„Ghost of Tsushima“: Spieleverfilmung wahrscheinlich in japanischer Sprache

„Ghost of Tsushima“ war einer der letzten, großen Exklusivtitel für die PlayStation 4. Das Spiel ist aber mittlerweile auch in einer aufpolierten PS5-Fassung verfügbar. Auch eine Verfilmung ist bereits geplant, für welche  Chad Stahelski („John Wick“) die Regie übernehmen wird. Im Interview mit Collider hat er erklärt, dass er „Ghost of Tsushima“ gerne mit einem komplett japanischen Cast und auch in japanischer Sprache drehen möchte.

Während man in Deutschland vielleicht mit den Schultern zuckt, da bei uns gnadenlos alles mit einer Synchronisation übertüncht wird, wäre dies für die USA ein großer Schritt. Dort laufen fremdsprachige Filme üblicherweise nicht mit einer Synchronisation, sondern mit Untertiteln. Diese Verfahrensweise ist auch in etwa Skandinavien gängig, dort sind die Menschen allerdings seit jeher daran gewöhnt. In den Vereinigten Staaten schreckt es aber zumeist viele Menschen ab, wenn der Film ihrer Wahl nicht auf Englisch vorliegt.

Stahelski glaubt, dass er im Falle von „Ghost of Tsushima“ dennoch ein breites Publikum erreichen könnte. Warum Japanisch als Sprache der Wahl? Wer das Game gespielt hat, kennt das japanische Setting. Zumal der Titel auch noch überdeutlich von den Filmen des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa inspiriert ist. Laut dem Regisseur stehe dann auch Sony hinter dieser Idee und habe Stahelski die Freiheit gegeben.

Laut dem Regisseur habe sich auch das Publikum gewandelt: Durch Streaming-Angebote mit internationalen Inhalten, die in verschiedensten Sprachen zur Verfügung stehen, seien die Menschen offener für fremdsprachige Inhalte im Originalton geworden. Er glaubt, wenn er die Atmosphäre, den Look, die Action und natürlich Charaktere und Story passend inszeniere, dann werde der Film zu „Ghost of Tsushima“ auch mit einem komplett japanischen Cast und in japanischer Sprache ein weltweiter Erfolg.

Ich selbst bin gespannt, denn das Spiel hat mir richtig gut gefallen und auch wenn ich bei Videospielverfilmungen generell skeptisch bin, traue ich gerade Stahelski eine gute Adaption zu. Was denkt ihr?

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„Max Headroom“: Reboot mit Original-Darsteller geplant

Kinder der 1980er-Jahre erinnern sich vielleicht noch an die TV-Serie „Max Headroom“ mit Matt Frewer. Die handelte vereinfacht umschrieben von einem verunglückten Reporter, der als eine Art KI-Kunstfigur im Fernsehen neu aufersteht. Jetzt ist ein Reboot geplant, bei dem erneut der damalige Hauptdarsteller Matt Frewer die Hauptrolle verkörpern soll. Als Sender soll AMC dahinter stehen.

Die Produktionsfirma wird wiederum SpectreVision sein, hinter der Daniel Noah und der Schauspieler Elijah Wood stehen. Christopher Cantwell, der Mitschöfper von „Halt and Catch Fire“, soll das Drehbuch verfassen und als Showrunner fungieren. Das würde ich sehr begrüßen, denn „Halt and Catch Fire“ fand ich großartig.

Mal sehen, wie eine Neuauflage von „Max Headroom“ ankäme. Würdet ihr einschalten?

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Twitch: Sinkende Abrufzahlen bei parallelem Aufstieg von Facebook Gaming

Bei Twitch sind im Juni 2022 die Abrufzahlen der Streams gesunken, wie GamesIndustry.biz berichtet. Parallel erstarkt Facebook Gaming, das aktuell von Meta gepusht wird. So kam Twitch im Juni auf 1,7 Mrd. durch die Nutzer angesehene Stunden. Im Mai 2022 waren es aber noch 1,81 Mrd. Stunden, welche die User sich genehmigten. Im Januar 2022 startete man sogar noch mit über 2 Mrd. abgerufenen Stunden pro Monat.

Auch Facebook Gaming hatte allerdings im Frühjahr mit sinkendem Konsum durch die Nutzer zu kämpfen, verzeichnete dann aber im Mai 2022 wieder ein moderates Wachstum, das man im Gegensatz zu Twitch auch in den Juni ziehen konnte. Dies liegt aber wohl auch im etwas abweichenden Fokus. Twitch fokussiert sich auf PC- und Konsolenspiele in westlichen Märkten, Facebook Gaming schielt derzeit vor allem auf Schwellenländer.

YouTube Gaming wäre da auch noch, erreicht aber deutlich geringere Abrufzahlen als Twitch oder Facebook Gaming. Im Juni 2022 kam man etwa auf 290 Mio. Stunden abgerufene Gaming-Livestreams. Bei YouTube Gaming sind aber im Gegensatz zu Twitch eher Streams zu Mobile Games populär.

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„I am Groot“: Trailer zur Kurzfilmreihe

Disney hat einen Trailer zu seiner neuen Animationsserie bzw. Kurzfilmsammlung „I am Groot“ veröffentlicht. Starten soll das Ganze beim Streaming-Anbieter Disney am 10. August 2022. Fünf Shorts soll die erste Runde umfassen.

Die Kurzfilme drehen sich dabei um den titelgebenden Charakter Groot aus „Guardians of the Galaxy“. Der sprechende Baum, der allerdings nur in unterschiedlichen Betonungen seinen eigenen Namen sagen kann, sollte Marvel-Fans erfreuen.

Sieht im Trailer ganz niedlich aus, ich werde auf jeden Fall mal einen Blick in dir Shorts werfen – und ihr?

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Amazon Prime Video: Großes Redesign angekündigt

Ab dieser Woche werden Nutzer von Amazons Streamingangebot Prime Video nach und nach ein überarbeitetes Design zu sehen bekommen – auf allen vernetzten Wohnzimmergeräten, einschließlich Fire TV sowie auf der Android-App. Über den Sommer hinweg sollen dann alle Nutzer damit versorgt werden, lediglich unter iOS und in der Web-Version verzögert sich das neue Design noch ein wenig. Inhalte sollen zukünftig besser hervorgehoben, die Bedienung noch einfacher werden.

So wird unter andere das Hauptnavigationsmenü erneuert und vereinfacht. Jenes wird nun an die Seite des Bildschirms verschoben, die Platzierung am oberen Rand war in der Tat nicht optimal. Die App erhält sechs Hauptseiten: Für mich kostenlos, Shop, Channels, Live TV, Kategorien und Mein Bereich. Auch die Suche soll noch intuitiver funktionieren (Suchvorschläge werden live während der Eingabe angezeigt, Ergebnisse lassen sich nach Genre oder 4k UHD filtern). Auf der Startseite findet sich zudem ein Untermenü „Sport“, worüber sich Sportübertragungen und Co. noch schneller ansteuern lassen. Dargestellt wird das Ganze in einem neuen Programmführer, der dann auch direkt Folgesendungen auflistet und mehr.

Die Inhalte der Prime-Video-App werden in aufbereiteten Karussells dargestellt, hier tauchen dann auch Karussells wie „Top 10 Charts“ mit entsprechenden Reihungen auf – Netflix, ick hör dir trapsen. Wirklich nützlich finde ich persönlich, dass Amazon es noch einfacher machen möchte, zu erkennen, welche Inhalte für Prime-Mitglieder kostenlos sind und welche nicht. So bekommen Kaufinhalte ein Einkaufstaschensymbol angepinnt. Oben auf der Startseite in der Zeile „Meine Abonnements“, lassen sich alle Videos erreichen, die in eurer Prime-Mitgliedschaft enthalten sind. Dies gilt auch für die Darstellung der Inhalte in der Suche.

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