Microsoft setzt auf Atomkraft: Reaktivierung von Three Mile Island zur Deckung des KI-Energiebedarfs

Während man in Europa dieser Tage viel über die Energiewende spricht und KI nicht sonderlich positiv zur Bilanz beiträgt, so nimmt Microsoft nun die Strom-Herstellung in die eigene Hand. Um den wachsenden Energiebedarf seiner KI-Rechenzentren zu decken, wird man auf Strom aus dem stillgelegten und sehr bekannten Atomkraftwerk Three Mile Island beziehen.

Microsoft hat kürzlich beschlossen, den gesamten Strom aus Reaktor Unit 1 von dem Three Mile Island für die nächsten 20 Jahre zu erwerben. Damit will das Unternehmen einerseits seine Klimaziele erreichen und gleichzeitig den enormen und immer größer werdenden Energiebedarf seiner Rechenzentren decken. Es ist ein durchaus spannendes Konzept, Atomkraft als (Zwischen-)Lösung zu verwenden, bis die Infrastruktur mit Erneuerbaren ausreichend ausgebaut ist.

Three Mile Island ist allerdings nicht irgendein Atomkraftwerk in den USA. Es ist bekannt und einigermaßen berüchtigt für den schwerwiegendsten Atom-Unfall in der Geschichte der Vereinigten Staaten: 1979 kam es in Reaktorblock 2 zu einer partialen Kernschmelze, nachdem ein Überdruckventil offen geblieben war und somit Kühlwasser entweichen konnte. Durch den Verlust des Kühlmittels und der verspäteten Erkennung durch die anwesenden Techniker kam es zur Überhitzung des Reaktors und folglich zur automatischen Abschaltung des Reaktors. Die Probleme hörten allerdings nicht auf aufgrund geschlossener Blockventile, welche die anwesenden Mitarbeiter mangels richtigen Trainings, Inkompetenz und falscher Wartung nicht geöffnet hatten.

Nun wird Three Mile Island allerdings wieder eröffnet und soll schon ab 2028 Strom für Microsofts Datenzentren liefern. Zuvor sollen allerdings umfangreiche Modernisierungsarbeiten stattfinden, was den Konzern dahinter immerhin 1,6 Milliarden US-Dollar kosten wird. Nach seiner Fertigstellung soll Reactor Unit 1 eine Kapazität von 835 Megawatt haben. Dabei nicht nur CO2-neutral Microsofts enormer Energiebedarf gedeckt, sondern in der Region werden dadurch auch 3400 neue Arbeitsplätze geschaffen und das regionale BIP wird laut ersten Berechnungen um 16 Milliarden US-Dollar steigen. Bis 2030 will Microsoft vollständig auf grüne Energien umsteigen und man ist diesem Ziel damit ein ganzes Stück näher.


Quelle: Bloomberg

Microsoft veröffentlicht Windows 10 Build 19045.4955 für Insider im Beta- und Release Preview-Channel

Gestern Abend hat Microsoft die neueste Insider-Build für Windows 10 in der aktuellen Version 22H2 veröffentlicht und diese in den Beta- und Release Preview-Channels bereitgestellt. Das Update trägt die Build-Nummer 19045.4955 und ist unter KB5043131 bekannt.

Dieses Update ist relativ klein und bringt keine neuen Funktionen, sondern eine Reihe von Fehlerbehebungen mit. Es ist die erste neue Build für Mitglieder des Windows Insider Programms seit über zwei Wochen, was darauf hindeuten könnte, dass es diese Woche wieder neue Testversionen geben wird. Das letzte Update hatte Microsoft am 30. August veröffentlicht mit Builds 22635.4145 für Windows 11 im Beta-Channel und Build 27695 für den Canary-Channel. Mitglieder des Windows Server Insider Programms erhielten am 6. September noch Build 26280.

Im Folgenden noch der Changelog des Updates, welchen wir von Microsofts Ankündigungsseite maschinell übersetzen ließen:

  • [Microsoft Entra Single Sign-On (SSO)] Die SSO-Benachrichtigung, die das europäische Gesetz über digitale Märkte (DMA) erfordert, erscheint zu oft. Dies tritt auf, wenn Sie sich mit einem Zertifikat authentifizieren. Weitere Informationen finden Sie unter: Anstehende Änderungen bei Windows Single Sign-On.[IE-Modus] Microsoft Edge reagiert manchmal nicht mehr, wenn Sie den IE-Modus verwenden.
  • [Country and Operator Settings Asset] Dieses Update bringt COSA-Profile für bestimmte Mobilfunkanbieter auf den neuesten Stand.
  • [Medienwiedergabe] Die Wiedergabe einiger Medien kann stoppen, wenn Sie bestimmte Surround-Sound-Technologien verwenden.
  • [Datei-Explorer und Taskleiste] Der Windows-Server reagiert nicht mehr, wenn Sie Apps wie den Datei-Explorer und die Taskleiste verwenden.
  • [Windows Update Opt-In-Benachrichtigungen] Diese erscheinen jetzt, wenn Sie sich anmelden.
  • [Verzeichnisauflistung] Dies kann fehlschlagen, wenn ein Verzeichnis symbolische Links mit langen Zielnamen enthält.

Surface Pro 8: Firmware-Update behebt flickernde Taskleiste und Einfrieren

Microsoft hat ein neues Firmware Update für das Surface Pro 8 veröffentlicht, das zwei schwerwiegende Probleme beheben soll: Konkret geht es um das unerwartete Flimmern der Taskleisten, das Einfrieren des Displays sowie Probleme mit den USB-C Ports, die Nutzer in letzter Zeit gemeldet hatten.

Eines der Hauptprobleme, das in diesem Update behoben wird, ist das Flimmern der Taskleiste. Benutzer berichten seit einiger Zeit, dass die Taskleiste gelegentlich flimmert, insbesondere häufig, wenn man das Tablet mit dem Surface Slim Pen verwendet. Gleichzeitig konnte es dabei auch zum Einfrieren des Displays kommen, was Microsoft nun mit dem neuesten Update adressiert haben will. Zudem wurden Fehler im Zusammenhang mit der Verbindung mit dem Surface Dock 2 sowie der Nutzbarkeit von USB-C Geräten direkt nach dem Neustart des Geräts behoben

Windows Update Bezeichnung Windows Geräte Manager
Surface – Firmware – 11.401.139.0 Surface System Aggregator – Firmware
Surface – Extension – 6.16.8.0 Surface Dock 2 Firmware Update – Extensions
Surface – Extension – 15.28.139.0 Surface Touch Pen Processor – Extensions
Surface – HIDClass – 3.98.5.0 Surface Hid Mini Driver – Human Interface Devices
Intel(R) Corporation – System – 1.41.1379.0 Thunderbolt(TM) Controller – System devices

Das Update kann über die Windows Update-Funktion direkt in Windows 11 installiert werden und sollte allen Besitzern des Surface Pro 8 direkt angeboten werden.

Microsofts Clipchamp-Videoeditor fügt Xbox-Inhalte aus Minecraft und Sea of Thieves hinzu

Microsoft hat kürzlich im Clipchamp eine Reihe von neuen Inhalten aus zwei seiner beliebtesten Spielreihen eingeführt: Dazu gehören benutzerdefinierte Sticker, Vorlagen für YouTube-Videos, Hintergründe, Bilder, Soundeffekte und Musik aus Minecraft sowie Sea of Thieves. Diese Ergänzungen sollen Nutzern und Content-Erstellern das Bearbeiten von Videos erleichtern, wenn Inhalte aus den beiden Games benötigt werden.

Fans der beiden Games können die gebrauchsfertigen Vorlagen von Clipchamp für die Videoproduktion verwenden. Dabei müssen sie nur die gewünschte Vorlage auswählen, sie mit eigenen Text und Gameplay-Material personalisieren und exportieren. Die neuen Inhalte sind in Clipchamp in der Inhaltsbibliothek sowie in den Vorlagen zu finden, indem man dort einfach nach Minecraft, Sea of Thieves oder spezifischen Inhalten aus den Games sucht.

Microsofts neueste Bemühungen rund um Clipchamp erinnern bereits etwas an das Windows 10 Creators Update sowie an das anfängliche Engagement um Paint 3D. Clipchamp hat tatsächlich Potenzial, allerdings verfolgt Microsoft vielmehr den Ansatz, durch Werbung im System sowie in der Fotos-App dafür auf Kundenfang zu gehen, anstatt das Tool tatsächlich mit praktischen Inhalten für die Zielgruppe zu füllen.

ExplorerPatcher: Update für Windows 11 Version 24H2 und Arm64

Der bekannte ExplorerPatcher wurde kürzlich aktualisiert und mit der neuen Version bekommt das Tool endlich Unterstützung für Windows 11 24H2 und obendrauf läuft das Modifizierungstool nun auch nativ unter Windows 11 ARM. Somit bietet das Programm auch unter Windows on ARM ihren Nutzern weiterhin die alte Taskleiste, obwohl diese offiziell mit 24H2 entfernt werden sollte.

Falls ihr es noch nicht kennt, der ExplorerPatcher ermöglicht es Nutzern, zwischen die alte Taskleiste von Windows 10 unter Windows 11 zu verwenden. Somit stehen mehr Optionen im Kontextmenü bereit und die alten Funktionen, darunter das Andocken der Taskleiste an eine andere Bildschirmseite, werden wiederhergestellt. Zudem bringt es auf Wunsch auch den alten Windows Explorer aus Windows 10 zurück, wenn man diesen nutzen möchte. Es kann mittlerweile eine ganze Reihe von unterschiedlichen alten Komponenten in Windows 11 zurückholen, um ein Feeling zwischen Windows 7 und Windows 11 herzustellen.

> ExplorerPatcher: Alle Funktionen

Das Tool ist kostenlos auf GitHub verfügbar und somit auch Open Source. Die neueste Version 22621.3880.66.6 ist die erste, die mit 24H2 und Windows 11 ARM funktioniert. Allerdings hat Microsoft diese Version als Malware markiert, was nicht verwunderlich ist, denn Microsoft rät mittlerweile dringend von solchen Tools ab und blockiert mittlerweile sogar deren Ausführung.

> ExplorerPatcher auf Github

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