#Offline – Über 100 Startups, die 2023 leider gescheitert sind

Auch im Krisenjahr 2023 sind wieder einige Startups, Scaleups und Grownups sowie Projekte gescheitert – und zwar deutlich mehr als im Vorjahr. Einige Unternehmen wurden mangels Erfolgsaussichten einfach abgeschaltet, andere schlitterten etwa wegen geplatzter Investmentrunden in die Insolvenz und kämpften danach um eine neue Zukunft.

Insbesondere die Insolvenzen von Instafreight, Elinvar, Xpay, Unu, ProLupin, Allmyhomes, Clevershuttle, ExpressSteuer, Comgy und Fraugster zeigen dabei, dass in schwierigen Zeiten auch fette Investmentsummen, prominente Geldgeber und bekannte Gründerinnen und Gründer leider nicht vor Pleiten, Pech und Pannen schützen. Alleine in Instafreight, Elinvar, Xpay, Unu und ProLupin flossen vor der Insolvenz rund 500 Millionen Euro. 

Startups, die 2023 leider gescheitert sind

Instafreight


Die digitale Berliner Spedition Instafreight schlitterte im Dezember in die Insolvenz. Das Grownup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Heliad, EIB und Altinvestoren investierten zuletzt 40 Millionen US-Dollar in Instafreight. Zuvor flossen rund 35 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Instafreight

Elinvar


Das Berliner FinTech Elinvar schlitterte im Oktober in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2016 von Chris Bartz, Marco Neuhaus und Sebastian Böttner gegründet, positioniert sich als “WealthTech Platform as a Service”. Toscafund. Ampega, finleap und Goldman Sachs investierten Anfang 2021 rund 25 Millionen Euro in den Vermögensverwalter. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren mehr als 50 Millionen in das Unternehmen. Der Verlust der Jungfirma lag 2021 bei 13,7 Millionen Euro (Vorjahr: 8,3 Millionen). Mehr über Elinvar

Xpay


Das Kreditkarten-Startup Xpay schlitterte im August nach einer geplatzten Investmentrunde in die Insolvenz. Das Münchner Fintech, 2016 von Denis Raskopoljac gegründet, bietet auf Basis einer “White-Label CaaS-Plattform innovative Retail-Payment-Lösungen für Unternehmen jeder Größe an”. Gemeint sind damit etwa Kundenkarten mit Mastercard-Zahlfunktion im Design der jeweiligen Unternehmen. Rund 50 Millionen soll das Unternehmen an Kapital eingesammelt haben. Bis Ende 2021 flossen zumindest bereits rund 25 Millionen in Xpay. Mehr über Xpay

Unu


Der Berliner E-Moped-Hersteller Unu, gehört seit 2022 zu Pon Holdings, schlitterte im November in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2013 von Elias Atahi, Pascal Blum und Mathieu Caudal gegründet, sammelte bis Ende 2021 rund 40 Millionen Euro ein – unter anderem von Capnamic Ventures, Iris Capital und Ponooc (gehört zu Pon Holdings). 2021 erwirtschaftete Unu bei einem Umsatz von 4,7 Millionen (Vorjahr: 1,2 Millionen) einen Verlust in Höhe von 8,4 Millionen (Vorjahr: 13,4 Millionen). Mehr über Unu

ProLupin 


Das Grimmener FoodTech ProLupin, 2010 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV gegründet, schlitterte im Juli in die Insolvenz. ProLupin entwickelt unter der Marke Luve lupinenbasierte Milchprodukte. “Eine Finanzierungsrunde konnte nicht abgeschlossen werden”, hieß es zur Insolvenz. In den vergangenen Jahren investierten Munich Venture Partners (MVP), eCapital, SevenVentures und Co. über 36 Millionen Euro in das Unternehmen. Wide Open Agriculture rettete ProLupin schließlich. Mehr über ProLupin

Allmyhomes


Das Berliner PropTech Allmyhomes, eine “Plattform für die datenbasierte Vermarktung von Eigentumswohnungen”, schlitterte im Oktober in die Insolvenz. “Wir haben offene Forderungen im mittleren siebenstelligen Bereich gegenüber Bauträgern”, teilte das Team der Immobilien Zeitung mit. Das Unternehmen, 2016 von Florian Frey, Martin Enderle und Ron Hillmann gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 40 Millionen Euro ein. Mehr über Allmyhomes

Clevershuttle 


Das Berliner Ridepooling-Startup Clevershuttle schlitterte im Mai in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2014 von Jan Hofmann, Bruno Ginnuth und Slava Tschurilin gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro ein – unter anderem von der Deutschen Bahn, Mitsui, Daimler und der Familie von Peter Unger. 2020 erwirtschaftete Clevershuttle 2,6 Millionen Euro Umsatz (Vorjahr: 4,2 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 22,9 Millionen (Vorjahr: 38,6 Millionen). Via rettete Clevershuttle schließlich. Mehr über Clevershuttle

ExpressSteuer


Das Hamburger TaxTech ExpressSteuer schlitterte im Dezember in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2019 von Maximilian Lambsdorff, Konstantin Loebner, Mehdi Afridi und Dennis Konrad gegründet, hilft Onliner:innen bei der Steuererklärung. Insight, Project A, Mountain Partners und zahlreiche Business Angels investierten zuletzt 25 Millionen Euro in ExpressSteuer bzw. die ExpressGroup. Business Angels wie momox-Gründer Christian Wegner investierten zuvor bereits rund 4,3 Millionen in das Unternehmen. Mehr über ExpressSteuer

Comgy


Das Berliner PropTech Comgy, das sich um die Erfassung von Energiedaten in Gebäude kümmert, schlitterte im Oktober in die Insolvenz. Das Startup, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 25 Millionen Euro ein. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust von rund 14 Millionen (Vorjahr: 2,7 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau des PropTechs bis Ende 2021 bereits rund 20,5 Millionen. Mehr über Comgy

Fraugster


Das Berliner Startup Fraugster, eine Anti-Fraud-Software mit Echtzeit-Big-Data-Lösung, schlitterte im Januar in die Insolvenz. Investoren wie CommerzVentures, Munich Re/HSB Ventures, Earlybird, Speedinvest, Seedcamp und Rancilio Cube investierten in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2014 von Max Laemmle und Chen Zamir gegründet wurde. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,6 Millionen). Mehr über Fraugster

Urbanara


Der Berliner Home Interior-Shop Urbanara, seit 2019 ein Ableger der inzwischen insolventen Social Chain-Gruppe, schlitterte im August in die Insolvenz. Urbanara, 2011 gegründet, hat bereits eine äußerst bewegte Geschichte hinter sich – von klassischen Investments über einen Crowd-IPO bis hin zum mehreren Exits. Ein dauerhafter Erfolg war dem Unternehmen, das mehr als 20 Millionen eingesammelt hat, in all dieser Zeit leider nicht vergönnt. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 11,5 Millionen Euro. Mehr über Urbanara

Friday Finance


Das Berliner Startup Friday Finance, 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus als Airbank gegründet, verschwand im Sommer aus dem Netz. Molten Ventures und Speedinvest investierten zuletzt 20 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen kann. Das Berliner Firmenkreditkarten-Startup Pliant übernahm schließlich die Überreste des stillgelegten FinTechsMehr über Friday Finance

Expertlead


Das Berliner HR-Startup Expertlead, 2018 von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann gestartet, schlitterte im Mai in die Insolvenz. Expertlead positioniert sich als Vermittlungsplattform für Freiberufler:innen aus der Tech-Branche. Acton Capital Partners, Seek und Kreos Capital investierten zuletzt 9,5 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 17 Millionen in die Rocket Internet-Ausgründung. WorkGenius rettete Expertlead schließlich. Mehr über expertlead

Yababa


Das Berliner Startup Yababa, ein Lieferservice für orientalische Lebensmittel, schlitterte im Februar in die Insolvenz. Das Startup aus, 2021 von Ralph Hage, Hadi Zaklouta, Javier Gimenez und Kamel Semakieh gegründet, positioniert sich als Lieferservice für orientalische Lebensmittel. Creandum, Project A Ventures und FoodLabs investierten in den vergangenen Monaten 15,5 Millionen US-Dollar in Yababa. Vor Yababa scheitertete in der leckeren Ethno-Nische bereits das junge Unternehmen GetHalal. Mehr über Yababa

purefood


Das Hamburger Food-Unternehmen purefood, zu dem die Marken lycka (vegane Schokoriegel), Stark (Ernährung für Sportler:innen) und Teatox (Bio Tees) gehören, schlitterte im Oktober in die Insolvenz. Das Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 2012 reichen, setzt auf den Slogan “social. organic. pure”. 2021 erwirtschaftete die Food-Firma, die bisher rund 12 Millionen Euro eingesammelt hat, einen Verlust in Höhe von 3,5 Millionen (Vorjahr: 2,2 Millionen). Der Umsatz lag bei 6,4 Millionen (Vorjahr: 5,3 Millionen). Mehr über purefood

zenloop


Das Berliner Startup zenloop, eine SaaS-Lösung für Feedbackmanagement, schlitterte im Januar in die Insolvenz. Das 2016 von den Flaconi-Gründern Paul Schwarzenholz und Björn Kolbmüller gegründete Unternehmen, erwirtschaftete 2021 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2021 rund 11,3 Millionen. signals, Nauta und Piton investierten zuvor mehr als 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Die saas.group kaufte zenloop im MärzMehr über zenloop

Banovo


Das Münchner Handwerker-Startup Banovo, das sich als “Badsanierer für Privatkunden” positioniert, schlitterte im Februar in die Insolvenz. Das Unternehmen verwies auf Anfrage auf eine geplatzte Finanzierungsrunde. Investoren wie HW Capital, WenVest, DQuadrat Equity Partner und Apollocapital investierten bis Ende 2020 rund 12 Millionen Euro in Banovo, das 2015 von Mareike Wächter und Michael Dreimann gegründet wurde. Zudem stieg zuletzt auch Villeroy & Boch bei der Jungfirma ein. Mehr über Banovo

Actio


Das millionenschwere Berliner Startup Actio, eine Live-Experten-Plattform, schlitterte im April in die Insolvenz. Das Unternehmen, das 2020 von Lieferheld-Macher Nikita Fahrenholz und Daniel Stahlkopf, früher Director Product Management bei Delivery Hero, gegründet wurde, konnte in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen Euro Investorengelder einsammeln – unter anderem von Heal Capital, HV Capital, Cavalry Ventures, Discovery Ventures, Atomico Angel Fund sowie diversen Angel-Investoren. Mehr über Actio

Shoepassion 


Das Berliner Schuh-Grownup Shoepassion schlitterte im März in die Insolvenz. Shoepassion, 2010 gegründet, setzt auf “hochwertige Schuhe für jeden Anlass”. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 8,5 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss in Höhe von 214.956 Euro. 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkten zuletzt für das Unternehmen, das in den vergangenen Jahren rund 10 Millionen einsammeln konnte. Mehr über Shoepassion 

Deutsche Fensterbau


Das Berliner Handwerker-Startup Deutsche Fensterbau, früher Ventoro, schlitterte im Februar in die Insolvenz. Hinter dem Unternehmen, 2014 von Ivo Vorrath und Edward Postnikov gegründet, verbirgt sich eine Plattform rund um das Thema “Fenster und Türen inklusive Beratung und Montage”. Investoren wie Turi Holding, RI Digital Ventures, Vito One und STS Ventures unterstützen das Unternehmen in den vergangenen Jahren finanziell. Bis Ende 2019 flossen rund 8 Millionen in Deutsche Fensterbau. Mehr über Deutsche Fensterbau

Mädchenflohmarkt


Das Stuttgarter Unternehmen Mädchenflohmarkt, Marktplatz für Secondhand-Mode, schlitterte im Juni in die Insolvenz. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen laut Jahresabschluss einen Verlust in Höhe von 2,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Millionen). Investoren wie Vorwerk Ventures, Catalpa, das Family Office der Familie Breuninger, und Momox-Gründer Christian Wegner investierten in den vergangenen Jahren rund 6 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Mädchenflohmarkt

Wechselgott


Das Leipziger Startup WechselGott, 2018 von Werner Kräutlein gegründet, schlitterte im Mai in die Insolvenz. Fonds Finanz und die Volksbank Mittelhessen investierten zuletzt 5,6 Millionen Euro in den Vertragsmanager. “Hintergrund der Insolvenzantragstellung ist zum einen die Energiekrise. Die Vermittlung günstigerer Energieversorgungstarife war nicht mehr möglich”, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Wechselgott

Alpakas


Das Berliner Delivery-Startup Alpakas, ein “Zero-Waste Online Supermarkt”, schlitterte im März in die Insolvenz. Das Startup, von Antony Roczek, Simon Chorzelski und Tomy Eitner gegründet, liefert seinen Kundinnen und Kunden Bio-Lebensmittel im Pfandsystem nach Hause. Vorwerk Ventures, FoodLabs, MVPF Factory und mehrere Angel Investoren investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Alpakas. Mehr über Alpakas

Agrilution


Das Münchner Vertical-Farming-Unternehmen Agrilution gab im April “mangels wirtschaftlicher Perspektive” auf. Mit dem Plantcube von Agrilution, einem Kühlschrank, können Nutzerinnen und Nutzer Gemüse und Kräuter anbauen. Die Vertical Farming-Firma schlitterte 2019 nach einer geplatzten Finanzierungsrunde in die Insolvenz. Tengelmann Ventures und Fluxunit (gehört zu Osram) investierten zuvor rund 5 Millionen Euro in Agrilution. Ende Dezember 2019 übernahm dann Miele die Überreste der Jungfirma. Mehr über Agrilution

Ruuky


Die Hamburger Neobank Ruuky (früher als Pockid unterwegs) schlitterte im Januar in die Insolvenz. Das Hamburger Fintech, das 2020 von Jes Hennig, Max Schwarz, Timo Steffens und Deepankar Jha gegründet wurde, positioniert sich als Neobank für die Gen Z.  Der Berliner Frühphasen-Investor Cavalry Ventures und Vorwerk Ventures investierten rund 4 Millionen Euro in pockid. Ein strategischer Investor übernahm das insolvente FinTech im MärzMehr über Ruuky

Ducktrain 


Das Aachner Startup Ducktrain schlitterte im Mai in die Insolvenz. Das RWTH Aachen-Spinoff, das 2018 von Kai D. Kreisköther, Markus Werle und Fabian Kober gegründet wurde, entwickelt automatisierte Lasten-Anhänger für Lieferdienste. Earlybird UNI-X, ein Ableger von Earlybird, der sich an Uni-Ausgründungen richtet, be10x, NRW.Bank, EIT InnoEnergy und Wi Venture investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen in Ducktrain. Mehr über Ducktrain

quofox


Das Berliner EdTech quofox schlitterte im März in die Insolvenz. Das Berliner EdTech, das 2015 unter anderem von Frank Mies gegründet wurde, kümmert sich um berufliche Aus- Fort- und Weiterbildung. In den vergangenen Jahren flossen rund 3,5 Millionen in das Unternehmen – unter anderem vom Hannover Beteiligungsfonds, KSD Advisory und FMI Invest. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 180.763 Euro (Vorjahr: 641.761 Euro). Archipel Academy rettete quofox schließlich. Mehr über quofox

DiscoEat


Das Berliner Startup DiscoEat, ein Dienst für Tischreservierungen in Restaurants samt Bezahlsystem (Didit), schlitterte im März in die Insolvenz – schon wieder! Das Berliner, das 2018 von Moritz Heininger, Nicolò Luti und Szymon Madzielewski gegründet wurde, bietet leere Tische in Restaurants und auch Lieferung und Abholung sowie eine Bezahlfunktion an. Im Herbst 2019 schlitterte die Jungfirma in die Insolvenz, schaffte danach aber einen Neustart. Im Juni übernahm das Unternehmen Luca die Überreste von DiscoEatMehr über DiscoEat

Operaize


Das Kölner Startup Operaize, 2020 von Franz Felsmann, Christoph Lieth und Alexander Kouril gegründet, schlitterte im April in die Insolvenz. Das Kölner Startup  setzt auf eine “KI-basierte Produktionsplanung, die es Herstellern ermöglicht, die zunehmende Komplexität in ihrer Produktion besser zu bewältigen und ihre Planungsqualität insgesamt deutlich zu verbessern”. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) und die NRW.BANK investierten zuletzt 1,5 Millionen Euro in Operaize. Mehr über Operaize

Osterus


Das Berliner HR-Unternehmen Osterus, das 2019 von Julian Herzog und Vladimir Avramov gegründet wurde, schlitterte im April in die Insolvenz. Die Jungfirma entwickelt ein automatisiertes Datenanalysetool zum Auswertungen von Lebensläufe und Anschreiben. APX, Ilavska Vuillermoz Capital, Lieferando-Gründer Jörg Gerbig und N26-Gründer Max Tayenthal investierten zuletzt 1,3 Millionen Euro in Osterus. Mehr über Osterus

Cure Finance


Das Berliner Startup Cure Finance schlitterte im Juni in die Insolvenz. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Martin Buhl, Stefan Weiss und Wolfgang Strobel gegründet wurde, kümmert sich um Praxisfinanzen. VR Ventures und “zwei Family Offices aus der Schweiz und Österreich sowie diverse Ärzte und Zahnärzte” investierten Ende 2021 rund 1,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Anfang dieses Jahres gab es dann wohl eine weitere Investmentrunde – unter anderem mit Ilavska Vuillermoz Capital und Perffin Invest. Mehr über Cure Finance

WunderAgent


Das Berliner Startup WunderAgent schlitterte im Januar in die Insolvenz. Das Startup, 2014 von Matti Biskup und Andre Torkler gegründet, möchte “Kunden die Immobilie als Anlageform näher bringen”. Daneben kümmert sich das Unternehmen über eine Tochterfirma auch um die Verwaltung von Immobilien. Zu den Investoren von WunderAgent gehörten in der Vergangenheit Picus Capital, Global Funders Capital (GFC) und SumUp-Macher Daniel Klein. Mehr über WunderAgent

Vitamin


Das Berliner FinTech Vitamin, das von Andrea Fernandez und Artyom Chelbayev gegründet wurde, gab im Juni auf. Das FinTech wollte Frauen helfen, ihre Finanzen zu optimieren. Cavalry Ventures, Berlin Ventures sowie mehrere Business Angels wie Verena Pausder, Nina Pütz und Lea-Sophie Cramer investierten in der Vergangenheit rund 1 Million Euro in VitaminMehr über Vitamin

Avocargo


Das Lastenrad-Startup Avocargo schlitterte im Februar nach einer geplatzten Finanzierungsrunde in die Insolvenz. Das Unternehmen, 2021 von Matti Schurr, Marc Shakory-Tabrizi und Loic Pinel gegründet, setzt auf E-Cargobike-Sharing und zuletzt auch auf E-Lastenräder im Monatsabo. EIT InnoEnergy, das Unternehmen Exxeta, WestTech Ventures und Starthub Ventures sowie mehrere Business Angels investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in Avocargo. Anfang April stellte das Unternehmen seinen Betrieb ein.. Mehr über Avocargo

Totoli


Das Berliner Startup Totoli, 2021 von Philipp Hartmann (früher , Pitch und Index Ventures), Adham El Muntasser und Steinunn Arnardottir gegründet, schlitterte im März in die Insolvenz. Das Startup bündelt “Kinderspiele und Kindersendungen” in einer Medien-App. Alle Inhalte werden dabei “in Bezug auf die Kernbereiche der frühkindlichen Entwicklung kuratiert”. Schon vor dem Start investierten Blueyard Capital, Eyeem-Gründer Florian Meissner und Ex-Zalando-Chef Rubin Ritter in das Startup. Mehr über Totoli

Naughty Nuts


Das Kölner Nussmus-Startup Naughty Nuts, das 2020 von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet wurde, schlitterte im Februar in die Insolvenz. Food-Investoren wie FoodLabs, Bitburger Ventures, Döhler Ventures und Business Angels wie Ole Strohschnieder, Béla Seebach (Just Spices) und Philip Kahnis (Hafervoll, Polly) investieren zuvor eine siebenstellige Summe in Naughty Nuts. Döhler Ventures hielt zuletzt 19,1 % am Unternehmen. Im Juni übernahm der Bio-Lebensmittelanbieter Smart Organic das Unternehmen. Mehr über Naughty Nuts

Noch mehr Startups, die 2023 gescheitert sind

 4Gene (Insolvenz)  aidhere (Insolvenz, Käufer: Sidekick Health) airy (Insolvenz)  Aisemo (Insolvenz)  bikesale.de (Insolvenz) Bio-Lutions (Insolvenz) Blufixx (Insolvenz) Boom (Insolvenz) Boost Thyroid (Insolvenz) Boxbote (Insolvenz) Brands4Friends  breathe ilo (Insolvenz)  caseable  (Insolvenz) Co’Ps (Insolvenz)  deinschrank.de (Insolvenz)  Die Schlaue Box (Insolvenz)  ebike-outletstore.de (Insolvenz) eat Performance (Insolvenz) Econos elo (Insolvenz)  el origen food (Insolvenz)  elvah (Insolvenz; Käufer: E.ON) Emplu (Insolvenz) entrafin (Insolvenz)   eQuota (Insolvenz)   Fabit (Insolvenz)  Fanzone (Insolvenz) Field 33 (Insolvenz) fina Fleurs de Paris (Insolvenz)  Franka Emika (Insolvenz, Käufer: Agile Robots)  Fretello (Insolvenz) Future Stories (Insolvenz, Käufer: Melitta)   Glasbote Gleam (Insolvenz)  goUrban (InsolvenzHappy Cheeze (Insolvenz: Käufer: Veganz Group)  Hitbox (Insolvenz) JoyBräu (Insolvenz)  Kenkou (Insolvenz, Käufer: Biotronik)  kernique (Insolvenz)   klaeny (Insolvenz)  Knister (Insolvenz, Käufer: Babossa BBQ)  Lapixa (Insolvenz) Less Waste Box Little Leaf (Insolvenz) LikeLouis (Insolvenz) Lizza (Insolvenz) Maison Héroïne (Insolvenz) Memocorby (Insolvenz) Mermaid Studios (Insolvenz)  Midnightdeal (Insolvenz)  mySheepi (Insolvenz) natural mojo (Insolvenz)  NodeVenture (Insolvenz)  Oculid (Insolvenz) okäse (Insolvenz)  Pandocs (Insolvenz)  Paul Valentine (Insolvenz; Käufer: Weltbild D2C Group)  Pectus Finance   Pixofarm (Insolvenz)  Playsnak (Insolvenz) Pocket Sky (Insolvenz)  Return on Art (Insolvenz) SC24.com (Insolvenz) Secureo (Insolvenz)  Sidecaps  sigo (Insolvenz) Skilltree (Insolvenz)  sleeperoo (Insolvenz)  Smart4Diagnostics (Insolvenz)  SnackThat Sono Motors (Insolvenz) Spindiag (Insolvenz) Stop the Water  sugartrends (Insolvenz)  Swilox (Insolvenz)  Targomo (Insolvenz, Käufer: Casafari)  Talto (Insolvenz)  Teachis (Insolvenz)   Tec-Innovation (Insolvenz) Tinus (Insolvenz) The Football Club (Insolvenz) Toni Core (Insolvenz)  Trality (Insolvenz)  truemorrow  (Insolvenz)  unown Vai  Verbally (Insolvenz) Voiyal (Insolvenz) Volatiles Lighting (Insolvenz)  Voxalyze (Insolvenz)   Wunderkarten (Insolvenz)  xamoom (Insolvenz)  yamuntu (Insolvenz)

TippÜber 45 Startups, die 2022 leider gescheitert sind

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#StartupTicker – +++ blinkist +++ Smart4Diagnostics +++ Raisin +++ Zinspilot +++ Haferkater +++ IPO +++ KI +++

#StartupTicker

#StartupTicker blinkist wächst vor dem Exit an Go1 auf 53 Millionen Umsatz Smart4Diagnostics ist insolvent Raisin macht Zinspilot dicht Haferkater plant Trennung von Investoren Experten hoffen auf ein IPO-Comeback Die größten deutschen KI-Deals

    blinkist     Smart4Diagnostics     Raisin     Zinspilot     Haferkater     IPO     KI

Dienstag, 19. Dezember 2023VonAlexander Hüsing

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 19. Dezember).

#STARTUPTICKER

blinkist


Zahlencheck! Das Berliner Grownup Blinkist, im Frühjahr an Go1 verkauft, konnte zuletzt weiter nur langsam wachsen. 2022 erwirtschaftete das Unternehmen, dass seinen Nutzerinnen und Nutzern Kernaussagen aus Sachbüchern liefert, einen Umsatz in Höhe von rund 53 Millionen Euro (Vorjahr: 47 Millionen) und einen Verlust von 3,4 Millionen (Vorjahr:  1,6 Millionen). “Das Umsatzwachstum von 11,7 % war auf einem vergleichbaren Stand wie im Vorjahreszeitraum (12,4 %) und lag knapp unter dem Planwert von 15 % Umsatzwachstum. Die leicht unterplanmäßige Entwicklung ist vor allem dadurch zu erklären, dass zu Beginn des Geschäftsjahres neue Marketingstrategien, insbesondere die Fokussierung auf Brand-Marketing Aktivitäten, nicht wie geplant funktionierten und wir deshalb in den ersten drei Quartalen nicht wie so effizient wie geplant in Neukundenakquise durch Marketingaktivitäten investieren konnten”, teilt das Team mit. Vor dem Exit an Go1 wanderten rund 35 Millionen Dollar in Blinkist – unter anderem von Insight Partners, IBB Ventures und Headline. Mehr über Blinkist

Smart4Diagnostics 


Pleite! Das Münchner HealthTech Smart4Diagnostics (S4DX) ist insolvent. “Dem Unternehmen droht eine finanzielle Schieflage, da sich aussichtsreiche Ausschreibungen verzögern”, teilt Elske Fehl-Weileder, vorläufige Insolvenzverwalterin, mit. Das Unternehmen, 2018 gegründet, setzt auf die “digitale Nachverfolgung von Laborproben”. Investoren wie das Unternehmen Sarstedt, ein Hersteller von Labor- und Medizintechnik, sowie der EIC-Fonds investierten in der Vergangenheit 5 Millionen Euro in Smart4Diagnostics. Mehr über Smart4Diagnostics 

#LESENSWERT

Raisin – Zinspilot – Haferkater – IPO – KI 


 Weltsparen-Mutter Raisin macht Zweitmarke Zinspilot dicht (Finanz-Szene)  Haferkater möchte sich von seinen Investoren trennen (Lebensmittel Zeitung) Experten hoffen auf ein IPO-Comeback in 2024 (Manager Magazin)   Die größten deutschen KI-Deals des Jahres (Gründerszene)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Blickfeld erhält 7,5 Millionen EmmySoft sammelt 4,5 Millionen ein CareerFairy streicht siebenstellige Summe ein PwC Deutschland investiert in OneKey HomeToGo übernimmt KMW Reisen und Super Urlaub The Platform Group übernimmt MöbelFirst. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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#StartupTicker – +++ Instafreight +++ Mirror +++ Myne +++ Oligarchen +++ breathe ilo +++ Infarm +++

#StartupTicker

#StartupTicker Instafreight ist insolvent Mirror (von und mit Kagan Sümer) sammelt Millionen ein Myne expandiert nach Schweden Oligarchen investierten Millionen in Startups So scheiterte breathe ilo So geht es bei Infarm weiter

    Instafreight     Mirror     Myne     Oligarchen     breathe ilo     Infarm 

Donnerstag, 14. Dezember 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 14. Dezember).

#STARTUPTICKER

Instafreight


Schon wieder eine große Pleite! Die digitale Berliner Spedition Instafreight ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Philipp Hackländer bestellt. Das Grownup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie Altinvestoren investierten zuletzt 40 Millionen US-Dollar in Instafreight. Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet pumpten zuvor bereits rund 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Mit rund 70 Millionen Investmentsumme ist die Insolvenz von Instafreight somit einer der größten Startup-Pleiten in diesem Jahr. Im Jahresabschluss 2021 präsentierte sich das Unternehmen zuletzt im rasanten Wachstumsmodus. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 58,3 Millionen Euro – nach 32,1 Millionen bzw. 19,0 Millionen in den Jahren zuvor. Der Jahresfehlbetrag sank gleichzeitig auf 3,1 Millionen – nach 7,2 Millionen bzw. 5,1 Millionen in den Jahren zuvor. Für 2022 rechnete das Unternehmen dem Bericht zufolge mit 90 Millionen Umsatz und einem Verlust in Höhe von 8 Millionen. Mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten derzeit für Instafreight. Im Grunde war Instafreight auf Basis der bekannten Zahlen somit bisher gut unterwegs. Der Gegenwind im Markt ist aber einfach hart derzeit. Mehr über Instafreight

Mirror


Mal wieder ein Lebenszeichen von Mirror! Gorillas-Investor Atlantic Labs, Calm/Storm Ventures und mehrere Business Angels investieren zwischen 6 und 8 Millionen US-Dollar in Mirror – siehe sifted. Das Berliner Startup, das von den Gorillas-Macher Kagan Sümer und Ugur Samut gegründet wurde, setzt auf ein Bluttest- und Longevity-Konzept. Das Unternehmen, dass sich noch im Stealth-Mode befindet, sicherte sich nach unseren Informationen zuletzt die Markenrechte am Wörtchen Sugar. Mehr über Mirror

Myne


Expansionsfieber! Das Berliner Unternehmen Myne setzt seinen Expansionskurs auch in den derzeit schwierigen Zeiten fort. Nach Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Portugal und Frankreich startet das Team nun in Schweden. Über das Berliner PropTech, 2021 von Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale gegründet, können Onliner:innen Anteile an Ferienimmobilien erwerben. Das Schlagwort dabei lautet “Co-Ownership Plattform”. Embedded Capital, TruVenturo, Scope Hanson, Rivus Capital und CoastCap (Moritz Thiele) investierten zuletzt 23,5 Millionen Euro in Myne. Mehr über Myne

#LESENSWERT

Oligarchen – breathe ilo – Infarm 


Russische Oligarchen investierten Millionen in deutsche Startups (Manager Magazin)  Deswegen schlitterte breathe ilo in die Insolvenz (Brutkasten) Über den schnellen Aufstieg und den tiefen Fall von Infarm (Sifted)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


1Komma5° bekommt 52,5 Millionen Plan B Net Zero erhält 9,2 Millionen metafuels streicht 7,4 Millionen ein NeoCarbon bekommt 3,2 Millionen Steadysense sammelt Millionensumme ein TeamViewer investiert in Cybus. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3

#StartupTicker – +++ Layla +++ breathe ilo +++ Startup-Verband +++ Hardware +++ FinTech +++

#StartupTicker

#StartupTicker Flink- und Pickery-Gründer startet Layla Zyklustracker-Startup breathe ilo ist insolvent Das Vorstandsteam von Verena Pausder im Detail Earlybird-Partner macht sich für Hardware-Startups stark FinTechs, die gerade Kapital suchen

    Layla     breathe ilo     Startup-Verband     Hardware     FinTech

Freitag, 8. Dezember 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 8. Dezember).

Layla


Neustart! Flink- und Pickery-Gründer Saad Saeed, der das Quick Commerce-Unicorn Ende 2021 verlassen hat, meldet sich mit Layla zurück. Das Berliner Startup, von Beautiful Destinations-Gründer Jeremy Jauncey und Sardar Imran Hussain Bali gegründet, möchte sich als “AI powered travel company” etablieren. “I use my AI recommender to find destinations that are right up your street, but to get that travel inspiration spot on, videos are my secret sauce”, heißt es auf der Website. Firstminute Capital, M13, Andy Phillips, Bary Smith und Paris Hilton investierten bereits 3 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Mehr über Layla

#LESENSWERT

breathe ilo – Startup-Verband – Hardware – FinTech 


Das millionenschwere Wiener Zyklustracker-Startup breathe ilo ist insolvent (Brutkasten) Mit diesem Team möchte Verena Pausder den Startup-Verband und Startup-Deutschland nach vorne bringen (Gründerszene)  Earlybird-Partner Hendrik Brandis macht sich für Hardware-Startups stark (WiWo)  8 FinTechs, die gerade auf Kapitalsuche sind (Finance Forward)

#DEALMONITOR

Investments & Exits


Scalable Capital sammelt 60 Millionen ein busfinder.com streicht siebenstellige Summe ein randevu bekommt sechsstellige Summe Melitta Group übernimmt Future Stories Funke Digital übernimmt Schlager.de Fit-Up kauft Kilos ade. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#StartupTicker – +++ Startup-Strategie +++ Stop the Water +++ Investments +++ Happybrush +++ ElderTech 

#StartupTicker

#StartupTicker Schlechte Noten für Startup-Strategie der Bundesregierung Beiersdorf stampft Stop the Water ein Investments ziehen an Happybrush erobert den Handel Spannende ElderTech-Startups

    Startup-Strategie     Stop the Water     Investments     Happybrush     ElderTech 

Donnerstag, 27. Juli 2023VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 27. Juli).

#STARTUPTICKER

Startup-Strategie


Schlechte Noten! Vor einem Jahr stellte die Bundesregierung ihre Startup-Strategie vor. Nun folgte die Jahresbilanz der Abkündigung. “Die Bundesregierung muss Startup- Themen mit mehr Priorität vorantreiben – die nächsten 12 Monate sind zur Umsetzung der Startup-Strategie entscheidend. Deutschland droht im internationalen Wettbewerb immer weiter abgehängt zu werden. Uns droht eine Innovationsarmut”, sagt 
Christian Miele, Vorstandsvorsitzender des Startup-Verbands.  “Die Stimmung unter den Startups zeigt: Das Tempo bei der Umsetzung der Vorhaben muss in der zweiten Hälfte der Legislatur erhöht werden“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. “Wichtig ist, dass ein kontinuierliches Monitoring der Umsetzung der Startup-Strategie erfolgt. Tatsächlich wurden bei einer Reihe wichtiger Maßnahmen zumindest die ersten Schritte getan, etwa bei der Mitarbeiterkapitalbeteiligung.

Stop the Water While Using Me


Offline! Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf stampft das Naturkosmetik-Startup Stop the Water While Using Me, das das Unternehmen 2020 übernommen hatte, ein. Die junge Firma habe wegen der Folgen der Corona-Pandemie und dem “volatilen Markt­umfeld” nicht nach­haltig wachsen können – berichtet Horizont. Noch vor drei Jahren sollte Stop the Water While Using Me Beiersdorf noch “mit innovativer, natürlich wirksamer Hautpflege und dem Know-how eines dynamischen, engagierten Teams stärken”. Stop the Water While Using Me wurde, 2011 von Stefan Kolle, Gründer der Werbeagentur Kolle Rebbe, gegründet. Mehr über Stop the Water While Using Me

#LESENSWERT

Investments


” Laut einer aktuellen Untersuchung des globalen Venture-Capital-Unternehmens NGP Capital ziehen DACH-basierte Startups trotz eines verlangsamten Wachstums der VC-Finanzierung immer noch bedeutende Investitionen an, da der Wettbewerb um die Vorherrschaft in generativer KI und Deep Tech zunimmt.” Mehr bei Startbase

Happybrush


“Happybrush drängt in den Handel. Das Start-up Happybrush hat viele Rückschläge erlebt und kämpft gegen große Marken wie Oral B und Philips. Doch nun ist den Gründern ein wichtiger Deal gelungen.” Mehr beim Handelsblatt

ElderTech 


“Der KI-Notrufknopf und vier weitere smarte Ideen, die Senioren im Alltag helfen. Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Das haben inzwischen auch einige Startups als Chance erkannt. Eines haben sie fast alle gemeinsam.” Mehr bei Gründerszene

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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