Conan der Barbar: Animationsserie von Genndy Tartakovsky entsteht für Prime Video




Prime Video arbeitet laut Bericht an einer animierten Serie zu Conan der Barbar. Verantwortlich ist Genndy Tartakovsky, der unter anderem für Samurai Jack, Dexter’s Laboratory und Primal bekannt ist. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit Cartoon Network Studios und befindet sich derzeit in einer frühen Entwicklungsphase.

Interessant ist die Vorgeschichte: Tartakovsky hatte seine Idee für eine Conan-Animationsserie bereits 2008 vorgestellt. Verschiedene Sender und Streaming-Dienste zeigten zwar Interesse, erst jetzt hat das Projekt mit Prime Video eine feste Heimat gefunden. Entsprechend dürfte es noch einige Zeit dauern, bis erste Szenen zu sehen sind.

Die offizielle Inhaltsbeschreibung lautet: Conan findet in der Piratenkönigin Bêlit die Liebe seines Lebens. Als dunkle Magie sie bedroht, stellt sich der kampferprobte Krieger Göttern, dem Schicksal und sogar dem Tod entgegen, um sie zu retten.

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Choragus 4.12: Sonos-Controller für den Mac erweitert Bibliothek und Apple-Music-Anbindung

Der kostenlose Open-Source-Sonos-Controller Choragus für den Mac steht ab sofort in Version 4.12 bereit. Die App dürften einige von euch noch unter ihrem früheren Namen SonosController kennen. Nach einer Umbenennung wegen markenrechtlicher Themen wird sie als schlanke Alternative zur offiziellen Sonos-App weiterentwickelt, die ja in einer Web-App aufgegangen ist. Sie läuft auf Apple-Silicon- und Intel-Macs, arbeitet direkt im lokalen Netzwerk und benötigt weder eine Cloud-Anbindung noch ein Sonos-Konto.

Mit Version 4.12 steht vor allem die Verwaltung von Warteschlangen im Mittelpunkt. Neu ist die Queue Library (Beta), mit der sich Play Queues speichern, in Ordnern organisieren und nach Räumen filtern lassen. Außerdem könnt ihr zwischen einer Symbolansicht und einer sortierbaren Tabelle wechseln sowie Warteschlangen als M3U- oder CSV-Datei exportieren. Das Ganze umgeht zudem die bekannten Einschränkungen der gespeicherten Sonos-Warteschlangen.

Ebenfalls neu ist die Integration der eigenen Apple-Music-Bibliothek. Songs, Alben, Künstler und Playlists lassen sich direkt durchsuchen, inklusive Infinite Scroll für große Sammlungen. Auch Audible-Hörbücher werden nun korrekt wiedergegeben. Kapitel lassen sich dabei ähnlich wie in einer Warteschlange ansteuern.

Wer eine umfangreiche Musiksammlung besitzt, bekommt zusätzlich einen A–Z-Index neben der Suche spendiert, um schneller zu bestimmten Bereichen der Bibliothek zu springen. Darüber hinaus behebt das Update einige Fehler. So werden Lautsprecher mit einem „&“ im Raumnamen wieder korrekt erkannt, Alben bleiben beim Hinzufügen zur Warteschlange in der richtigen Titelreihenfolge und das Schließen des Hauptfensters beendet die App nicht länger. Stattdessen bleibt sie in der Menüleiste erreichbar.

Außerdem soll die Lautsprechererkennung insgesamt zuverlässiger arbeiten und die Diagnose bei großen Bibliotheken deutlich weniger Warnmeldungen erzeugen. Abgerundet wird Version 4.12 durch zahlreiche zusätzliche Übersetzungen, sodass weitere Bereiche der App jetzt in allen 13 unterstützten Sprachen lokalisiert sind. Was ich meist am Mac nutze? Das:

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Infinity Vision: Disney geht in die Vollen und bereitet „Avengers: Endgame Encore“ vor

Disney hatte bereits im April 2026 Infinity Vision vorgestellt. Das ist ein neues Zertifizierungsprogramm für Kinos mit „Premium Large Format“-Leinwänden (PLF). Interessierte Kinobetreiber können Säle, welche unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen müssen, zertifizieren lassen. Bringt dem Haus mit der Maus Kohle ein und die Kinos können anschließend mit Infinity Vision werben. Beispielsweise will Disney seinen Hit „Avengers: Endgame“ in diesem Jahr erneut in Infinity Vision ins Kino bringen – mit Zusatzmaterial.

Disney hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 7.500 Anfragen von internationalen Kinobetreibern erhalten, um Säle zertifizieren zu lassen. Aktuell sei man damit beschäftigt, die Säle auf Erfüllung der Vorgaben zu prüfen. Zielgruppe sind vor allem Säle, die relativ groß und modern sind, aber keine Zertifizierung für die dominierenden Standards IMAX, 4DX oder Dolby erhalten haben. Besonders in den USA locken PLF-Säle nämlich besonders viele Kinogänger an, das Marketing kann sich also auszahlen.

Laut Disney müssen Säle für Infinity Vision z. B. mindestens Dolby Surround 7.1 oder Dolby Atmos unterstützen und Helligkeiten von mindestens 14 Footlambert in 2D und 6 Footlambert in 3D erreichen. Falls euch die Einheit wundert: Footlambert ist besonders in den USA und für Kinosäle eine immer noch gebräuchliche Messeinheit.

Als ersten Film wird Disney Ende September 2026 „Avengers: Endgame Encore“ in Infinity Vision in die Kinos bringen. Die Wiederaufführung soll eine spezielle Einführung, neue Szenen und wohl eine neue After-Credits-Szene mit sich bringen. Auch „Avengers: Doomsday“ wird im Dezember 2026 Infinity Vision nutzen.

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Netflix möchte bei ersten Nutzern für ein Profil eine eigene E-Mail-Adresse

Netflix führt offenbar derzeit schrittweise eine Änderung ein, die für einige Nutzer zunächst für Verwirrung sorgen dürfte. Seit ungefähr Mitte des Monats möchte Netflix bei ersten Anwendern für jedes reguläre Profil innerhalb eines Kontos eine eigene E-Mail-Adresse haben. Kinderprofile sind von der Änderung ausgenommen. Noch ist das Ganze aber wohl optional. Ging vorher schon, wird aber jetzt proaktiv rausgepusht.

In der Praxis bedeutet das: Betroffene Nutzer werden beim Anmelden aufgefordert, ihrem Profil eine E-Mail-Adresse hinzuzufügen. Bislang kann man das wohl auch überspringen. Erst danach lässt sich das Profil weiter nutzen. Das dürfte insbesondere Haushalte treffen, in denen mehrere Personen verschiedene Profile auf demselben Fernseher oder anderen Geräten verwenden.

Jeder Profilinhaber erhält eigene Zugangsdaten, kann sich einfacher auf neuen Geräten anmelden, Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen und persönliche Einstellungen wie Sprache, Audio oder Anzeige selbst verwalten, ohne dass der Kontoinhaber eingreifen muss. Klingt gut?

In sozialen Netzwerken gibt es Kritik  von Anwendern, die regelmäßig zwischen verschiedenen Profilen auf einem Gerät wechseln. Andere hinterfragen, warum Netflix überhaupt für jedes Profil eine eigene E-Mail-Adresse möchte.

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Sony entfernt gekaufte Filme aus der PlayStation-Bibliothek von Nutzern

Sony informiert derzeit Nutzer des britischen PlayStation Store darüber, dass sie den Zugriff auf zuvor gekaufte Filme von StudioCanal verlieren werden. Die Filme werden aus der persönlichen Videobibliothek entfernt. Als Begründung nennt das Unternehmen lediglich bestehende beziehungsweise geänderte Lizenzvereinbarungen. In der Mitteilung heißt es, dass die betroffenen Inhalte „aufgrund unserer Content-Lizenzvereinbarungen“ nicht länger verfügbar sein werden. Hinweise auf Rückerstattungen oder andere Entschädigungen finden sich in der Benachrichtigung nicht.

Hier grätsche ich allerdings mal rein, weil es viele Medien oft übersehen oder des Klicks wegen überlesen wollen: Das ist jetzt kein Ding, was uns in Deutschland unmittelbar betrifft. Das ist derzeit keine deutsche Ankündigung, denn da hatte man erste Titel von StudioCanal schon 2022 rausgeworfen. Das isnd also jetzt die letzten Ausläufer, weil: Der Kauf und das Ausleihen von Filmen und Fernsehsendungen über den PlayStation Store ist bereits seit dem 31. August 2021 nicht mehr möglich.

Man darf und muss es wohl aber erwähnen: Der Vorfall dürfte die Diskussion um digitale Käufe erneut anheizen. Wer einen Film digital erwirbt, geht in der Regel davon aus, dauerhaft darauf zugreifen zu können. In der Praxis hängen solche Inhalte jedoch oft von den Lizenzverträgen zwischen Plattformbetreiber und Rechteinhaber ab. Enden diese Vereinbarungen oder ändern sich die Bedingungen, kann das im schlimmsten Fall dazu führen, dass selbst bereits gekaufte Inhalte aus der Bibliothek verschwinden.

Für betroffene Nutzer ist das natürlich ärgerlich. Während man bei einer DVD oder Blu-ray den Datenträger dauerhaft besitzt, sind digitale Käufe häufig an die Infrastruktur und die Verträge der jeweiligen Plattform gebunden. Genau solche Fälle zeigen, dass ein digitaler „Kauf“ nicht zwangsläufig mit dauerhaftem Besitz gleichzusetzen ist. Einer der Gründe, warum ich nicht aktiv Medien in dieser Art kaufe, Ausnahmen waren gezwungenermaßen mal eine Handvoll Spiele innerhalb der Familie. Ich hasse es sehr, wenn Spiele nur digital zu kaufen sind. Anders hätte ich sie am Ende noch weiter verschenken / verkaufen können.

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