X: Die Block-Funktion wird verändert

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Das Logo des Musk-Unternehmens X (ehemals Twitter)

Elon Musk hatte vor einiger Zeit angekündigt, dass man sich die Funktion zum Blockieren anschauen möchte. Aktuell kann ein Nutzer, den ihr blockiert habt, weder euer Profil noch eure Posts, Antworten, Medien etc. sehen. Man bekommt lediglich eine Meldung mit „Der Nutzer hat dich blockiert“ angezeigt.

Musk geht das Ganze schon eine Weile auf den Nerv und mit der neuen Änderung an eben jener Funktion macht er diese um einiges schwächer. Wenn ihr einen Nutzer zukünftig blockiert, kann er immer noch eure öffentlichen Posts und euer Profil anschauen. Lediglich die Interaktion mit euren Posts, Antworten und Co. wird ab sofort geblockt. Inwiefern das sinnvoll ist, kann jeder für sich selbst einordnen.

High time this happened.

The block function will block that account from engaging with, but not block seeing, public post.

— Elon Musk (@elonmusk) September 23, 2024

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Telegram: Auf Behördenanfragen werden IP-Adressen und Telefonnummern bereitgestellt

Vielleicht haben es einige mitbekommen. Telegram-CEO Pavel Durov wurde in Paris verhaftet. Die Behörden – und nicht nur in Paris – werfen Telegram vor, Inhalte nicht richtig zu moderieren und nicht mit Behörden zusammenzuarbeiten. Erste Reaktionen seitens Telegram gab es schon. Doch nun wird man deutlicher. Durov erklärte, dass die Messaging-App nun beginnen wird, die IP-Adressen und Telefonnummern von Benutzern auf rechtliche Anfragen von Behörden herauszugeben. Begleitet wird diese Tatsache von der Einführung einiger Moderationsmaßnahmen. Telegram hat begonnen, KI sowie ein menschliches Moderationsteam einzusetzen, um „problematische“ Inhalte aus seinen Suchergebnissen zu entfernen. Hier einmal die Info aus Durovs Kanal im Wortlaut:

Die Suche auf Telegram ist leistungsfähiger als in anderen Messaging-Apps, da sie es den Nutzern ermöglicht, öffentliche Kanäle und Bots zu finden. Leider wurde diese Funktion von Personen missbraucht, die gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen haben, um illegale Waren zu verkaufen.

In den letzten Wochen hat ein engagiertes Team von Moderatoren, das KI nutzt, die Telegram-Suche viel sicherer gemacht. Alle problematischen Inhalte, die wir in der Suche identifiziert haben, sind nicht mehr zugänglich. Wenn Sie dennoch etwas Unsicheres oder Illegales in der Telegram-Suche finden, melden Sie es bitte über @SearchReport.

Um Kriminelle weiter davon abzuhalten, die Telegram-Suche zu missbrauchen, haben wir unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien aktualisiert, um sicherzustellen, dass sie weltweit konsistent sind. Wir haben klargestellt, dass die IP-Adressen und Telefonnummern derjenigen, die gegen unsere Regeln verstoßen, auf gültige rechtliche Anfragen hin an die zuständigen Behörden weitergegeben werden können.

Diese Maßnahmen sollten Kriminelle abschrecken. Die Telegram-Suche ist dazu gedacht, Freunde zu finden und Nachrichten zu entdecken, nicht um illegale Waren zu fördern. Wir werden nicht zulassen, dass böse Akteure die Integrität unserer Plattform für fast eine Milliarde Nutzer gefährden.

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Twitch: Neues zur Roadmap der Streaming-Plattform

An diesem Wochenende findet die TwitchCon 2024 statt. Entsprechend hat die Livestreaming-Plattform auch einige Neuigkeiten in petto – unter anderem auch schon Termine für 2024. Denn die TwitchCon Europa findet nächstes Jahr vom 31. Mai bis 1. Juni 2025 im Rotterdam Ahoy und die TwitchCon North America vom 17. bis 19. Oktober 2025 in San Diego statt. Darüber hinaus hat CEO Dan Clancy auch über anstehende Neuerungen gesprochen.

Twitch investiert nach eigenen Angaben jetzt noch mehr in Funktionen wie Hype Train und Power-ups, um Videomacher und die Community enger zusammenzurücken. Zudem werkelt man an einer neuen Funktion, die es Zuschauern ermöglicht, auf einen Moment im Stream mit einer Emotion oder einem Gefühl wie einem Lachen oder einem Herz zu reagieren. Das soll dann auch andere Zuschauer zum Mitmachen bewegen. Diese Funktion wurde speziell für Mobilgeräte entwickelt, damit euch Streamer besser Geld aus der Tasche fingern können ihr euere Lieblings-Streamer leichter unterwegs unterstützen könnt. Weitere Informationen sollen im Jahresverlauf noch folgen.

In den nächsten Monaten wird Twitch in seiner aufgefrischten mobilen App Thumbnails zu den gefolgten Kanälen hinzufügen. Darüber hinaus soll es einen einfacheren Zugang zu den gefolgten Kategorien, Filteroptionen und die Möglichkeit geben, die Wiedergabe von VODs aus kürzlich angesehenen Streams fortzusetzen.

Twitch plant mehrere Update-Wellen

In den nächsten Monaten will Twitch zudem mehrere Updates einführen, um die Verwaltung und das Teilen von Clips einfacher zu machen. Dazu gehören die Möglichkeit, Hochformat-Clips auf dem Handy zu erstellen, zusätzliche Exportoptionen und die Option, Clips nach Titel, Ersteller oder Datum zu suchen und zu filtern. Außerdem wird ein Clip-Karussell eingeführt, das die besten Clips aus dem letzten Stream eines Videomachers hervorhebt und es ermöglicht, schnell durch die Clips zu blättern und sie auf sozialen Medien zu teilen.

Mit Shared Chat können Streamer ihre Communitys wiederum in einem gemeinsamen Live-Stream-Erlebnis per Chat zusammenführen. Sie können auf einen Blick erkennen, welche Nachrichten von ihrer Community stammen, Mods können alle Nachrichten im Chat moderieren und während der Shared Chat-Sitzung Timeouts und Bans aussprechen. Nutzer, die für einen Kanal der teilnehmenden Streamer gesperrt sind, können während der Sitzung keine Nachrichten senden. Streamer können eine Shared-Chat-Sitzung jederzeit verlassen und auch ohne Shared Chat zusammen streamen. Dieser gemeinsame Chat mit Stream Together wird nächste Woche für alle verfügbar sein.

Dann wäre da noch eine neue Herangehensweise an Verstöße. Twitch wird zukünftig den Ausschnitt des Chats, in dem der Verstoß stattfand, direkt an die Betroffenen übermitteln. Dieses Anhängsel wird in der E-Mail zu finden sein, die Streamer erhalten, wenn ein Verstoß stattgefunden hat. Zusätzlich wird man sie auch im Einspruch-Portal veröffentlichen. Auch die Clips, in denen ein Verstoß während eines Livestreams oder VODs überprüft wird, sollen geteilt werden.

Twitch verfolgt außerdem einen neuen Ansatz bei Strikes. Twitch wird Anfang nächsten Jahres damit beginnen, Strikes je nach Schwere des Verstoßes nach und nach auslaufen zu lassen. Somit sammeln sie sich nicht mehr dauerhaft an. Twitch wird aber auch weiterhin Suspendierungen aussprechen, einschließlich unbefristeter Verbannungen für schwerwiegende Verstöße.

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Snap enthüllt Spectacles 5: Standalone AR-Brille mit eigenem Betriebssystem

Snap hat die fünfte Generation seiner Spectacles vorgestellt, eine eigenständige AR-Brille, die ohne Smartphone funktionieren soll und ein völlig neues AR-Erlebnis verspricht. Die Brille läuft mit dem eigenen Betriebssystem Snap OS, das Hauptmenü wird dabei direkt in der Handfläche des Nutzers angezeigt. Um auch bei hellem Sonnenlicht scharfe Bilder zu erzeugen, nutzt Snap OS Technologien wie Liquid Crystal on Silicon micro-projectors und Waveguides.

Die Dual-SoC-Architektur mit zwei Snapdragon-Prozessoren verspricht eine verbesserte Leistung und Wärmeableitung bei gleichzeitig reduziertem Stromverbrauch. Die Akkulaufzeit beträgt laut Snap bis zu 45 Minuten im Standalone-Betrieb. Außerdem arbeite man mit OpenAI zusammen, um Entwicklern den Zugriff auf leistungsstarke Large Language Models zu ermöglichen. Dadurch sollen AR-Lenses entstehen, die Objekte in der Umgebung erkennen und kontextbezogene Informationen liefern können. Als erste Studios, die bereits an Lenses für das neue Erlebnis arbeiten, sind Lego, Niantic, ILM Immersive oder auch Wabisabi Games benannt worden.

Wichtig hierbei zu wissen ist, dass die neuen Spectacles in den USA starten und hierzulande sicherlich erst einmal eine Weile auf sich warten lassen werden. Ich behaupte auch mal, dass die Zielgruppe in anderen Regionen der Welt größer ausfällt, wenngleich ich aus der jüngeren Generation bereits zu hören bekommen habe, dass viele Snapchat und dessen Features als App für alle Kommunikationen nutzen.

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Neuer Meilenstein: Bluesky vermeldet mehr als 10 Millionen Nutzerkonten

Falls nicht (mehr) bekannt: Bluesky ist ein dezentrales soziales Netzwerk, das erstmals im Februar 2023 veröffentlicht wurde. Es wurde von einem Team unter der Leitung von Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey entwickelt und zielt darauf ab, eine offene und interoperable Plattform für soziale Medien bereitzustellen. Man verwendet hier das Authenticated Data Experiment (ADX)-Protokoll, das eine bessere Kontrolle über Daten und Inhalte ermöglicht.

So viel zur Idee von Bluesky. Wie man nun kundgeben kann, wurden mittlerweile mehr als 10 Millionen Bluesky-Konten erstellt, wenngleich man hier von gezielt „Nutzern“ spricht. In meiner privaten Bubble ist das Netzwerk hingegen wenig bis gar kein Thema mehr, genau wie X. Mal sehen, wie sich das Ganze in den kommenden zwei Jahren noch ausweitet und welches Netzwerk am Ende in Twitters ehrwürdige Fußstapfen treten kann/will.

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