OpenAI hat in einigen Regionen schon Werbung in ausgewählte Bereiche von ChatGPT eingeführt – in Deutschland allerdings noch nicht. In den USA sehen Anwender die Anzeigen, wenn sie den KI-Chatbot entweder kostenlos oder im günstigen Go-Abo verwenden. Dass die Werbung noch international expandieren soll, ist kein Geheimnis. So will OpenAI mit Werbung bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich rund 100 Mrd. US-Dollar einnehmen.
Das klingt nach viel, läge aber z. B. immer noch deutlich unter dem, was ein Konzern wie Meta mit Werbung umsetzt. Das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und WhatsApp verdient mit Werbung jährlich weit über 200 Mrd. US-Dollar. Dennoch zeigt das genannte Ziel, dass OpenAI es auf eine deutliche Erweiterung der Werbung anlegt. Dabei erklärt das Unternehmen, dass Werbung letzten Endes erst den Zugriff auf und das Wachstum von Informationen in ChatGPT absichern könne.
Bereits jetzt will OpenAI nach eigenen Angaben tausende von Werbekunden in seinen sieben Testmärkten für sich gewonnen haben. Derzeit spielt man Werbung in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan und Südkorea aus. In den kommenden Wochen soll es in Brasilien und Mexiko losgehen. Danach soll Indien folgen. Vermutlich spart man sich die EU wegen der hiesigen Datenschutzvorgaben noch auf, die im weltweiten Vergleich besonders streng sind.
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