#DealMonitor – Saiz sammelt 2,5 Millionen ein – Trait erhält 1 Million – Finanzspritze für Dyno

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#DealMonitor Saiz sammelt 2,5 Millionen ein Trait erhält 1 Million Dyno bekommt weiteres Investment Syntropic Medical sammelt siebenstellige Summe ein Salesforce kauft Spoke.ai

Saiz sammelt 2,5 Millionen ein – Trait erhält 1 Million – Finanzspritze für Dyno

Montag, 22. Juli 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 22. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Saiz


EnjoyVenture und Salica Investments investieren 2,5 Millionen Euro in Saiz. Die Berliner Jungfirma, von Svenja Tegtmeier und Marita Sanchez de la Cerda gegründet, kümmert sich um Größenempfehlungen und Passformen. “Saiz fits individual products to individual shoppers making it the most accurate size recommendation and fit solution”, teilt das Unternehmen mit. Zuvor investierte bereits die Leipziger Spread Group in das Unternehmen. Mehr über Saiz

Trait


High-Tech Gründerfonds (HTGF), better ventures und Business Angels investieren rund 1 Million Euro in Trait. Das Unternehmen aus Berlin, von Raphael Jung und Matthias Ettrich gegründet, positioniert sich als “Trainings-App für Laufsportler:innen”. Zuvor war das Unternehmen als Twaiv unterwegs und setzte auf “KI-generierte, adaptive Trainingspläne”. Das frische Kapital soll in “die weitere Entwicklung der KI-Trainingsplattform” fließen.

Dyno


 Haufe Group Ventures, Quint Ventures, LEA Partners und Mätch VC investieren in Dyno. Insgesamt sammelte das Unternehmen in der Pre-Seed-Finanzierungsrunde nun rund 2,5 Millionen Euro ein. 468 Capital und LEA Partners sowie Mätch VC, Martin Trenkle, Fabian Silberer, Marco Reinbold und Christoph Zöller investierten zuvor bereits 1,5 Millionen in Dyno. Beim Offenburger InsurTech, das 2021 von Marc Karkossa, Luis Weber und Peter Sutter gegründet wurde, dreht sich alles um Altersvorsorge. Mehr über Dyno

Syntropic Medical 


 xista science ventures und aws investieren eine siebenstellige Summe in Syntropic Medical. Zudem erhält das Unternehmen von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eine Förderung in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Das MedTech aus Klosterneuburg, von Sandra Siegert, Mark Caffrey, Jack O’Keeffe und Alessandro Venturino gegründet, setzt auf ein Ein “brillenähnliches Gerät, das hochfrequentes flackerndes Licht aussendet”, um “schwere depressive- und andere neuropsychiatrische Erkrankungen zu behandeln”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Spoke.ai


Salesforce übernimmt das Berliner KI-Startup Spoke.ai, 2019 von Jack Lancaster, Carl Brenssell und Max Brenssell gegründet, bzw. das Team hinter der Idee. “I am thrilled to announce that the Spoke.ai team and I have joined Salesforce to support Slack AI”, schreibt Gründer Max Brenssell auf Linkedin. Das Unternehmen Spoke.ai wird bereits abgewickelt. Investoren wie byFounders, Possible Ventures und mehrere Angel-Investoren investierten zuletzt 2 Millionen Euro in die Jungfirma, die angetreten ist, um die Informationsflut in Unternehmen zu verringern. Mehr über Spoke.ai

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Foto (oben): azrael74

#Interview – “Es sind gute Zeiten, um die Sinne zu schärfen”

#Interview

Seit Ende Februar gehört das Unternehmen easybill, das sich um Rechnungen kümmert, zu Lea Partners. Unter der Führung von Andreas Seifert, der im Zuge der Übernahme den Chefposten eingenommen hat, soll das Unternehmen weiter “wachsen, auch international”.

“Es sind gute Zeiten, um die Sinne zu schärfen”

Freitag, 17. Mai 2024VonAlexander Hüsing

Das Rechnungs­software-Unternehmen easybill, 2007 von Philipp Gesell, Christian Szardenings und Ronny Keyser gegründet, gehört seit wenigen Monaten zum Karlsruher Investor Lea Partners. Das profitable Unternehmen aus Kaarst in Nordrhein-Westfalen, dass sich für kleine und mittlere Firmenkunden und Selbstständige um elektronische Rechnungen kümmert, soll nun unter der Führung von Andreas Seifert, der im Zuge der Übernahme den Chefposten eingenommen hat, weiter “wachsen, auch international”.

“Das Unternehmen bietet eine erstklassige Lösung und ist sehr gut aufgestellt. Die drei Gründer haben das Unternehmen über die Jahre sehr akribisch aufgebaut und hervorragend geführt, ein tolles Team aufgebaut und den Markt tief durchdrungen. easybill hat beste Voraussetzungen für ein rasantes Wachstum”, sagt Seifert zu seinem ersten Eindruck von easybill. In den kommenden Monaten möchte er nun das “Wachstum von easybill beschleunigen”.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der neue easybill-Chef außerdem über Substanz, Benutzerfreundlichkeit und Krisenzeiten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter easybill erklären?


easybill verbessert den Arbeitsalltag von Selbstständigen und kleinen Unternehmen mit einer automatisierten, zeitsparenden und rechtskonformen SaaS-Lösung. Mit den vielseitigen Modulen – u.a. Rechnungserstellung, Angebot, Lieferschein, Zahlungserinnerung und Mahnung – werden wesentliche Geschäftsprozesse rechtssicher automatisiert. So kann man beispielsweise bis zu 80% seiner Zeit sparen bei der Rechnungserstellung und Nachbearbeitung.

Im Zuge der Übernahme durch Lea Partners hast Du gerade den Chefsessel bei easybill übernommen. Was ist dein erster Eindruck?


Nach dem Ausscheiden aus der operativen Rolle aus einem meiner Investments habe ich mir unter anderem zusammen mit Lea Partners mögliche Optionen im Markt angeschaut. Schnell sind wir auf easybill gestoßen. Das Unternehmen bietet eine erstklassige Lösung und ist sehr gut aufgestellt. Die drei Gründer haben das Unternehmen über die Jahre sehr akribisch aufgebaut und hervorragend geführt, ein tolles Team aufgebaut und den Markt tief durchdrungen. easybill hat beste Voraussetzungen für ein rasantes Wachstum.

easybill wurde bereits 2007 gegründet. Welche Aufgaben entfallen nun auf die Gründer?


Die Gründer bleiben an Bord. Wir haben uns die Aufgaben gut aufgeteilt. Ich kümmere mich vor allem um Strategie, Technologie und Team-Aufbau. Ich bin sehr froh, dass ich beispielsweise weiterhin auf die tiefgreifende Produkt- und Technologie-Erfahrung der Gründer zurückgreifen kann.

Wo steht easybill denn derzeit, welche Zahlen, Daten und Fakten kannst Du mit uns teilen?


Wir sind aktuell 35 Mitarbeitende, betreuen über 18.000 Kunden und bearbeiten über 100 Millionen Transaktionen im Jahr. Das Unternehmen ist kerngesund – mit einem ausgereiften, herausragenden Software Produkt. Wir wachsen im laufenden Geschäftsjahr signifikant und profitabel. Wir investieren dabei aus eigenen Mitteln wohlgemerkt in zusätzliches Wachstum.

In der Pressemitteilung zur easybill-Übernahme durch Lea ist von der “nächsten Wachstumsphase” die Rede. Wie genau soll diese aussehen?


Unser Ziel ist es, das Wachstum und die Innovation von easybill zu beschleunigen, um unsere führende Position im B2B-Sektor mit modernsten SaaS-Lösungen auszubauen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Bereitstellung einer besonders benutzerfreundlichen, einfachen und EU-konformen Lösung für die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung durch Unternehmen.

Es herrscht leider weiter Krisenstimmung in der deutschen Wirtschaft. Welche Rolle spielt die derzeit schlechte Marktlage für Eure Planungen?


Unternehmen und Geschäftsmodelle mit Substanz und Qualität setzen sich immer durch. Es sind gute Zeiten, um die Sinne zu schärfen und an Details und Prozessen zu arbeiten. So  können Unternehmen selbst in schweren Krisenzeiten noch besser werden und haben somit einen guten Absprungpunkt für die nächste Wachstumsphase. Wir schauen, wie wir unseren Kunden helfen können, und bauen das in unsere Planungen und Entwicklungen ein. Setzen wir das konsequent um, ist uns bei easybill gar nicht bange.

Wo steht easybill in einem Jahr?


Wir haben zusammen mit allen Gesellschaftern und dem Team die bestehende Unternehmensstrategie angeschaut und weiterentwickelt. Mit der ab 1.1.25 verpflichtend kommenden E-Rechnung steht dem gesamten Bereich der Rechnungslegung eine große Transformation bevor. Hier wollen wir unserer Philosophie der Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit treu bleiben, und den Hunderttausenden Unternehmern, die noch mit Word und Excel arbeiten, helfen, in dieses neue Zeitalter zu kommen.

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Foto (oben): easybill

#DealMonitor – solarisBank bekommt 190 Millionen – Aleph Alpha sammelt 23 Millionen ein – Tim Schumacher legt World Fund auf

#DealMonitor

Der #DealMonitor, unsere Übersicht über Investments und Exits, bietet werktäglich alle Deals des Tages. Heute geht es um die solarisBank, Aleph Alpha und Quantum-Systems. Zudem geht es um den neuen World Fund, 468 Capital und Discovery Ventures.

solarisBank bekommt 190 Millionen – Aleph Alpha sammelt 23 Millionen ein – Tim Schumacher legt World Fund auf

Dienstag, 27. Juli 2021VonTeam

Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisBank


Jetzt offiziell: Decisive Capital Management, Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Altinvestoren wie yabeo Capital, BBVA, Vulcan Capital und HV Capital 190 Millionen Euro in die solarisBank. Das junge Banking as a Service-FinTech steigt dabei – wie mehrfach erwartet – zum Unicorn auf. Im Insider-Podcast hatten wir Mitte Juli über den Einstieg von Decisive Capital Management und deren 160 Millionen Investment berichtet. Alles in allem beläuft sich das Investment nun auf 190 Millionen. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Euro. Wie bereits vor zwei Wochen berichtet, wird die solarisbank, die neue Finanzspritze nutzen, um einen britischen Wettbewerber zu übernehmen. Mit der offiziellen Presseaussendung ist nun auch der Name des Unternehmens bekannt, es handelt sich um Contis. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Aleph Alpha


 Earlybird, Lakestar, UVC Partners und die Altinvestoren LEA Partners, 468 Capital und Cavalry Ventures investieren 23 Millionen Euro in Aleph Alpha. Insgesamt flossen nun schon 28,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Heidelberger Startup, das 2019 von Jonas Andrulis (zuletzt in der KI-Forschung bei Apple tätig) gegründet wurde, entwickelt KI-Systeme. In der der Eigenbeschreibung des Startups heißt es: “Die Technologie ist in der Lage, komplexe Texte auf Basis minimaler menschlicher Eingaben zu verstehen und zu generieren und fungiert als virtueller Assistent in einer neuen Generation der Mensch-Maschine-Interaktion”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun die “unabhängige Entwicklung von hochmodernen KI-Systemen weiter beschleunigen und sein Team aus erstklassigen KI-Forschern, Ingenieuren und Delivery Professionals weiter ausbauen”.

Quantum-Systems


Die Europäische Investitionsbank stellt dem das Drohnen-Startup Quantum-Systems, das 2015 gegründet wurde, einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro bereit. “Das Geld ist für den weiteren Ausbau der Unternehmenskapazitäten in den Bereichen autonomes Fliegen und künstliche Intelligenz bestimmt”, teilt das Unternehmen mit. Quantum-Systems aus Oberpfaffenhofen  entwickelt und produziert Drohnen für Vermessungszwecke sowie den Verteidigungs- und Sicherheitssektor .

VENTURE CAPITAL

World Fund


Der Kölner Investor und Seriengründer Tim Schumacher (sedo, eyeo und Saas.group) sowie die Venture Capitalistin Daria Saharova, zuletzt Vito One, legen nach unseren Informationen den World Fund auf. Gemeinsam möchte das Duo rund 300 Millionen Euro einsammeln und in junge Startups, insbesondere aus dem ClimateTech-Segment investieren. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

468 Capital


 Der junge Early Stage-Investor 468 Capital, der von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert gestartet wurde, plant nach unseren Informationen bereits seinen zweiten Fonds. Zielgröße sind rund 200 Millionen Euro. 468 Capital, offiziell im Juni 2020 an den Start gegangen, investiert insbesondere in DeepTech-Startups. Im ersten Topf von 468 Capital sind rund 183 Millionen Euro. 468 Capital investierte zuletzt etwa in Mayd, Customcells, Noyes Technologies, Ostrom, wajve und Arive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovery Ventures


Discovery Ventures, das von Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, den Gründern von Zeitgold und SumUp, geführt wird, legt derzeit nach unseren Informationen einen Growth-Fonds in Höhe von rund 15 Millionen Euro auf. Seit Ende 2015 investiert Discovery Ventures in junge Unternehmen. Zum Portfolio der Berliner gehören Unternehmen wie Gorillas, Choco und Trade Republic. Vor allem beim flaschenpost.de-Exit konnte Discovery Ventures zuletzt ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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