Chrome für Android: Bald mit nativem PDF-Viewer

Lange Zeit mussten sich Android-Nutzer mit externen Apps begnügen, um PDF-Dateien zu öffnen. Doch damit soll bald Schluss sein: Google Chrome für Android integriert einen nativen PDF-Viewer, der das Öffnen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten direkt im Browser ermöglicht. Die Funktion ist zwar aktuell noch hinter einem Flag versteckt, soll aber in Zukunft für alle Geräte mit Android 12 und höher verfügbar sein. Der Leaker Leopeva64 hatte bereits im Februar Hinweise darauf gefunden, nun bestätigt sich die Integration laut Android Authority.

Der PDF-Viewer von Chrome bietet grundlegende Funktionen wie Scrollen, Suchen und Annotieren. Markierungen und Notizen lassen sich mit Stift oder Textmarker in verschiedenen Farben und Stärken hinzufügen. Über die Jetpack-PDF-Bibliothek greift Chrome auf den nativen PDF-Reader von Android zu, der ab Android 15 standardmäßig integriert ist. Ältere Android-Versionen (12, 13 und 14) erhalten die Unterstützung über ein Google-Play-Systemupdate.

Wer die neue Funktion schon jetzt testen möchte, kann in der Adressleiste von Chrome „chrome://flags“ eingeben und die Flags „Open PDF Inline on Android“ und „Open PDF Inline on Android pre-V“ aktivieren. Ersteres Flag funktioniert mit Android 15, letzteres mit Android 12 und höher. Die finale Aktivierung der Funktion in Chrome wird für ein zukünftiges Release erwartet.

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Google Fotos erlaubt es, Gerätesicherung rückgängig zu machen

Google führt eine neue Funktion in seiner Foto-App ein, die den Umgang mit Cloud-Backups deutlich vereinfacht. Die als „Gerätesicherung rückgängig machen“ bezeichnete Funktion ermöglicht es Nutzern, sämtliche in Google Fotos gesicherte Bilder und Videos aus der Cloud zu entfernen, ohne dass diese gleichzeitig vom eigenen Gerät gelöscht werden.

Die neue Funktion kommt dem Wunsch vieler Nutzer nach mehr Kontrolle über ihre in der Cloud gespeicherten Daten nach. Bisher war es oft umständlich, Cloud-Backups selektiv zu entfernen, ohne dabei die originalen Dateien auf dem Smartphone oder Tablet zu gefährden.

Die Bedienung gestaltet sich dabei benutzerfreundlich: Nutzer öffnen die Google-Fotos-App und navigieren über ihr Profilbild zu den Einstellungen. Im Backup-Bereich finden sie die neue Option „Gerätesicherung rückgängig machen“. Nach Bestätigung eines Hinweises werden die Backup-Daten aus der Cloud entfernt, während die Original-Dateien auf dem Gerät verbleiben.

Ein wichtiger Aspekt dieser Funktion ist, dass nach dem Löschen der Cloud-Backups die automatische Backup-Funktion für das entsprechende Gerät deaktiviert wird. Dies verhindert, dass versehentlich neue Backups erstellt werden.

Google startet die Einführung dieser Funktion zunächst für iOS-Nutzer. Android-Nutzer müssen sich noch etwas gedulden, werden aber in naher Zukunft ebenfalls von dieser Neuerung profitieren können.

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Google erweitert Gemini um Funktionen für Messages, Telefon und WhatsApp

Google hat Gemini um einige Erweiterungen für die Apps Messages, Telefon und WhatsApp aufgestockt. Diese Integrationen wurden bereits Ende Oktober angekündigt und sind nun für erste Nutzer verfügbar. Hier können jene allerdings bislang noch auf keinem Pixel aktiviert werden.

Mit der Erweiterung für Messages kann Gemini die App verwenden, um Nachrichten zu senden. Darüber hinaus unterstützt die KI beim Verfassen und Bearbeiten von Texten. Mögliche Anwendungsbeispiele:

  • Senden einer Nachricht an einen Kontakt
  • Verfassen einer Nachricht mit vorgegebenem Inhalt
  • Stellen einer Frage an einen Kontakt
  • Hilfe beim Schreiben einer Glückwunschnachricht
  • Gemini kann die Nachricht auf Wunsch des Nutzers sogar in ein Haiku umwandeln.

Ein Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die aus drei Zeilen besteht. Es ist bekannt für seine Kürze und Einfachheit und folgt typischerweise einem Silbenmuster von 5-7-5, wobei die erste Zeile fünf Silben, die zweite sieben Silben und die dritte wieder fünf Silben hat. Haikus konzentrieren sich oft auf die Natur oder einen bestimmten Moment und versuchen, eine tiefere Bedeutung oder Emotion in wenigen Worten zu vermitteln.

Bilder oder andere Medien können allerdings noch nicht hinzugefügt werden. Auch das Lesen und Zusammenfassen von Nachrichten oder das Beantworten von Benachrichtigungen ist noch nicht möglich.

Die Erweiterung für die Telefon-App ermöglicht es Gemini, Anrufe auf natürliche und gesprächsorientierte Weise zu tätigen. Hier ist anzunehmen, dass das Ganze in Deutschland so erst einmal noch nicht angeboten wird. Beispiele:

  • Anruf basierend auf dem aktuellen Gesprächsverlauf (z. B. nach der Suche nach einem Restaurant)
  • Hilfe bei der Verhandlung über den Kauf eines neuen Autos
  • Anrufen von Kontakten aus dem Telefonbuch
  • Anrufen von Unternehmen oder Organisationen (z. B. das nächstgelegene Krankenhaus)

Als erste Erweiterung eines Drittanbieters kann Gemini zudem bald auch Anrufe über WhatsApp tätigen und Nachrichten senden:

  • Tätigen von Anrufen über WhatsApp
  • Senden von Nachrichten über WhatsApp

Um die neuen Erweiterungen nutzen zu können, muss die Gemini- oder Google-App gegebenenfalls neu gestartet werden. Die Funktionen sind anschließend standardmäßig aktiviert, schreibt 9to5Google. Wie bereits angemerkt, funktioniert das zumindest hier im Haushalt noch auf keinem einzigen der Pixel-Geräte.

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Google DeepMind stellt Genie 2 vor, ein KI-Modell, das spielbare 3D-Welten erzeugen kann

Google DeepMind präsentiert aktuell mit Genie 2 ein spannendes KI-System, das die Spieleentwicklung und das Training von künstlicher Intelligenz verändern könnte. Das neue Modell ist laut der Entwickler in der Lage, auf Basis eines einzelnen Eingabebildes komplexe, interaktive 3D-Welten zu erschaffen.

Die Innovation liegt in der Vielseitigkeit des Systems. Genie 2 generiert nicht nur statische Umgebungen, sondern erschafft lebendige, meist physikalisch korrekte Welten, die sowohl von Menschen als auch von KI-Agenten erkundet werden können. Die Steuerung erfolgt dabei klassisch über Tastatur und Maus.

Das System beherrscht verschiedene Perspektiven – von der Ego-Perspektive bis zur isometrischen Ansicht. Es versteht komplexe Physik-Simulationen wie Wasserbewegungen, Raucheffekte und Schwerkraft. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit, Lichteffekte, Reflexionen und Charakteranimationen realistisch darzustellen. Da empfehle ich bei Interesse mal den direkten Blick ins DeepMind-Blog, da gibt es einige Demos. Unter andrem zeigt man ein mit Imagen 3 erzeugtes Bild, welches dann in ein „Spiel“ umgewandelt wird:

Wird zu:

Ein wichtiger Aspekt ist laut der Entwickler die Langzeit-Konsistenz der generierten Welten. Genie 2 kann sich Bereiche merken, die aktuell nicht im Sichtfeld sind und diese später korrekt wiedergeben. Die Welten bleiben bis zu einer Minute lang stabil und kohärent.

Für Entwickler und Designer bietet das System neue Möglichkeiten beim schnellen Prototyping. Konzeptzeichnungen können direkt in spielbare 3D-Umgebungen umgewandelt werden. Dies beschleunigt den kreativen Prozess erheblich.

Google DeepMind sieht in Genie 2 einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu allgemeinerer künstlicher Intelligenz. Das System ermöglicht es, KI-Agenten in einer unbegrenzten Vielfalt von Umgebungen zu trainieren. Dies ist besonders wichtig für die sichere Entwicklung von KI-Systemen, die später in der realen Welt eingesetzt werden sollen.

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Chrome für Android: Geschwindigkeitsverbesserungen durch technische Optimierungen

In den vergangenen zwei Jahren hat Google laut eigener Aussagen Fortschritte bei der Leistungsoptimierung von Chrome für Android-Geräte erzielt. Die Ergebnisse lesen sich beeindruckend: Seit der Veröffentlichung von Chrome M112 haben sich die Werte im Speedometer-Benchmark auf vielen Android-Geräten mehr als verdoppelt.

Die technischen Verbesserungen basieren laut des Unternehmens auf drei Hauptsäulen. Zunächst wurden die Build-Optimierungen grundlegend überarbeitet. Chrome liefert nun eine separate, leistungsoptimierte Version für Premium-Android-Geräte aus. Diese Version nutzt die ARM64-Architektur und ermöglicht effizientere Prozessoranweisungen. Die Kompilierung wurde auf Geschwindigkeit statt auf Größe optimiert, da moderne Smartphones über ausreichend Speicherplatz verfügen.

Der zweite Fokus lag auf der Verbesserung der JavaScript-Engine V8 und der Rendering-Engine Blink. Google führte neue Compiler-Technologien ein, darunter den Sparkplug-Compiler für schnelle Basiscompilierung und den Maglev-Compiler für semi-optimierten Code. Diese Abstufung ermöglicht eine graduelle Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Optimierung des Stromverbrauchs.

Die dritte Säule umfasst die enge Zusammenarbeit mit Hardware-Partnern. Mit Qualcomm wurde intensiv an der Optimierung des Thread-Schedulings und der Frequenzskalierung gearbeitet. Die neue Snapdragon 8 Elite Mobile Platform erreicht dadurch eine Leistungssteigerung von 60 bis 80 Prozent im Speedometer 3.0 im Vergleich zum Vorgängermodell.

Die praktischen Auswirkungen dieser Verbesserungen seien deutlich spürbar. Das Laden eines Google-Docs-Dokuments auf dem Pixel Tablet erfolgt heute 50 Prozent schneller als noch mit Chrome M112.

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