Aktuelle Nachrichten

„Love out loud“: Republica 2017 im Spannungsfeld von Fake News und Hate Speech


Unter dem Motto „Love out loud“ geht in der kommenden Woche die Internetkonferenz re:publica in Berlin über die Bühne. Die Veranstalter rufen in Zeiten von Fake News und Hassrede zu mehr Solidarität und Liebe auf – im Netz und in der analogen Welt. „Wir wollen die Menschen motivieren, selbst aktiv zu werden und für eine offene Gesellschaft, für Demokratie und Pressefreiheit einzutreten“, sagt Markus Beckedahl, Mitveranstalter und Chefredakteur von Netzpolitik.org.

Vom 8. bis zum 10. Mai werden bis zu 9000 Besucher aus Dutzenden Ländern erwartet. Das Programm ist wieder gewaltig: Etwa 950 Sprecher stehen bei der re:publica und der parallel stattfindenden Media Convention auf den Bühnen. Es geht um Künstliche Intelligenz, die Macht der Algorithmen und den digitalen Wahlkampf, Big Data und Datenschutz, Virtuelle Realität und autonomes Fahren.

Das diesjährige Motto greift gleich zu Beginn Carolin Emcke auf. Mit einer „Reflexion über Liebe und Empathie, on- und offline“ eröffnet die Friedensbuchpreisträgerin das dreitägige Spektakel. Weitere Gäste sind Schachgroßmeister Garri Kasparow, der in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Human Rights Foundation in New York über Macht und Propaganda im digitalen Zeitalter spricht oder Rechtsprofessor Frank Pasquale, der über die Kontrolle von Algorithmen referiert.

Es ist wohl der anstehenden Bundestagswahl geschuldet, dass sich außergewöhnlich viele Politiker angekündigt haben. So tauscht sich Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Montag mit Gründern über die hiesige Start-up-Szene aus. Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) stellt sich am Dienstag der Frage, ob das bedingungslose Grundeinkommen eine Antwort auf den digitalen Wandel sein kann. Und Innenminister Thomas de Maizière (CDU) wird am Mittwoch zu einem netzpolitischen Dialog erwartet.

Die re:publica wurde 2007 von den Machern der Blogs Netzpolitik.org und Spreeblick ins Leben gerufen. Was als Klassentreffen der Blogger-Szene begann, gleicht inzwischen einem Kirchentag: Quirlig, ein bisschen rebellisch und ziemlich unübersichtlich. Kultur- und gesellschaftspolitische Fragen stehen meist im Vordergrund. Vielleicht ist auch deshalb die Frauenquote traditionell höher als bei anderen Tech-Veranstaltungen. Mitfinanziert wird die Konferenz vom Big Business, zu den Sponsoren gehören Daimler und IBM.

Links: re-publica.com | Foto: flickr-cc-re-publica

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Neue Sony 4K HDR Fernseher: BRAVIA XE70-Serie

Here we go – neue scharfe 4K-Flachmänner braucht das Land: Gleich vier neue TV-Geräte gehören zur neuen Bravia XE70-Serie von Sony. Alle vier bieten erstklassige Bildqualität mit detailgenauen, kräftigen Farben, viel Helligkeit und dem hohen Kontrastumfang HDR („High Dynamic Range“).

4K HDR ist auf dem Weg, sich als neuer Standard für das Heimkino zu etablieren. Schließlich gibt es bei Amazon und Netflix bereits neue Filme, Klassiker und Konzerte in bestmöglicher Bildqualität. Kein Wunder, denn maximale Details, Farben und ein hoher Kontrast stehen bei 4K HDR an erster Stelle.

In den TV-Geräten der BRAVIA XE70-Serie vereint Sony die neusten Technologien für bestmöglichen Heimkinogenuss: ein 4K HDR Bild plus lebensechten Sound. Egal, ob Filme, Konzerte oder Online-Clips: Dank des 4K X-Reality PRO Prozessors holen die Geräte der XE70-Serie stets das Bestmögliche aus dem Inhalt heraus.

Dabei analysiert der Fernseher einzelne Teile einer jeden Szene und vergleicht sie mit einer eigens angelegten Bilddatenbank, um so individuell Strukturen, Kontrast, Farben und Kanten anzupassen.

Das Ergebnis sind realitätsnahere Bilder. Die Motionflow XR Technologie garantiert zudem stets weiche Übergänge auch bei noch so schnellen Bewegungen im Bild. Sie berechnet Zwischenbilder zu den Originalbildern, indem sie Bewegungen zwischen zwei Bildern im Film komplett neu berechnet.

Damit auch der Ton mithalten kann, sind die Geräte der XE70-Serie mit verschiedenen Sound-Technologien ausgestattet. ClearAudio+ gibt dem Sound den letzten Schliff, so dass Stimmen, Effekte und Musik im Film klar unterscheidbar bleiben.

Die Digital Sound Enhancement Engine (DSEE) rekonstruiert fehlende Tonfrequenzen für einen natürlichen Klang. Das hilft besonders bei niedrig aufgelösten Online-Clips. Für die nötige Power sorgt Cinematic S-Force Front Surround. Ihm gelingt es, dank Phasenverschiebung aus nur einem linken und rechten Lautsprecher ein echtes, dreidimensionales Klangbild zu erzeugen.

WiFi, ein direkter Zugriff auf Netflix und Amazon Video oder YouTube gehören ebenfalls zum Standard bei den neuen Fernsehern. Wer frei im Internet surfen möchte, nutzt den Opera Browser. Letztlich können so Inhalte kabellos auf den Fernseher gestreamt werden. Die Fernseher der XE70-Serie verfügen über drei seitlich angebrachte USB Anschlüsse.

Das Design der BRAVIA XE70-Serie ist unaufdringlich und elegant mit schmalem Aluminium-Rahmen. Dank des cleveren Kabelmanagements verschwinden die lästigen Kabel ungesehen auf der Rückseite der TVs.

Preise und Verfügbarkeit

Ab Juli 2017 werden die TV-Geräte der neuen Serie in Deutschland erhältlich sein. Preise sind leider noch nicht bekannt.

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Foto-App: So gelingen Smartphone-Fotos bei Nacht – Dank Google

Smartphone-Fotos bei Nacht

Aufnahmen mit dem Handy verlieren in den Abend- und Nachtstunden oft an Qualität. Eine neu entwickelte App sorgt jetzt für verbesserte Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen.

Sternenhimmel: Beliebtes Foto-Objekt

Die Kameras der beiden Google-Smartphones Nexus 6P und Pixel gehören zu den besten auf dem Markt, was unter anderem an der verwendeten Software liegt. Ein Entwickler des Konzerns hat jetzt in einem Blogeintrag gezeigt, wie Nachtaufnahmen von Handy-Kameras künftig aussehen könnten.

Florian Kainz entwickelte eine eigene Kamera-App, in der er ISO-Wert, Belichtungszeit und Fokus-Distanz selbst bestimmen konnte. Dann machte er mit dem Nexus 6P und einem Stativ 64 lang belichtete Aufnahmen von einem Leuchtturm in einer Vollmond-Nacht. Danach kombinierte er die Bilder im Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, um Rauschen und Variationen im Schwarz zu entfernen.

So klappt es auch mit der Nachtaufnahme

«Das entstandene Bild sieht überraschend gut aus», heißt es im Blog. Weitere Tests mit anderen Motiven und dem Google Pixel folgten.

Zwar seien die Ergebnisse nur durch detaillierte Arbeit an einem Desktop-PC möglich, «Allerdings sollte ein Smartphone mit der richtigen Software in der Lage sein, die Bilder intern zu verarbeiten», schreibt Kainz. Irgendwann könne eine solche Fotografie mit dem Handy möglich sein – ein Stativ sei aber weiterhin nötig.

Links: Google Blog-Artikel | Fotos: Florian Kainz

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