Jetzt protestiert Microsoft: Amazon gewinnt 10 Milliarden Dollar NSA-Ausschreibung

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Anfang 2021 wurde der JEDI-Vertrag, für den Microsoft vom US-Verteidigungsministerium noch unter der Trump-Regierung die Ausschreibung gewonnen hatte, nach Protest durch Amazon annulliert. Die Ausschreibung eines anderen milliardenschweren Vertrags hat Amazon nun gewonnen.

Die NSA hat nämlich den Cloud Computing Vertrag an Amazon verliehen. Amazon AWS wird der einzige Cloud-Infrastruktur-Anbieter für die Sicherheitsbehörde. Nachdem sich Amazons berechtigter Protest beim JEDI-Vertrag des Pentagons als erfolgreich erwiesen hatte, versucht es nun Microsoft mit denselben Mitteln.

In einem Statement teilte Microsoft mit, dass man mit der Einreichung des Protests lediglich seinen rechtlichen Spielraum ausnutzen wolle. Dabei gab man vorerst keinen konkreten Grund an, weshalb man Beschwerde einlegt. Amazons Protest über die JEDI-Vergabe schien insbesondere aufgrund des unharmonischen Verhältnisses zwischen Donald Trump und Jeff Bezos zweifellos berechtigt.

Womöglich fühlt sich Microsoft von der NSA übergangen, war man doch beim umstrittenen PRISM-Überwachungsprogramm der erste Partner des US-amerikanischen Geheimdienstes.

Android: Diese Hersteller liefern Sicherheitsupdates am schnellsten aus

Dieses Titelbild zeigt zwei Samsung Galaxy Note 20-Smartphones, welche nebeneinander auf einem Tisch stehen.

Es wird wieder Zeit über den Tellerrand zu schauen. Android ist das prominenteste Betriebssystem auf dem Smartphone-Markt, vor allem durch seine Vielfältigkeit. Trotzdem besteht weiterhin das alte Problem mit den (Sicherheits)-Updates. Smartphone-Hersteller müssen diese selbst verteilen, wodurch es zu Verzögerungen und kurzen Support-Zeiträumen kommen kann.

Da es sich um ein wichtiges Thema handelt, weil man heutzutage mit dem Smartphone sogar Überweisungen abwickelt, beschäftigt sich AndroidPolice mit der Frage, welcher Hersteller am schnellsten die monatlichen Sicherheitsupdates bereitstellt. Dazu überwachen sie diverse Geräte seit deren Erscheinungsdatum und notieren sich jeden Monat, wie viele Tage es gedauert hat, bis ein Patch ankam. Anschließend berechnet AndroidPolice einen Durchschnitt, den sie in einem Säulendiagramm optisch aufbereiten.

So lange brauchen Android-Hersteller für Sicherheitsupdates

Diagramm, welches zeigt, wie schnell Smartphone-Hersteller die Android Sicherheitsupdates ausrollen.

niedrigster Wert = bester Wert

Auf diesem Säulendiagramm sind auf der Y-Achse die Gerätenamen notiert, während sich auf der X-Achse die Anzahl der Tage befinden.

Die Google Pixel-Geräte schneiden allesamt hervorragend ab, mit einer durchschnittlichen Verzögerung von 0 Tagen. Dies sollte niemanden überraschen, da das Android-Betriebssystem aus eigener Hand kommt. Zudem legt Google keine aufwendige Oberfläche über das System, wodurch die Update-Verteilung besonders leicht ist.

Ebenfalls hervorragend schneiden Samsung-Geräte ab. Der beliebteste Smartphone-Hersteller in Deutschland hat sich in letzter Zeit stark darum bemüht, seine Softwarequalität zu verbessern. Neben einer aufgeräumten und performanten Oberfläche, gehört zur Fortentwicklung ebenfalls die schnelle Verteilung von (Sicherheits-)Updates. Doch nicht nur schnell kommen die Aktualisierungen an, sondern auch für eine längere Zeit. Während Google aktuell drei Jahre Sicherheitsupdates verspricht, sind es bei Samsung vier. Aus diesem Grund schneidete das Galaxy S21 in unserem Test auch so gut ab.

Bisher trug OnePlus den Ruf, alle Aktualisierungen schnell und zuverlässig auszuliefern. Mittlerweile hat sich die ehemalige Enthusiasten-Marke in diesem Aspekt leider stark ins Negative entwickelt. Wie auf dem Diagramm zu erkennen ist, erhält das OnePlus 8T die Updates mit über 40 Tagen-Verzögerungen von allen beobachteten Geräten am langsamsten. Aber auch die ehemaligen Flaggschiffe 7 Pro und 8 Pro schneiden mit knapp einem Monat sehr ernüchternd ab. Dies liegt unter anderem daran, dass OnePlus ein Bi-Monthly-Prinzip verfolgt. Somit setzen sie immer einen Monat aus, wodurch man nur alle 2 Monate ein Update erhält. Häufig ist es auch so, dass man z.B. erst am Ende des Monats Juli den Juli-Sicherheitspatch bekommt. Gegen kürzlich geschlossene Zero-Day-Lücken ist man bei OnePlus somit nicht gut geschützt.

Einen durchwachsenen Eindruck macht ansonsten noch Sony. Kein gutes Ergebnis, aber auch kein allzu schlechtes.

Es ist etwas schade, dass AndroidPolice keine Xiaomi, Nokia oder Huawei-Geräte verfolgt. Besonders Xiaomi ist ein interessanter Kandidat, da der Hersteller ihre Hardware zu einem vergleichsweise günstigen Preis verkauft. Aber dafür ebenfalls ein stark modifiziertes Android ausliefert.

Fazit: Samsung und Google sind die beste Wahl für schnelle Updates

Diagramm, welches den finalen Score zeigt. Die Smartphones mit dem höchsten Score erhalten am zuverlässigsten Android Sicherheitsupdates.

Höchster Wert = bester Wert

Abschließend lässt sich anhand dieser Zahlen feststellen, dass Samsung und Google die erste Wahl sind, wenn man eine gute Software-Erfahrung mit schnellen Aktualisierungen bevorzugt. Samsung bietet vier Jahre Sicherheitsaktualisierungen für ein stark modifizertes Android mit vielen Alternativ-Lösungen zu Google-Diensten. Während Google ihre Geräte drei Jahre lang aktualisiert, aber dafür ein kaum modifizertes System pflegt, welches mit einigen zusätzlichen Google-Diensten abgerundet wird.

Gerüchten zufolge soll die nächste Pixel-Generation dank Samsung-Prozessoren das Update-Versprechen sogar auf fünf Jahre anheben, was den Android-Markt definitiv aufmischen würde. Denn mittlerweile haben auch viele Android-Hersteller verstanden, dass alle Smartphones sich ähneln. Den Unterschied macht am Ende die Software.

Wer etwas tiefer in der Marterie steckt und kein Problem damit hat, sein Handy zu modifizieren, für den sind die Zahlen von keiner großen Bedeutung. Denn mit LineageOS erhält man alle Sicherheitsupdates pünktlich zur Fertigstellung. In dem Custom-Rom-Bereich sind Google, OnePlus und Xiaomi-Smartphones weiterhin die beste Wahl.


(Bild-)Quelle: AndroidPolice

Microsoft Edge kommt in den Windows 11 Store

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  • Microsoft Edge kommt in den Windows 11 Store

Microsoft hat mit dem Umstieg auf Chromium seinen Edge-Browser auf eine deutlich regelmäßigere Update-Kadenz umgeschaltet. Künftig könnte man diese Aktualisierungen auch über den Microsoft Store anbieten.

Der Windows 11 Store kommt mit einigen wichtigen Verbesserungen, darunter der Möglichkeit, traditionelle Win32-Programme darüber anzubieten. Die Anwendungen müssen dabei gar nicht von den Entwicklern angepasst werden und können auch über ihre integrierten Update-Mechanismen verfügen.

Das ist bereits ein sehr großer Schritt im Vergleich zum aktuell relativ restriktiven Microsoft Store. Neu wird auch sein, dass künftig auch Desktop-Apps zugelassen sein werden, die man bisher überhaupt nicht in den Store einstellen durfte. Hierzu gehören insbesondere Browser. Microsoft wollte Browser bislang nicht im Store zulassen. Mit Windows 11 wird sich dies ändern.

Den Start macht wohl Microsofts eigener Browser, der Chromium-basierte Edge. Der im Store verfügbare Microsoft Edge Browser lädt aktuell jedoch nur den Installer herunter, den man bisher auch über das Web beziehen kann. Eine Anpassung an den Store dürfte man vorerst nicht vollziehen, würde dies doch eine Umstellung der Update-Infrastruktur bedeuten.


via ALumia

Amazon startet kostenlosen Musikdienst für Alexa-Nutzer

Glaubt ihr an Zufälle? Nicht wirklich, oder? Heute erst gab Google bekannt, dass man eine kostenlose, werbefinanzierte und abgespeckte Version von YouTube Musik über Lautsprecher mit Google Assistant hören kann (Google Home, bald Sonos, Bose…) und nun kommt Amazon ums Eck.

Da wurde neulich schon vermutet, dass man einen kostenlosen Musikdienst starten könne. Und dies tut er nun, allerdings erst einmal in den USA. Bedeutet: Zugriff auf  die „besten Amazon Music-Playlists und Tausende von Sendern“. Der begrenzte Zugang, den der neue kostenlose Dienst bietet ist vermutlich die erste Phase einer vollständig werbegestützten (d.h. kostenlosen, mit Werbung versehenen) Streaming-Lösung, die irgendwann in der Zukunft starten wird.

Nutzer bekommen auf Zuruf kein Album, sondern eine Playliste oder einen Sender: „Ab heute können Kunden in den USA, die noch keine Prime-Mitgliedschaft oder ein Abonnement von Amazon Music Unlimited haben, auf kompatiblen Alexa-fähigen Geräten eine werbefinanzierte Auswahl von Top-Playlists und Sendern kostenlos mit Amazon Music anhören„, heißt es in einem Statement gegenüber Variety.

Amazon soll dabei wiederum zunächst durchaus Verluste einkalkulieren, könnte aber mit roten Zahlen leben. Man würde den kostenlosen Musik-Streaming-Dienst mehr als einen weiteren Kanal im Gesamt-Ökosystem sehen, der Kunden ins eigene Netz zieht. Da hat Amazon natürlich auch deutlich mehr Spielraum als beispielsweise Spotify, weil den Schweden die weiteren Geschäftsbereiche und Umsatzmöglichkeiten von Amazon eben nicht zur Verfügung stehen.

-> Zum Beitrag Amazon startet kostenlosen Musikdienst für Alexa-Nutzer

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