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Amazon startet kostenlosen Musikdienst für Alexa-Nutzer

Glaubt ihr an Zufälle? Nicht wirklich, oder? Heute erst gab Google bekannt, dass man eine kostenlose, werbefinanzierte und abgespeckte Version von YouTube Musik über Lautsprecher mit Google Assistant hören kann (Google Home, bald Sonos, Bose…) und nun kommt Amazon ums Eck.

Da wurde neulich schon vermutet, dass man einen kostenlosen Musikdienst starten könne. Und dies tut er nun, allerdings erst einmal in den USA. Bedeutet: Zugriff auf  die „besten Amazon Music-Playlists und Tausende von Sendern“. Der begrenzte Zugang, den der neue kostenlose Dienst bietet ist vermutlich die erste Phase einer vollständig werbegestützten (d.h. kostenlosen, mit Werbung versehenen) Streaming-Lösung, die irgendwann in der Zukunft starten wird.

Nutzer bekommen auf Zuruf kein Album, sondern eine Playliste oder einen Sender: „Ab heute können Kunden in den USA, die noch keine Prime-Mitgliedschaft oder ein Abonnement von Amazon Music Unlimited haben, auf kompatiblen Alexa-fähigen Geräten eine werbefinanzierte Auswahl von Top-Playlists und Sendern kostenlos mit Amazon Music anhören„, heißt es in einem Statement gegenüber Variety.

Amazon soll dabei wiederum zunächst durchaus Verluste einkalkulieren, könnte aber mit roten Zahlen leben. Man würde den kostenlosen Musik-Streaming-Dienst mehr als einen weiteren Kanal im Gesamt-Ökosystem sehen, der Kunden ins eigene Netz zieht. Da hat Amazon natürlich auch deutlich mehr Spielraum als beispielsweise Spotify, weil den Schweden die weiteren Geschäftsbereiche und Umsatzmöglichkeiten von Amazon eben nicht zur Verfügung stehen.

-> Zum Beitrag Amazon startet kostenlosen Musikdienst für Alexa-Nutzer

-> Zum Blog Caschys Blog

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Huffington Post: Die App der Onlinezeitung im Test

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Seit mehr als einem Jahr gibt es auch in Deutschland eine Ausgabe der ursprünglich US-amerikanischen Onlinezeitung Huffington Post. Klar, dass da auch eine App nicht fehlen darf: Die Anwendung präsentiert die Inhalte der Webseite in komprimierter, übersichtlicher Form. Nutzer lesen, kommentieren und teilen Artikel am Smartphone oder Tablet. Wir haben uns die App der Huffington Post genauer angesehen.

Ob Nachrichten aus den USA, Kanada, Brasilien, Deutschland, Indien oder Japan: Dank zahlreicher verschiedener Ausgaben kann der Nutzer weltweit auf Artikel aus 13 verschiedenen Staaten aus allen Teilen der Erde zugreifen. Beim ersten Start der App muss das favorisierte Land allerdings festgelegt werden, wer will, kann über die Einstellungen der Anwendung aber jederzeit auf andere Ausgaben wechseln.

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Exklusive Inhalte…

Die Inhalte sind zwar stark divergierend und inhaltlich auf das jeweilige Land zugeschnitten, aktuell und kritisch sind die Texte aber in allen Länderversionen. Wir haben uns explizit mit der deutschen Ausgabe beschäftigt; Aufbau, Bedienung und Optik unterscheiden sich in den Varianten aber ohnehin nicht. Nach Auswahl der Ausgabe erscheint die Startseite, auf der tagesaktuelle Artikel großflächig präsentiert werden. Ein Tap auf einen Eintrag öffnet die Texte, die allesamt mit einem Erstelldatum und einer Autorennennung versehen sind. Zum Lesen des nächsten oder eines früheren Artikels reicht anschließend ein Wisch nach links beziehungsweise rechts, angezeigt werden dabei aber lediglich weitere Artikel aus der momentan geöffneten Rubrik.

Was gefällt, soll und kann geteilt werden: Mit dem typischen Sharing-Button veröffentlicht der Nutzer interessante Beiträge auf Facebook, Google+ und Co.; natürlich kann der Artikel aber auch über WhatsApp und andere Messenger weiterverbreitet werden.

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…übersichtlich präsentiert

Wer möchte, kann sich Lieblingsartikel zudem mit einem Lesezeichen versehen, in einem gesonderten Register werden alle markierten Texte chronologisch gespeichert. Wenn ein Thema besonders bewegt, muss sich der Nutzer mit der eigenen Meinung auch nicht zurückhalten: Dank Facebook-Integration lassen sich Artikel rasch und einfach kommentieren, Voraussetzung dafür ist allerdings eine Anmeldung über das soziale Netzwerk.

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Was ist los in der Welt?

Wer andere Themengebiete öffnen will, navigiert entweder wieder zurück zur Startseite, wo sich die einzelnen Ressorts ebenfalls durch Wischgesten wechseln lassen, oder tippt auf den Menü-Button des Smartphones oder in der App. In der seitlichen Navigationsleiste kann man nicht nur zwischen den einzelnen Ressorts wechseln, eine Übersicht kürzlich gelesener Artikel lässt sich hier ebenso aufrufen wie die Lesezeichen und eine Auflistung sämtlicher verfügbarer Ressorts – die sich in den einzelnen Länderausgaben übrigens durchaus unterscheiden können.

In der deutschen Version werden die Ressorts „Politik“, „Wissenschaft“, „Entertainment“, „Tech“, „Lifestyle“ und „Good“ behandelt, in der letztgenannten Sektion werden vor allem leicht verdauliche Nachrichten, Clickbait-Artikel sowie Tipps und Tricks präsentiert. Im Resort „Blog“ publizieren zudem Gastautoren Beiträge zu diversen Themen.

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Nützliche Extras

In inhaltlicher und optischer Hinsicht also lobenswert, machen vor allem kleine, aber durchdachte Zusatzfunktionen die Huffington Post-App nützlich: In den Einstellungen der App aktiviert der Nutzer beispielsweise ein Nachtmotiv mit automatischem Lichtsensor, wechselt Ansicht (Raster/Liste) und Schriftgröße oder erstellt ein Nutzerkonto. Die Anmeldung funktioniert entweder über Facebook oder Twitter, optional kann aber auch ein eigenes Nutzerkonto bei der HuffPost erstellt werden. Auch in diesem Fall ist allerdings ein Facebook-Konto notwendig.

Ebenfalls erwähnenswert: Die Download-Funktion. Damit lassen sich Artikel und ganze Ressorts zum späteren Lesen auch ohne aktive Internetverbindung herunterladen. Auf Wunsch kann der Download auch automatisiert werden, aktiviert wird die Funktion ebenfalls in den Einstellungen der App.

Fazit

Nachrichten-Apps mag es viele geben, nicht viele Apps präsentierten sich aber derart ausgeklügelt wie die Applikation der HuffPost. Spannende, abwechslungsreiche und vor allem exklusive Inhalte, übersichtlich und optisch ansprechend präsentiert, kombiniert mit durchdachten Funktionen: Wer gerne auf dem Laufenden bleibt, ein etwas anderes Nachrichtenportal sucht und noch ein wenig Speicherplatz auf seinem Smartphone oder Tablet hat: Zuschlagen, aus unserer Sicht ist die HuffPost-App durchaus empfehlenswert.

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Entwickler: Huffington Post
Preis: kostenlos

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