Praktisches Tool für Mac-Nutzer: Last Window Quits bringt Windows-Funktion auf macOS

Ich brauche es nicht, aber sicherlich gibt es Menschen, die sich so etwas wünschen: Von Mac-Nutzern, die zuvor mit Windows gearbeitet haben, ist eine bestimmte Funktion oft vermisst worden: Das automatische Beenden einer Anwendung, wenn das letzte Fenster geschlossen wird. Ein neues und kostenloses Tool namens „Last Window Quits“ nimmt sich diesem Problem an (wobei es auch andere Programme gibt, die das so realisieren: SwiftQuit).

Die Funktionsweise des Programms ist dabei denkbar einfach. Sobald ein Nutzer das letzte geöffnete Fenster einer Anwendung schließt, wird die entsprechende App automatisch beendet. Dies entspricht dem Verhalten, das Windows-Nutzer seit Jahren gewohnt sind. Unter macOS bleiben Programme standardmäßig im Hintergrund aktiv, auch wenn alle Fenster geschlossen wurden.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, bestimmte Apps von dieser Funktion auszunehmen. Nutzer können eine Liste von Programmen erstellen, die auch nach dem Schließen des letzten Fensters weiterhin aktiv bleiben sollen. Dies ist beispielsweise für VPN-Dienste, Musik-Player oder Mail-Programme sinnvoll, die häufig im Hintergrund laufen müssen.

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QNAP mit Informationen zum Software-Support für NAS-Systeme

QNAP, ein Anbieter von Netzwerkspeicherlösungen, hat eine Ankündigung für Nutzer seiner NAS-Systeme gemacht. Das Unternehmen verlängert den Support-Zeitraum für seine Betriebssysteme QTS 5.2 und QuTS hero h5.2. Die neue Long-Term-Support-Initiative (LTS) sieht vor, dass beide Systeme bis August 2029 mit Updates und Sicherheitspatches versorgt werden.

Wenn eine Version des Betriebssystems in die LTS-Phase eintritt, erhalten auch bestimmte nicht integrierte Anwendungen für das Betriebssystem weiterhin Unterstützung mit Sicherheitsverbesserungen und Fehlerbehebungen. Diese Anwendungen decken wichtige Funktionen wie Speicherung, Backup und Synchronisierung, Virtualisierung und Datenschutz ab. Das wären: Hybrid Backup Sync, Hyper Data Protector, Qsync Central, HybridMount, Virtualization Station, Container Station, Security Center, QVPN Service und myQNAPcloud Link.

Diese Entscheidung kommt sicher besonders Unternehmenskunden zugute, die auf eine verlässliche und langfristig planbare IT-Infrastruktur angewiesen sind. Die neue Support-Politik bringt zwei Vorteile mit sich. Erstens erhalten Nutzer durch den verlängerten Support-Zeitraum bis 2029 kontinuierlich wichtige Sicherheitsupdates. Zweitens können IT-Administratoren durch die klar definierte Lifecycle-Management-Politik Wartungsarbeiten und Systemaktualisierungen besser planen.

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Google Slides erhält neue Vorlagen

Google Slides führt neue Vorlagen (Templates) ein. Laut dem Unternehmen decke man damit gleich mehrere Nutzungsszenarien ab. Für Geschäftskunden seien etwa Vorlagen für Sales-Pitches, Produkt-Roadmaps oder auch die strategische Planung dabei. Für Nutzer aus dem Bildungswesen hält man hingegen z. B. Templates für Unterrichtsstunden, Buchbesprechungen und mehr vor.

Es sind zusätzlich etwa auch Vorlagen für Workshops, Team-Spiele oder Meilenstein-Feiern dabei. Zu den neuen Templates gelangt ihr über den entsprechenden Button für die Vorlagen in der Slides-Toolbar. Alternativ nehmt ihr den Weg über „Einfügen“ und wählt dann die Vorlagen aus. Anschließend wählt ihr einfach das für euch passende Exemplar aus.

Am Ende sind die Vorlagen ein Weg, einen gewissen Ausgangspunkt für eine Präsentation zu haben. Anpassungen könnt ihr ja immer noch vornehmen. In den kommenden Monaten will Google das Repertoire bei Slides nach eigenen Angaben auch noch weiter aufstocken. Zu beachten ist, dass Google die neuen Vorlagen aber im ersten Schritt nur für Nutzer mit englischsprachigen Spracheinstellungen (US) ausrollt. Die Verteilung erfolgt ab sofort im Rahmen der nächsten 15 Tage für alle Workspace-Nutzer und privaten Google-Konten.

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Calibre 7.21: Beliebtes E-Book-Management-Tool erhält Update

Calibre, ein etabliertes Werkzeug für die Verwaltung digitaler Bücher, wurde auf Version 7.21 aktualisiert. Das Programm hat sich in den ganzen Jahren als zentrale Anlaufstelle für E-Book-Enthusiasten entwickelt und bietet eine breite Palette an Funktionen für die Organisation und Bearbeitung digitaler Literatur. Nicht nur wegen seiner Fähigkeiten als Verwaltungstool unter macOS, Windows und Linux, sondern auch wegen der Konvertierungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, E-Books z. B. auf einen Amazon Kindle zu übertragen (Mein Alternativtipp? Die Send-to-Kindle-Webseite).

Calibre ermöglicht Nutzern das automatische Abrufen von Metadaten und Buchcovern aus dem Internet. Ein besonderer Fokus liegt auch auf der Konvertierung von E-Books in verschiedene Formate, wodurch die Kompatibilität mit unterschiedlichen E-Reader-Modellen sichergestellt wird.

Mit der Version 7.0 wurden mehrere neue Funktionen eingeführt. Nutzer können nun Notizen zu Autoren und Buchserien hinzufügen, was die Organisationsmöglichkeiten erweitert. Die Integration von EPUB-Hörbüchern wurde implementiert, wodurch Calibre seine Medienkompetenz ausbaut. Eine weitere Neuerung ist die Option, zusätzliche Dateien wie alternative Coverbilder mit den E-Books zu verknüpfen. Nun eben die Version 7.21.

Im Mittelpunkt steht dabei eine neue Audio-Overlay-Funktion für EPUB-Dateien, die über das Werkzeugmenü im Bucheditor zugänglich ist. Dies ermöglicht es Lesern, sich Texte vorlesen zu lassen, auch wenn ihre bevorzugte Lesesoftware keine eigene Vorlesefunktion bietet. Es besteht die Möglichkeit, verschiedenen Textpassagen unterschiedliche Stimmen zuzuweisen, was das Hörerlebnis deutlich lebendiger gestalten soll.

Die Benutzeroberfläche wurde ebenfalls überarbeitet. Der Dunkelmodus verfügt nun über eine besser sichtbare Bildlaufleiste mit höherem Kontrast und abgerundeten Ecken. Im E-Book-Betrachter wurde der Lesefluss optimiert: Beim Scrollen zwischen internen Dateigrenzen mit dem Mausrad oder Touchpad wurde eine kurze Verzögerung von einer halben Sekunde eingeführt, die in den Anzeigeeinstellungen angepasst werden kann.

Für Nutzer, die ihre E-Book-Sammlung verwalten, gibt es praktische neue Kontextmenü-Funktionen. Das Cover eines Buches kann nun per Rechtsklick direkt heruntergeladen werden. In der Metadaten-Bearbeitung wurde eine Option hinzugefügt, um den Ordner des Buches direkt zu öffnen. Das komplette Changelog mitsamt der Fehlerbehebungen findet ihr hier.

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Microsoft Outlook bekommt dynamische, KI-generierte Themes von Copilot

Nutzer eines Copilot-Abos können auf Microsofts KI-Assistenten auch in Outlook zugreifen. Auf Basis von bildgenerierender KI lässt Microsoft jenen nicht nur für den Mail-Verkehr, sondern auch zur Personalisierung des eigenen Postfachs einsetzen. Konkret geht es um die Möglichkeit, mittels Copilot Themes zu generieren. Diese Themes sind plattformübergreifend auf Android, iOS sowie Windows und Mac verfügbar.

Einstellen lässt sich der Stil der Themes. Zur Auswahl stehen neben einem realistischen Stil auch einer für Ölgemälde sowie Cartoons. Nutzer können wählen, wie oft sich das dynamische Theme aktualisieren soll. So ist es möglich jenes monatlich, aber auch wöchentlich oder täglich sowie alle paar Stunden anzupassen.

Gebt ihr euren aktuellen Aufenthaltsort preis. Dann kann sich das Theme auch an den aktuellen Aufenthaltsort oder auch das aktuelle Wetter anpassen. Die Themes lassen sich über die Erscheinungseinstellungen in Outlook aktivieren. Nutzer können dort entweder vorgefertigte Themes mit einem Klick generieren oder eigene Themes mit individuellen Einstellungen für Thema, Stil und Aktualisierungsintervall erstellen.

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