Microsoft hat kürzlich eine neue Funktion in der neuesten Canary-Version des Edge-Browsers eingeführt, die es Nutzern ermöglichen wird, den RAM-Verbrauch des Browsers zu steuern. Diese Funktion, die ursprünglich als Schieberegler verfügbar war, wurde nun in ein Dropdown-Menü umgewandelt.
Neue RAM-Verwaltungsoptionen
Nutzer der Canary-Version des Browsers können jetzt aus fünf vordefinierten RAM-Limits wählen, was besonders für PCs mit begrenztem Arbeitsspeicher sowie während des Gamings nützlich ist. Chromium-basierte Browser sind für ihren hohen Speicherbedarf bekannt und eine entsprechende Funktion wird von durchaus vielen Nutzern gewünscht. Microsoft hatte diese Option zuvor im Canary-Channel per Schieberegler integriert, welcher eine präzisere Steuerung in 500MB Schritten erlaubte.
Neuer Energiesparmodus
Generell scheint Microsoft zahlreiche Verbesserungen hinsichtlich der Effizienz für seinen Browser zu planen. Der Konzern will dabei auch die Energieeinstellungen des Browsers mit jenen des PCs synchronisieren, sodass Edge bei niedrigem Akkustand automatisch einige Einstellungen anwendet. All das dürfte vor allem den neuen ARM-basierten Copilot PCs insbesondere zugutekommen. Die folgenden Features sind in diesem Zusammenhang in aktuellen Edge-Versionen gesichtet worden:
msEdgeSyncEfficiencyModeWithWindowsEnergySaver
msEdgeWindowsEnergySaverAvailable
msEdgeWindowsEnergySaverActivatedTrigger
Mit diesen Tricks wird Edge zu einem guten Browser
Nach Monaten des Schweigens hat Microsoft angekündigt, dass die umstrittene Windows Recall-Funkion im Oktober dieses Jahres zurückkehren wird. In Vorbereitung auf die Veröffentlichung hat Microsoft in der Windows 11 Version 24H2 auf Copilot PCs eine bedeutende Änderung vorgenommen: Recall kann nun sogar deinstalliert werden.
Mit dem Update KB5041865, das kürzlich ausschließlich für die ARM-basierten Copilot PCs veröffentlicht wurde, hat Microsoft das Recall-Feature als optionale Funktion eingeführt. Nutzer können Recall damit über die „Optionalen Features“ deaktivieren und somit entfernen. Diese Änderung gibt den Nutzern mehr Kontrolle über eine Funktion, die aufgrund von Datenschutzbedenken stark kritisiert wurde.
Recall sollte ursprünglich im Juni zusammen mit Copilot PCs von Microsoft und anderen Herstellern eingeführt werden. Aufgrund erheblicher Datenschutzrisiken und einigen katastrophalen Fehlentscheidungen diesbezüglich wurde die Funktion jedoch zurückgezogen. Microsoft hat mehrere Änderungen vorgenommen, um Recall sicherer zu gestalten.
Um Recall zu testen, wird ein Copilot PC mit einem Snapdragon X Elite oder Plus Prozessor benötigt. Recall speichert mittlerweile die Daten lediglich verschlüsselt zur Laufzeit auf der Festplatte ab, erfordert Windows Hello zu Öffnen der Funktion und von Anfang an werden sämtliche Recall-Funktionen ausschließlich lokal ausgeführt und benötigen keine Cloud, nicht einmal eine „private Cloud“.
Die neue Outlook-App für Windows 11 hat seit ihrer Einführung gemischte Reaktionen hervorgerufen. In der Vergangenheit hat die App Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit aufgeworfen, viele Nutzer empfinden die Benutzeroberfläche als unübersichtlich und wenig intuitiv, zudem es sich hierbei praktisch gesehen einfach um die Outlook.com-Webseite in einem App-Fenster.
Seit ihrer Veröffentlichung fehlt der neuen Outlook-App eine Reihe von Funktionen, die in der alten Mail- und Kalender-App sowie natürlich im Desktop-Programm vorhanden waren. Die fehlenden Funktionen betreffen sowohl grundlegende als auch erweiterte Features, die für viele Nutzer für eine effiziente Nutzung der App unerlässlich sind.
Geplante Funktionen
Trotz der Kritikpunkte arbeitet Microsoft offenbar daran, die fehlenden Funktionen in seine Web-App zu integrieren, sodass diese effektiver die bisherigen, nativen Apps ersetzen kann. In diesem Artikel haben wir einige vermisste Funktionen zusammengefasst, die Microsoft künftig plant, in seine Outlook.com Web-App unter Windows 11 zu integrieren.
Support für PST-Dateien
Bald werden Nutzer der neuen Outlook-App in der Lage sein, PST-Dateien im Lesemodus zu öffnen. Dies wird es Nutzern ermöglichen, ihre archivierten E-Mails und Daten problemlos zu importieren und zu durchsuchen.
Geteilte Posteingänge als Accounts
Eine der geplanten Funktionen für die neue Outlook-App ist die Möglichkeit, geteilte Posteingänge direkt als Accounts hinzuzufügen. Geteilte Posteingänge werden dann als Accounts in der Ordnerliste dargestellt.
Dateisynchronisation
Eine weitere geplante Verbesserung ist die Möglichkeit, die Synchronisation von Mails näher zu konfigurieren. Nutzer können künftig ihre Emails für einen bestimmten Zeitraum lokal auf ihrem PC gespeichert lassen, was die Offline-Nutzung verbessert und die Speichernutzung konfigurierbar macht. Die neue Outlook-App wird anbieten, sämtliche Email-Konversationen für wahlweise 7, 30, 90 oder 180 Tage offline zu speichern.
S/MIME Unterstützung
Microsoft arbeitet aktuell auch an der Unterstützung für S/MINE. Diese Funktion wird es Benutzern ermöglichen, S/MIME (Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions) zu verwenden, um E-Mails zu verschlüsseln und digital zu signieren. Dies erhöht die Sicherheit und Vertraulichkeit der E-Mail-Kommunikation erheblich.
Nähere Copilot-Integration
Schon jetzt ist die neue Outlook-App auf Web-App-Basis die einzige Anwendung von Microsoft, welche Copilot Pro-Abonnenenten Zugriff auf ihre monatlich bezahlten Funktionen bietet. Copilot kann Antworten vorschlagen, ganze Emails schreiben, Emails zusammenfassen und ausgewählte Texte für den Nutzer umschreiben.
Zukünftig will Microsoft eine „Prepare“-Funktion einführen, welche alle Gespräche zu einem bestimmten Thema analysieren und schnelle Zusammenfassungen präsentieren kann. Microsoft wird in der mobilen Version der Webseite / App auch einen „Chat with Copilot“-Knopf einführen.
Neue Meeting-Details und Filteroptionen
Schließlich wird die neue Outlook-App auch neue Karten für Meeting-Details sowie erweiterte Sortier- und Filteroptionen bieten. Außerdem wird es, wie in der „Outlook Classic“-App, künftig möglich sein, Apps zu Meetings hinzuzufügen.
Insgesamt zeigt sich, dass Microsoft durchaus bestrebt ist, die neue Outlook-App zur Standard-Anwendung für Emails unter Windows 11 zu machen. All diese geplanten Funktionen sollen zwischen Oktober 2024 und März 2025 noch in die Outlook-Mail-App Einzug halten. Der Konzern hat sämtliche geplanten Funktionen auf seiner offiziellen Roadmap-Seite aufgelistet.
Es gibt zahlreiche Bereiche, wo die App allerdings als Ersatz für die UWP-Mail-App sowie die Outlook-Desktop-App weiterhin problematisch ist: So werden IMAP-Accountpasswörter im Klartext gespeichert und an Microsofts Server weitergeleitet und Mail-Daten mit über 700 Drittanbietern und Werbetreibenden geteilt. Microsoft scheint die Kritik an der App offensichtlich zu sehen, arbeitet man doch durchaus mit hohem Tempo an der Implementierung der Funktionen, ignoriert allerdings viele Bedenken der Nutzer hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz.
Laut Brancheninsidern ist die Produktion der neuen Qualcomm Snapdragon X-Chips für PCs im Vergleich zu Intels und AMDs mobilen Äquivalenten sehr günstig. Umso unerfreulicher ist es für Endkunden, dass aktuell nur das High-End Segment mit den neuen „Copilot PCs“ und ihren effizienten, leistungsfähigen mobilen Prozessoren bedient wird. Während Intel und AMD nachzuziehen versuchen, scheint Qualcomm bereits den Start einer neuen Variante des Snapdragon X Plus vorzubereiten, welcher es in Laptops unter der 700 Euro Marke schaffen soll.
Bei den X1P-42-100 SKUs handelt es sich um eine 8-Kern-Variante, die speziell für preisgünstigere Laptops entwickelt wurde. Diese neue Version bietet eine Taktrate von 3,4 GHz Single-Core-Boost und einem 3,2 GHz Multi-Core-Boost. Sie bieten somit niedrigere Taktraten zum Snapdragon X Elite mit 12 Kernen, welcher es auf 4,3 bzw. 3,8 Ghz schafft. Zudem gibt es mit 30MB weniger Cache und eine deutlich schwächere Adreno GPU mit 1,7 statt bis zu 4,6 TOPS. Qualcomm CEO Cristiano Amon betonte bereits im Juni, dass man bis 2025 die 700 US-Dollar Marke knacken will, um preiswertere Optionen für Verbraucher zu bieten.
Bislang ist die X1P-42-100 SKU nur in durchgesickerten Tabellen von Qualcomm, in den Spezifikationstabellen von Händlern sowie auf Benchmark-Seiten gesichtet worden. Offiziell bestätigt hat Qualcomm den Chip bislang nicht. Eines der ersten Geräte mit dem günstigeren Snapdragon X Plus-Chip dürfte das ASUS Vivobook S 15 werden, das bereits bei mehreren Einzelhändlern gelistet ist.
Microsoft hat seinen Xbox Cloud Gaming-Dienst auf zwei weitere Amazon Fire TV-Geräte ausgeweitet. Der Dienst ist nun auch mit dem Fire TV Stick 4K Max der ersten Generation und dem Fire TV Cube der dritten Generation verfügbar. Letzten Monat machte Microsoft seinen Cloud Gaming Dienst erst auf Fire TV Stick 4K Max (2. Gen) und Fire TV Stick 4K verfügbar.
Damit werden im Amazon-Ökosystem erst vier Geräte unterstützt, welche mit dem Streamingdienst für Games kompatibel sind. Somit stellt dies weiterhin nur einen Bruchteil der Geräte dar, die in den Fernsehern vieler Nutzer als Infotainment-System dienen. Amazons beliebte Streaming-Sticks wurden laut dem Unternehmen bereits 200 Millionen mal verkauft, zählen sie doch mittlerweile zu den beliebtesten Geräten ihrer Art. Mit der Möglichkeit darauf über das Internet auch Xbox-Games zu zocken, wird die Funktionalität dieser Geräte deutlich erweitert. Streaming erfreut sich allerdings mangels stabiler Internetverbindungen und wegen teurer Abonnements bislang keiner allzu großen Beliebtheit. Es scheint allerdings jener Kurs zu sein, den Microsoft als Strategie für seine Konsolensparte eingeschlagen hat.
Xbox Cloud Gaming ist bereits auf mehreren unterschiedlichen Plattformen integriert, mit Apps für Windows, Android sowie ausgewählten Fernsehgeräten von Samsung. Bislang fehlt sie allerdings vollständig auf Android TV-Geräten, LGs WebOS und Apples tvOS. Hier wird es wohl auch Partnerschaften mit den jeweiligen Unternehmen benötigen, bis diese einen Drittanbieter-Dienst auf ihre Plattformen lassen.
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