Meta will Facebook Messenger wieder in Facebook-App integrieren

Meta, das Unternehmen, das früher als Facebook bekannt war, und Mutterkonzern von Instagram und WhatsApp, testet derzeit eine neue Funktion, die es Nutzern ermöglichen würde, direkt aus der Facebook-App wieder Nachrichten zu senden und zu empfangen. Dies wäre eine Rückkehr zu dem Zustand von vor fast zehn Jahren, als Facebook die Messenger-Funktion aus seiner mobilen App entfernte und Nutzer dazu zwang, eine separate App dafür herunterzuladen.

Meta hat bestätigt, dass es sich um einen kleinen Test handelt, der nur für einige, ausgewählte Nutzer verfügbar ist. Das Ziel sei es, „die Kommunikation mit Freunden und Familie einfacher und bequemer zu machen“, könnte auch ein Zitat aus dem Jahr 2014 sein. Der Test läuft sowohl auf iOS als auch auf Android und zeigt ein Messenger-Symbol in der unteren Navigationsleiste der Facebook-App an. Wenn man darauf tippt, öffnet sich ein neuer Bildschirm mit den Chat-Verläufen und Kontakten. Ganz so wie früher, als man Facebook-Kommentare inhaltlich noch von 4chan unterscheiden konnte.

Die Wiedereinführung des Messengers in die Facebook-App könnte die Nutzererfahrung verbessern, indem es den Wechsel zwischen ein und derselben Plattform redundant macht. Zum anderen könnte es Facebook dabei helfen, seine Relevanz im Bereich der sozialen Medien wiederherzustellen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile oder Herausforderungen bei diesem Schritt zu bedenken. Die Facebook-App ist schon jetzt so groß wie ein Betriebssystem aus den 1990er Jahren und die Reintegration des Messengers könnte die Größe und den Speicherbedarf der Facebook-App noch weiter erhöhen und somit mehr Ressourcen auf den Geräten der Nutzer verbrauchen. Zum anderen könnte es für jene Nutzer umständlich sein, die bewusst nur noch einen Messenger-Account verwenden, nachdem sie ihren Facebook-Account deaktiviert haben.

Es ist noch unklar, ob Meta plant, diesen Test auf alle Nutzer auszuweiten oder ob er nur ein Experiment ist. Es dürfte allerdings ein Schritt sein, welchen die meisten Nutzer schon 2014 begrüßt hätten, als die Trennung das erste Mal angekündigt wurde.

Microsoft bestätigt Windows 11 23H2 für Herbst 2023

Microsoft hat mit Windows 11 grundlegend verändert, wie das Unternehmen größere Updates für sein Betriebssystem ausrollt. Nachdem im Herbst 2022 das Windows 11 22H2 Update und nun vor wenigen Wochen das Moment 2-Update ausgerollt wurde, gab es Gerüchte, dass es damit für dieses Jahr erledigt sei.

Dem ist nicht der Fall, wie der Konzern selbst in einem Blogpost noch vom 28. Februar bestätigte. Windows 11 23H2 ist weiterhin in Entwicklung und es wird wohl im Herbst dieses Jahres ausgerollt. Es wäre somit das zweite, größere Update im Kalenderjahr 2023, nachdem der Konzern mit Moment 2 bereits erste AI-Features in sein System integriert hat. Aktuellen Gerüchten zufolge könnte aber das Windows 11 23H2 Update weiterhin auf 22H2 basieren, sodass auch damit keine signifikanten Veränderungen im Kern des Systems vorgesehen sind. Das im Herbst kommende Update wird weiterhin auf der „Nickel“-Plattform basieren, heißt es, und das ursprünglich vorgesehene Update auf die „Zinc“-Plattform habe man für Windows 11 verworfen. Stattdessen wolle sich der Konzern auf die Entwicklung von Windows 12 konzentrieren, das auf der neueren „Germanium“-Plattform basieren soll.

Dies würde auch die neuesten Veränderungen im Windows Insider-Programm erklären, wo der Konzern kürzlich einen neuen Canary-Channel eingeführt hat.

Microsoft: Bing hat nun 100 Millionen täglich aktive Nutzer

Microsoft hat kürzlich bekannt gegeben, dass seine Suchmaschine Bing einen wichtigen Meilenstein erreicht hat: 100 Millionen täglich aktive Nutzer. Das ist für Bing eine durchaus beeindruckende Zahl, die zeigt, dass Bing durchaus zur Google-Alternative werden könnte.

Warum ist Bing so beliebt geworden?

Es gibt einen einfachen Grund, warum Bing immer mehr Nutzer anzieht: Die Integration künstlicher Intelligenz in Bing hat unzählige neue Nutzer zur Suchmaschine hingezogen und Bing AI erlaubt tatsächlich, das Internet auf eine komplett neue und außerordentlich effiziente Weise zu durchsuchen. Der Chatbot von Bing kann zudem mittlerweile ganze Texte wie Blogposts, Emails und Notizen generieren, Inhalte auf eine unheimlich effiziente Weise finden und zusammenfassen.

Was bedeutet das für Google?

Schon jetzt wird in einigen Artikeln und Blogs über den Tod von Google philosophiert.

Tatsächlich zeigt die neue Bing AI sehr eindrucksvoll die Grenzen traditioneller Suchmaschinen auf, wo die Inhalte tatsächlich manuell nach den gesuchten Informationen durchforstet werden müssen.

Google ist aber immer noch die dominierende Suchmaschine auf dem Markt mit einem Marktanteil von über 90% weltweit. Allerdings muss Google sich auch der wachsenden Konkurrenz von Bing bewusst sein und sich ständig weiterentwickeln, um seine Nutzer zufriedenzustellen. Google hat bereits einige Schritte unternommen, um sein Angebot zu diversifizieren und neue Funktionen einzuführen.

Es bleibt abzuwarten, ob Bing seinen Erfolg fortsetzen und seinen Marktanteil erhöhen kann oder ob Google seine Position verteidigen und seine Innovationen beschleunigen kann. Eines ist jedoch sicher: Die Internetsuche wird immer spannender und ist heute innovativer als je zuvor.

Video-Rundschau: Intels neue Unison-App bringt iMessage auf Windows

Im Zuge der CES 2023 hat Intel seine Unison-App vorgestellt, womit unterschiedliche Inhalte zwischen Smartphone und PC synchronisiert werden können. Wir haben die App in unserem neuesten Video genau unter die Lupe genommen und mit der Smartphone-Link-App verglichen.

Intel Unison wurde bereits im September 2022 angekündigt und ist Anfang 2023 während der CES in Las Vegas veröffentlicht worden. Die Windows Store-App erlaubt die Synchronisation zwischen iPhone, Android und Windows 11 PC. Über die jeweiligen Companion-Apps können so Benachrichtigungen, Fotos und SMS-Nachrichten synchronisiert werden. Außerdem gibt es eine beidseitige Dateiübertragung sowie die Möglichkeit, Anrufe am PC anzunehmen.

Im Gegensatz zur Smartphone-Link-App unterstützt Intel Unison auch das Apple iPhone, sodass all diese Funktionen für beide relevanten, mobilen Plattformen zur Verfügung stehen. Außerdem ist Intel Unison durch die SMS-Synchronisation ein nützliches Tool, um iMessage Nachrichten direkt von Windows aus zu beantworten. Trotz des Intel-Brandings funktioniert die Unison-App übrigens nicht nur mit Intel-Rechnern, sondern auch auf AMD-basierten PCs. Laut Microsoft Store läuft Unison allerdings nicht nativ auf Windows 11 ARM.

Windows 7 kann jetzt Secure Boot dank Update

Die Update-Unterstützung für Windows 7 lief im Jahre 2020 aus. Allerdings bietet Microsoft für Unternehmen einen erweiterten Support an, der gegen einen Aufpreis zu erwerben ist. Daher erhielt Windows 7 bis vor kurzem noch Sicherheitsupdates. Doch mit dem letzten Patchday am 10. Januar 2023 ist auch damit Schluss, denn Windows 7 erhielt die letzte Aktualisierung.

Zum Abschied haben die Entwickler bei Microsoft eine neue Funktion in den Kernel implementiert. Nämlich die Unterstützung für Secure Boot, die ursprünglich erst mit Windows 8 Einzug ins System hielt. Wie der Blog csdn.net herausgefunden hat, liegen die Dateien bootx64.efi sowie bootmgfw.efi in aktualisierter Fassung im Systemverzeichnen.

Der Blog will die Secure Boot-Unterstützung erfolgreich auf einem Intel-System der 12. Generation ausprobiert haben. An ein paar Bedingungen ist sie allerdings geknüpft. So muss die 64-Bit-Version von Windows ausgeführt werden, was typisch für die UEFI-Unterstützung ist, die zusätzlich CSM voraussetzt. Ferner müssen die Grafiktreiber ebenfalls UEFI unterstützen, was auf die Inbox-Treiber von Windows selbst nicht zutrifft.

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