Keychron führt die neue Gaming-Marke Lemokey ein

Der ein oder andere Leser kennt sicherlich den Hersteller Keychron. Bekannt ist der Anbieter unter anderem dadurch geworden, dass er einer der wenigen Hersteller ist, der mechanische Tastaturen für Apples macOS anbietet. Jetzt will man eine neue Marke aufbauen: Lemokey. Die Zielgruppe ist auch schon klar, denn die Keyboards von Lemokey sollen sich an Spieler richten.

Abseits von Tastaturen ist aber wohl auch weitere Peripherie für Gamer geplant. Den Anfang macht aber zunächst die Lemokey L3, eine mechanische Tastatur für kabellose 2,4-GHz- oder alternativ Bluetooth-Verbindungen mit einer Polling-Rate von 1.000 Hz. QMK- / VIA-Funktionalität ist ebenfalls an Bord. Ihr könnt also alle Tasten neu belegen oder auch Makros erstellen.

Links sitzt an der Lemokey L3 ein kleiner Drehregler, den ihr mit Sonderfunktionen belegen könnt. Das Gehäuse der Tastatur besteht aus Aluminium. Es handelt sich um ein anpassbares Modell mit Hot-Swappable Keys. Per Bluetooth sind Verbindungen zu bis zu drei Geräten möglich. Wie euch die ersten Bilder schon zeigen, sind auch mehrere Farbvarianten in Planung.

Vorbestellungen sollen noch innerhalb des Julis 2023 möglich sein, wie Keychron auf der offiziellen Website angibt. Einen Verkaufspreis nennt man aber dort noch nicht. Mal sehen, ob es auch eine QWERTZ-Version geben wird, das ist bei Keychron nämlich immer so eine Sache. Auf der oben verlinkten Website könnt ihr euch jedenfalls auch für weitere News und Ankündigungen zur Lemokey L3 anmelden, wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt.

Der Verkauf soll im ersten Schritt im Übrigen über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter anlaufen. Ich werde das Ganze mal im Auge behalten, da ich die Tastaturen von Keychron per se wirklich wertig finde. Leider gibt es aber von vielen Modellen eben keine QWERTZ-Varianten. Mal sehen, wie man das mit der neuen Gaming-Untermarke Lemokey so handhaben wird.

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Auto Club Europa startet KI-gestützte Kratzer-Erkennung für Mietfahrzeuge

Scannen statt Streiten“ – so das Motto des ACE Auto Club Europa in Bezug auf seinen neuen KI-gestützten Autoscanner, den man in Form einer ersten Anlage am Flughafen in München installiert hat. Die Idee dahinter ist simpel: Alle Fahrzeuge der Autovermietungen an einem Flughafen fahren vor und nach der Anmietungen durch die Scanner-Anlage, um Schäden zu identifizieren. So soll ebenfalls sichergestellt sein, dass der Mieter eines Fahrzeugs nicht für Schäden haftbar gemacht wird, welche er nicht zu verantworten hat. Dasselbe wird dann auch am Ende bei Rückgabe des Fahrzeugs geprüft. Für eine entsprechende Montage werden aktuell sowohl in Berlin als auch Stuttgart alle Vorbereitungen getroffen. Am Ende soll also nun eine KI die Erkennung übernehmen, welche bislang noch durch menschliche Mitarbeiter anhand der Aufnahmen von 360-Grad-Aufnahmen der Fahrzeuge vorgenommen werden musste.

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Mähroboter sind laut Studie eine erhebliche Gefahr für Igel

Laut einer Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) stellen Mähroboter eine erhebliche Gefahr für Igel dar. Die Zahl der Schnittverletzungen mit gravierenden bis tödlichen Folgen sei hoch. Zudem steige sie seit Beginn des Frühjahrs an. Es gebe aktuell noch keine technischen Lösungen für Mähroboter, um Igel und andere Kleintiere wirklich zuverlässig zu erkennen.

Derzeit seien laut den Wissenschaftlern bereits Igel-Auffangstationen mit der Zahl und Schwere der Verletzungen überfordert. Man konnte seit September 2022 mehrere Hundert Fälle solcher Verletzungen von Igeln durch Mähroboter belegen und gehe zusätzlich von einer hohen Dunkelziffer aus. Viele verletzte oder tote Igel würden vermutlich gar nicht gefunden oder gemeldet. Man beobachte eine Korrelation der Verletzungen im Frühjahr um 30 bis 50 % mit den jährlich um 12 % steigenden Absatzzahlen von Mährobotern. Eine Kausalität sei zu vermuten.

Entgegen der Angaben vieler Hersteller erkennen die Mähroboter nach wissenschaftlichen Untersuchungen leider nicht korrekt. Problematisch sei auch, dass viele Menschen Mähroboter nachts einsetzen. Gerade dann suchen die Igel nach Nahrung. Bei Gefahr rollen sie sich zusammen und flüchten nicht – was die Verletzungsgefahr natürlich erhöht. Oft bleiben Schnittverletzungen zurück, die sich entzünden können oder von Parasiten befallen bzw. von Fliegen mit Eiern belegt werden.

Der Igelbestand ist ohnehin rückläufig und Mähroboter seien hier eine zusätzliche Gefahr für die Tiere. Von politischer Seite wünscht man sich nun Unterstützung, etwa die Übernahme der Tierarztkosten oder besser noch ein Verbot des Einsatzes von Mährobotern während der Nachtstunden. Ebenfalls müsse besser über das Problem aufgeklärt werden. Hersteller sollten zudem keine Augenwischerei betreiben.

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Xiaomi 13T und Xiaomi 13T Pro: Das sollen die technischen Daten sein

Xiaomi plant mit den 13T und 13T Pro zwei neue Smartphones. Auf dem Artikelbild seht ihr im Übrigen noch das Vorgängermodell 12T. Mittlerweile sind die technischen Daten der beiden mobilen Endgeräte über den Leaker SnoopyTech durchgesickert. Demnach werde etwa das Xiaomi 13T einen nicht näher spezifizierten Flaggschiff-Chip verwenden und auf ein AMOLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholrate setzen.

Ebenfalls soll die Kamera das Leica-Branding tragen. 8 GByte RAM und 256 GByte Speicherplatz stehen genau so im Raum wie ein Akku mit 5.000 mAh Kapazität und Schnellladung mit 67 Watt. Als Betriebssystem soll Android 13 mit MIUI 14 als Oberfläche dienen. Als Preis sind umgerechnet ca. 700 Euro angedacht.

Dann wäre da das höherwertige Xiaomi 13T Pro, welches ebenfalls einen nicht näher ausgeführten Flaggschiff-Prozessor beanspruchen soll. Auch hier ist von einem AMOLED-Display mit 144 Hz Bildwiederholrate die Rede. Abermals soll der Akku auf 5.000 mAh kommen, aber sich noch schneller aufladen lassen – mit 120 Watt. Zudem werden RAM und Speicherplatz auf 12 bzw. 512 GByte aufgestockt. Auch hier soll MIUI 14 auf Android 13 aufsetzen. Als Preis stehen umgerechnet etwa 930 Euro im Raum.

Erscheinen werden die Xiaomi 13T und 13T Pro voraussichtlich im September 2023.

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XGIMI MoGo 2 Pro ausprobiert: Kompakter Beamer mit intelligenter Bildausrichtung

Zur CES 2023 hat XGIMI, chinesischer Hersteller für Beamer sowie Laserprojektoren, Zuwachs für sein Produktportfolio verkündet. Mit dem MoGo Pro 2 zieht ein Beamer mit kompakten Maßen ein, der sich flexibel aufstellen und einrichten lässt. So zumindest das Versprechen von XGIMI, denn man verbaut mit der Intelligent Screen Adaption 2.0 (ISA 2.0) eine Funktion zur intelligenten Bildausrichtung.

Die Automatik vermeidet neben der Ausrichtung nicht nur Hindernisse, sondern nimmt darüber hinaus eine automatische Trapezkorrektur vor und stellt per Autofokus das Bild scharf. XGIMI trägt zudem noch dicker auf, indem man verspricht, dass die Ausrichtung nicht nur schnell und präzise sei, sondern im regulären Betrieb mal eben nebenbei und somit ohne Einrichtung und Wartezeiten vollautomatisch funktioniere. Das klingt alles in allem nach einem spannenden Produkt, weshalb ich gerne die Möglichkeit annahm, den XGIMI MoGo Pro 2 bereits vor Marktstart unter die Lupe zu nehmen. Seitdem sind nun einige Wochen vergangen und ich möchte von meinen ersten Erfahrungen berichten. Vorab ein schneller Blick aufs Datenblatt:

Xgimi MoGo 2 Pro:

  • 1080p (1920 x 1080 Pixel), DLP-Technologie
  • 40- 200 Zoll
  • 400 ISO Lumen
  • ISA 2.0 Automatische Trapezfehlerkorrektur und Autofokus ohne Unterbrechung
  • Android TV: 2 GB RAM; 16 GB Speicherplatz (Chromecast built-in)
  • Anschlüsse: USB-C, USB A, HDMI 2.0, Klinke (3,5 mm)
  • WiFi 5 Dual-Band (802.11a/b/g/ac), Bluetooth 5.0
  • eingebaute 2 x 8-Watt-Lautsprecher (2.0 Stereo Sound)


    Dolby Audio
  • Stromversorgung: Typ-C-Stromanschluss mit PowerDelivery-Protokoll ab 65 Watt


    (Powerbank möglich, keine eingebaute Batterie)
  • Abmessungen: 16,1 x 11,9 x 10,8 Zentimeter


    Gewicht:  1,1 Kilogramm

Beim ersten Auspacken machte der kompakte Beamer bzw. sein Chassis direkt einen hochwertigen Eindruck. Bei den Abmessungen (16,1 x 11,9 x 10,8 Zentimeter) ist man da recht ähnlich zu einem kompakten Lautsprecher unterwegs. Schaut auch optisch aus wie ein Sonos One und das meine ich durchaus positiv. Überraschend: Das Gewicht ist mit einem knappen Kilogramm wahrlich transportabel. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Beamer nicht über einen eingebauten Akku verfügt, dazu aber später mehr.

Der MoGo 2 Pro ist nicht der leistungsstärkste Beamer aus dem XGIMI-Produktportfolio. Auf dem Datenblatt stehen 400 Lumen. Bei abgedunkelten Räumen kein Problem, bei vollem Tageslicht aber quasi nicht mehr nutzbar. Das Bild macht teils einen übersättigten Eindruck. An den Bildeinstellungen kann man aber manuell drehen. Mir persönlich mangelt es zudem etwas an „knackiger Schärfe“ Da habe ich schon Full-HD-Beamer mit mehr Schärfe gesehen. Das ist aber Meckern auf einem hohen Niveau, der MoGo 2 Pro ist eben für den mobilen Einsatz gedacht und daher klar kein TV-Ersatz oder mit festinstallierten (Laser-) Beamern zu vergleichen.

MoGo 2 Pro bei Tageslicht (Fenster gegenüber)

MoGO 2 Pro in abgedunkeltem Raum

Die Lüfter sind durchaus hörbar (laut Datenblatt maximal 38 dB). Auf der Haben-Seite steht eben die Flexibilität des Geräts. Der Beamer verfügt über einen USB-C-Anschluss mit Power-Delivery-Unterstützung (ab 65 Watt). Daher ist es auch nicht weiter schlimm, dass kein Akku verbaut wurde. Dies würde den Beamer nur unnötig schwer machen, denn oftmals ist ja auch eine Steckdose vorhanden. Zudem sehe ich die Vorgehensweise als einen eleganten und auch nachhaltigen Weg. So eine Powerbank oder Powerstation ist eben schneller mal getauscht und zudem vielseitig einsetzbar. Praktisch: Ein Stativgewinde an der Unterseite. Somit kann man den Beamer auch zur Projektion an die Decke verwendet werden.

Wenige Worte würde ich gerne noch zur Fernbedienung verlieren. Die machte mit ihrem Vollplastik-Gehäuse keinen hochwertigen Eindruck. Insbesondere, wenn man den Vergleich zu alternativen Fernbedienungen von XGIMI hat. Positiv hingegen: Dank Bluetooth ist kein Sichtkontakt notwendig.

Der 3D-ToF-Sensor sitzt auf der Vorderseite. Er ist das Herzstück der Intelligent Screen Adaption 2.0 (ISA 2.0) und dem Pro-Modell vorbehalten. Wird die Position des Beamers verändert (optional auch beim Einschalten), so führt dieser eine automatische Keystone-Korrektur durch und stellt per Autofokus scharf. Das laufende Programm wird nicht unterbrochen. Lediglich eine Toast-Benachrichtigung setzt euch über die durchgeführte Korrektur in Kenntnis. Funktioniert auch prima, das Bild ist auf „magische“ Weise perfekt ausgerichtet. Gerade für so einen portablen Beamer eine Funktion, die ich nicht missen will.

Binnen Sekunden ist das Bild perfekt ausgerichtet.

Logisch, dass je nach Trapezkorrektur da auf der Seite leuchtende „schwarze“ Flächen übrig bleiben. Bedingung für eine ordentliche Ausrichtung: ein nicht zu großer Abstand zur Projektionsfläche / Wand. Außerdem sollte der Projektionswinkel nicht zu steil sein. Je weiter der Beamer von der Projektionsfläche entfernt ist, umso schwerer fallen ihm steile Aufstellorte beim Korrigieren. Auch bei zu viel Tageslicht hat es dem Beamer die automatische Korrektur erschwert. In meinem Fall hat der Beamer zudem Lichtschalter oder dergleichen nicht als Hindernisse erkannt (siehe Bild oben).

Die Erkennung wird auch als Augenschutz verwendet. Bewegt sich eine Person in den Lichtkegel, dann schaltet der Beamer mit einer Warnung auf schwarzes Bild. War mir teils zu sensibel, ist aber auch über die Einstellungen problemlos abschaltbar.

Einer der Sensoren zur automatischen Keystone-Korrektur sitzt unten in der Mitte.

Auf dem Beamer läuft Android TV auf Basis von Android 11. Da Android 14 vor der Türe steht, mag das für viele recht abschreckend klingen, doch die letzten Android-Versionen brachten keine allzu großen Neuerungen und selbst für die Nvidia Shield TV bleibt man derzeit auf Android 11. Aktuelle Sicherheitspatches wurden im Rahmen von Updates in den letzten Monaten bereits geliefert. Android TV bietet Zugriff auf zahlreiche (Streaming-)Apps. Integriert ist zudem die Cast-Technologie, um Inhalte vom Smartphone zu übertragen. Funktioniert soweit gut. Die Performance ist in Ordnung, da habe ich bei einigen Android-TV-Geräten schon anderes gesehen. Ich konnte im Rahmen meiner Nutzung nur kleinere Ruckler oder Gedenksekunden feststellen. Ausgerechnet für die Netflix-App ist weiterhin ein Workaround notwendig, das ist schade.

Zwei Worte würde ich noch zum Sound verlieren. Bei den verbauten zwei 8-Watt-Lautsprechern darf man sicherlich keine Wunder erwarten. Ich hatte eingangs die Größe mit einer Sonos One verglichen, nur dass hier eben mehr als Lautsprecher im Gehäuse stecken. Wenn man dann doch mal mehr Klang möchte, kann man wahlweise über Bluetooth oder per Klinke auch einen externen Lautsprecher verbinden.

Was bleibt unterm Strich? Ein solider, portabler Beamer mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Unter Verwendung von USB-C kann dieser mit einem Akku versehen werden und ist dann wirklich transportabel. Da stehen auch weder die Abmessungen, noch das Gewicht im Weg. Das Auslagern des Akkus finde ich auch unter nachhaltigen Gesichtspunkten gut.

Die automatische Trapezkorrektur verrichtete solide Dienste, ist aber sicher weiter ausbaufähig und nicht „perfekt“. Unter dem Gesichtspunkt der Portabilität kann man sicherlich auch über die beschränkten Fähigkeiten bei der Helligkeit hinwegsehen. Der Kostenpunkt von 599 Euro dürfte für das Gebotene beim XGIMI MoGo 2 Pro allerdings fair sein. Üblicherweise sollte man bei XGIMI die Augen auch nach dem einen oder anderen Sale offenhalten, sollte man es nicht zu eilig haben.

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