#DealMonitor – Midas sammelt 8,75 Millionen ein – Recare erhält 3,2 Millionen – Thieme investiert in Xund

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#DealMonitor Midas sammelt 8,75 Millionen ein Recare erhält 3,2 Millionen Thieme investiert in Xund Econetix bekommt Millionensumme DI Gruppe übernimmt finance, baby

Midas sammelt 8,75 Millionen ein – Recare erhält 3,2 Millionen – Thieme investiert in Xund

Dienstag, 2. April 2024VonTeam

Im #DealMonitor für den 2. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Midas


 Framework Ventures, BlockTower, HV Capital, Cathay Ledger, 6th Man Ventures, Hack VC, GSR, Lattice Capital, Phaedrus, Theia Blockchain, Pareto, Axelar Foundation, Peer VC, FJ Labs, und Coinbase Ventures investieren 8,75 Millionen US-Dollar in Midas. Das Berliner Startup, von Dennis Dinkelmeyer gegründet, setzt auf die Tokenisierung von Vermögenswerten. “Through Midas, investors gain exposure to investment-grade securities on-chain, while harnessing the full suite of DeFi applications via a permissionless ERC-20 token”, teilt das Team mit.

Recare 


Altinvestoren und Gilion (ehemals Ark Kapital) investieren 3,2 Millionen Euro, davon 2 Millionen als Darlehen, in Recare, Das Unternehmen, 2017 in Berlin gegründet, betreibt einen B2B-Marktplatz für medizinische Versorgungseinrichtungen und Krankenhäuser in verschiedenen Versorgungsbereichen. “Die Finanzierung ermöglicht es Recare, sich noch stärker auf die Einführung seiner digitalen Entlassmanagement-Lösungen zu konzentrieren”, teilt das Team mit. Zuletzt investierte die Thieme Gruppe in das Unternehmen. Mehr über Recare

Xund


Das Stuttgarter Unternehmen Thieme, ein Anbieter medizinischer Fachinformationen und digitaler Gesundheitsdienstleister, investiert eine ungenannte Summe in Xund. Das Wiener E-Health-Startup, 2018 gegründet, stellt “Patienten und medizinischem Fachpersonal evidenzbasierte Lösungen zur Verfügung, die sie bei der Prävention und Behandlung von Krankheiten unterstützen” sollen. MMC Ventures und MassMutual Ventures, RoX Health und LanaVentures investierten zuletzt 6 Millionen Euro in Xund. Mehr über Xund

Econetix


 Persistent, Voltares Ventures und ASC Impact investieren eine siebenstellige Summe in Econetix – siehe Trending Topics. Das ClimateTech aus Wien, 2023 von Jakob Zenz, Paul Nimmerfall und David Salzgeber gegründet, entwickelt eine datengetriebene Lo?sung zum Monitoring und Tracking von CO2-Einsparungen.

MERGERS & ACQUISITIONS

finance, baby


Die Stuttgarter DI Gruppe übernimmt die Mehrheit an finance, baby. Das Stuttgarter Startup, 2020 von Denise Haverkamp und Teresa Wirth gegründet, positioniert sich als “Learningplattform für Frauen und Finanzen”. “Wir ermutigen Frauen dazu, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen”, heißt es zum Konzept. Mehr über finance, baby

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Foto (oben): azrael74

RS-Virus: Warum sich so viele Kinder infizieren – und was dieses Virus so gefährlich macht

RS-Virus: Warum sich so viele Kinder infizieren – und was dieses Virus so gefährlich macht


Luis Alvarez/ Getty Images

In Sachsen-Anhalt gibt es auf vielen Kinderstationen keinen Platz mehr, in Mecklenburg-Vorpommern melden Medizinerinnen und Mediziner eine ungewöhnliche Häufung von Fällen junger Kinder, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. In Nordrhein-Westfalen und Bayern ist der Zustand auf den Kinderstationen ähnlich. Schuld daran ist vor allem das sogenannte RS-Virus (Respiratorische Synzytial-Virus), eine Atemwegserkrankung. Sie kann bei Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern zu schweren Lungenentzündungen führen. Darüber berichtet unter anderem die „Tagesschau“.

0,2 Prozent der Kinder, die nicht zu einer Risikogruppe gehören und am RS-Virus erkranken, sterben demnach laut Robert Koch-Institut (RKI). Und für etwa ein Prozent der erkrankten Frühgeborenen und fünf Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler hat das Virus ebenfalls eine tödliche Auswirkung. In einem Bericht des RKI, aus dem „Bild“ zitiert, heißt es dazu, dass zwischen dem 18. und dem 24. Oktober „so viele Kinder im Alter von 0 bis 4 Jahren (…) hospitalisiert (wurden) wie sonst nur auf dem Höhepunkt der saisonalen Grippe- und RSV-Wellen.“

Auch Corona-Lockdown spielt eine Rolle

Laut „Tagesschau“ grassiert das RS-Virus seit dem Ende der Sommerferien unter Kindern in Deutschland. Problematisch sei, dass derzeit noch Erkältungsviren hinzukämen, denen die Kinder ausgesetzt sind, sagte Dominik Ewald, Landesvorsitzender des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, dem Medium. „Alle Kliniken sind am Anschlag“, wird Ewald dort zitiert. Bisher habe aber auch noch niemand den absoluten Notstand ausgerufen – Medizinerinnen und Mediziner kriegten es „noch irgendwie“ hin.

Doch wo genau liegt die Gefahr des RS-Virus? Laut Ewald ist das größte Problem, dass Kinder sich derzeit viele Infekte nacheinander holten. Gesunde Kinder könnten eine RS-Infektion zwar gut durchstehen – das Immunsystem sei durch die vielen Infekte allerdings irgendwann geschwächt und könne dem RS-Virus zunehmend weniger entgegensetzen.

Ein verstärkender Faktor ist wohl auch der Corona-Lockdown: „Es ist relativ klar, dass jetzt, wo die Kinder wieder miteinander zu tun haben dürfen und wir drei Jahrgänge haben, die in den Kindergärten aufeinandertreffen und durch den Lockdown keinen Austausch der Infektionen hatten, dreimal so viele Kinder wie sonst krank werden“, sagte Ewald der „Tagesschau“. Kinder machten gerade „alle auf einmal“ das durch, was normalerweise nur ein Jahrgang durchmachen würde.

Die Behandlungsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte sind beim RS-Virus begrenzt. Sie können sich nur der Symptome annehmen, nicht der Ursache – weil gegen Viren keine Antibiotika helfen.

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jb

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