Microsoft blockiert Upgrade-Möglichkeit von Windows 8.1 auf Windows 11

Windows 8.1 wird seit 10. Januar 2023 nicht länger unterstützt und erhält seitdem keine Sicherheitsupdates mehr. Nutzer sind aufgerufen, ihre alten Geräte auf Windows 10 aufzurüsten.

Der beste Upgrade-Pfad für Windows 8.1-Nutzer lautet allerdings laut Microsoft, sich direkt einen neuen PC zu kaufen, welcher mit Windows 11 kompatibel ist. Die meisten Rechner, die mit Windows 8.1 ausgeliefert wurden, sind nämlich offiziell nicht mit der neuesten Systemversion kompatibel. Weiterhin steht Windows 8.1-Nutzern ein kostenloses Windows 10-Upgrade offen, wobei das direkte Upgrade auf Windows 11 durch technische Mittel blockiert wurde.

Seit Windows 11 Dev Channel Build 25131 war es nämlich nicht möglich, ein direktes Inplace-Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 11 durchzuführen. Bei der Installation wurde der Fehler „Modern Setup Host has stopped working“ angezeigt. Was das Problem verursacht, ist unklar, denn das Upgrade war bis Windows 11 Build 25126 vollständig funktional. Microsoft könnte jedoch eine Möglichkeit gesucht haben, wie man das direkte Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 11 verhindern kann.

Es gibt jedoch Umwege, wie man Microsofts neue Upgrade-Blockade umgehen kann. Wie nun Twitter-Nutzer XenoPanther bemerkte, scheint es mit den neuesten Canary-Builds wieder zu funktionieren. Tauscht man die install.wim von Build 25126 jedoch durch jene von Canary Build 25905 aus, geht das Inplace-Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 11 problemlos durch.


Quelle: Twitter

Microsoft Edge-Browser bekommt wieder EPUB-Unterstützung

Eine der wenigen Funktionen, die den alten Microsoft Edge-Browser auf UWP-Basis besonders gemacht hatten, war die Unterstützung für das E-Book-Dateiformat EPUB. Bevor seine Einstellung Ende 2018 angekündigt worden war, hatte Microsoft mit dem Fall Creators Update seinen UWP-Browser erheblich verbessert.

Mit der Umstellung auf die Chromium-Basis gingen zahlreiche nützliche Funktionen des Browsers verloren. Hierzu gehört die Ablage von Tabs, die Leseliste sowie eben auch die Unterstützung fürs EPUB-Dateiformat. Die ersten beiden Funktionen wurden durch die Sammlungen im Grunde ersetzt, allerdings hatte Microsoft in der Vergangenheit mehrfach die geplante Unterstützung für EPUB bestätigt.

Mit der neuesten Microsoft Edge Canary-Version 177.0.1989.0 bekommt der Chromium-basierte Browser offiziell Unterstützung für das E-Reader-Dateiformat .epub zurück. Dokumente können damit im Browser geöffnet werden, allerdings ist der Funktionsumfang noch sehr eingeschränkt. Momentan gibt es lediglich die Möglichkeit, die Dokumente zu öffnen, Inhaltsverzeichnisse aufzurufen und Lesezeichen hinzuzufügen. Der alte Edge-Browser hatte noch einen deutlich höheren Funktionsumfang und unterstützte die Änderung der Schriftart, Textgröße, den Hintergrund, bot eine Touch-basierte Seitennavigation und konnte selbstverständlich das Inhaltsverzeichnis anzeigen.

Nachdem es sich jedoch um eine sehr frühe Implementierung handelt, ist die Funktion aktuell noch versteckt und wird über einen Startparameter aktiviert. Hierfür müsst ihr in den Eigenschaften der Edge-Verknüpfung folgende Startparameter übergeben, indem ihr den folgenden Befehl im Pfad anhängt: –enable-features=msEdgeEpubReaderEnabled

Startet den Browser, welcher dafür natürlich die aktuellste Canary Insider-Version benötigt, daraufhin über die Verknüpfung und genießt den EPUB-Support im neuen Microsoft Edge-Browser auf Chromium-Basis.

Google macht Nearby Share für Windows offiziell verfügbar

Nearby Share ist ein Android-Feature seit 2020, das die Übertragung von Dateien, Kontakten, WLAN-Zugängen und anderen Daten zwischen zwei Geräten erlaubt. Kurz und knapp: Es ist eine AirDrop-Alternative von Google für Android.

Der Dienst konnte bislang jedoch nur zur Übertragung von Daten zwischen Android- und ChromeOS-Geräten genutzt werden und erschien vor einigen Monaten für Windows als Beta. Das ändert sich nun, denn Nearby Share ist nun weltweit offiziell als Windows-Programm verfügbar. Den offiziellen Launch hat Google am 19. Juli per Pressemeldung angekündigt.

Es gilt zu beachten, dass Googles Nearby Share nicht mit der in Windows 10/11 integrierten „Umgebungsfreigabe“ bzw. auf Englisch „Nearby Sharing“ verwechselt werden sollte. Diese sind selbstverständlich nicht miteinander kompatibel, denn wo kämen wir denn hin, gäbe es für solche Dinge so was wie Standards. Microsoft bietet bislang natürlich offiziell keine Möglichkeit an, sein „Nearby Sharing“ mit Android zu verwenden. Es gibt jedoch eine inoffizielle App dafür, welche wir auch in unserem Windows 11 Tricks Video vorgestellt hatten.

Wer Googles offizielle Implementierung zur Dateifreigabe zwischen Android-Smartphone und PC benutzen möchte, findet diese über Googles offizielle Produktseite als Download. Der PC sowie das Smartphone müssen hierfür gewisse Anforderungen erfüllen, die wir im Folgenden aufgelistet haben.

  • Ein Computer mit einer 64-Bit-Version von Windows 10 oder höher
  • Ein Android-Gerät mit Android 6.0 oder höher. Informationen zum Aktivieren von Nearby Share auf Android-Geräten
  • Auf beiden Geräten muss Bluetooth aktiviert sein.
    • Wenn Ihr Windows-Gerät BLE Extended Advertising nicht unterstützt, ist es möglich, dass andere Nutzer Sie in bestimmten Netzwerken nicht finden und keine Dateien mit Ihnen teilen können.
  • Auf beiden Geräten muss WLAN oder das Ethernet aktiviert sein.
  • Beide Geräte müssen mit demselben Netzwerk verbunden sein.
  • Die Geräte dürfen sich nicht weiter als fünf Meter voneinander entfernt befinden.

> Google Nearby Share herunterladen

Blizzard bringt Overwatch 2 und weitere Games auf Steam

Während Microsoft noch die letzten regulativen Hürden zur 69 Milliarden US-Dollar teuren Übernahme von Activision Blizzard überwinden muss, hat Blizzard Entertainment gestern angekündigt, Overwatch 2 und eine Reihe anderer Games auf Steam zu bringen.

Bislang waren Spiele wie Overwatch 2, Diablo, Hearthstone und weitere Blizzard-Titel lediglich über Battle.net verfügbar, während Activision seine Call of Duty-Games bereits auf Steam anbietet. Das Unternehmen erklärte kürzlich in einem Statement, dass man die Barrieren entfernen und es Spielern einfacher machen möchte, deren Games zu finden. Es ist ein unerwarteter Schritt so kurz vor der Akquise durch Microsoft, allerdings einer, den man bei Microsoft durchaus gutheißen würde. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der aktuelle Co-Leiter von Blizzard der ehemalige Corporate Vice President von Microsofts Xbox- und Game Pass-Sparte Mike Ybarra ist.

Overwatch wird am 10. August auf Steam veröffentlicht. Das Free-to-Play-Game wird Crossplay unterstützen über den mitgelieferten Battle.net-Dienst.

Diese Apps für Windows dürfen in keinem Unternehmen fehlen

Die Funktionalität von Windows lässt sich mit Apps deutlich erweitern, allerdings ist das in vielen Unternehmen noch nicht angekommen. Dabei gibt es für den Softwareriesen Windows zahlreiche Apps, die das Unternehmerleben leichter machen. Voraussetzung ist, dass die Bereitschaft zum digitalen Arbeiten im Betrieb vorhanden ist. Hier sind vor allem Arbeitgeber in der Pflicht. Durch Angebote wie IT Kurse und einem festen Ansprechpartner im Betrieb verlieren Arbeitnehmer ihre Scheu und setzen sich mit dem Thema Digitalität auseinander. Das wiederum bringt dann mehr Bereitschaft mit, die verfügbaren Windows-Apps ins Arbeitsleben zu integrieren.

Der Klassiker – Microsoft 365 braucht es für jeden Betrieb

Was früher unter dem Begriff „Office“ bekannt war, fungiert heute als Microsoft 365 und bietet ein großes Portfolio einzelner Apps und Programme. Bis heute ist Office die am häufigsten genutzte Software weltweit, allein in Deutschland greifen mehr als 85 % der Betriebe darauf zurück. Der frühere Klassiker bestand primär aus den Programmen Outlook, Word, Excel und PowerPoint. Genug Basics, um Texte zu erstellen, Dateien zu verwalten, Tabellen zu erstellen und Präsentationen zu planen.

Mit der Integration von Clouddiensten hat sich das Angebot von Microsoft 365 stark verändert und erweitert. Es wurde eine große Reihe weiterer Tools hinzugefügt, die in Unternehmen von Vorteil sind. Hier nun eine kleine Auswahl der Apps, die es in Betrieben braucht.

Microsoft Bookings – Termine per App koordinieren

Die App zur Planung von Terminen jeglicher Art ist für Dienstleister unverzichtbar. Sämtliche autorisierte Mitarbeiter haben Zugriff und können Termine eintragen, Erinnerungen planen und besetzte Zeitslots markieren. Auch zur Nutzung von Kunden kann Bookings bereitgestellt werden. Das bereitstellende Unternehmen kann festlegen, wer Buchungen bearbeiten und vornehmen darf und welche Anforderungen für eine Buchung erfüllt sein müssen. Damit lässt sich passgenau die Terminverwaltung von Unternehmen an eine effiziente App auslagern.

Digitale Workspaces mit Microsoft Groups schaffen

Das Thema Homeoffice ist noch lange nicht vorüber, Unternehmen haben längst erkannt, dass die Effizienz der Mitarbeiter in der Regel nicht leidet. Um das Teamwork dennoch aufrecht zu erhalten, braucht es Apps wie Microsoft Groups. Dieser Dienst macht es möglich, dass zuvor bestimmte Personen auf Office-Programme zugreifen und gemeinsam arbeiten können. Damit lassen sich Dokumente und Dateien unabhängig vom Standort verwalten und bearbeiten. Für den Arbeitgeber besteht zudem der Vorteil, dass er jederzeit auf die Dokumente in Groups zugreifen und sich ein Bild über den Fortschritt der Tätigkeit machen kann.

Für mehr Effizienz – MyAnalytics sorgt für optimierten Workflow

Nicht alle Windows-Apps dienen direkt der Umsetzung von Arbeitsaufgaben, sondern beispielsweise auch der Steigerung von Effizienz und Produktivität. Mit MyAnalytics erhalten Teams oder auch Einzelpersonen eine App, die das Arbeitsmuster überwacht. Aufbereitet in einem Dashboard ist es so möglich zu erkennen, wie viel Zeit effektiv für bestimmte Arbeitsabläufe verwendet wird.

Wird die App von Teams genutzt, lassen sich Schwächen hinsichtlich der Effizienz aufzeigen und die stärksten Mitglieder des Teams erkennen. Aufgrund dieser Basis ist es dann möglich, gemeinsam bessere und produktivere Wege für ein fokussiertes Teamwork zu erstellen.

Speicherplatz in der Cloud – OneDrive für die gemeinsame Datenverwaltung

Als Filehosting-Dienst ist OneDrive einer der wichtigsten Faktoren bei der gemeinsamen Datenbearbeitung. Microsoft greift auf eine hybride Speichertechnologie zurück, sodass die Daten nicht nur von einem speziellen Endgerät möglich sind, sondern auch von unterwegs. Es besteht die Möglichkeit, eine Synchronisierung mit der eigenen Festplatte einzustellen, sodass Daten doppelt geschützt sind und auch im Offlinemodus darauf zugegriffen werden kann.

OneDrive kann im Rahmen des klassischen 365-Abos verwendet werden, steht aber auch als singuläre App zur Verfügung. In der Variante OneDrive Business ist der Speicherplatz deutlich größer als bei der klassischen Basisversion. Hier lassen sich ein Terabyte Daten ablegen und verwalten, was für die meisten großen Unternehmen ausreichend ist.

Optimiertes Projektmanagement mit Microsoft Planer

Geht es um vereinfachtes Projektmanagement, kann Microsoft Planer ein wertvoller Helfer im Büro sein. Der Nutzer hat die Möglichkeit, einzelne Aufgaben von Projekten, Teil- und Vollprojekte unabhängig voneinander anzulegen und zu verwalten. Die entsprechenden Mitarbeiter können per Drag&Drop zugeordnet werden, sodass die Aufgaben transparent verteilt wurden.

Nach Erteilung des Zugriffs durch den Ersteller der Planung ist es Mitarbeitern möglich, den aktuellen Stand der Projektkollegen zu verfolgen und zu analysieren, wo es gerade Bedarf gibt. Auch für den Arbeitgeber erleichtert Planer die Koordination von Projekten, da Schwachstellen ganz leicht zu identifizieren sind.

Mobile App fürs eigene Unternehmen erstellen – das geht mit Microsoft Power Apps

Mehr als 70 % aller Onlinenutzer greifen derzeit auf ihr Smartphone beim Surfen zurück. Entsprechend wichtig ist es für Betriebe, ihr Angebote auch als mobile Version bereitzuhalten. Wenn eine mobile Website nicht ausreicht und der Wunsch nach einer App entsteht, ist Power Apps die perfekte Lösung. Gemeinsam mit Power BI, Power Automate und Power Virtual ist Power Apps ein Teil der neuen Power-Plattform von Microsoft. Die Entwicklungssoftware bietet unerfahrenen Anwendern die Möglichkeit, eine mobile App per Low-Code zu programmieren. Dabei kann es sich um Apps für interne Aufgabenverwaltungen innerhalb des Betriebes handeln oder um Apps, die auch externen Nutzern zugänglich gemacht werden.

Share Point für die unternehmenseigene Bibliothek

Eine der vielfältigsten Apps von Microsoft ist Share Point. Diese Software ermöglicht Betrieben gesonderte Websites zu erstellen, Intra- und Extranets zu eröffnen und Bibliotheken für gemeinsame Ablagen und Informationsquellen zu schaffen. Share Point lässt sich lokal auf dem Rechner installieren, kann aber auch als Cloudversion genutzt werden. Insbesondere im Zeitalter von Remote-Work ist Share Point eine effiziente Lösung, mit der sämtliche zugelassene Mitarbeiter auf Informationen zurückgreifen können. Auch die gemeinsame Dateienablage erleichtert die Korrespondenz von Angestellten und Teams aus der Ferne.

Fazit: Apps für Microsoft erleichtern das Berufsleben

Nur ein Bruchteil der verfügbaren Apps von Microsoft sind nun hier zusammengefasst worden. Tatsächlich hat der Softwareriese spätestens seit Windows 10 deutlich zugelegt, um auch Businessmöglichkeiten für große und kleine Betrieben zu schaffen. Basis ist fast immer der Klassiker Microsoft 365, das als Basis-Abo mit den typischen Standards Word und Co. daherkommt. Zusätze wie Access, Share Point und vieles mehr können entsprechend der Unternehmensbedürfnisse dazugebucht werden. So hat jeder Microsoftnutzer die Chance, sich das eigene Portfolio an Apps zusammenzustellen und damit Leistung und Effizienz im Betrieb deutlich zu steigern.


Bildquelle: Unsplash |

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