#Interview – “Unseren Hauptinvestor haben wir im Wald getroffen”

#Interview

Die CrateDB-Macher Jodok Batlogg und Christian Lutz setzen nun auf Tree.ly und das Boom-Thema ClimateTech. “Viele Dinge gehen sehr leicht von der Hand und man ist beim vierten oder fünften Mal schon sehr effizient”, sagt Seriengründer Batlogg.

“Unseren Hauptinvestor haben wir im Wald getroffen”

Mittwoch, 24. Juli 2024VonAlexander Hüsing

Das ClimateTech Tree.ly mit Sitz in Dornbirn und Berlin, 2021 von den CrateDB-Machern Jodok Batlogg und Christian Lutz ins Leben gerufen, möchte Waldbesitzer:innen helfen, “in ihrem Wald zusätzliche Einnahmen durch die CO2-Speicherung zu generieren”. Unternehmen wiederum bietet das Unternehmen “CO2-Gutschriften mit Mehrwert” an. PortfoLion, aws Gründungsfonds, SymbiaVC und Tyrolean Business Angel-Netzwerk investierten zuletzt 5 Millionen Euro in das Unternehmen. 20 Mitarbeitende wirken derzeit für Tree.ly.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Seriengründer Batlogg Tree.ly einmal ganz ausführlich vor. 

Wie würdest Du Deiner Großmutter Tree.ly erklären?


Es ist 2024. Wir alle wissen, dass der Klimawandel unsere Welt ernsthaft bedroht und dass dabei auf der einen Seite die Emissionen (von Firmen) – und auf der anderen Seite Ökosysteme (wie Wälder) eine entscheidende Rolle spielen. Wenn Firmen ihre Emissionen verringern und gleichzeitig die finanzielle Verantwortung für Klimaschutz übernehmen, können diese Mittel in den Erhalt und den Ausbau unserer Ökosysteme und natürlichen CO2-Senken investiert werden. Das geeignete Mittel dafür sind CO2-Credits. Dabei gab es in der Vergangenheit leider viel Missbrauch. Tree.ly ist eine Plattform, die regionale, glaubwürdige und wirkungsvolle Klimaschutzprojekte entwickelt und dabei europäische Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer mit Firmen zusammenbringt. 

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?


Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bezahlen uns für unsere Leistungen (Projektentwicklung, Zertifizierung, Vermarktung und Vertrieb) in Form eines erfolgsabhängigen Betrages. Wir übernehmen Vor-Investitionen und minimieren dadurch das finanzielle Risiko für sie.

Wie ist die Idee zu Tree.ly entstanden?


Mir war es wichtig, direkt an der CO2-Senke – “mit einem Bein im Wald” – verankert zu sein. Sprich, kein weiteres “Layer of Abstraction” – Handelsplattform, enabling technology, – sondern etwas, wo echtes CO2 bewegt wird. Zudem wollte ich mich auf naturbasierte Lösungen konzentrieren: Denn ich glaube, dass die Kombination aus Natur und Software-Technologie unschlagbar ist. Es war mir auch wichtig, etwas mit Fokus auf Europa zu machen.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?


Missbrauchsfälle – vorwiegend im Regenwald haben für einen starken Einbruch des gesamten Voluntary Carbon Market gesorgt. Jedoch sind glücklicherweise gleichzeitig die Preise für lokale, hochqualitative Projekte um 78 % gestiegen. Eine starke Industrielobby – unter anderem fossile Industrie – propagiert technische Removals – zum Beispiel Direct Air Capture – als permanente Lösung. Die  schwierige Messbarkeit der Co-Benefits wie Biodiversität, Wasser und die Volatilität von Ökosystemen macht das komplexer zu verstehen.

Vor Tree.ly  hast Du bereits CrateDB  hochgezogen. Was reizt Dich, wieder ein Startup hochzuziehen?


Ich war schon immer im Startup-Umfeld tätig. Auch schon vor Crate.io. Ich kann mir keine andere Welt vorstellen. Mir gefällt die Geschwindigkeit, mit der wir unterwegs sein können. Und ich mag es auch lieber, mich mit jungen, intrinsisch motivierten Menschen zu umgeben.

Ist beim erneuten Gründen wirklich alles einfacher als beim ersten Mal?


Viele Dinge gehen sehr leicht von der Hand und man ist beim vierten oder fünften Mal schon sehr effizient. Jedoch ist es auch sehr anstrengend, ganz alleine zu starten. Es benötigt schon einen gewissen Mut, von einer “sicheren”, größeren Umgebung auf ein komplett weißes Blatt umzusteigen. Aber in drei Jahren von One-Man-Show im Sabbatical auf 20 Mitarbeitende zu wachsen macht auch unglaublich viel Spaß.

Welche Erfahrungen aus CrateDB fließen denn in Tree.ly ein?


Der Aufbau von cross-funktionalen, distributed high-performance Teams mit hoher Diversität. Das immerwährende, agile Anpassen des Produktes in Richtung eines skalierenden Product-Market-Fits. Das Schließen von strategischen Kooperationen und der Umgang mit Investoren ist sicher auch etwas, wo Seniorität viel hilft.

Ihr konntet bereits Investorengelder einsammeln. Wie seid ihr mit euren Geldgebern in Kontakt gekommen?


Tree.ly ist ein New-Generation Startup. Wir sind ein for-profit impact Unternehmen. Das gibt es in dieser Form noch nicht. Wie schaffen wir es, above-market performance in Bezug auf Growth zu zeigen – und gleichzeitig den Impact auf unseren Planeten zu maximieren. Unseren Hauptinvestor, bzw. dessen Partner Aurel, haben wir das erste Mal persönlich im Wald beim Gespräch mit einem möglichen Kunden  in Ungarn getroffen.  Mein Partner Christian hat schon unzählige Finanzierungsrunden begleitet und mehr als 100 Mio. Euro  gesammelt. Aber das aktuelle Funding-Umfeld war wirklich brutal.

Wo steht Tree.ly in einem Jahr?


Wir haben es geschafft, unser Produkt weiter zu standardisieren, um Co-Benefits wie Biodiversität anzureichern. Im Hintergrund haben wir die besten Telemetrie-Daten unserer Wälder in unserem Storage und sind in der Lage, für jeden Flecken das optimale Impact-Potential zu berechnen. Wir sind in der Lage, Impact zu messen und zu accounten.

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Foto (oben): Tree.ly, Julian-Schmelzinger

#Brandneu – 6 neue Startups: Qualimero, skyflow, HappyQ, Green Belt, Pleno, suitcase

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungfirmen vor: Qualimero, skyflow, HappyQ, Green Belt, Pleno und suitcase.

6 neue Startups: Qualimero, skyflow, HappyQ, Green Belt, Pleno, suitcase

Dienstag, 23. Juli 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die kürzlich aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Qualimero


Die Jungfirma Qualimero aus Düsseldorf, von Marco Dassisti, Lasse Lung und Kevin Lücke an den Start gebracht, bietet “KI-basierte Verkaufs- und Serviceberater an, die Unternehmen über WhatsApp bzw. Webchat einsetzen können, um Webseitenbesucher in Umsatz umzuwandeln und den NPS zu steigern”.

skyflow


Das Berliner Startup skyflow setzt auf Drohnen für medizinische Logistik. “At Skyflow, we believe in changing the world one delivery at a time. We make point-to-point deliveries faster and with significantly less energy consumption than electric cars”, heißt es in der Selbstbeschreibung der von Laura Schwarze und Daniel Hoppe gegründeten Firma.

HappyQ


Bei HappyQ aus Hamburg, von Christian Tobias Teichert und Dimitri Felde ins Leben gerufen, dreht sich alles um eine webbasierte SaaS-Lösung für das Gesundheitswesen. “Durch Machine Learning optimiert, verbessert HappyQ Praxisabläufe, plant Notfallsprechstunden, erleichtert die Patientenkommunikation und automatisiert das Aufrufen von Patienten”, so das Team.

Green Belt


Green Belt aus Kürten, von Dominik Hammes und Philip Reichert gegründet, bringt sich als “All-in-one solution to the new EU battery regulations” in Stellung. Konkret handelt es sich um einen digitalen Batteriepass, der Daten zu einer Batterie in der Blockchain speichert.

Pleno


Das Berliner Startup Pleno entwickelt ein “Autonomous Operating System für Drohnen”.  “Unser System verwendet effiziente Computer Vision und ein multimodales KI-Modell, das für den on board computer von Drohnen entwickelt wurde, um die Leistung in Echtzeit kontinuierlich zu verbessern”, teilt das Team mit. 

suitcase


Hinter dem Münchner Startup suitcase verbirgt sich eine “Plattform für digitale Streitbeilegung”. “Wir bieten ein digitales Schlichtungsverfahren, das Rechtsstreits 5x schneller beilegt und 80% weniger kostet”, heißt es zum Konzept des von Tim Fischer, Philipp Hertel und Tim Kniepkamp gegründeten LegalTechs.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#DealMonitor – Saiz sammelt 2,5 Millionen ein – Trait erhält 1 Million – Finanzspritze für Dyno

#DealMonitor

#DealMonitor Saiz sammelt 2,5 Millionen ein Trait erhält 1 Million Dyno bekommt weiteres Investment Syntropic Medical sammelt siebenstellige Summe ein Salesforce kauft Spoke.ai

Saiz sammelt 2,5 Millionen ein – Trait erhält 1 Million – Finanzspritze für Dyno

Montag, 22. Juli 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Saiz


EnjoyVenture und Salica Investments investieren 2,5 Millionen Euro in Saiz. Die Berliner Jungfirma, von Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda gegründet, kümmert sich um Größenempfehlungen und Passformen. “Saiz fits individual products to individual shoppers making it the most accurate size recommendation and fit solution”, teilt das Unternehmen mit. Zuvor investierte bereits die Leipziger Spread Group in das Unternehmen. Mehr über Saiz

Trait


High-Tech Gründerfonds (HTGF), better ventures und Business Angels investieren rund 1 Million Euro in Trait. Das Unternehmen aus Berlin, von Raphael Jung und Matthias Ettrich gegründet, positioniert sich als “Trainings-App für Laufsportler:innen”. Zuvor war das Unternehmen als Twaiv unterwegs und setzte auf “KI-generierte, adaptive Trainingspläne”. Das frische Kapital soll in “die weitere Entwicklung der KI-Trainingsplattform” fließen.

Dyno


 Haufe Group Ventures, Quint Ventures, LEA Partners und Mätch VC investieren in Dyno. Insgesamt sammelte das Unternehmen in der Pre-Seed-Finanzierungsrunde nun rund 2,5 Millionen Euro ein. 468 Capital und LEA Partners sowie Mätch VC, Martin Trenkle, Fabian Silberer, Marco Reinbold und Christoph Zöller investierten zuvor bereits 1,5 Millionen in Dyno. Beim Offenburger InsurTech, das 2021 von Marc Karkossa, Luis Weber und Peter Sutter gegründet wurde, dreht sich alles um Altersvorsorge. Mehr über Dyno

Syntropic Medical 


 xista science ventures und aws investieren eine siebenstellige Summe in Syntropic Medical. Zudem erhält das Unternehmen von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eine Förderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Das MedTech aus Klosterneuburg, von Sandra Siegert, Mark Caffrey, Jack O’Keeffe und Alessandro Venturino gegründet, setzt auf ein Ein “brillenähnliches Gerät, das hochfrequentes flackerndes Licht aussendet”, um “schwere depressive- und andere neuropsychiatrische Erkrankungen zu behandeln”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Spoke.ai


Salesforce übernimmt das Berliner KI-Startup Spoke.ai, 2019 von Jack Lancaster, Carl Brenssell und Max Brenssell gegründet, bzw. das Team hinter der Idee. “I am thrilled to announce that the Spoke.ai team and I have joined Salesforce to support Slack AI”, schreibt Gründer Max Brenssell auf Linkedin. Das Unternehmen Spoke.ai wird bereits abgewickelt. Investoren wie byFounders, Possible Ventures und mehrere Angel-Investoren investierten zuletzt 2 Millionen Euro in die Jungfirma, die angetreten ist, um die Informationsflut in Unternehmen zu verringern. Mehr über Spoke.ai

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Foto (oben): azrael74

#DealMonitor – Helsing bekommt 450 Millionen – Lemon Markets erhält 12 Millionen – epilot sammelt 10 Millionen ein

#DealMonitor

#DealMonitor Helsing bekommt 450 Millionen  Lemon Markets erhält 12 Millionen  epilot sammelt 10 Millionen ein kolum bekommt 2,1 Millionen Katjes übernimmt mymuesli Kipu Quantum kauft PlanQK  Booom legt ersten Fonds auf

Helsing bekommt 450 Millionen – Lemon Markets erhält 12 Millionen – epilot sammelt 10 Millionen ein

Donnerstag, 11. Juli 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 11. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Helsing


General Catalyst, Elad Gil, Accel, Saab, Lightspeed, Plural und Greenoaks investieren 450 Millionen Euro in Helsing. Die Bewertung liegt bei rund 4,5 Milliarden Euro (Pre-Money) – siehe Handelsblatt. Bei der letzten Investmentrunde im September 2023 wurde das Unternehmen noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Das DefenseTech aus München, 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet, setzt auf “KI-Fähigkeiten für den Sicherheits- und Verteidigungsbereich”. Konkret soll das Unternehmen etwa Soldat:innen dabei helfen, Gefechtslagen einzuschätzen oder militärische Ziele auszuwählen. Die Software soll dabei Muster hinter Daten aus Kameras, Wärmebildern, Radardaten und anderen Sensoren erkennen können. “Die Investition wird für die Produktentwicklung und Forschung verwendet. Besonderer Fokus liegt auf Fähigkeiten zur Sicherung der europäischen Souveränität, dazu gehört insbesondere der Schutz der östlichen NATO-Flanke”, teilt das Team mit. Insgesamt flossen nun bereits 655 Millionen in Helsing. Mehr über Helsing

Lemon Markets


CommerzVentures, Heliad sowie Altinvestoren wie Creandum, Lakestar, Lightspeed und System.one investieren 12 Millionen Euro in Lemon Markets. Das Berliner FinTech, 2020 von Marcel Katenhusen und Maximilian Linden in Münster gegründet, positioniert sich als Brokerage-as-a-Service-Plattform. Über die Infrastruktur von Lemon Markets können FinTechs, Banken oder Vermögensverwalter den Handel mit ETFs, Fonds und Aktien anbieten. Lakestar, Lightspeed, Creandum und System.one sowie mehrere Business Angels investierten zuvor bereits 15 Millionen Euro in Lemon Markets. Insgesamt flossen nun bereits rund 28 Milionen in das FinTech. Mit dem frischen Kapital möchte das Team insbesondere “den Ausbau der Plattform und Go-live neuer Partner*innen vorantreiben”. Mehr über Lemon Markets


epilot


 Expedition Growth Capital investiert 10 Millionen Euro in epilot. Das Kölner Startup, 2017 von Michel Nicolai, Szilard Toth und Rolf Benken gegründet, hilft Energieversorgern und Netzbetreibern bei der Vermarktung ihrer Produkte. “The new funding, which sees Expedition partner Will Sheldon join epilot’s advisory board, will be used to accelerate its product roadmap and empower leading energy and utility companies to adopt renewable energy through seamless technology”, teilt das Unternehmen mit. In den vergangenen Jahren sammelte das Unternehmen bereits rund 7 Millionen ein. Zu den Anteilseignern des Unternehmen gehören insbesondere die Essener Beteiligungsfirma ATV Energie und das Energieversorgungsunternehmen badenova. Mehr über epilot

kolum


 FoodLabs und Business Angels wie Anna Alex, Markus Sudhoff und Markus Linder investieren 2,1 Millionen Euro in kolum. Das ClimateTech aus Berlin, von Marius Sprenger und Helge Wieggrefe gegründet, entwickelt eine End-to-End Softwarelösung, “mit der EU-Unternehmen vollumfänglich ihre CBAM-Vorgaben einhalten können”. “Berechnen Sie automatisch die mit Ihren Importen verbundenen Emissionen” und “erstellen und verwalten Sie bequem Ihre CBAM-Reports”, heißt es auf der Website des Unternehmens. Mehr über kolum

MERGERS & ACQUISITIONS

Katjes Greenfood – mymuesli


 Katjes Greenfood, die Beteiligungsgesellschaft von Katjes, übernimmt “im Zuge einer Kapitalerhöhung sowie eines Anteilerwerbs von Bestandsinvestoren” die Mehrheit an mymuesli. Mit dem  Investment möchte das “Unternehmen seine Position im Markt für Future Food-Konzepte stärken”.  Katjes Greenfood stieg im Mai 2023 bei mymuesli ein und sicherte sich damals 10.1 % am Unternehmen. Nun hält Katjes Greenfood 56 % an mymuesli. Das Unternehmen, 2007 von Max Wittrock, Hubertus Bessau und Philipp Kraiss gegründet, verkauft “individualisierbare Bio-Lebensmittel”.  Zuletzt plante der Müsli-Shop mymuesli, bei dem seit 2016 die Beteiligungsgesellschaft Genui an Bord war, mehrmals einen IPO. Dabei war von einer Firmenbewertung in Höhe von rund 250 Millionen Euro die Rede. 2021 erwirtschaftete mymuesli einen Umsatz in Höhe von 84 Millionen. Mehr über mymuesli

Kipu Quantum – PlanQK


Das Quantumcomputing-Startup Kipu Quantum übernimmt die Quantenapplikationenplattform PlanQK, die von Anaqor entwickelt wurde. “Die Übernahme wird die Kommerzialisierung der anwendungs- und hardwarespezifischen Algorithmen von Kipu als Dienstleistungen über die PlanQK-Plattform drastisch beschleunigen und Unternehmen eine reibungslose Integration von Quantenlösungen in ihre bestehenden Prozesse ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. HV Capital, DeepTech & Climate Fonds, Onsight Ventures und Co. investierten zuletzt 10,5 Millionen Euro in Kipu Quantum. Mehr über Kipu Quantum

VENTURE CAPITAL

Booom


Mit Booom starten Felix Plapperer, zuletzt Partner bei SquareOne, sowie die sennder-Gründer Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker einen Micro Fund, der 17 Millionen Euro schwer ist. “Overall, it took six months to get to final close, which was quicker than planned. We received LP commitments that would have allowed us to increase the fund size to more than €20m. For various reasons we consider being small a superpower and thus intentionally capped the fund at €17m after surpassing the initial target size of €12m”, heißt es in einer Presseaussendung. Das Team rund um “Solo GP” Plapperer plant in den kommenden Jahren 30 Investments in europäische B2B-Software-Startups. Booom investiert dabei zwischen 100.000 und 400.000 Euro in “reinen Angel-Runden oder in der Pre-Seed- und Seed-Phase. Als besonderen Bonus neben dem Kapital verspricht der neue Frühphasengeldgeber eine “1:1-Mentoring-Beziehung” zu einem der drei sennder-Gründer. 

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#Brandneu – 7 neue Startups: Get Your Coach, Imero, Tubular, Taiwa, passify, ZdoV, Aves Reality

#Brandneu

Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz junge Startups, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: Get Your Coach, Imero, Tubular, Taiwa, passify, ZdoV und Aves Reality.

7 neue Startups: Get Your Coach, Imero, Tubular, Taiwa, passify, ZdoV, Aves Reality

Donnerstag, 11. Juli 2024VonTeam

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Get Your Coach


Das Berliner Startup Get Your Coach möchte Menschen den Weg zum Sport erleichtern. “Mit unserer kostenfreien App vernetzen wir Sportler mit Trainern aus über 120 Sportarten”, erklären die Gründer Alexander Bünger und Florian Völker.

Imero


Imero aus Halle (Saale), von Benedikt Mayer, Jonas Schenk und Max Bauer ins Leben gerufen, setzt auf digitale Etikettierung. “Unser NoCode-Plattformansatz ermöglicht es Marken jeglicher Größe, interaktive, intelligente Etiketten zu erstellen, die die Kundenerfahrung bereichern und gleichzeitig wertvolle Daten liefern”, teilt das Team mit.

Tubular


Bei Tubular aus Bad Homburg handelt es sich um einen KI-gestützten Datenanalysten, “der Fragen zu Datenbanken, Excel Dateien oder APIs per Chat beantworten” und visualisieren kann. “A new way to interact with your data”, heißt es von den Gründern Henry Hommel und Raffael Schön.

Taiwa


Die Firma Taiwa aus Berlin hat sich vorgenommen, sich als “premier AI-powered human transformation platform for businesses” durchzusetzen. Zum Konzept schreibt das Team um die Gründer Courtney Phillips und Robin Jose: “Unlock your team’s potential with personalized guidance and cutting-edge technology.”

passify


Bei passify aus Hamburg, von Marcel Wiegand und Nico Marks an den Start gebracht, dreht sich alles um die Themen Zugangsmanagement und Terminalsicherheit. “passify vereinfacht die Zufahrtskontrolle für LKWs und Fahrer und ermöglicht dadurch eine Reduktion von Wartezeiten und eine schnellere Umschlagszeit”, verspricht das Team.

ZdoV


Das GovTech ZdoV, mit Sitz in München und Berlin, bietet Kommunen, Sozialen Einrichtungen und Organisationen eine “Digitalisierung auf die souveräne Art”. Der “Ansatz setzt auf die Integration von Open-Source ERP-Systemen, in welchen Daten, Prozesse und Personen nahtlos (& preiswert) eingebunden werden können”, heißt es vom Team de Gründer Nicolas Colsman und Finnigan Lutz.

Aves Reality


Aves Reality aus Garmisch-Partenkirchen, von Florian Albert, Severin Knebel und Matthias Heger au der Taufe gehoben, entwickelt eine KI-basierte Software, die “auf Basis von Daten wie Satelliten- und Überflugbildern virtuelle 3D-Karten jedes beliebigen Ortes generiert”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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