Freier Vektorzeichner: Inkscape bringt Version 1.4 auf den Markt

Inkscape ist eine Open-Source-Vektorgrafiksoftware für Linux, Windows und macOS. Sie wird verwendet, um Grafiken zu erstellen, zu bearbeiten und zu skalieren. Inkscape unterstützt verschiedene Dateiformate und bietet Funktionen wie Zeichnen, Textbearbeitung und Pfadmanipulation. Es wird oft in Bereichen wie Grafikdesign, Illustration, Website-Design und in der Herstellung von Logos verwendet. Nun ist die Version 1.3 mit Neuerungen erschienen.

Inkscape 1.4, auch bekannt als die „Geek Edition“, bringt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen, die sich auf Anpassbarkeit und Barrierefreiheit konzentrieren. Eine der wichtigsten Änderungen ist der neue Filtergalerie-Dialog, der eine zentrale Anlaufstelle für Filter bietet. Nutzer können nun einfacher nach Filtern suchen und diese nach Kategorien oder Schlüsselwörtern durchsuchen. Eigene Filter sind in der Kategorie „Persönlich“ zu finden und die Vorschaugrößen der Thumbnails können angepasst werden, was die Barrierefreiheit verbessert.

Für Nutzer, die Symmetrie und Genauigkeit schätzen, gibt es jetzt modulare Raster. Neue Rasterauswahlknöpfe bieten eine visuelle und schnellere Möglichkeit, Raster auszuwählen, und Nutzer können Parameter wie Höhe, Breite sowie horizontale und vertikale Abstände individuell einstellen. Der überarbeitete Farbfelder-Dialog bietet eine Dropdown-Menü mit Farbpalettenvorschauen, die als Liste oder Raster angezeigt werden können. Es ist möglich, die Kachelgröße zu erhöhen und eigene Farbfelder zu importieren, einschließlich solcher aus dem Adobe Color Book, wobei die Unterstützung für CMYK jedoch begrenzt bleibt, so die Entwickler.

Der SVG-Schriftarten-Editor bietet einfachere Möglichkeiten zur Sortierung und Anpassung von Glyphen und Schriftpaaren, was die Schriftanpassung erleichtert. Ein neues Feature ist der einheitliche Schriftarten-Browser, der in den Einstellungen aktiviert werden kann und visuelle Vorschauen von Schriften mit der Möglichkeit bietet, eigenes Beispieltext hinzuzufügen. Auch neu: Ein neues Icon-Set namens „Dash“ ist verfügbar, das über 500 Icons bietet, einschließlich skalierbarer und symbolischer Versionen für helle und dunkle Themes.

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webOS 24 erreicht verfrüht OLED-TVs aus dem Jahr 2023 (LG C3, G3, etc.)

Mit webOS 24 hat LG auch eine neue Update-Strategie eingeführt. Denn bisher blieb die jeweils neueste webOS-Version auch der neuesten TV-Generation der Südkoreaner vorbehalten. Doch jetzt reicht man diese auch für ältere Modelle nach. Zum Beispiel haben deswegen die Smart-TVs des Jahres 2022 bereits webOS 23 erhalten. Verfrüht verteilt LG inzwischen ebenfalls webOS 24 für die OLED C3 und G3 aus dem letzten Jahr.

Eigentlich sollten die Smart-TVs aus dem Jahr 2023 das neueste webOS erst 2025 erhalten. Doch wie Flatpanels HD berichtet, erreicht ein Update auf webOS 24 die LG OLED C3 und G3 in Form der frischen Firmware 23.20.50 schon jetzt. In den USA lassen sich die entsprechenden Dateien für ein Upgrade per USB-Stick sogar manuell von der Support-Website herunterladen. In Europa sind wir derzeit aber auf die OTA-Verteilung angewiesen.

Später soll webOS 24 natürlich auch über die LG OLED C3 und G3 hinaus TV-Modelle des Vorjahres versorgen – z. B. auch die QNED-LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Offenbar will LG da aber etwas später ans Werk geben. Auch jetzt sieht es so aus, dass die Verteilung der neuen Firmware schrittweise erfolgt. Während der eine also vielleicht schon in den Genuss kommt, muss der andere noch abwarten.

webOS 24 enthält auch Google Cast

Enthalten ist in der Aktualisierung auch die Funktionalität Google Cast (ehemals Chromecast). Zu beachten ist, dass die jährlichen Upgrades auf neue webOS-Versionen voraussichtlich nicht nur Vorteile mit sich bringen. So baut LG nämlich auch die Werbeoffensive in seiner Software stetig aus. Es geht also sicherlich aus Sicht des Unternehmens auch darin, Werbepartnern eine einheitlichere Oberfläche für das Schalten von Anzeigen anzubieten.

TV-Geräte aus dem Jahr 2023 werden dabei bis inklusive webOS 27 versorgt. Modelle aus dem Jahr 2022 erhalten z. B. analog Updates bis inklusive webOS 26. Zuletzt fiel LG negativ dadurch auf, dass man ohne große Ankündigungen Bildschirmschoner-Werbung als Standard aktivierte. Datenschützer sprechen längst davon, dass sich aktuelle Smart-TVs zum Privatsphäre-Albtraum entwickelt hätten.

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Überwachung durch Smart-TVs und Streaming-Player: Neuer Bericht macht aufmerksam

Es ist kein Geheimnis, dass Smart-TV-Hersteller und auch Anbieter von Streaming-Playern auch nach dem eigentlichen Verkauf ihrer Geräte noch Geld an euch verdienen wollen. Im Fokus liegen dabei zwei Aspekte. Einerseits erfasst, speichert und wertet man eure Nutzerdaten aus – und verkauft sie gegebenenfalls an Dritte. Andererseits spielt man Werbung an euch aus und erhält dafür Geld von Partnern. Laut einem Bericht des Center for Digital Democracy (CDD) habe sich das Ganze inzwischen zu einem wahren Privatsphäre-Albtraum entwickelt.

So weist man kritisch darauf hin, dass etwa auch Angebote wie die LG Channels, Samsung TV Plus, Amazon Freevee und wie sie alle heißen im Grunde alles andere als „kostenlos“ sind. Diese Dienste spielen nicht nur Werbung an euch aus, sondern sammeln auch fleißig Daten. Am Ende sei aber noch schlimmer, dass die intensive Überwachung der Zuschauer im Grunde fest in aktuellen TV- und Streaming-Player-Betriebssystemen verankert sei. Eine besondere Rolle spielt dabei Automatic Content Recognition (ACR).

ACR erkennt automatisch im Hintergrund, welche Inhalte auf eurem Screen zu sehen sind. ACR funktioniert also auch dann, wenn ihr z. B. nicht die internen Apps eures Fernsehers nutzt. Es kann erkannt werden, ob ihr gerade eine UHD Blu-ray schaut bzw. welche Filme und Serien ihr bevorzugt, was so bei euch bei YouTube abonniert wird und welche Games ihr bevorzugt. Basierend auf derlei Daten werden dann umfassende, digitale Nutzerprofile generiert. Und besonders die Werbeindustrie reibt sich die Hände.

Sensible Nutzerdaten sind in Gefahr

Dabei werden auch Daten über z. B. die ethnische Zugehörigkeit, das Alter, das Geschlecht, politische und religiöse Ansichten und mehr ausgewertet, so das CDD. Am Ende sei das Ergebnis, dass ihr nicht auf den TV schaut – der TV schaut auf euch. Es benötige dringend schärfere gesetzliche Vorgaben. Ganz vorne mit dabei bei der Datensammelwut seien unter anderem Roku, Google / YouTube, Disney, Amazon, LG, Samsung und Vizio. Vielleicht eine kleine Entwarnung für euch: Der Bericht bezieht sich auf die USA, wo die Vorgaben zu Datenschutz und Privatsphäre deutlich lascher sind, als in der EU bzw. in Deutschland.

Es gibt auch noch ein paar Chancen, der Datensammelei zumindest ein wenig zu entkommen. Die beste Möglichkeit ist, euren Smart-TV nur für Updates online zu schicken. Obendrein bietet sich als Streaming-Player aktuell vor allem der Apple TV 4K an, der dann auch im Bericht des CDD gar nicht auftaucht. Dieser Streaming-Player ist zwar etwas teurer als die Konkurrenz, verzichtet aber weitgehend auf Werbung und Datensammelei, wenn man mit den Rivalen vergleicht.

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Compress: Flott Videos komprimieren (Win, Linunx und macOS)

Compress ist eine kostenlose App, die es für Windows, macOS und Linux gibt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Video schnell zu komprimieren. Hier werfe ich gleich ein: Wer sich mit Handbrake einigermaßen gut auskennt, der muss sich Compress nicht unbedingt anschauen.

Wer allerdings viele kleine Videos produziert und / oder teilt, der fährt mit Compress vielleicht ganz gut. Mittlerweile ist Version 5, genauer gesagt 5.0.6, am Start und da hat man Funktionen hinzugefügt. Ist aber ein bisschen schräg: Compress kann nun auch Bildschirmaufnahmen aufzeichnen. Aber: Das erfordert einen Login per Google-Konto, was ja Humbug ist. Ich habe mal beim Entwickler nachgefragt, der gab mir zur Antwort, dass man schauen wolle, wer diese Funktion nutzt – und man wolle später eine eigene Aufnahme-App anbieten. Eher eine Nicht-Antwort, von daher würde ich Compress weiterhin nur erst einmal zum Komprimieren nutzen. Für das Bildschirmaufzeichnen gibt es ja für jedes System so seine Lösungen (ShareX für Windows, Quicktime built-in am Mac, Kap oder eben auch QuickRecorder).

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Opera: Mit Aria Tabs verwalten

Opera bringt eine neue Funktion namens Tab Commands heraus. Mit dieser Funktion können Nutzer ihre Tabs verwalten, indem sie mit Aria, der integrierten KI von Opera, chatten. Opera-One-Nutzer können Aria jetzt über die Befehlszeile des Browsers anweisen, Tabs zu schließen, zu gruppieren, anzuheften oder Lesezeichen zu erstellen.

Diese neue KI-Funktion ist im Developer-Stream von Opera One verfügbar. Sie soll zeigt, wie Opera Innovationen im Bereich der Tabs und der KI kombiniert, um mehr als nur eine einfache Chatbox zu bieten. Muss man sehen, wie nützlich das ist. Ich wüsste nun nicht, warum ich mit einem Assistenten abklären sollte, was ich mit meinen Tabs so mache.

Wenn Nutzer Tab Commands verwenden, werden keine Informationen über ihre Tabs an den Server gesendet – nur die Eingabeaufforderung selbst wird verarbeitet, so Opera. Der Aria-Server erstellt dann Anweisungen für den Browser, um die gewünschten Aktionen auszuführen, wie zum Beispiel das Gruppieren aller YouTube-Tabs in einer Tab Island.

Die Tab Command Funktion ist in der Developer-Version des Opera-One-Browsers verfügbar. Um sie zu nutzen, öffnen Nutzer die Befehlszeile mit Strg / (CMD / auf MacOS) und geben ihre Eingabeaufforderung ein. Alternativ können sie bei fünf oder mehr geöffneten Tabs mit der rechten Maustaste auf einen Tab klicken und „AI Tab Management“ aus dem Dropdown-Menü wählen.

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