich beide einig, dass man den Apps nicht blind vertrauen sollte. Prof Dr Graf: „Bei den virtuellen Trainern sollten Interessierte darauf achten, welches wissenschaftliche Konzept dahintersteht. Es sollte aktuellen Bewegungsempfehlungen entsprechen und keine Überlastungserscheinungen erzeugen. Im Zweifel sollte man das Programm mit seinem Hausarzt besprechen.” Elmar Schuhmacher sieht das ähnlich: „Virtuelle Coaches sind vor allem eines – virtuell. Trainingsplan hin oder her, der Trainierende muss seinen Allgemeinzustand und Übungsausführung intensiv prüfen, am besten in einem Spiegel. Oft sieht die Ausführung deutlich anders aus, als man es annimmt. Der Körper nimmt automatisch Schonhaltungen ein, die man selbst kaum mitbekommt. Auch die mentale und körperliche Verfassung muss regelmäßig geprüft werden.”

Der große Vorteil vom Lauftraining ist die geringe Hürde bei der Ausstattung. Wir empfehlen aber in jedem Fall gute, bequeme Laufschuhe und einen Pulsmesser, etwa einen Bluetooth-Brustgurt. Wer so etwas nicht möchte, kann zu einem Fitness-Tracker (Vergleichstest) oder einer Sportuhr (Überblick) greifen. Wer mehr unterwegs ist, kann aufrüsten. Im Herbst oder Winter empfiehlt sich eine Funktionskleidung, um nicht zu sehr auszukühlen. Wer gerne Musik hört, sollte sich einen Sportkopfhörer mit Bluetooth (Übersicht) oder Geräte wie den Bose SoundSport Pulse (Testbericht) ansehen, letzterer misst direkt den Puls.

Egal wie viel Sport man macht, Bewegung schadet nicht. Wer es langsam angehen lässt und regelmäßig trainiert, kann in relativ kurzer Zeit bereits erste Erfolgserlebnisse verbuchen. Beim Laufen ist eine App motivierend. Sie zeichnet nicht nur den aktuellen Lauf auf, sondern liefern auch historische Daten. Gerade das motiviert, man sieht, wie man immer besser wird.

Wichtig sind dabei die persönlichen Vorlieben. Und die findet man nur durch Ausprobieren heraus. Die vorgestellten Apps sind kostenlos, zumindest in ihrer Grundfunktion. Bei einem eigenen Test erkennt man recht schnell, auf welche Art von Training man am besten anspricht. Unsere Empfehlung ist aber in jedem Fall ein Pulsmesser, sei es als Fitness-Tracker oder als separater Bluetooth-Pulsgurt.

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