Microsoft hat mit Windows 11 die offizielle Xbox UWP-App durch eine neue App auf Basis von Webtechnologien ersetzt. Die alte App wurde in „Xbox Console Companion“ umbenannt und wird am 28. August offiziell eingestellt.
Die Xbox UWP war eine schöne App, welche die Bedienung der Konsole sowie auch das Streaming von der Konsole auf den PC erlaubte. Sie wurde mit Windows 11 ersetzt durch eine App, welche vor allem auf die enthaltenen Möglichkeiten des Xbox Game Pass fokussiert war. Über die App war Cloud-Streaming sowie der Download vieler Games möglich, welche im Game Pass enthalten sind.
Microsoft bewegt sich zunehmend weg von der Universal Windows Plattform, welche mit Windows 11 im Grunde ans Ende ihres Lebenszyklus angelangt sind. So wird auch die Mail-UWP durch die neue Web-Wrapper-App namens Outlook ersetzt, was Kritik durch zahlreiche Nutzer ausgelöst hat.
Im Juni hat Microsoft offiziell angekündigt, dass die neue Outlook Web-App die klassische Mail & Kalender UWP ersetzen wird. Hierfür gibt der Konzern sich und den Nutzern bis September 2024 Zeit, wonach die UWP-App nicht länger unterstützt werden wird.
Nach zahlreichen negativen Reaktionen von Nutzern hat Microsoft diesen Zeitraum relativiert und erklärt, dass die Apps gegen Ende 2024 erst eingestellt werden sollen. Ein konkretes Datum gab der Konzern jedoch nicht an.
Nun scheint der Konzern zumindest einen Teil der Microsoft 365-Abonnenten auf die neue Outlook Web-App umstellen zu wollen. Dies wird im Zuge einer automatischen Umstellung geschehen, welche schon ab Ende August 2023 starten wird. Die Nutzer werden jedoch weiterhin in der Lage sein, die Änderungen rückgängig zu machen und über den Kippschalter oben rechts in den Apps wieder die alte Outlook-Experience zu bekommen. Außerdem werden bestehende Nutzer der Mail- und Kalender-UWP künftig eine Benachrichtigung sehen, welche über das baldige Ende der Apps informieren wird.
Microsoft scheint seine Kunden langsam, aber sicher zur neuen Outlook-App migrieren zu wollen. Dabei handelt es sich um einen Web-Wrapper für die Outlook-Webseite, welcher jedoch mit kleinen Zusatzfunktionen ausgestattet wurde. Allzu beeindruckend ist die Web-App in ihrer Funktionalität nicht, jedoch wird die Verwaltung für Microsoft deutlich vereinfacht und, der Konzern wird auch die Möglichkeit haben, Werbung wesentlich einfacher in die App zu implementieren, da sie in Outlook Online längst existiert.
Ubisoft hat kürzlich eine Entscheidung offiziell gemacht, die für Aufsehen in der gesamten Gaming-Community sorgt: Der französische Game-Publisher hat bekannt gegeben, dass man plant, „inaktive“ Nutzerkonten zu schließen. Diese Maßnahme wirft Fragen nach den Rechten von Konsumenten und der Dauerhaftigkeit digitaler Einkäufe auf.
Sollte ein Nutzer 30 Tage nach Erhalt einer Warn-E-Mail nicht auf sein Konto zugreifen, wird das betreffende Konto permanent geschlossen und alle damit verknüpften Käufe gehen unwiederbringlich verloren. Selbst wenn ein Konto erworbene Spiele aufweist, ist es nicht vor der Schließung sicher, wenn es als „inaktiv“ eingestuft wird. Dies geschieht laut Ubisoft nicht, wenn ein Account zumindest in den letzten vier Jahren einmal benutzt wurde. Außerdem stellte der Konzern später klar, dass dies keine Accounts betreffen wird, welche über gekaufte Spiele verfügen und aktive Abonnements haben.
Aufschrei in der Community ist dennoch groß, denn viele Spieler haben über Jahre hinweg eine beachtliche Sammlung von Spielen auf ihren Konten angehäuft und diese eventuell lange nicht benutzt. Aufgrund vieler Promo-Aktionen, um die eigenen Launcher zu bewerben, dürften selbst die Sammlungen kostenloser Spiele nicht zu unterschätzen sein. Diese Accounts können allerdings sehr wohl von einer Löschung nach Inaktivität betroffen sein.
Doch dieser Fall wirft auch ein grelles Licht auf eine umfassendere Problematik: die Unsicherheit digitaler Käufe und Abonnements. Ob es sich um Daten in Cloud-Diensten, Filme auf digitalen Vertriebsplattformen wie Amazon oder dem Microsoft Store, oder eben Spiele auf Plattformen wie Ubisoft oder Steam handelt – in der digitalen Welt besitzt man weniger, als man denkt.
In vielen Fällen kauft man nicht das Produkt selbst, sondern lediglich eine Lizenz zur Nutzung. Das bedeutet, dass man nicht der tatsächliche Besitzer der gekauften Daten ist und sie daher auch nicht verkaufen, übertragen oder modifizieren kann. Im Falle der Schließung eines Kontos, wie es nun bei Ubisoft der Fall ist, bedeutet dies, dass der Nutzer seine erworbene Lizenz – und somit den Zugang zu seinen Spielen – unwiederbringlich verliert.
Es ist ein ernstzunehmendes Problem, das in der Zukunft noch größer werden könnte, insbesondere, wenn immer mehr Inhalte ausschließlich digital verfügbar sind. Die Nutzer haben oft wenig Kontrolle über ihre digitalen Einkäufe und sind dem Wohlwollen sowie der Existenz der Anbieter ausgeliefert. Diese Praxis steht in starkem Kontrast zu physischen Produkten, bei denen man nach dem Kauf vollen Besitz und Kontrolle erlangt. Zumindest, solange man den Bildschirm oder Akku nicht tauschen muss.
Ubisofts Entscheidung, inaktive Konten zu schließen, wird sicherlich weiterhin für Diskussionen sorgen. Es wird sich zeigen, ob andere Unternehmen diesem Beispiel folgen werden und, wie die Rechtsprechung auf diese neue Herausforderung reagieren wird. In jedem Fall sollten Ubisoft-Nutzer sich gelegentlich in ihre Accounts einloggen, wenn sie ihre Games dort nicht verlieren wollen. Oder einfach ein Abo abschließen und vergessen, dann ist der Account für immer sicher.
Twitter hat kürzlich eine Umbenennung in „X“ angekündigt, welche selbstverständlich in der „Twitter“-sphäre heiß diskutiert wird. Wie viele andere Entscheidungen des neuen Eigentümers Elon Musk könnte auch die aktuelle Umbenennung sich als kein gut durchdachter Schritt erweisen.
Tatsächlich würden wir üblicherweise gerne nicht über Twitter berichten, allerdings gibt es hierzu tatsächlich ausnahmsweise einen direkten Microsoft-Bezug. Tatsächlich besitzt Microsoft nämlich seit 1994 die eingetragene Schutzmarke für den Buchstaben „X“. Das Trademark ist für eine Reihe von Klassen reserviert, darunter Computer-Software, -Hardware und Telekommunikation. Es ist ein sehr generelles Trademark, das zahlreiche Einsatzbereiche abdeckt. Damit hat Microsoft sich das Recht reserviert, den Buchstaben „X“ exklusiv für seine Produkte und Dienste zu verwenden. Die eingetragene Marke wurde bereits mehrmals vom Konzern erneuert und die aktuell ist die Schutzmarke bis 2034 registriert.
Microsoft könnte somit Twitter untersagen, die X als Marke einzutragen oder gar weiter zu verwenden. Der Redmonder Konzern hat die Option, rechtlich dagegen vorzugehen und hat dafür durchaus eine rechtliche Basis, zumindest in den USA. Ob Microsoft allerdings von diesem Recht Gebrauch machen wird, bleibt abzuwarten. Bislang hat der Konzern keine rechtlichen Schritte angekündigt, jedoch macht dies Microsoft in der Regel auch nicht via Twitter. Außerdem besteht selbstverständlich die Option, dass Twitter sich mit Microsoft über eine Lizenz für X einigt, was allerdings bisher ebenfalls nicht geschehen zu sein scheint.
Twitter in X umzubenennen sei Teil von Musks Plan, Twitter in eine universelle „Alles-App“ zu verwandeln, welche Text, Bilder, Videos, Chat und Zahlungen vereint. Twitter, nun X, war einer der bekanntesten Markennamen weltweit und die ohnehin fragwürdige Umbenennung könnte nun vor neuen Problemen stehen.
Letzte Woche hat Microsoft seine Preise für den Microsoft 365 Copilot in seinen Office-Programmen angekündigt und damit durchaus für Aufsehen gesorgt. Die AI-Technologie ist nämlich keineswegs günstig und sowohl andere Dienste, als auch die zugrundeliegende Technologie von OpenAI, nämlich ChatGPT-4, werden nur gegen ein Abonnement angeboten.
Die kürzliche Ankündigung von Bing Chat Enterprise, das Unternehmenskunden für 5 US-Dollar pro Monat abonnieren können, hatte bei vielen Nutzern für Verwirrung gesorgt, dass Microsoft seine kostenlose Bing AI-Implementierung künftig kostenpflichtig machen würde. Zahlreiche Nutzer verwenden die Bing AI mittlerweile als Werkzeug für die effiziente Suche von Informationen im Web, aber auch um Texte und mittlerweile auch Bilder zu generieren.
Microsoft verspricht allerdings, dass der Bing AI Chatbot für immer kostenlos sein und für den Endkunden keine Kosten mit sich bringen würde. Dies versicherte Microsofts Chef für Werbung und Webdienste Mikhail Parakhin auf der Plattform X (ehemals Twitter). Bislang war der Bing AI-Chatbot offiziell nur als Teil des Microsoft Edge-Browsers sowie darin in der Bing-Suche verfügbar, allerdings erweitert Microsoft jetzt die Verfügbarkeit auf andere Browser. Den Anfang machen jetzt Google Chrome und Apples Safari.
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