#DealMonitor – Shoutout übernimmt Fandreams – Vice Golf bekommt 14 Millionen – 10x Founders setzt auf Tilta

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Fandreams und Shoutout sowie Vice Golf, Tilta und Lambus.

Shoutout übernimmt Fandreams – Vice Golf bekommt 14 Millionen – 10x Founders setzt auf Tilta

Freitag, 6. Mai 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 6. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fandreams


Das Berliner Unternehmen Shoutout, eine Plattform für personalisierte Promi-Videogrußbotschaften, übernimmt – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten – seinen Wettbewerber Fandreams. “Rund 50 weitere Celebrities befinden sich nun im Portfolio von Shoutout und Kundinnen sowie Kunden werden seit heute bereits online von fandreams.de auf shoutout.de weitergeleitet”, teilt das Unternehmen mit. Shoutout, von Constantin Sandritter und Noel Lorenz gegründet, sowie Fandreams, gegründet von Jens Scheidemann und Daniel Dreier, gingen beide 2020 an den Start. Personalisierte Promi-Videogrußbotschaften sind seit einiger Zeit ein kleiner Renner, zahlreiche junge Firmen setzen auf diesen Trend. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Vice Golf


Der Private Equity-Investor Oakley Capital investiert 14 Millionen US-Dollar in Vice Golf. Das Münchner D2C-Unternehmen, das 2012 von Ingo Düllmann und Rainer Stöckl gegründet wurde, setzt auf “hochwertigste Golfprodukte”. “Oakley’s investment will help the business to accelerate its growth, product diversification strategy and internationalisation”, heißt es in der Presseaussendung. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 35 Millionen Euro (Vorjahr: 22 Millionen). Der Jahresüberschuss lag bei rund 3 Millionen (Vorjahr: 533.281 Euro). 22 Mitarbeiter:innen arbeiteten 2020 durchschnittlich für das Unternehmen.

Tilta


Der noch junge Geldgeber 10x Founders und Solarisbank-Gründer Marko Wenthin investieren eine siebenstellige Summe in Tilta – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das 2022 vom ehemaligen Finiata-Team Jan Enno Einfeld, Ingmar Stupp und Christoph Nicola gegründet wurde, positioniert sich als “The next-gen collateralised SME buy-now-pay-later solution for B2B platforms and marketplaces”. Der polnische Geldgeber Manta Ray Ventures übernahm das Kredit-Startup Finiata gerade. In den vergangenen Jahren wurde Finiata von Stupp und Einfeld geführt.

Lambus


 NBank Capital investiert eine sechsstellige Summe in das Reise-Startup Lambus – siehe VC Magazin. Das Unternehmen aus Osnabrück, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. In der neunten Staffel der Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Der Deal platzte aber nach der Show. Mehr über Lambus

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Turbopass legt Exit hin – Sdui übernimmt Pupil und Konecto – Rebelle geht an die Börse

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um Turbopass, Sdui, Infrasolid, Jupus und Rebelle.

Turbopass legt Exit hin – Sdui übernimmt Pupil und Konecto – Rebelle geht an die Börse

Freitag, 25. Februar 2022VonTeam

Im #DealMonitor für den 25. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Turbopass


Die beiden Investmentunternehmen SIG und RiKa, hinter denen unter anderem Paul von Schubert (Gundlach-Gruppe) steckt, übernehmen die Mehrheit an Turbopass. Das 2013 von Martin Bleich und Hinnerk Rott gegründete Hamburger Unternehmen bietet sogenannte “City Pässe und Cards an, mit denen Touristen ein all-inclusive Gesamtpaket für Sightseeing erhalten”. Die Gründer behalten weiter einen Minderheitsanteil an Turbopass, das komplett gebootstrappt war, scheiden aber aus der Geschäftsführung aus. “Die neuen Gesellschafter werden die Expansion in neue touristische Märkte und die Ausweitung der Produktvarianten für ein starkes Wachstum vorantreiben”, heißt es in der Presseaussendung.

PupilKonecto


Das junge EdTech-Unternehmen Sdui, eine Messenger-App für Schulen, die die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern verbessert, übernimmt die Schweizer Firma Pupil und das  belgische Unternehmen Konecto. “Durch Integrationen und Kooperationen könne man Ressourcen nun besser bündeln und voneinander profitieren”, heißt es in der Presseaussendung. HV Capital, Franz Haniel & Cie. sowie David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker investierten zuletzt 7 Millionen Euro in Sdui. Das 2018 aus dem Projekt Jugend forscht entstandene und von Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll gegründete Koblenzer Startup beschäftigt derzeit 150 Mitarbeiter:innen. Mehr über Sdui

Infrasolid


Das Schweizer Unternehmen Innovative Sensor Technology IST, ein Sensorspezialist, übernimmt die Mehrheit an Infrasolid. Das Dresdener Unternehmen, das 2017 als Spin-off des Instituts für Festkörperelektronik der TU Dresden gegründet wurde, “entwickelt, produziert und vermarktet thermische IR-Strahlungsquellen, die im Bereich der Infrarot-Analytik ebenso wie im Nahinfrarot-Bereich zum Einsatz kommen”.

INVESTMENTS

Jupus


 Carcharodon Capital investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in Jupus. Das junge Unternehmen aus Steffeln möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”

STOCK MARKET

Rebelle


 Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, geht wie geplant in Schweden an die Börse. “Der Notierung am Nasdaq First North Growth Market ging eine Neuemission von Aktien voraus, deren Zeichnungsfrist vom 15. Februar bis zum 22. Februar 2022 lief. Die Neuemission wurde vollständig gezeichnet und erbrachte einen Gesamtbetrag von ca. 200 Mio. SEK”, teilt das Unternehmen mit. Der IPO brachte somit rund 19 Millionen Euro in die Kasse von Rebelle. Zu den Investoren des Unternehmens, das 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet wurde, gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Friheden Invest, North-East Venture, Mediaset und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den vergangenen Jahren flossen rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Rebelle

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#Interview – “Der Herdentrieb hat auch einige ungesunde Auswüchse”

#Interview

Wie lief es 2021 bei limehome? “Wir waren davon ausgegangen, dass wir mit dem Impffortschritt zu Beginn des Jahres weniger Auswirkungen durch die Pandemie spüren würden. Trotz dessen haben wir tatsächlich alle unseren wirtschaftlichen Ziele erreicht”, sagt Gründer Josef Vollmayr.

“Der Herdentrieb hat auch einige ungesunde Auswüchse”

Freitag, 31. Dezember 2021VonAlexander Hüsing

Das Münchner Startup limehome, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Bauwens, Momeni, Althoff Hotels, HV Capital, Lakestar und Picus Capital investierten in den vergangenen Jahren bereits mehr als 30 Millionen Euro in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht limehome-Macher Vollmayr einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2021 ist fast rum. Was war das Highlight in diesem Jahr bei limehome?


Als Technologieunternehmen haben wir von Beginn an auf ein eigens entwickeltes Betriebssystem gesetzt, das wir immer in den Fokus unserer Arbeit gestellt haben. Das hat sich in diesem Jahr besonders bezahlt gemacht. Wir konnten mit der Expansion in die Niederlande sowie weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien zeigen, dass sich unser Konzept über den Heimatmarkt hinaus an zahlreichen Standorten, in Business- und Leisure-Destinationen, in kleineren und größeren Städten und Properties erfolgreich und effizient umsetzen lässt.


Trotz eines Marktumfeldes, das für unsere Industrie mit ständig wechselnden Regularien und Marktschwankungen bis hin zu kompletten Beherbergungsverboten alles andere als einfach war, konnten wir in diesem Jahr stark expandieren. So war es natürlich ein besonderes Highlight, den Beweis für ein krisenresistentes, funktionierendes Konzept erbringen zu können.

Wie lief 2021 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?


Wir waren davon ausgegangen, dass wir mit dem Impffortschritt zu Beginn des Jahres weniger Auswirkungen durch die Pandemie spüren würden. Trotz dessen haben wir tatsächlich alle unseren wirtschaftlichen Ziele, die wir im Herbst letzten Jahres definiert hatten, erreicht. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 konnten wir unseren Umsatz trotz schwieriger Marktlage versiebenfachen. Außerdem haben wir in die Niederlande expandiert sowie unsere Präsenz in Spanien, Deutschland und Österreich ausgebaut. Wir wachsen also weiterhin planmäßig stark und haben weitere Fortschritte in unserem digitalen und physischen Produkt gemacht.

Was lief 2021 bei Euch nicht rund?


Ich würde eher sagen, vieles lief nicht so wie geplant. Durch die sich ständig wechselnden Gegebenheiten mussten wir uns natürlich durchgehend anpassen, ohne unsere langfristigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Das hat unseren Mitarbeitenden sehr viel abverlangt. Es war unglaublich wichtig, sich trotz der beschlossenen Pläne ein gutes Maß an Flexibilität zu bewahren, denn nur so konnten wir sie in dieser dynamischen Zeit umsetzen. Deswegen geht ein großer Dank an unser Team, ohne das es nicht möglich gewesen wäre, die Herausforderungen der letzten zwei Jahre zu bewältigen.

Welches Projekt steht bei Euch für 2022 ganz oben auf der Agenda?


Neben dem weiteren Wachstum in unseren Kernmärkten werden wir die Expansion in weiteren europäischen Ländern vorantreiben. insofern ist es eines der zentralen Vorhaben,, unsere eigenen Standorte auszuweiten. Das zweite wichtige Vorhaben für 2022 ist, unser eigens entwickeltes Betriebssystem „limehome connect” flächendeckend umzusetzen. Mit dem Launch unseres digitalen Hotel-Franchisings haben wir in diesem Jahr bereits einen wichtigen Grundstein für die Digitalisierung des Gastgewerbes gelegt. Nun können auch andere Hotelanbieter, vom kleinen Boutique-Hotel bis hin zur Hotelkette, unsere Technologie nutzen. Durch die Digitalisierung von Front- sowie Backend-Prozessen können Betreiber von Hotels und Serviced-Apartments operativen Aufwand um bis zu 80 Prozent reduzieren und über eine AI-basierte Distribution deutlich höhere Umsätze generieren. Das ist besonders spannend für Hoteliers, da in der Implementierung keinerlei IT-Know-How erforderlich ist. Auch unsere Dienstleister wie beispielsweise für den Room Service arbeiten mit unserer Lösung. Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, geschultes Personal zu finden, Kundinnen und Kunden sich auf eine digitale Journey eingestellt haben und Hoteliers den Veränderungsdruck spüren, freuen wir uns besonders, dass unser Konzept nun skalierbar am Markt ist.

Die deutsche Startup-Szene erlebt gerade einen ganz großen Boom. Was ist Deine Sicht auf diese absolute Hochphase?


Die mehr als 12 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital, die dieses Jahr bereits in die deutsche Startup-Szene geflossen sind, sind natürlich ein starkes Zeichen für den Standort. Im Schatten der großen Vorbilder hat sich nun endlich auch eine breite und starke Basis entwickelt. Das kann Deutschland langfristig nur gut tun und ich hoffe, dass die neue Bundesregierung auch hier langfristig einen größeren Beitrag leistet. Man muss allerdings dazu sagen, dass sich das Kapital auf wenige gehypte Segmente wie (Enterprise-) Software, FinTech, Direct-To-Consumer oder Logistik konzentriert. Hier benötigen die meisten Unternehmen noch einige Zeit, um tatsächlich in die derzeitigen Bewertungen zu wachsen oder sich die Profitabilität des Geschäftsmodells sehr langfristig und hart zu erarbeiten. Der Herdentrieb hat hier auch einige ungesunde Auswüchse. Jedoch sorgen die hohen Bewertungen für Early-Stage-Startups auch dafür, dass viele Talente unternehmerisch tätig werden, was für den deutsche Markt sicherlich von Vorteil ist.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): limehome

Este sitio web utiliza cookies para que usted tenga la mejor experiencia de usuario. Si continúa navegando está dando su consentimiento para la aceptación de las mencionadas cookies y la aceptación de nuestra política de cookies, pinche el enlace para mayor información.

ACEPTAR
Aviso de cookies