Oppo soll an eigenen Smartphone-SoCs für 2024 arbeiten

Derzeit dominieren MediaTek und Qualcomm im Markt für Smartphone-Chips. Klar, es gibt da auch noch beispielsweise Apple und Samsung, die ihr eigenes Süppchen kochen sowie kleinere Anbieter wie Rockchip und Unisoc. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller investieren selbst in die Chipentwicklung. Laut neuen Leaks soll sich angeblich Oppo hinzugesellen. Ab 2024 könnte das Unternehmen bereits auf selbst entwickelte Chips setzen.

Nahe liegen würde das durchaus: Mit dem MariSilicon X hat der Hersteller bereits einen Bildverarbeitungs-Chip (ISP) am Start, während MariSilicon Y für Bluetooth zuständig ist. Dazu kommt, dass Oppo zusammen mit realme, vivo und OnePlus zum BBK-Konzern gehört. Sollte Oppo also eigene Chips aus dem Hut zaubern, wären die Entwicklungen langfristig sicherlich auch von den Geschwistermarken nutzbar. Das würde die Entwicklung also eine Ecke lohnenswerter machen.

OPPO independently developed the processor, which will be used in OPPO smartphones in 2024.

— Ice universe (@UniverseIce) December 30, 2022

Angeblich habe Oppo bereits tausende Mitarbeiter auf die Entwicklung angesetzt. Details fehlen allerdings noch. Als gesetzt dürfte gelten, dass man ARM-Designs mit MariSilicon kombiniert. Interessant dürfte werden, ob Oppo seine eigenen Chips von Grund auf neu gestaltet oder sich einen Partner erwählt, der mit anpackt. Letzteres war ja etwa der Weg von Google, deren Tensor-SoCs angepasste Samsung Exynos darstellen. Ich vermute aber, dass Oppo eher den ersten Weg gehen dürfte und komplett eigene Designs stemmt.

Vor einem Jahr kursierten bereits ähnliche Gerüchte, laut denen Oppo angeblich Custom-SoCs entwickeln und bei TSMC fertigen lassen wollte. Damals sprach man aber von der Verfügbarkeit im Jahr 2023. Nun ist eben von 2024 die Rede. Letzten Endes kann man da nur abwarten. So oder so sind diese Angaben vorerst mit Vorsicht zu genießen. Denn Oppo selbst schweigt natürlich. Aktuell will man sicherlich zunächst ohnehin den Zwist mit Nokia klären. Auseinandersetzungen um Patente verhindern aktuell, dass OnePlus und Oppo ihre Smartphones in Deutschland vertreiben dürfen.

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Chinesischer Hersteller Konka steigt mit OLED-TVs in den europäischen Markt ein

Der chinesische Hersteller Konka dürfte kaum einem Leser ein Begriff sein. Ich selbst kam mit dem Hersteller auf der CES einige Male in Berührung und schaute mir durchaus interessiert die Fernsehgeräte der Marke an. Dazu gehören neben LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen auch Micro-LED-Modelle und OLED-TVs. Letztere wagen nun in Form der Konka 812 Series den Sprung nach Europa. Das hat Konka offiziell bestätigt.

So habe man bereits eine erste Charge mit 3.000 OLED-Fernsehern in 55 und 65 Zoll nach Europa geschickt – über den China-Europe Railway Express. Damit nicht genug: Dazu kommen etwa 20.000 smarte LED-Produkte und Küchengeräte, die ebenfalls in Europa auf den Markt kommen werden. Seltsam ist, dass Konka mit einem OEM-Partner arbeitet, aus dessen Identität aber in der Pressemeldung ein Geheimnis macht.

Konka weist nur vage darauf hin, dass der Partner in Europa bereits führend in der TV-Mittelklasse und dem Einstiegssegment sei und jetzt mit Konkas Unterstützung auch im Premium-Segment punkten wolle. Daher betont man auch, dass es für Konka nicht darum gehe, mit aggressiven Preisen auf Kundenfang zu gehen. Vielmehr wolle man mit technischer Qualität überzeugen. Für euch vielleicht ganz spannend: Konka setzt dabei für seine Fernsehgeräte generell nicht nur auf Android TV, sondern auch auf LGs webOS.

In welchen Ländern Konka konkret seine OLED-TVs anbieten wird, schlüsselt man noch nicht genauer auf. Ich vermute mal, dass wir da auf der CES 2023 genaueres vernehmen könnten.

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Anker Powerhouse 767 im Test

Ich konnte seit ihrem Erscheinen die Anker Powerhouse 767 testen. Ein Powerstation (bei Anker heißt es eben Powerhouse) ist ein tragbares Ladegerät, das in erster Linie dazu verwendet wird, elektronische Geräte unterwegs aufzuladen. Es kann entweder über ein herkömmliches Steckernetzteil oder mithilfe von Solarpaneelen aufgeladen werden.

Solarpaneele sind Photovoltaik-Module, die Sonnenenergie in elektrischen Strom umwandeln. Wenn eine Powerstation mit Solarpaneelen betrieben wird, kann sie in Gebieten eingesetzt werden, in denen kein Zugang zu einer Steckdose besteht, wodurch sie besonders nützlich für Outdoor-Aktivitäten und Notfälle ist.

Seit einiger Zeit machen sich auch hierzulande die Hersteller (unter anderem Ecoflow, Anker, Jackery, Bluetti und x andere) breit und sind auch sehr fleißig, was die Vermarktung ihrer Produkte angeht. Hatte man es früher nur auf Menschen abgesehen, die solche leistungsstarken Kisten im Alltag benötigen, so adressiert man – subjektiv empfunden – heute alle, denn der nächste andauernde Stromausfall könnte ja kommen. Mir geht es da nur um das reine Gerät dahinter, nicht die Philosophie oder die möglichen Anwendungszwecke wie das Camping, den Einsatz auf der Baustelle oder im selbstgebauten Weltuntergangsbunker aus Alufolie.

Wenn man ehrlich ist: Grundsätzlich günstig sind alle Lösungen dieser Art nicht, von keinem Anbieter. Auch mit Solar-Panel wird es schwer, die Anschaffung zu amortisieren. Aber wie gesagt – das muss jeder Interessierte selbst wissen.

Der Preis vorab: Kauft man nicht im Angebot, dann ist man bei Ankers Powerhouse 767 mit 2.699 Euro dabei. Solarpanels müsste man noch zusätzlich käuflich erwerben, ebenfalls nicht ganz günstig, diese Biester. Was bietet Anker für diese Summe? Als Akku-Technologie (mit GaNPrime zum Schonen der Akkus) setzt Anker auch hier auf LiFePO4, womit bis zu 3.000 Ladezyklen drin sein sollen, bis die ersten Abnutzungserscheinungen zu spüren sind. Eine Zusatzbatterie lässt sich für einen Preis von 1.699 Euro ankoppeln. 5 Jahre Garantie gibt Anker dem PowerHouse 767 mit.

Als Anschlüsse stehen zur Verfügung:

  • 3x USB-C mit je 100 Watt
  • 2x USB-A mit jeweils 12 Watt
  • 2x Auto-Anschlüsse mit je 120 Watt (echt eine Besonderheit, dass die nicht parallel sind)
  • 3x EU-Stromstecker mit insgesamt 2.300 Watt Gesamtleistung

Als Besonderheit darf man sicher erwähnen, dass die Anker Powerhouse 767 gesamt 2.048 Wattstunden bietet, das ist also derzeit Ankers leistungsstärkstes Gerät. Ankers PowerHouse 767 kommt auch aus diesem Grunde (und aufgrund der LiFePo4-Akkus) auf knapp 30 Kilo Gewicht, die möchte man da sicherlich nicht mit sich herumtragen. Aus diesem Grunde ist wie bei einem Trolley die Möglichkeit vorhanden, einen Griff auszuziehen, um die 767 wiederum hinter sich herzuziehen – und ja, auch Rollen sind drunter.

Grundsätzlich zum ersten Eindruck: Ankers Powerhouse 767 wirkt farblich schlicht, sehr robust – und den herausziehbaren Griff fand ich bereits nach wenigen Augenblicken extrem praktisch, denn man will die Anker Powerhouse 767 sicherlich nicht dauernd von A nach B tragen. Die Rollen sind leise und leichtgängig.

Was mich bei den Geräten von Anker erst verwirrte: Sie lassen sich nicht klassisch ausschalten, sondern sind eigentlich immer auf Abruf. Da ich bereits ein anderes Modell von Anker testete, kann ich sagen, dass ich da eigentlich keinen Verlust bemerkte. Der Vorteil soll auf der Hand liegen, die Geräte sind quasi immer direkt auf Zuruf da, zumindest bei den USB-Anschlüssen. Die EU-Stromstecker haben einen separaten Anschalter.

Die Anschlüsse von USB- und Euro-Steckern liegen offen, der Rest hat einen Schutz davor. Die Anker Powerhouse 767 hat auch eine Lampe, die sich in drei Stufen regeln lässt. Sie bietet warmweißes Licht. Die Lampe selbst lässt sich auch über eine App steuern. Nutzer können sie auch auf den SOS-Modus einstellen, der ein Blinken auslöst. Dieses Licht zieht ungefähr 4 bis 5 Wh aus dem Gerät, wenn es auf die hellste Stufe gestellt wird.

Jene App gibt euch unterschiedliche Insights eures Gerätes aus. Verbunden wird die Powerhouse über Bluetooth, man kann ein Konto anlegen, muss dies aber nicht. In der App selbst sieht man, was derzeit so angeschlossen ist und was verbraucht wird. Laut meiner Messungen ist dies auch ziemlich genau, was so angezeigt wird – also in der App und auf dem Display der 767 (das Display der Anker PowerHouse 767 ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung gut zu erkennen).

Mit einer Kapazität von 2.048 Wh und einer AC-Leistung von 2.300 W kann das Gerät die meisten eurer Geräte mit Strom versorgen. Man sollte natürlich bedenken, was man anschließen will. Ich habe die Powerhouse mit Wasserkocher, Kühlschrank, Haartrockner, Bohrmaschine, Toaster, Laptop und Ventilator ausprobiert – problemlos. Aber: nicht parallel. Die 767 hat keinen Booster-Modus für „mal eben ein paar Minuten mehr Watt“ (surrt kurz über 2.300 Watt und drosselt dann wieder runter), des Weiteren muss man clever denken, wie viel die eigenen Geräte verbrauchen.

Rechenbeispiel: Der Stromspeicher bietet 2.048 Wh Lithium-Batteriekapazität. Angenommen, die Leistungsaufnahme eines Verbrauchers liegt bei 60 Watt. Die meisten Hersteller geben einen Faktor von rund 0,85 an (Anker im konkreten Fall rund 0,9). 2.048 Wh * 0,85 : 60 Watt = rund 19 Stunden. Da müsst ihr natürlich schauen, denn 60 Watt sind nun nicht viel.

Wer da mit einem Föhn loslegen will – oder gar einem Heizlüfter, der wird sehen, wie schnell die Ladung einer Powerstation zur Neige gehen kann. Da reicht der Blick zum schlimmen Elektrogrill mit 800 Watt aufwärts. Da ist nach knapp 2 Stunden Feierabend. Das sind natürlich nur Extrembeispiele, denn ein Camping-Kühlschrank ballert meistens nicht durchgängig, sondern in einigen Intervallen. Wichtig ist auch bei der Anker Powerhouse 767: Ladet ihr am Stromnetz auf, dann packt ihr mehr rein als ihr am Ende rausbekommt. Typische Verlustleistung solcher Akkus.

Aufladen? Entweder über Solarpanels (bis zu 5x 200 Watt) oder klassisch an der Steckdose (dauert rund 90 Minuten). Der Solareingang unterstützt ein 11-60-V-Solarladegerät mit einem XT-60-Anschluss. Verwenden Besitzer ein 11-32V-Ladegerät, beträgt die max. Stromstärke 10A, ein 32-60V-Ladegerät unterstützt max. 20A. Falls da also jemand im LKW laden möchte. Anker empfiehlt Anker 531 Solarpaneele (200 W) zu nutzen. Beim Aufladen surren die Lüfter recht laut. In der App könnt ihr aber auch ein „Leises Laden“ Einstellen, dann wird jedoch auch mit weniger Watt aufgeladen. Beim Verbrauch selbst bekommt ihr überraschenderweise nicht wirklich etwas vom Lüfter mit, es sei denn, ihr habt einen 1.000-Watt -Verbraucher dran (hier mal 1.750 Watt im Hörtest). Ankers Lüftersteuerung ist dahingehend gut gelungen.

Unterm Strich: Kostspielig, aber gut gelungen. Anker bietet hier eine robuste, gut verarbeitete und gut gelungene Lösung für viele Fallbeispiele an. Im Test lieferte die Anker Powerhouse 767 stabile Leistung im Rahmen der angegebenen Werte. Der ausziehbare Griff und die Rollen sind ein Mehrwert, ebenso die Tatsache, dass die Lüfter nicht dauerhaft Vollgas geben, sondern nur bei hoher Leistung und auch nur dann.

Dennoch bleibt mit Blick auf den Anschaffungspreis zu sagen: Augen auf, Anker nimmt seine Geräte oft ins Angebot oder bietet Bundles günstiger an. Wer in diesem Preis-Leistungsgefilde schaut, wird derzeit kaum Besseres finden.

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Red Magic 8 Pro: Offizielle Angaben zum kommenden Gaming-Smartphone

Ich hatte kürzlich bereits über das kommende Gaming-Smartphone Red Magic 8 Pro berichtet. Konnte ich zunächst nur auf Gerüchte zurückgreifen, gibt es jetzt schon offizielle Angaben zur Technik. Vorgestellt wird das mobile Endgerät am 26.12.2022. Bestätigt ist nun, dass ein neues OLED-Panel von BOE Verwendung finden wird.

Der Screen wird mit 120 Hz operieren und auch eine Under-Display-Selfie-Kamera integrieren. An den Rändern sollen nur 1,48 mm Rand verbleiben, weswegen es zu einem Screen-to-Body-Verhältnis von 93,7 % kommt. Es wird das Red Magic 8 Pro auch als transparente Edition geben. Zudem ist bestätigt, dass der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 im Inneren werkeln wird. Für die Hauptkamera mit 50 Megapixeln (Weitwinkel) hält im Übrigen der Samsung Isocell GN5 her.

Wie euch die offiziellen Bilder verraten, kommen auch noch zwei weitere Kamerasensoren zum Einsatz, zu denen fehlen aber noch Angaben. Ich vermute stark, einer wird für Ultra-Weitwinkel-Aufnahmen herhalten und der andere entweder ein Makro- oder ein Tiefensensor sein.

Das Red Magic 8 Pro soll in einer Variante auch Schnellladung mit 165 Watt bieten, das ist jedoch noch nicht bestätigt.

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Oppo: Flaggschiff-Modelle erhalten 5 Jahre Updates

Wie es mit Oppo (und auch OnePlus) auf dem deutschen Markt ausschaut, ist noch nicht raus – meines Wissens hat man mit Nokia noch keine Vereinbarung zur Patentnutzung treffen können, was dafür sorgt, dass neue Geräte hierzulande nicht auf den Markt kommen. Dennoch bekommen Bestandsgeräte natürlich weiterhin ihre Updates. Und zukünftig sollen manche Oppo-Smartphones noch länger Aktualisierungen als bisher erhalten. Oppo hatte bekannt gegeben, dass ColorOS 13 schneller als jede andere Version in der Geschichte des Betriebssystems auf den Markt kommt. Das Unternehmen hat außerdem seine Update-Politik für ColorOS erweitert, um vier große Android-Upgrades mit fünf Jahren Sicherheitspatches für ausgewählte Flaggschiff-Modelle im Jahr 2023 zu garantieren. Heißt aber auch: Es geht um kommende Modelle, nicht die, die jetzt verfügbar sind.

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