Über das neue Foldable Huawei Mate X6 hatte ich schon gebloggt. Denn in China ist das faltbare Smartphone bereits vorgestellt worden bzw. auf den Markt gekommen. Doch jetzt hat Huawei obendrein für den 12. Dezember 2024 einen internationalen Launchtermin in Dubai angesetzt. Das heißt, wir werden das Mate X6 auch in anderen Märkten zu Gesicht bekommen.
Offen ist natürlich, in welchen Regionen Huawei das Mate X6 dann konkret veröffentlichen wird. Europa dürfte aber zumindest auch mit auf dem Radar liegen. Da der Hersteller zunächst nur allgemein von neuen Foldables spricht, könnte auch das Mate XT Ultimate auf dem Plan stehen. Der Hashtag „#UnfoldTheClassic“ deutet aber mehr auf das Mate X6 hin.
Im Rahmen des Events könnte Huawei neben dem Mate X6 auch noch das neue MatePad Pro 13.2 sowie die TWS-Kopfhörer Freebuds Pro 4 international vorstellen. Die neue, reguläre Mate-Serie hingegen dürfte wohl erneut China vorbehalten bleiben.
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EcoFlow hat in diesem Jahr zur IFA neue Produkte angekündigt, zu denen auch die mobilen Powerstations DELTA 3 und DELTA 3 Plus gehören. Ich habe Gelegenheit gehabt, mir das zweite der beiden Modelle etwas näher anschauen zu können.
Das Gerät ist deutlich portabler als die von mir letztens vorgestellte große und eher weniger mobile Powerstation DELTA 3 Pro. Mit dem leichteren Gewicht geht logischerweise auch ein kleiner Nachteil einher: Die Powerstation kommt mit weniger Kapazität daher. Mit ihren knapp 12,5 Kilogramm Gewicht kommt sie auf eine Kapazität von 1024 Wh. Mit den Abmessungen von 398 × 200 × 284 mm ist sie obendrein auch wesentlich kompakter. Auch kleiner als die DELTA 2 Max, die aber auch der doppelten Kapazität daher kommt.
Im Designbereich hält man sich an die neue Sprache des Konzerns. Das Ganze wirkt edler als bei den alten Modellen und die Powerstation ist etwas abgerundeter als die Vorgänger. Die Verarbeitung ist wie gewohnt ausgezeichnet. Da gibt es nichts zu bemängeln.
Das meiste spielt sich an der Front des Gerätes ab. Dort findet man ganz oben den Power-Button in der Mitte und die Knöpfe zum An-/Abschalten der Schuko-Dosen oder USB-Ports. Von letztgenannten gibt es zwei USB-C mit einem maximalen Output von 140 W und zwei USB-A mit Fast Charge (max. 36 W). Insgesamt vier Netzsteckdosen sitzen darunter, die auf einen Output von maximal 1800 W kommen, was für das Gros der Haushalts- und heimischen Handwerksgeräte ausreichend ist. Maximal können per X-Boost insgesamt 2200 W ausgegeben werden.
An der Rückseite befinden sich noch DC-Ladeanschlüsse, und dort wird vorrangig alles angeschlossen, was zum Laden des Akkus dient. Konkret gibt es dort Anschlüsse für Solarpaneele, einen Kaltgeräte-Anschluss zum Laden via Netz und auch einen Port für einen Extra-Akku, mit dem man die Kapazität der DELTA 3 Plus erweitern kann, sitzt dort. Das kennt man schon von den anderen Modellen. Maximal 5 kWh an Kapazität kann man durch Erweiterungen erreichen.
Ein großer Vorteil der DELTA 3 Plus im Gegensatz zu den Schwester-Modellen ist das schnelle Laden. Egal ob per Netz, hybridem Laden (Netz Solar) oder Smart Generator, das Teil hat in 56 Minuten nach dem Anstecken einen Ladestand von 100 Prozent. Man kann also relativ zügig Strom nachtanken, wenn es mal benötigt wird. Die Kapazität von 1024 Wh reicht auch aus, um die üblichen Verbraucher eine Weile zu betreiben. Wer natürlich nur die Hochkaräter bezüglich des Verbrauchs ansteckt, wird vielleicht schon nach einer halben Stunde in die Röhre schauen. Aber den Einsatzzweck weiß man in der Regel ja vor dem Kauf.
Im Praxistest machte die nicht ganz so schwere Powerstation einen ausgezeichneten Job. Ich hatte tatsächlich ein paar Stunden in der Küche keinen Strom und habe meine Geräte an den Akku gehängt. Kaffeemaschine (Vollautomat) und Wasserkocher waren im Parallelbetrieb kein Problem. Der Kühlschrank hing zusätzlich noch dran, der braucht aber natürlich nicht mehr als 1 kW. Wenn man nicht ganz so viel Leistung verbraucht, dann ist die Powerstation auch angenehm leise. Wenn die angeschlossenen Geräte aber Saft benötigen, geht dann auch mal der Lüfter an.
Generell kann man das Teil aber locker neben dem Campingbett stehen haben, wenn man nur wenige Geräte betreibt. Wer möchte, kann das Teil auch als USV einsetzen. Innerhalb von 10 ms schaltet die Powerstation um, was ziemlich gut ist. Da das Gerät auch kompakt genug ist, kann man sich so etwas auch mal in den Hauswirtschaftsraum neben den Server stellen. Das Gerät hat auch eine HID-Funktion für NAS-Server und kann bei einem Stromausfall eine Benachrichtigung zum ordentlichen Herunterfahren an euer NAS senden.
Wie bei allen anderen EcoFlow-Geräten gibt es auch hier die Steuerung per App, auch wenn das meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig ist. Hier sieht man hübsch visualisiert, wie viel Strom in die Powerstation geht und wie viel über die verschiedenen Port rausgeht.
Per Button kann man auch steuern, welche Dosen an/aus sein sollen. Weiterhin gibt es etliche Optionen wie Reserve-Ladung, generelle Ladeeinstellungen, Terminieren von Aktionen via Automatisierungen, Sturm-Warnungen (geht nur in den USA), Time of Use Modus (wenn man variable Stromtarife hat, kann man darüber das Laden/Entladen steuern).
Das Fazit? Die EcoFlow DELTA 3 Plus ist eine solide Wahl für alle, die eine kompakte und vielseitige Powerstation suchen, der Startpreis von knapp 1000 Euro ist allerdings viel zu hoch. Sie überzeugt mit schnellem Laden und ausreichender Kapazität für den Alltag oder Camping. Die Verarbeitung ist einwandfrei, und das Design ansprechend, aber dennoch schlicht. Mit genügend Anschlussmöglichkeiten und der Option zur Nutzung als USV kann sie obendrein für etliche Einsatzzwecke hilfreich sein.
Angebot
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Geekom bietet inzwischen Mini-PCs wie Sand am Meer. Oft ähneln sich verschiedene Modelle frappierend in den technischen Daten und unterscheiden sich nur in einzelnen Merkmalen wie der verbauten Kühllösung. Da ist es also gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Da steht der Mini Air12 Lite fast schon ein bisschen für sich, denn hier handelt es sich um ein Einstiegsmodell, das ich mir im Test kurz für euch angeschaut habe.
Als Prozessor dient hier der eher leistungsschwache Intel N100 aus der Reihe Alder Lake, welcher erstmals Anfang 2023 vorgestellt worden ist. Dieser Chip mit einer TDP von nur 6 Watt ist dafür ziemlich sparsam. Somit könnte der vorliegende Geekom Mini Air12 Lite für euch interessant sein, wenn ihr nach einem effizienten System für einfache Aufgaben sucht.
Wie ihr seht, gibt es da bei der Ausstattung schon einige Abstriche, wenn man mit höherwertigen und deutlich teureren wie dem zuletzt von mir getestetem Geekom AE8 vergleicht. Kaufen könnt ihr den Mini Air12 Lite entweder direkt über den Hersteller oder wahlweise auch via Amazon.de.
Ausstattung und Verarbeitung
Der Geekom Mini Air12 Lite erreicht seinen günstigeren Preis nicht nur durch Abstriche bei der verbauten Hardware, sondern auch beim Design. So nutzt man hier ein recht schlichtes Plastikgehäuse. Obendrein verzichtet man auf z. B. USB 4 bzw. USB-C – und auch auf einen Kartenleser. Generell ist das Gehäuse deutlich flacher als bei den großen Brüdern und wirkt in Optik und Haptik deutlich günstiger – was das Produkt ja eben auch ist.
Es ist aber dank der Anschlüsse für DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0 immer noch möglich, zumindest zwei Monitore parallel zu betreiben. Dabei wiegt der Geekom Mini Air12 Lite gerade einmal ca. 530 g. Auffällig ist an diesem Mini-PC der vorne sitzende 9-Pin-Erweiterungsanschluss, der eher untypisch für die Modelle von Geekom ist.
Es ist im Übrigen möglich, sowohl die integrierte SSD als auch den RAM zu tauschen bzw. zu erweitern. Maximal könnt ihr so 16 GByte Arbeitsspeicher und 1 TByte Speicherplatz verwenden. Dabei sieht Geekom dieses Modell laut dem Marketing weniger als Arbeitstier und eher z. B. als stromsparenden Multimedia-PC fürs Wohnzimmer vor.
Praxistest des Geekom Mini Air12 Lite
Der Geekom Mini Air12 Lite ist selbst für ältere Games eher ungeeignet, sodass ihr mit diesem Mini-PC bestenfalls alte Retro-Spiele per Emulation zum Laufen bekommt. Solltet ihr so etwas vorhaben, dann ist der Mini-PC aufgrund seiner Effizienz natürlich keine üble Option. So genehmigt sich der Rechner im Idle-Betrieb nur ca. 7 Watt. Unter hoher Belastung sind es allerdings bis zu 25 Watt. Bei der Videowiedergabe pendelt man sich dann zwischen 15 und 20 Watt ein.
Dabei röhrt der Geekom Mini Air12 Lite beim Hochfahren stets ordentlich los. Er ist im Betrieb jedoch selbst unter Last kaum zu hören. Lautlos ist der Mini-PC zwar nicht, aber der Lüfter säuselt stets nur leise. Im regulären Betrieb hört man, nur wenn man sehr nahe mit dem Kopf herangeht, ein leises Rauschen. Am Ende ist der Mini Air12 Lite deutlich leiser als die leistungsfähigeren Pendants des Unternehmens.
Die Benchmarks legen dann auch offen, dass Geekom ein recht langsames SATA-SSD verbaut hat, um Kosten zu sparen. Das will ich allerdings nicht ernsthaft bemängeln, da bei diesem Preis auch nichts anderes zu erwarten gewesen ist. Als Desktop-PC würde ich den Mini Air12 Lite nicht unbedingt empfehlen, da Apps wie Affinity Photo dann doch eher langsam starten und die Arbeit mit vielen offenen Anwendungen jetzt nicht unbedingt die große Freude ist. Klar, ein paar E-Mails schreiben, im Browser hantieren und Office-Programme nutzen, das läuft schon. Aber ich denke, wer auch etwas Bild- und oder Videobearbeitung betreibt bzw. Präsentationen bearbeitet, wird sich mehr Reserven wünschen.
Im Multimedia-Bereich ist der Geekom Mini Air12 Lite für Anwendungen wie Kodi wohl besser aufgehoben. Zumal der Intel N100 auch mit Codecs wie dem effizienten AV1 zurechtkommt.
Mein Fazit
Der Geekom Mini Air12 Lite ist ein effizienter Mini-PC, dem es aber für anspruchsvollere Aufgaben an Leistungsreserven fehlt. Mit seinem geringen Stromverbrauch eignet sich der kompakte Rechner sehr gut als Multimedia-System oder Anlaufstation für Retro-Games und Emulation. Die Lautstärke im Betrieb ist sehr gering, aber nicht komplett lautlos. Ich bin da durch meinen Apple Mac mini allerdings auch verwöhnt. So ist dieses effiziente und günstige Modell immerhin deutlich leiser als die leistungsfähigeren Pendants von Geekom.
Dafür müsst ihr zugunsten des Preises z. B. auf USB-C-Anschlüsse verzichten und ein langsames SATA-SSD hinnehmen. Es hängt somit vom Anwendungsgebiet ab, ob der Geekom Mini Air12 Lite für euch die richtige Wahl ist oder ihr lieber doch etwas mehr Geld auf den Tisch legen solltet.
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Xiaomi bringt mit dem Vacuum Cleaner G20 Max ein neues Modell auf den Markt. Es ergänzt die bereits bestehende G20-Serie. So fungiert dieser Handstaubsauger innerhalb der Reihe als Flaggschiff und bringt eine Saugkraft von 180 AW mit. Im Lieferumfang sind verschiedene Aufsätze enthalten, etwa auch eine spezielle Bürste für Haustierhaare, die gleichzeitig kämmt und lose Haare aufsaugt.
Auf dem LED-Farbdisplay des Xiaomi Vacuum Cleaner G20 Max werden der Reinigungsstatus und die verbleibende Ladung angezeigt. Was den Akku betrifft, so kommt dieser auf eine Kapazität von 3.000 mAh. Xiaomi prahlt zwar mit einer Laufzeit von bis zu 60 Minuten im Eco-Modus, erfahrungsgemäß saugt ihr in dieser Einstellung dann aber bestenfalls leichten Staub halbwegs zuverlässig auf. In brauchbaren Einstellungen werdet ihr eher auf Laufzeiten unter 20 Minuten kommen.
Die komplette Aufladung des Xiaomi Vacuum Cleaner G20 Max dauert etwa 3,5 Stunden. Die Nennleistung dieses Modells liegt im Übrigen bei 520 Watt. 4,2 kg wiegt der Handstaubsauger und fasst in seinem Staubbehälter 0,6 l.
Preise und Verfügbarkeit
Der Xiaomi Vacuum Cleaner G20 Max ist ab sofort zum Preis von 299,99 Euro (UVP) in Deutschland erhältlich – auch direkt über Mi.com.
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Der internationale Markt für Foldables ist laut den Marktforschern von Counterpoint im 3. Quartal 2024 im Jahresvergleich trotz hochkarätiger, neuer Modelle geschrumpft. So sanken die Auslieferungsmengen um 1 %. Es ist das erste Mal seit Aufkommen dieses Bereichs, dass es hier in einem 3. Quartal zu einem Absturz im Vergleich mit dem Vorjahr gekommen ist.
Samsung bleibt dabei mit einem Marktanteil von 56 % zwar führend, musste aber im Jahresvergleich um 21 % gefallene Auslieferungsmengen hinnehmen. Deutliches Wachstum konnten hingegen Xiaomi, Motorola und Honor verbuchen. Offenbar wurden Samsungs neue Galaxy Z Fold6 und Flip6 also schlechter von den Kunden aufgenommen als die Vorgängermodelle.
Samsung führt dabei weiter, hat aber Marktanteile an chinesische Hersteller abgeben müssen, die in ihrem Heimatland sehr erfolgreich sind. Dort verfügen die Südkoreaner nämlich im Foldable-Segment nur über etwa 8 % Marktanteil. Doch auch in Westeuropa gerät Samsung etwa durch Honor unter Druck, während Motorola in den USA mit seiner Razr-Reihe nach vorne strebt. Huawei wiederum mag zwar weltweit keine große Rolle mehr spielen, kann mit seinen Mate-Modellen oder auch Geräten wie dem Pocket 2 und Nova Flip in China punkten.
Insgesamt erklärt Counterpoint, dass der Foldable-Bereich nun in einer herausfordernden Phase stecke, in welcher er von der Nische zum Mainstream übergehen müsse. Ein Hindernis seien da allerdings immer noch die vergleichsweise hohen Verkaufspreise.
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