Threads mit Fediverse-Verbesserungen

Meta stellt Boni für erfolgreiche Posts bei Threads in Aussicht.

Ihr seid im Social Network Threads unterwegs? Dann könnt ihr auch dort unsere News verfolgen. Ebenso gibt es neue Funktionen. Wenn ihr das Teilen im Fediverse aktiviert habt, werden Beiträge jetzt dort geteilt, nachdem das Bearbeitungsfenster geschlossen ist. Ein weiteres Fediverse-Update: Wer das Teilen eingeschaltet hat, kann jetzt sehen, wer ihm folgt, wenn auf die Follower geklickt wird. Ebenso kann man die Likes aus dem Fediverse sehen, wenn auf die Aktivität geklickt wird.

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Reddit schiebt mit neuen Regeln Protestaktionen einen Riegel vor

Reddit musste in der Vergangenheit Protestaktionen seiner Moderatoren hinnehmen. Das geschah, als es etwa um Änderungen der API-Nutzung durch Drittentwickler ging. Viele Subreddits wurden als Protest durch die Moderatoren auf „privat“ bzw. NSFW (Not Safe For Work) umgestellt, sodass es für neue User schwieriger wurde, Zugang zu erhalten. Dies führte zu einem anhaltenden Konflikt zwischen dem Reddit-Managament und den freiwilligen Helfern. Jetzt sichert sich Reddit durch Änderungen der Regeln für Subreddits gegen zukünftige Aktionen dieser Art ab.

Wenn Moderatoren nämlich jetzt ein Subreddit von öffentlich auf privat umstellen wollen, benötigen sie erst eine Freigabe durch einen Admin, der direkt im Team von Reddit sitzt. Somit ist es nicht mehr möglich, dass die Moderatoren sich selbst organisieren und abgesprochen viele Subreddits umstellen und die Betreiber überrumpeln. Reddit sitzt jetzt immer am längeren Hebel.

Als Begründung für diese Veränderung haben Sprecher Reddits in einem Post angegeben, dass die Option eine Community umzustellen in der Vergangenheit missbraucht worden sei und die Nutzungsbedingungen verletzt habe. Daher habe man sich für eine Anpassung entschieden. Im Übrigen muss auch ein Reddit-Mitarbeiter eine Community-Umstellung auf NSFW erst genehmigen.

Was kann man da machen? Am besten, man verrichtet keine unbezahlte Arbeit für Reddit und überlässt das Unternehmen sich selbst. Andere Wege, die eigene Unzufriedenheit auszudrücken, werden hier zu nichts führen.

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WhatsApp führt Filter und Hintergründe für Videoanrufe ein

Ab sofort stehen Filter und Hintergründe in WhatsApp zur Verfügung, um Videoanrufe ansprechender zu gestalten. Nutzer können während eines Videoanrufs ihren Hintergrund ändern oder einen Filter hinzufügen, um eine persönlichere Note zu verleihen. Zu den Filtern gehören Optionen wie Warm, Kühl, Schwarz-Weiß, Lichtleck, Traumhaft, Prisma-Licht, Fisheye, Vintage-Fernseher, Frosted Glass und Duoton. Mit den Hintergründen können Nutzer ihre Umgebung privat halten oder sich an einen anderen Ort versetzen, wie zum Beispiel in ein Café oder ein Wohnzimmer. Die verfügbaren Hintergründe sind Unschärfe, Wohnzimmer, Büro, Café, Kieselsteine, Foodie, Smoosh, Strand, Sonnenuntergang, Feier und Wald.

Zusätzlich werden Optionen wie „Retusche“ und „Schwaches Licht“ angeboten, die das Aussehen und die Helligkeit der Umgebung natürlich verbessern. Um diese Effekte während eines 1:1- oder Gruppenanrufs zu nutzen, können Nutzer auf das Effektsymbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms tippen. Dort finden sie die Auswahl an Filtern und Hintergründen, die sie nach Belieben anpassen können. Diese neuen Funktionen werden in den kommenden Wochen für alle Nutzer verfügbar sein.

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Unverschlüsselte Passwörter: Meta muss Geldstrafe zahlen

Die irische Datenschutzkommission (DPC) hat gegen Meta eine Geldstrafe von 91 Millionen Euro auferlegt, nachdem sie eine Untersuchung eines Sicherheitsvorfalls aus dem Jahr 2019 abgeschlossen hatte. Damals hatte das Unternehmen irrtümlich die Passwörter der Benutzer unverschlüsselt gespeichert und sich selbst angezeigt. In der ursprünglichen Mitteilung von Meta wurde damals lediglich erwähnt, dass einige Benutzerpasswörter unverschlüsselt auf ihren Servern gefunden wurden. Einen Monat später aktualisierte das Unternehmen seine Ankündigung und gab bekannt, dass auch Millionen von Instagram-Passwörtern in einem leicht lesbaren Format gespeichert waren.

Graham Doyle, stellvertretender Kommissar des DPC, kommentierte: „Es ist allgemein anerkannt, dass Benutzerpasswörter nicht im Klartext gespeichert werden sollten, wenn man das Missbrauchsrisiko bedenkt, das entsteht, wenn Personen auf solche Daten zugreifen. Man muss bedenken, dass die Passwörter, um die es in diesem Fall geht, besonders sensibel sind, da sie den Zugriff auf die Social-Media-Konten der Benutzer ermöglichen würden.“

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Meta beendet Peering-Beziehung mit der Deutschen Telekom

Die Diskussion ist schon alt. Netzbetreiber wollen gerne, dass die großen Anbieter im Internet zusätzlich für Dienste bezahlen. Die Netzbetreiber sacken sich also das Geld der Kunden und das der Anbieter, wie beispielsweise Meta, ein. Stichwort: Datentransportvertrag.

Als Grund führen die Netzanbieter aus, dass die Datenmengen steigen, die Infrastruktur ausgebaut werden müsse. Im Falle von Meta wurde sogar gerichtlich entschieden, dass Meta für die Nutzung der Netze Geld an die Telekom zahlen muss.

Diese bisherige, direkte Peering-Beziehung kündigt Meta aber nun auf. Laut Ansicht von Meta gefährdet die Telekom das freie Internet. Sie nutze ihre Marktmacht, um ihre Kunden in Deutschland hinter eine De-facto-Paywall zu stellen und ihnen damit potenziell den Zugang zu Internetdiensten zu verwehren, die für die Deutsche Telekom kostenlos sind.

Meta hat – laut eigener Aussagen – erhebliche Schritte unternommen, um seine Apps weiterhin direkt über die Deutsche Telekom verfügbar zu halten. Angesichts eines Gerichtsurteils bezüglich der geforderten beispiellosen und inakzeptablen Gebühren leitet Meta den Netzwerkverkehr nun über einen Drittanbieter-Transitanbieter, anstatt den Verkehr direkt mit der Deutschen Telekom auszutauschen.

Transitanbieter verbinden Dienste und Netzwerke über das Internet, wenn keine direkte Verbindung möglich ist. Meta hofft, dass die Deutsche Telekom entsprechende Anstrengungen unternommen hat, um sicherzustellen, dass das Benutzererlebnis der Apps oder anderer Dienste von Drittanbietern wie Video-Streaming-Plattformen in Deutschland durch den Wechsel zu einem Drittanbieter-Transitanbieter nicht beeinträchtigt oder gestört wird.

Wie seht ihr das? Sollten Anbieter von Internetdienstleistungen mit in die Verantwortung genommen werden? Letzten Endes benutzt man als Kunde und Anbieter ja eine solche Datenautobahn – und jene will mit einer Maut instand gehalten werden. Würden Unternehmen nicht herangezogen werden müssen, dann hat das vermutlich Folgen für den Kunden – denn wir müssten vermutlich mehr für den Zugang zahlen. Auf der anderen Seite darf man sich nichts vormachen. Hier geht es nicht nur darum, dem Kunden eine gut geteerte Datenautobahn zu bieten. Es geht um sehr viel Geld auf allen Seiten.

Update, hier das Statement der Telekom:

Anstatt das Urteil eines unabhängigen deutschen Gerichts zu akzeptieren, spielt Meta jetzt ein grobes Foul. Die Deutsche Telekom wird Meta ihre Datentransportleistung als Vorleistung für ihr online Geschäftsmodells weiterhin in Rechnung stellen.

Meta missbraucht erneut seine überragende Verhandlungsmacht, um berechtigte Anliegen der europäischen Telekommunikationsindustrie und der Verbraucherinnen und Verbraucher zu diskreditieren und eine faire Bezahlung zu erreichen. Es geht hier nicht etwa nur um eine Meinungsverschiedenheit zweier Unternehmen, sondern um die Frage, ob sich im Internet die Macht des Stärkeren durchsetzt oder es einen fairen Ausgleich unter allen Teilnehmern gibt. Wir wünschen uns, dass diese Debatte nicht auf dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger ausgetragen wird. Auch ein Unternehmen wie Meta steht nicht über dem Recht.

Leider folgt Metas Vorgehen einem Muster


Meta versucht, Steuern in Europa zu umgehen


Meta missachtet europäischen Datenschutz (siehe WhatsApp)


Meta versucht, seine NutzerInnen verbraucherschutzwidrig in Bezahlmodelle zu pressen


Meta belügt die Öffentlichkeit beim Thema Hate Speech.


Meta gab Daten an Cambridge Analytica und nahm damit indirekt Einfluss auf Wahlen

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