Microsoft entfernt 44 Xeon-Prozessoren von der Windows 11 Kompatibilitätsliste

Microsoft hat kürzlich 44 ältere CPUs von der offiziellen Liste der kompatiblen Prozessoren für Windows 11 entfernt. Auffallend hierbei: Es handelt sich ausschließlich um Xeon-Prozessoren, die auf Intels Coffee Lake-Architektur basieren, sprich die Serie 2000. Diese Prozessoren wurden etwa Mitte 2018 angekündigt und waren bisher ein akzeptierter Bestandteil der Windows 11 Kompatibilitätsprüfung.

Was bedeutet das für die Nutzer?

Viele Nutzer fragen sich nun, was diese Änderung konkret für sie bedeutet. Anwender, die bisher noch nicht das Upgrade von Windows 10 auf Windows 11 durchgeführt haben und einen dieser Xeon-Prozessoren verwenden, werden bei zukünftigen Kompatibilitätsprüfungen wahrscheinlich darauf hingewiesen, dass ihr PC nicht mehr mit Windows 11 kompatibel ist. Hätten sie die Kompatibilitätsprüfung jedoch vor 2 Wochen gemacht, wäre das Gegenteil dder Fall.

Fraglich ist außerdem, was mit jenen Nutzern passiert, die das Upgrade auf Windows 11 bereits durchgeführt haben. Diejenigen dürften weiterhin Updates für Windows 11 erhalten, wie das viele ältere Geräte mit Windows 11 bereits tun. Das legt zumindest die bisherige Praxis von Microsoft nahe. Jedoch kann es sein, dass es zukünftig zu Problemen bei der Hardware-Kompatibilität kommt, insbesondere bei neuen Updates und Features.

Erfundene Systemanforderungen?

Dieser Schritt von Microsoft wirft erneut Fragen zur Natur und Grundlage der Systemanforderungen von Windows 11 auf. Die betroffenen Prozessoren sind nur wenige Jahre alt und in vielen Fällen durchaus leistungsfähig genug, um mit modernen Anforderungen Schritt zu halten. Die Entfernung dieser CPUs aus der Kompatibilitätsliste deutet darauf hin, dass Microsofts Systemanforderungen für Windows 11 eher subjektiv und weniger technisch begründet sind.

Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft eine klare Erklärung für diese Entscheidung liefern wird. Eines ist sicher: Diese Entscheidung wird in der Tech-Community weiterhin für Diskussionen sorgen.

Windows 11 Update lässt RGB-Beleuchtung mit Windows-Akzentfarbe synchronisieren

Mit dem kommenden Windows 11 23H2 Update werden zahlreiche interessante Funktionen in das Betriebssystem Einzug halten. Dazu gehört auch das Dynamic Lighting. Dieses Feature ermöglicht es, die RGB-Beleuchtung verschiedener Hardware-Geräte direkt über die Windows 11 Einstellungen zu steuern. Nun haben Nutzer eine interessante Erweiterung der Funktionalität entdeckt, nämlich die Möglichkeit die RGB-Beleuchtung mit der Windows-Akzentfarbe zu synchronisieren.

Die „Dynamic Lighting“-Funktion erweitert die bereits bestehenden Personalisierungseinstellungen von Windows 11 um eine sehr spannende und langersehnte Funktion. Besitzer von RGB-Geräten wie Mäusen, Tastaturen oder PC-Gehäusen, können diese künftig in perfekter Harmonie mit ihrem Betriebssystem leuchten lassen. Es ist nicht nur möglich, die Farbe der RGB-Geräte manuell festzulegen, sondern auch verschiedene dynamische Effekte zu aktivieren oder die Windows-Akzentfarbe auf all diesen Geräten aufleuchten zu lassen.

Für alle, die schon jetzt einen Blick auf diese beeindruckende Neuerung werfen möchten, steht das Feature bereits für Windows Insider im Dev- und Canary-Channel zur Verfügung. Hier können experimentierfreudige Nutzer die Synchronisation testen und dem Windows-Team direktes Feedback geben. Alternativ ist die Funktion auch in unseren neuesten WindowsArea.de-Videos auf YouTube zu sehen, welche wir in diesem Artikel für euch eingebettet haben.

Das 23H2 Update für Windows 11 wird frühestens im Herbst erwartet und wird als kleineres Update klassifiziert. Dennoch zeigt Microsoft mit Features wie „Dynamic Lighting“, dass selbst kleinere Aktualisierungen bedeutende und benutzerorientierte Verbesserungen mit sich bringen können.

Es bleibt abzuwarten, wie gut die Integration unterschiedlicher Hardware-Hersteller gelingt und ob „Dynamic Lighting“ den hohen Erwartungen der Community gerecht wird. Eines ist jedoch sicher: Windows 11 wird mit diesem Update ein Stück farbenfroher, individueller und besser.

Bericht: Surface Go 4 kommt mit Celeron statt ARM-Prozessoren

Ursprünglich hatten Gerüchte darauf hingedeutet, dass Microsofts Surface Go 4 erstmals auch günstigere ARM-Prozessoren mitbringen könnte. Während Apple erst vor drei Jahren seine ARM-Initiative gestartet hat und damit enorme Marktanteile gewinnen konnte, dauern Microsofts ARM-Bemühungen schon seit 2016 an und kommen praktisch nicht vom Fleck. Das dürfte sich wohl auch 2023 nicht mehr ändern.

Wie die Kollegen von Windows Central berichten, habe Microsoft seine Pläne für ein günstigeres, ARM-basiertes Surface-Tablet erneut verschoben. Anfang des Jahres gab es Informationen dazu, dass ein Surface Go 4 mit ARM-Prozessoren geplant war. Wie es nun aussieht, sollen sich die Pläne jedoch geändert haben. Stattdessen wird das kommende Surface Go mit Intels N200 Prozessoren ausgestattet sein, wenn man den aktuellen Berichten traut.

Die modernen Intel-Chips sind zweifellos eine gute Wahl für die günstige Tablet-Serie von Microsoft, bringen sie immerhin deutliche Performance- und Effizienzverbesserungen im Vergleich zur aktuellen Serie mit. Beim Intel Prozessor N200 handelt es sich im Grunde um die auf Alder Lake N-basierten Nachfolger von Intels günstigster CPU-Serie, welche erst Anfang 2023 angekündigt wurde und lediglich 4 Kerne bietet, wovon es sich bei allen um die Effizienzkerne der Gracemont-Architektur handelt. Die Performance der aktuellen E-Kerne ist allerdings vergleichbar mit Intels Skylake-Kerne und der N200 sollte durchaus mit einem Core i5-8250U mithalten können, allerdings bei deutlich höherer Effizienz. Das Surface Go 4 könnte damit mehr Leistung bieten als die Core i3-Variante des direkten Vorgängers.

Es heißt in dem Bericht auch, dass Microsoft das Branding für sein kommendes Surface Go immer noch nicht finalisiert hat. Der Konzern möchte es künftig vorrangig an Geschäftskunden und Bildungseinrichtungen vermarkten, ähnlich wie 2021 das Surface Pro 7 . Somit ist bislang nicht ausgeschlossen, dass es als „Surface Go 3 “ auf den Markt kommt. Eine ARM-Version des Surface Go sei jedoch weiterhin in Planung, allerdings nicht für den aktuellen Release-Zeitraum.

Microsoft bringt den Windows Copilot in den Beta-Channel

Microsoft hat kürzlich Windows 11 Beta Build 22631.2129 veröffentlicht und damit eine Reihe von Funktionen für Insider im Beta-Channel bereitgestellt, die bereits seit einiger Zeit von Dev-Channel Insidern getestet werden. Die bemerkenswerteste Neuheit ist das Preview-Programm von Windows Copilot, einem neuen KI-Assistenten, der einer begrenzten Gruppe von Insidern zur Verfügung steht. Wir haben einige Neuerungen der aktuellen Beta-Build für euch zusammengefasst.

Verbesserte Erkennbarkeit beim Screen Casting

Windows 11 schlägt Insidern nun vor, Screen Casting für Multitasking-Aktivitäten auf ihren PCs zu nutzen. Das Cast-Flyout in den Schnelleinstellungen bietet jetzt schrittweise Anleitungen zur Aktivierung dieser Funktion.

Unterstützung für HDR-Hintergründe

Für Insider mit HDR-Displays besteht nun die Möglichkeit, HDR .jxr-Dateien als Desktop-Hintergrund zu verwenden, die in HDR angezeigt werden.

Erweiterte Voice Access-Funktion

Die Voice Access-Funktion kann nun verwendet werden, um sich in den PC einzuloggen und auf andere Bereiche des Sperrbildschirms zuzugreifen. Dies ermöglicht es den Benutzern, ihr Passwort oder ihre PIN mit einer angepassten Tastatur mit Zahlenbeschriftungen zu diktieren. Zusätzlich können Insider Korrekturbefehle in Voice Access verwenden, um Worte zu korrigieren, die von Voice Access falsch erkannt wurden.

Mehr natürliche Stimmen für den Narrator

Insider können den Narrator jetzt mit neuen natürlichen Stimmen in Französisch, Portugiesisch, Englisch (Indien), Deutsch und Koreanisch verwenden.

Verbesserungen beim Presence Sensing

Eine neue adaptive Dimmfunktion ist jetzt auf PCs mit Präsenzsensoren verfügbar, die die Aufmerksamkeitserkennung unterstützen. Diese Funktion dimmt Ihren Bildschirm intelligent, wenn Sie wegschauen, und erhellt ihn wieder, wenn Sie zurückblicken.

Windows Copilot Vorschau

Die Vorschau des Windows Copilot ist nach wie vor auf Geräten, die über ein Azure AD-Konto verwaltet werden, deaktiviert. Microsoft hat auch vorübergehend die Einstellung für den nie kombinierten Modus in der Taskleiste deaktiviert, um ein damit verbundenes Problem zu beheben.

Dev Drive und neue Funktionen

Entwickler können die Dev Drive-Funktion nutzen, um ein Speichervolumen (mindestens 50 GB) zu erstellen, das die Leistung für wichtige Entwickler-Workloads verbessert. Eine weitere Verbesserung betrifft die passwordlose Erfahrung mit Windows Hello für Unternehmen: IT-Administratoren können eine neue Richtlinie verwenden, um Passwörter aus bestimmten Windows-Authentifizierungsszenarien auszublenden und Benutzer zur Verwendung von Windows Hello for Business anstelle von Passwörtern zu zwingen.

Verbesserte Benachrichtigungen und Redesign der Task-Manager-Einstellungen

Im System-Tray wird ein neues Glockensymbol mit der Akzentfarbe des PCs eingefärbt, um Benutzer zu warnen, wenn neue Benachrichtigungen eingehen. Darüber hinaus wurde die Einstellungsseite des Task-Managers neu gestaltet und folgt nun der Windows 11 Design-Sprache.

Mit diesen vielen Änderungen beginnt auch der August 2023 Bug Bash, und Insider auf allen Kanälen haben bis Montag, den 7. August, Zeit, um Fehler in den neuesten Windows 11 Insider-Builds zu suchen und zu melden. Microsoft setzt mit diesen Updates seinen Fokus auf Verbesserungen der Zugänglichkeit und der allgemeinen Benutzererfahrung fort und es wird erwartet, dass weitere aufregende Neuerungen in den kommenden Builds folgen werden.

Microsoft testet Xbox Game Streaming auf Discord

Microsoft treibt die Symbiose zwischen Gaming und sozialen Plattformen weiter voran und testet derzeit eine neue Funktion, die es ermöglichen wird, Spiele direkt von einer Xbox-Konsole auf Discord zu streamen. Diese Funktion ist aktuell nur einer ausgewählten Gruppe von Xbox Insidern zugänglich, die am Alpha Skip-Ahead und Alpha Testprogramm teilnehmen.

Die Discord-Integration auf der Xbox würde ein nahtloses Erlebnis für Gamer schaffen, die ihre Spielerfahrungen mit ihren Freunden und Discord-Gruppen teilen möchten. Durch die Integration der nativen Streaming-Funktion wird das Teilen von Games auf der Xbox deutlich einfacher, indem es direkt vom Dashboard aus ermöglicht, das Gameplay in Sprachkanälen, privaten Chats oder Gruppenchats zu streamen.

Microsoft plant, mehr Informationen darüber gegen Ende des Jahres zu veröffentlichen. Wann genau diese Funktion allen Xbox-Nutzern zur Verfügung gestellt wird, hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich des Feedbacks der Tester und der Lösung möglicher technischer Herausforderungen. Diese Entwicklung zeigt jedoch den fortgesetzten Fokus von Microsoft auf die Verbesserung der Nutzererfahrung und die Integration sozialer Elemente in die Gaming-Welt.

Diese Ankündigung folgt einer Reihe von Updates und Verbesserungen, die Microsoft in den letzten Jahren auf seinen Plattformen eingeführt hat, um eine integrativere und sozialere Spielerfahrung zu schaffen. Diese Testphase zeigt, dass Microsoft bestrebt ist, das Spielerlebnis auf seinen Konsolen zu verbessern und seine Position in der Gaming-Branche weiter zu stärken. Es bleibt abzuwarten, wie diese Funktion bei den Testern ankommt und ob sie die Art und Weise, wie wir Spiele teilen und erleben, verändern wird.

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