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WannaCry geht in die nächste Runde ohne Kill-Switch

Und wer gedacht hätte, das schlimmste rings um WannaCry wäre vorbei, der hatte vermutlich nicht verstanden, wie einfach der Ransomware-Wurm WannaCry umzuschreiben ist.

In einem Blog-Post von Matthieu Suiche wird ausführlich erklärt,…

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Tile Slim im Test: Bluetooth-Keyfinder fürs Portemonnaie

Beim Verlassen des Hauses nie wieder nach Geldbeutel, Handtasche oder Tablet suchen? Für echte Schussel undenkbar. Eine Lösung für dieses Problem verspricht der Hersteller
Tilemit dem Bluetooth-Tracker
Slim. Wir haben getestet, was der kleine Helfer tatsächlich kann.

Der Bluetooth-Tracker hat die Ausmaße 57 × 57 × 2,4 Millimeter und wiegt knapp über 9 Gramm. Die weiße Grundfläche ist etwa so groß wie eine bekannte Haselnuss-Schnitte. In der Mitte prangt ein silbernes
Tile-Logo. Das Logo sieht nicht nur auffällig aus, es dient gleichzeitig als Bedienknopf.

Die Tiefe von nicht mal 3 Millimetern entspricht etwa zwei aufeinander gestapelten Kreditkarten. Damit passt der Slim tatsächlich in jeden Geldbeutel.

Er ist wasserabweisend nach IP57, jedoch nicht wasserdicht. Das Gehäuse ist aus geruchsfreiem Kunststoff und macht einen ordentlichen Eindruck. Allerdings besteht die Befürchtung, dass die niedrige Bauhöhe dazu führt, dass der
Slimhohem Druck nicht standhält.

Das Gerät kommuniziert per Bluetooth 4.0 und funktioniert zusammen mit der kostenlosen
Tile-App. Die Software ist für Android und iOS erhältlich.

Vor dem Start des Programms ist eine Online-Registrierung erforderlich. Durch die Anmeldung besteht die Möglichkeit, den Tracker und das verbundene Smartphone zusätzlich über die Tile-Homepage oder mit einem anderen Smartphone zu orten.

Auch die Crowd-GPS-Funktion ist auf die Positions-Daten der User angewiesen. Dieses besondere Extra kannten wir bisher nur vom
TrackR Bravo (Testbericht). Sollte man etwas suchen, kann es auch von anderen
Tile-Besitzern wiedergefunden werden, wenn diese in Bluetooth-Reichweite unseres Transponders kommen. Der eigene Tracker wird vom Besitzer im Online-Netzwerk des Herstellers erst als vermisst gemeldet und meldet sich dann zurück, sobald irgendein Smartphone mit
Tile-App in Reichweite kommt. Wirklich sinnvoll ist das nur dann, wenn eine kritische Masse an Benutzern vorhanden und somit die Netzwerkexternalität ausgeprägt ist.

Befinden sich Tacker und Smartphone in Reichweite, funktioniert der tile Slim auch wie ein klassischer Schlüsselfinder. In der App sucht man den gewünschten Tracker aus und lässt diesen klingeln. So findet man beispielsweise das Portemonnaie unter einem Haufen Zeitungen problemlos wieder.

Da das Gerät bidirektional kommuniziert, kann man umgekehrt das Smartphone auch mit Hilfe des
Slimklingeln lassen.

Die Batterie ist leider nicht austauschbar. Laut Hersteller hält sie rund ein Jahr lang durch. Danach kann der Tracker zum Hersteller zurückgesendet werden, dann gibt's 50% Rabatt auf eine Neubestellung. Ansonsten ist der Slim nach etwa 12 Monaten ein Fall für die Tonne. Schade und eine Umweltsünde, aber wohl der flachen Bauform geschuldet – eine normale Knopfzelle hat da einfach keinen Platz.

In der App meldet der Nutzer seine Tags an und verwaltet diese. Zuerst Bluetooth aktivieren, Freigaben für GPS und Mitteilungen erteilen und dann den Tacker neben das Smartphone halten. Nun reicht ein Druck auf das tile-Logo und wenige Sekunden darauf sind beide Geräte miteinander verbunden. Eine Meldung zeigt an, dass unser Smartphone nun auch als Tile-Gerät funktioniert. Effektiv heißt das, wir können auch unser Handy online oder mit Hilfe des Slim suchen. Diese Funktion entspricht bei iOS-Geräten der iPhone-Suche. So komfortabel das auch ist, so bleibt der fade Beigeschmack, dass die Position des eigenen Handys nun dauerhaft online abrufbar ist. Wie sicher die Daten dort geschützt sind, könne wir nicht abschätzen.

Dem Tracker wird dann noch eine Bezeichnung, wie beispielsweise Brieftasche oder Handtasche zugeordnet. Ein Foto und einen Klingelton können wir ebenfalls hinterlegen. Der Sound des
tile Slimentspricht dem von alten Handys, als es polyphone Klingeltöne noch nicht gab.

Am Wochenende unterziehen wir den Tracker einem echten Praxistest. Pünktlich am Samstagmorgen fehlt der Geldbeutel. Also App starten und in der Übersicht nachsehen, wo sich unsere Geräte befinden. Das Handy ist nicht das Problem – also tippen wir auf Brieftasche. Laut Kartenübersicht befindet er sich irgendwo im Haus. Läge er im Auto oder Büro, würde man das auf der Positionskarte klar erkennen. Der Slim muss sogar in direkter Reichweite liegen, denn es besteht eine sofort eine Bluetooth-Verbindung. Also klicken wir auf den Suchen-Button und spitzen unsere Ohren. Zuerst ist Nichts zu hören. Auch nachdem wir mehrere Räume abgelaufen sind, bleibt es zunächst still. Erst als wir die Treppe heruntergehen, ist ein leiser Gameboy-Sound zu hören. Nicht sehr laut, aber ausreichend, um die Richtung abzuschätzen. Ab jetzt ist es einfach, die exakte Position des Schlüsselfinders auszumachen. Unsere Suche endet erfolgreich ein paar Zimmer weiter – vor einer Laptoptasche. Darin liegt unser präparierter Geldbeutel. Test bestanden.

Die Smartphone-Suche funktioniert auch ganz einfach: Den Taster am Slim zweimal nacheinander drücken und kurz darauf ertönt eine Melodie aus dem Handy-Lautsprecher.

Die Reichweite wird vom Hersteller mit circa 30 Metern angegeben. In der Praxis kommt das in etwa hin. Bei direktem Sichtkontakt ist diese Entfernung auf jeden Fall realistisch. Bei Gebäuden mit dicken Stahlbetonwänden sieht es sicherlich anders aus. In unserem Fall riss die Verbindung auch über zwei Stockwerke hinweg nicht ab. Der Alarmton des Slim ist mit 82 Dezibel laut genug, um ihn auch in angrenzenden Zimmern einfach zu lokalisieren.

Das Konzept hinter dem
tile Slimgefällt uns. Besonders die Crowd-GPS-Funktion ist zumindest in der Theorie wirklich praktisch. Ob genügend Smartphones mit der
tile-App unterwegs sind, um eine vernünftige Netzabdeckung zu schaffen, ist aber fraglich.

Die bidirektionale Suche ist auf jeden Fall sehr sinnvoll und der verbaute Lautsprecher im Tracker erleichtert das Auffinden enorm.

Der Formfaktor hat seine Vor- und Nachteile. Zwar passt er durch die schlanke Form in jeden Geldbeutel, für den Schlüsselanhänger wäre er uns aber zu klobig. Außerdem läßt er sich nicht ohne Weiteres an einem Schlüsselring befestigen. Dafür hat Tile aber andere Modelle im Angebot. Wie lange der Tracker heil bleibt, wenn er im Portemonnaie in der Gesäßtasche getragen wird, können wir aktuell noch nicht sagen. Nach einigen Tagen im Geldbeutel sah er unbeschädigt aus und funktionierte prima.

Was wir extrem schade finden, ist die Tatsache, dass sich die Batterie nicht selbst tauschen lässt. Auch wenn ein Jahr Akkulaufzeit gut klingt – ein Jahr Lebensdauer ist aus finanzieller und umwelttechnischer Sicht kein Kaufargument.

Wer einen zuverlässigen Tracker für den Geldbeutel sucht, der wird mit dem
Tile Slimzufrieden sein. Wer einen etwas robusteren Tracker für den Schlüsselbund sucht, sollte sich auch den
Test vom Gigaset Keeperansehen. Dessen Batterie ist auch selbst austauschbar. Ansonsten gibt es noch den
TrackR Bravoals Alternative. Dieser verfügt ebenfalls über eine Crowd-Suche.

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Was ist das beste Smartphone derzeit?

„Hey, was ist das beste Smartphone derzeit?“ Eine Frage, die nicht nur wir sehr häufig gestellt bekommen. Einige unter Euch, die sich ebenfalls mit Technik und vor allem enthusiastisch mit Smartphones beschäftigen, kennen die Situation: Bekannte, Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen stehen kurz vor dem Kauf eines neuen Gerätes und holen sich die Meinung bei Euch ein.

Wie antwortet man nun auf eine Frage wie diese? Gegenfrage: Gibt es das beste Smartphone überhaupt? Was für den einen perfekt funktioniert, muss schon lange nicht eine Allzweckwaffe für alle sein. Unterschiede gibt es beim Preis oder dem Betriebssystem. Manch einer kommt mit einem 250-Euro-Smartphone klar und ist für die nächsten zwei Jahre glücklich. Andere wiederum schwören auf das Ökosystem von Apple und greifen zum iPhone für 1000 Euro. Eine generalisierte Empfehlung ist also nicht einfach. Dann gibt es doch dieses eine Smartphone, womit sich 80 Prozent aller Nutzer zufrieden geben.

Was muss „das beste Smartphone“ besitzen? Fangen wir mit der Hardware an. Sie muss aktuell sein. Aber nicht unbedingt das Beste vom Besten. Oder ist es Euch wichtig, dass der Prozessor ein Snapdragon 835 ist, statt ein Snapdragon 821? Nicht wirklich, oder? Genau so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger ist die Kamera im Smartphone. Hinzu kommen essentielle Dinge: wie gut ist die Verarbeitung, welche Materialien wurden eingesetzt oder was kann es noch?

Stand heute kommen für uns zwei Smartphones in die engere Wahl: das
Galaxy S8 sowie dessen großer Bruder, das Galaxy S8+und das
G6 von LG (Testbericht). Ohne den Blick auf morgen zu riskieren, ist LGs Android-Telefon derzeit das beste für uns, was es auf den Markt gibt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. LG Electronics’ innovativer Designansatz, den Samsung sichtlich auch inne hat und intensiver umsetzt, gefällt uns. Seit Jahren sieht ein neues Smartphone „mal anders aus“, als nur rechteckig mit einem dicken Rahmen und einigen Knöpfen auf der Vorderseite. Eine Veränderung wie diese mag nicht jeder, trotzdem musste dieser gewagte Schritt sein. Neu ist das alles aber nicht. Seitdem G2 aus dem Jahr 2013 und noch früher gibt es diesen Trend von mehr Display, weniger Rahmen.

Um es klar zu kommunizieren: das Design ist aber nicht alles. Auch die Kamera und das Display sind uns wichtig. LG ist der einzige Hersteller, der EIN Smartphone verkauft. Aber ZWEI Kameras. Alle anderen Dual-Kamera-Systeme haben nur eine komplementäre Funktion, wohingegen LG zwei unterschiedliche Szenarien abdeckt: Schwachlicht- und Weitwinkelfotografie. Na gut, nicht jeder braucht eine zweite Kamera. Eine ordentlicher Bildsensor mit 12 Megapixel, OIS und großer Blende tun es auch. Recht habt Ihr. Aber schon einmal die Option Weitwinkel ausprobiert? Wenn man gerne fotografiert, vor allem mit dem Handy, dann ist LGs Dual-Kamera ein echter Mehrwert.

Wenn Samsung doch LG in Sachen Design ähnlich ist oder umgekehrt, warum dann LG? Immerhin bringen sie eine kastrierte Variante mit einem älteren Prozessor nach Deutschland. In Asien und USA bekommen die G6-Nutzer die drahtlose Ladefunktion, mehr Speicher und einen besseren Umsetzer für analoge und digitale Signale. Trotzdem loben wir das
LG G6hoch in den Himmel? Wir müssen wahnsinnig sein. Grundsätzlich gilt: Wenn Ihr auf Wireless Charging angewiesen seid, dann greift zum Galaxy S8. Für uns ist LG in Sachen Nachhaltigkeit besser: schnellere Updates und Upgrades sind eine Sache. Die andere: das G6 ist stabiler. Genau wie das
Galaxy S8ist es staub- und wassergeschützt. Darüber hinaus ist es
Mil-STD-810Gzertifiziert; es ist stoß- und sturzsicher. Während das Galaxy S8 dagegen
zerbrechlich ist wie pures Glas. Wer wirklich mit einem Samsung liebäugelt, sollte eher zum Galaxy S7 edge greifen. So viel Unterschied zum aktuellen Modell gibt es nicht, das Design ist lediglich progressiver.

Jetzt empfehlen wir Euch das LG G6 und betiteln es als „bestes Smartphone“. Ein Gerät für 749 Euro, ein Flaggschiff halt. Gibt es denn nichts anderes? Doch! So viel mehr sogar. Ein
iPhone (Testbericht)funktioniert beispielsweise immer, oder eben Oberklassen-Geräte wie das
P10 (Testbericht). Ausführliches dazu gibt es in unserer
Kaufberatung.

Stimmt Ihr uns zu? Ist das etwas unter gegangene LG G6 auch in Euren Augen das beste Smartphone oder seid Ihr einer anderen Meinung? Wir freuen uns bald auf
Sonys Xperia XZ Premiumund
HTCs U 11. Weitere Geräte wie das kommende OnePlus folgen. Dann sieht der Markt wieder anders aus. Zum aktuellen Zeitpunkt gilt: das LG G6 ist das beste Smartphone.

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