Angeschaut: Seagate-Festplatte Boba Fett Special Edition

Seagate hatte zum Star Wars Day neue Festplatten vorgestellt. Sie zeigen Motive mit Boba Fett, Grogu (alias Baby Yoda) und dem Mandalorianer. Tolle Sache für einen Fan von Star Wars? Nun ja, genau das wollte ich mir einmal anschauen.

Knapp 130 Euro soll die Platte kosten – und dabei handelt es sich nicht einmal um eine SSD, sondern um eine mechanische Platte aus der FireCuda-Reihe von Seagate. Die externen FireCuda-Festplatten bieten 2 TB Speicherkapazität und sind mit PC, Mac, PlayStation sowie Xbox kompatibel.

Erste Auffälligkeit nach dem Auspacken: Das Gehäuse ist aus relativ dünnem Kunststoff.  Vermutlich aufgrund der Tatsache, dass der Besitzer seine Platte womöglich an eine Konsole stecken möchte, hat man sich für einen USB-A-Anschluss (USB-3.o-Kabel dabei) entschlossen.

Auf der anderen Seite setzt man immer noch auf diesen lächerlichen Micro-B-Anschluss auf der anderen Seite, für gewöhnlich keines dieser Kabel, welches man noch rumfliegen hat. Aber mit diesem Anschluss ist Seagate nicht allein, u. a. Western Digital setzt noch auf diesen Anschluss. Kleiner Kabel-Tipp, falls ihr das Problem kennt und nicht mit Adapter auf USB-C hantieren wollt: es gibt entsprechende Kabel von Micro-B auf USB-C.

Spannend an der Platte ist nicht die recht rudimentäre Backup-Software, sondern das „Versprechen“, welches Seagate mit verkauft. Nennt sich Rescue Data Recovery Services und ist für drei Jahre quasi das Auffangnetz, falls eure Platte kaputtgeht. Dann versuchen die Experten, die Daten für euch wiederherzustellen.

Ansonsten? Über eine Software kann man die Festplatte RGB-technisch ansteuern, sodass sie Farben anzeigt. Rot für Boba Fett, Blau für Grogu und Blau für den Mandalorianer sind voreingestellt, ihr könnt aber auch selbst tätig werden. Speedtechnisch kommt die Platte nicht sehr flott daher. Im Schnitt kam ich mit Glück auf 120 MB/s schreibend und 125 MB/s lesend.

Fazit? Fan-Service, der bezahlt werden möchte. Vermutlich keine Platte, auf die man regelmäßig große Datenmengen schubsen möchte. Eher etwas für Konsolen-Fans mit externem Speicherbedarf als für klassische PC-Nutzer.

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Sony 1 IV: Neuer Leak nennt Specs und Preis von 1.399 Euro

Bereits im Februar leakten ein paar erste Renderbilder und Informationen zum neuen Sony-Smartphone, dem Sony 1 IV. Nun soll es morgen bereits so weit sein, Sony wird seine neuen Gerätschaften offiziell vorstellen. Und weil der eine oder andere Fan von Sony-Smartphones es vermutlich nicht abwarten kann, hat der mittlerweile bekannte Twitter-Nutzer SnooyTech just einen Tweet veröffentlicht, der weitere Bilder und Specs des Sony 1 IV zeigt. Das vermutlich wichtigste Detail dabei wird der ausgerufene Preis sein: 1.399 Euro werden hier kommuniziert.

Sony 1 IV

6,5″ 4K 120 Hz OLED 21:9

Snpdragon 8 Gen 1

16mm ultra-wide, 24mm wide, 85-125mm telephoto with optical zoom.

Realm-time Eye AF focus

4K HDR 120fps video

Full stereo speakers

up to 50% brighter display than 1 III

€1399 pic.twitter.com/hMIclKWxj1

— SnoopyTech (@_snoopytech_) May 10, 2022

Ansonsten scheint das 6,5-Zoll-OLED-Display bestätigt, das mit 4K auflöst und eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz bietet. Als SoC arbeitet im Inneren – wie vermutet – ein Snapdragon 8 Gen 1 von Qualcomm und es werden Full-Stereolautsprecher verbaut. Auch zur Kamera gibt es weitere Informationen. So heißt es zu den Sensoren, dass Sony hier das Setup aufteilt in: 16 mm Ultraweitwinkelkamera, 24 mm Weitwinkelkamera und eine 85 – 125 mm Telefotokamera mit optischem Zoom. Unterstützt wird die Bildaufnahme durch einen Echtzeit-Autofokus, Videoaufnahmen können mit maximal 120 Bildern pro Sekunde bei 4K aufgenommen werden. Den veröffentlichten Bildern nach zu urteilen, vergleicht Sony die Kameras des Sony 1 IV erneut mit professionellen Kameras. Darüber muss sich am Ende aber natürlich jeder selbst ein Urteil machen. Optisch reißt Sony sich meiner Meinung nach auch hier kein Bein aus, aber das gefällt vielen Fans der Geräte vor allem, habe ich mir mal sagen lassen.

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Lenovo präsentiert neue Yoga-Laptops und einen All-in-One

Lenovo hat heute eine Reihe von Notebooks sowie etwas überraschend einen All-In-One Desktop-PC vorgestellt.

Beginnen möchte ich ganz gerne mit dem Lenovo Yoga AiO 7, einer recht interessanten Interpretation eines All-in-One PC im Jahr 2022. Das 27-Zoll 4K IPS-Display befindet sich direkt oberhalb zweier JBL 5 Watt Lautsprecher mit einem passiven Radiatorsystem, das für ein solides audiovisuelles Erlebnis sorgen soll. Apples neuer M1-iMac nutzt ein ähnliches Prinzip, um Bässe zu verstärken und es funktioniert. Angepasst an moderne Trends und Inhalte aus heutiger Produktion, lässt ein rotierendes Display auch Hochformat-Videos im Vollbildmodus füllend darstellen.

Ausgestattet ist der Lenovo Yoga AiO 7 mit AMDs Ryzen 5 6800H und 7 6800H Prozessoren und der optionalen Radeon RX 6600M. Das ist zwar mobile Hardware, die teils auch in deutlich schlankeren Geräten zu finden ist, allerdings mehr als potente Hardware für den Heimgebrauch samt leichter Kreativ-Arbeit. Wer den Computer-Tisch immer noch im Wohnzimmer stehen hat, der könnte sich einen solchen All-in-One glatt dort hinstellen wollen, insbesondere, wenn TikTok-Videos Priorität haben. Das geht in Deutschland ab Juni 2022 ab 1499 Euro.

Lenovo Yoga Slim 9i

Das Lenovo Yoga Slim 9i ist das neue Subnotebook-Flaggschiff des Herstellers. Mit einem 14-Zoll 4K-OLED Display und einem rahmenlosen Design tritt man gegen das MacBook und XPS 13 in den Ring. Zudem macht der Hersteller ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dank der Verwendung recycelter Materialien. So wurden 50 % recyceltes Aluminium für das untere Batteriecover genutzt und der Rahmen für den Akku nutzt 25 % recyceltes Plastik. Es ist ein kleiner Schritt in Richtung Nachhaltigkeit, allerdings wäre Reparierbarkeit und damit Langlebigkeit auch ein wichtiger Ansatz.

Speziell, da Intels neue 12. Generation an mobilen P-Prozessoren, die sich als hervorragende Kombination aus Leistung und Effizienz herausgestellt haben und auch lange Zeit ausreichend Performance für alltägliche Aufgaben bieten sollten. Kombiniert mit einem großen 74 WH Akku sollte es auch unterwegs ausdauernd sein, wenn auch das 4K OLED-Panel keineswegs sparsam ist. Lenovo gibt im Datenblatt bis zu 14,5 Stunden lokaler Videowiedergabe an, was allerdings keine alltägliche Arbeitslast darstellt. Das Lenovo Yoga Slim 9i kann auch mit Intels dedizierten ARC 350M-Grafikkarten ausgestattet sein.

Das Notebook wird ab Juli 2022 ab 1899 Euro in Deutschland verfügbar sein.

Yoga Slim 7i Pro X und Yoga Slim 7 Pro X

Direkt darunter reihen sich die neuen Lenovo Yoga Slim 7(i) Pro X-Geräte ein, die für Profis im Kreativbereich kreiert wurden. Das i im Namen symbolisiert den Prozessorhersteller. Intel schickt dabei seine H-Serien-Prozessoren der 12. Generation ins Rennen, während das AMD-Lager Ryzen 6000-CPUs der HS-Serie bekommen in der „Creator Edition.“ Neben integrierten Grafik-Optionen wird es auch die GeForce GTX 1650 oder die RTX 3050 zur Auswahl stehen.

Ausgestattet sind die Geräte mit 14,5 Zoll 3K-Displays mit 129 Hz Bildwiederholrate. Die bieten werkskalibrierte Display, die den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abdecken. Beide Notebooks bieten 70 WH Akkus und verfügen über 16 oder 32 GB an Dual Channel-RAM. Die Yoga Slim 7(i) Pro Notebooks kommen ab Juli nach Deutschland zu Preisen ab 1199 Euro.

Yoga Slim 7 Pro und 7i Pro

Ebenfalls sowohl als AMD- als auch als Intel-Modell kommen die neuen Yoga Slim 7 Pro-Notebooks daher. Die Geräte der vorherigen Serie sind in unseren Empfehlungen allgegenwärtig und diese Generation soll erneut wenig falsch machen. Ein solides, ausdauerndes Mittelklasse-Notebook mit ordentlich Power. Auch hier kommen die Ryzen 6000-Prozessoren der H-Serie oder Intels H-Serie verbaut. Bei den GPUs gibt es allerdings Unterschiede: Die 14-Zoll Intel-Modelle bekommen optional die RTX 2050 oder die GeForce MX550, während es bei den Ryzen-Varianten nur integrierte Optionen gibt. Bei den 16-Zoll Maschinen ist es wiederum anders: Dort bekommen nur die AMD-Modelle wahlweise eine optionale RTX 3050 oder die 3050 Ti, während die Intel-Geräte nur die dedizierte Intel Arc A370M bekommen.

Preislich geht es für das 14-Zoll Yoga Slim 7 Pro ab 999 Euro los, während Preise für die größeren AMD-Modelle nicht feststehen. Das kleine Yoga Slim 7i Pro wird ab 999 Euro kosten und das 16-Zoll Modell wird es ab 1499 Euro geben.

Lenovo Yoga 7

Als mobile Alternative zu den Pro-Geräten wird Lenovo auch das erfolgreiche Yoga 7 auffrischen. Hier verzichtet man auf Intels teure, mobile Plattform und setzt stattdessen nur auf AMDs Ryzen 6000-Prozessoren der U-Serie und integrierte Grafikeinheiten. Es gibt zwei Displayvarianten im 14-Zoll Gehäuse, wahlweise ein 2880 x 1800 90 Hz OLED-Panel oder ein 2240 x 1400 IPS-Panel. Beide verfügen über ein 16:10 Seitenverhältnis und Touchscreen samt Unterstützung für Stifteingabe.

Datenblätter

Epos H3 Pro Hybrid: Gaming-Headset mit ANC im Test

Epos hat mit dem H3 Pro Hybrid auch eine Alternative zum H3 Hybrid (hier mein Test) auf den Markt gebracht, die einige Mehrwerte bietet. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, statt einer Bluetooth-Verbindung auch einen 2,4-GHz-Dongle für kabellose Verbindungen zu nutzen. Dies soll PC-Gamern kabellos latenzfreies Zocken erlauben. Ich habe mir die neuen Kopfhörer einmal im Test für euch angehört.

Doch noch etwas anderes ist neu: Die Epos H3 Pro Hybrid unterstützen nun auch die aktive Geräuschunterdrückung, welche die passive (dank geschlossenem Aufbau) ergänzt. Natürlich könnt ihr das Headset aber auch weiterhin per Kabel verbinden. Mehr Optionen sind da eigentlich kaum möglich, zumal ihr sogar zwei Zuspieler parallel verwenden könnt – beispielsweise einen per Bluetooth und einen via Dongle. Das erlaubt es beispielsweise, einerseits Sound von Games zu hören und andererseits parallel ein Telefonat zu führen.

Technische Daten Epos H3 Pro Hybrid

  • Design: Geschlossen, Over-Ear
  • Treiber: 40 mm
  • Frequenzbereich (Kopfhörer): 20 bis 20.000 Hz
  • Frequenzbereich (Mikrofon): 100 bis 7.500 Hz
  • Konnektivität: Bluetooth 5.2, 3,5-mm-Audio, Wireless per Dongle, USB-C
  • Besonderheiten: ANC, abnehmbarer Mikrofonarm
  • Gewicht: ca. 308 g
  • Lieferumfang: Headset, Dongle, Abdeckplatte für die Ohrmuschel bei entferntem Mikrofon, USB-Kabel, 3,5-mm-Audio-Kabel, USB-Verlängerungskabel, Kurzanleitung
  • Farbvarianten: Sebring Black, Ghost White, Racing Green
  • Preis: 279 Euro

Die geballten Features haben ihren Preis: 279 Euro kosten die Epos H3 Pro Hybrid. Ist dieser Preis gerechtfertigt?

Ausstattung und Verarbeitung

Auch wenn die Epos H3 Pro Hybrid hauptsächlich auf Polycarbonat setzen, fühlt sich die Verarbeitung sehr wertig an. Ich habe das Modell in der Farbe Racing Green getestet, das auch einige goldene Akzente setzt. Kann man ein wenig als prollig aufnehmen, sieht aber durchaus edel aus. Zumal das matte Plastik fast wie Metall wirkt.

Links sitzen im Übrigen die Eingänge für das Audio-Kabel, USB-C und der Button zum Ein- und Ausschalten. Rechts findet ihr an der Ohrmuschel den Bluetooth-Button sowie einen Schieber zum An- und Ausschalten von ANC.

Das Mikrofon sitzt an der linken Ohrmuschel und ist abnehmbar. Entfernt ihr es, dann könnt ihr einen Deckel auf die Öffnung pappen, der magnetisch hält. So wird die Optik auch bei abgenommenem Mikrofonarm nicht beeinträchtigt. Klappt ihr das Mikro im Betrieb komplett hoch, wird es im Übrigen automatisch stumm geschaltet. Es muss also nicht zwangsweise komplett entfernt werden, auch wenn ihr es mal nicht nutzen wollt.

Sowohl die Polsterung der Ohrmuscheln als auch es Bügels ist angenehm weich. Zudem lässt sich die Größe des Headsets natürlich verstellen. Markierungen auf dem inneren Metallbügel zeigen euch dabei mit Ziffern, welche Einstellung ihr gewählt habt. Kann der Symmetrie dienlich sein und wenn ihr sicher sein wollt, stets die gleiche Größe zu wählen. Die Ohrpolster sind übrigens abnehmbar / austauschbar.

Tragekomfort und Sound des Epos H3 Pro Hybrid

Kritikpunkt vornweg: Auch das Epos H3 Pro Hybrid muss eingeschaltet werden, beansprucht also stets den Akku, selbst wenn ihr nur per Kabel rangeht. Außerdem wird via Bluetooth nur SBC zur Übertragung angeboten, was dieses Modell für einige Anwender disqualifizieren wird, die es vielleicht als Allrounder verwenden wollten. Da seid ihr dann vielleicht mit günstigen Over-Ear-Modellen von Ankers Marke Soundcore besser bedient, die mittlerweile großflächig auf LDAC setzen.

Auf die Epos Gaming Suite zum Headset gehe ich übrigens in diesem Bericht mehr ein, da ich jene bereits im Test des H3 Hybrid erwähnt hatte. Kurz vielmehr etwas zur Laufzeit: Ich landete etwas unter den Herstellerangaben, die beispielsweise bis zu 30 Stunden (ohne ANC) verheißen, wenn ihr am PC den mitgelieferten Dongle verwendet. Da waren bei mir z. B. eher so 28 Stunden drin. Hängt aber natürlich auch alles stark von der individuellen Nutzung ab. Aufgeladen ist das Headset innerhalb von etwa zwei Stunden – via USB-C.

Nett: An der PlayStation 5 könnt ihr mit dem Headset natürlich die 3D-Audio-Funktion verwenden, was sich richtig gut anhört. Am PC ist die Simulation von Surround-Sound möglich. In meinen Ohren führt das aber eher zu einer besonders guten Stereo-Separation, aber nichts, was ich mit Surround-Sound assoziieren würde. In Spielen lassen sich Gegner gut orten und die Bässe sorgen für satte Explosionen. Generell sind die tiefen Töne und die Mitten etwas überbetont, was manchmal ein wenig dumpf wirken kann, insbesondere beim Musikhören. Für ein Gaming-Headset ist die Ausrichtung recht typisch. Ein wenig könnt ihr das am PC über die Epos Gaming Suite nachregeln.

Auch das ein oder andere Video lässt sich mit dem Headset ansehen. Während ich mit der Musikwiedergabe nicht so zufrieden gewesen bin, machen Filme mit aktivierter Surround-Simulation dann durchaus Spaß. Dialoge sind klar abgesetzt und Umgebungsgeräusche, wenn die Abmischung des Materials es hergibt, gut zu orten.

Mikrofone und Telefonate

Das Epos H3 Pro Hybrid ist eines der wenigen Gaming-Headsets mit ANC. Wenn ihr jetzt allerdings ANC erwartet, das mit Headsets von Bose, Sony oder nur Jabra konkurrieren könnte, dann solltet ihr fix eure Erwartungen zurückstecken. Im Outdoor-Betrieb kommen an Straßen immer noch Geräusche durch und auch TWS-Earbuds, die ich in den letzten Monaten mal so unter die Lupe genommen habe, machen ihre Sache besser. Letzten Endes bietet das H3 Pro Hybrid eben viel, ist aber nirgendwo der absolute Klassenbeste. Diese Herangehensweise ist auch in Ordnung, denn die Vielseitigkeit macht das wieder wett. ANC ist hier also ein Bonus, den man auch bemerkt, der aber nicht mit auf Musik und Geräuschunterdrückung spezialisierten Konkurrenzmodellen mithalten kann.

Selbiges gilt dann auch für Telefonate: Ihr könnt sie auch mit abgenommenem Mikrofonarm führen, denn in den Ohrmuscheln sind zusätzliche Mikrofone verbaut. Sinnvolle Entscheidung, denn es sähe wenig elegant aus, würdet ihr das H3 Pro Hybrid unterwegs mit angebautem Arm verwenden. Mit dem Mikrofonarm ist die Sprachqualität natürlich höher, doch auch die anderen Mikrofone erfüllen ihren Zweck. Auch hier solltet ihr euch jedoch vor Augen halten, dass ihr ein Gaming-Headset verwendet. Das macht sich insbesondere draußen bemerkbar, denn da dringen deutlich mehr Umgebungsgeräusche zu eurem Gegenüber durch, als z. B. mit einem Modell wie den Jabra Elite 85h.

Grundsätzlich nimmt das Mikrofon euch relativ laut auf, was einerseits gut ist, da ihr eure Stimme weniger beanspruchen müsst, andererseits aber die Anfälligkeit für Verzerrungen erhöht. Ich selbst finde das Mikro völlig in Ordnung für ein Gaming-Headset – auch für gelegentliche Telefonate.

Fazit

Das Epos H3 Pro Hybrid wirkt auf dem Papier aus positiver Sicht wie die „eierlegende Wollmilchsau“. Genau so könnte man böswillig aber auch unterstellen, dass das Headset alles ein bisschen kann, aber nichts richtig. Die Wahrheit liegt dazwischen: Das H3 Pro Hybrid bietet eine gute Klangqualität, ein ordentliches Mikrofon, moderates ANC, extrem flexible Verbindungsoptionen und einen hohen Tragekomfort. Als Allrounder würde ich persönlich das Headset aber nicht einsetzen wollen, da Outdoor-Telefonate doch mit anderen Kopfhörern bessere Qualität bieten und kabellos nur SBC unterstützt wird.

Dank des Dongles spielt es sich kabellos am PC mit dem H3 Pro Hybrid jedoch deutlich latenzfreier als mit dem H3 Hybrid und für Spielen am Rechner und an der Konsole findet man alles vor, was man benötigt. Die Frage ist also ein wenig, ob ihr gerne „einen Kopfhörer für alles“ haben wollt, oder eben nicht doch lieber verschiedene Modelle je nach Anwendungsszenario nach Hause holt.

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ColorOS 12 (Android 12): Oppo schlüsselt die Verteilungspläne für Mai 2022 in Europa auf

Oppo hat via Twitter über den offiziellen ColorOs-Account mitgeteilt, was wir in Europa so im Mai 2022 in Sachen ColorOS 12, das auf Android 12 basiert, zu erwarten haben. In Deutschland gibt es da aber im Grunde nur für ein Modell des Herstellers Neues zu vermelden.

So wird bei uns das Oppo A73 5G im Mai 2022 ColorOS 12 erhalten.

The #ColorOS12 based on #Android12 roll-out plan for Europe in May is here?

Find your device below ? pic.twitter.com/VQcNjx9xuZ

— ColorOS (@colorosglobal) May 1, 2022

Komplettiert sei hingegen in Deutschland die Verteilung des aktuellen Betriebssystems für die Geräte Find X3, das Find X2 Pro, das Reno 6 5G, die A94 5G und A74 5G plus sowie das A54 5G.

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