Bericht: Microsoft will ChatGPT in Bing integrieren

Microsoft hat laut Berichten die Absicht, ChatGPT in seine Suchmaschine Bing zu integrieren. ChatGPT von OpenAI ist ein neuronales Netzwerk-Modell, das in der Lage ist, menschenähnliche Konversationen zu führen und dabei komplexe Fragen zu beantworten.

Die Integration von ChatGPT in Bing könnte dazu beitragen, dass Nutzer schneller und präziser die gewünschten Informationen finden. Statt lange Suchanfragen einzugeben und durch viele irrelevanten Ergebnisse zu sieben, könnten Nutzer künftig einfach mit dem Chatbot kommunizieren und ihre Fragen stellen. Die Suchmaschine würde demnach „menschenähnliche Antworten“ geben, anstatt klassischer Suchergebnisse mit Links aus dem Internet. Das war ohnehin nie eine Stärke von Bing.

Microsoft und OpenAI haben hierzu bisher noch keine offizielle Ankündigung gemacht. Laut dem Bericht soll Microsoft allerdings planen, die Technologie schon im März dieses Jahres als Feature von Bing auszurollen. Es bleibt also abzuwarten, ob und wann dieses Vorhaben umgesetzt wird. Sollte es zu einer Integration kommen, könnte das die Bing-Suche durchaus nach vorne bringen.

Wirft Bing noch Google vom Thron mithilfe der AI?


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Brute-Force-Attacken: Wie Windows 11 Unternehmen vor Angriffen schützen kann

So vielfältig, wie es die Digitalisierung selbst ist, sind ebenso die heutigen Mittel und Wege, die Kriminelle jeglicher Couleur nutzen, um an digitalen Systemen oder unter Zuhilfenahme dieser Unheil anzurichten. Schaut man sich jedoch dieses ständige „Katz-und-Maus-Spiel“ zwischen Herangehensweisen der Angreifer und Abwehrmechanismen seitens der Angegriffenen genauer an, so fällt eines rasch auf: Brute Force ist nach wie vor einer der wichtigsten Modi Operandi, speziell zum Überwinden von Passwörtern – ganz gleich, ob es „nur“ um bösartige Formen von digitalem Schabernack geht oder um handfeste digitale Kriminalität.

Primär liegt das an der Tatsache, wonach selbst heutige Consumer-Class-Computer hohe Rechenleistungen ins Feld führen können. Zur größten Gruppe der Leidtragenden gehören immer wieder Unternehmen. Sie werden mit Brute-Force-Methoden attackiert und dabei einer ganzen Reihe von Gefahren ausgesetzt, die von der Reputation des Hauses bis zu den Firmenfinanzen reichen. Die gute Nachricht: In seinen neuesten Versionen inkludiert Windows 11 einen deutlich verbesserten Schutz gegen diese Angriffsform. In der Praxis ist jedoch mehr nötig, um sich, beziehungsweise das eigene Unternehmen, gegen Brute-Force-Attacken zu schützen.

Brute Force: Die digitale Angriffsmethode im Portrait

Was macht der Besitzer eines Kofferschlosses, wenn er den eingestellten Zahlencode vergessen hat? Er dreht einfach so lange die Walzen, probiert also alle möglichen Zahlenkombinationen aus, bis er die richtige gefunden hat und das Schloss sich öffnet.

So lange ausprobieren, bis man es geschafft hat – mit diesem Satz ist ebenso das Grundprinzip von Brute Force als Vorgehensweise von Hackern beschrieben. Statt komplexer (und dadurch ebenso aufwendiger wie teurer) Methoden wird einfach „rohe Gewalt“ (= brute Force) angewendet, indem alle möglichen Optionen und Kombinationen durchprobiert werden.

In der digitalen Praxis ist die Methode zwar etwas komplexer, jedoch läuft es typischerweise auf eine von zwei Herangehensweisen hinaus:

  1. Direkteingabe: Es wird versucht, die Zeichen eines verwendeten Passworts durch eine direkte Eingabe herauszufinden.
  2. Hash-Methode: Es werden die Hash-Werte unterschiedlichster Passwörter berechnet. Mitunter ist es dadurch möglich, einen Wert zu finden, der mit dem des eigentlichen Passworts übereinstimmt – ohne jedoch das Passwort selbst kennen zu müssen.

Hier kommt nun die im Eingangstext angesprochene Leistung moderner Computer ins Spiel: Dieses Trial-and-Error-Prinzip benötigt für jeden Versuch einen bestimmten Zeitraum. Wie lange er ist, hängt von der Rechenleistung eines Chipsatzes ab – sowie der Anzahl von Stellen und der Art genutzter Symbole eines Passwortes. Mit heutigen Leistungen (Anfang 2023) liegen die Zeiten für Brute-Force-Versuche zirka bei den folgenden Werten:

  • Ziffern bis 11 Stellen:                         <1 Sekunde
  • Ziffern, 15 Stellen:                         6 Stunden.
  • Nur Klein- oder Großbuchstaben, 10 Stellen:                         4 Minuten
  • Groß- & Kleinbuchstaben, 10 Stellen:                         3 Tage
  • Ziffern, Groß- & Kleinbuchstaben, 10 Stellen:                         3 Wochen
  • Ziffern, Groß- & Kleinbuchstaben, Sonderzeichen, 10 Stellen: 5 Monate

Nun mögen solche Zeiträume im Bereich mehrerer Wochen oder Monate auf Laien „lang“ wirken. Jedoch können Hacker durchaus mit mehreren Geräten parallel arbeiten – unter anderem.

Als kryptographisch inhärent sicher gilt ein Passwort deshalb erst, wenn es mit zeitgenössischen Rechenleistungen mehrere Millionen Jahre bräuchte, um alle seine Varianten per Brute Force auszuprobieren oder entsprechende Hash-Werte zu berechnen. Das ist je nach Art der genutzten Symbole derzeit nur jenseits der 15 Stellen möglich. Alle kürzeren Passwörter sind deshalb wenig bis gar nicht sicher.

Neuer Windows-11-Schutz gegen Brute Force

Der geneigte Leser kann sich an dieser Stelle kurz folgendes Szenario vorstellen: Damit sich Mitarbeiter im Home-Office mit dem CMS ihrer Firma verbinden können, ist es lediglich nötig, das eigene Windows-Passwort einzugeben und danach eine Website aufzurufen.

In diesem Fall würde die Sicherheit des gesamten unternehmerischen Computersystems davon abhängen, wie lang (und komplex) der Mitarbeiter das Passwort seines Windows-Accounts gewählt hätte. Welche Risiken dadurch für das Unternehmen entstehen, kann sich wohl jeder denken. Sie reichen von Ausspähen geheimer Daten zwecks Wirtschaftsspionage bis hin zum Leerräumen der Firmenkonten im Rahmen klassischer digitaler Einbrüche – stets sind die Folgen für das Haus verheerend.

Mit dem Oktober-2022-Update hat Microsoft diese Lücke effektiv geschlossen. Seitdem können lokale Administratorkonten gesperrt werden. Konkret lässt sich einstellen, wie viele Passworteingaben in welchem Zeitraum nötig sind, um eine Sperrung für einen weiteren wählbaren Zeitraum auszulösen. Microsoft selbst schlägt vor, die Werte 10-10-10 zu nutzen:

  • 10 Minuten Sperrung
  • nach 10 falschen Passworteingaben
  • innerhalb von 10 Minuten.

Natürlich ist damit die Gefahr von Brute-Force-Angriffen nicht gänzlich gebannt. Jedoch wird der gesamte Zeitraum extrem in die Länge gezogen. Das ist gerade deshalb so effektiv, weil es sämtliche Fortschritte durch steigende Rechenleistungen oder die Nutzung parallel laufender Rechner seitens der Angreifer negiert.

Angenommen, das Admin-Konto wäre mit einem 10-stelligen Passwort nur aus Großbuchstaben des deutschsprachigen Alphabets abgesichert. Dann gäbe es 2610 Kombinationsmöglichkeiten. Durchprobiert werden könnten diese, wie erwähnt, innerhalb von nur zirka 4 Minuten.

Wenn allerdings das System nach nur 10 falschen Eingaben eine 10-minütige Sperre auslöst, dann wird daraus ein ungleich längerer Zeitraum – wodurch die Sicherheit von Windows-basierenden Systemen von der Wertigkeit eines jeden darin genutzten Passworts ein Stück weit entkoppelt wird.

IT-Schutz: Mehr als nur Verlass auf einzelne Maßnahmen

Zugegeben, betrachtet man nur die Angriffsmethode Brute Force, dann bietet Windows durch dieses neue Feature eine stark gesteigerte Sicherheit, von der sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen profitieren können. Zudem ist die Brute-Force-Methode nach wie vor ein bedeutender Angriffsvektor.

Allerdings: Brute Force ist eben nur eine von äußerst zahlreichen und diversifizierten Angriffsmethoden. Anzunehmen, die unternehmerischen Systeme seien jetzt gegen jegliche Art von Hackern sicher, wäre deshalb im höchsten Maß vermessen und ein Denken an der Realität vorbei.

Ferner sind Firmen jeglicher Ausrichtung und Größenordnung längst interessante Ziele für Hacker geworden. Denn mindestens gibt es immer in finanzieller Hinsicht „etwas zu holen“. Außerdem haben gerade kleine und kleinste Unternehmen vielfach noch immer nicht den Ernst der Lage begriffen – und deshalb verschiedenste Sicherheitslücken, die selbst von gering befähigten Kriminellen schamlos ausgenutzt werden können.

Wer heute unternehmerisch tätig ist, der muss sich deshalb mit mehreren Punkten auseinandersetzen:

  1. Absolut jedes Unternehmen ist ein lohnenswertes Ziel. Zwar gibt es bei kleineren Firmen (je nach Ausrichtung) vielleicht nicht so große Werte abzugreifen. Dies wird jedoch durch die einfachere Angreifbarkeit oftmals mehr als wettgemacht.
  2. Es ist selbst für professionelle IT-Abteilungen ein anstrengender Full-Time-Job, ständig mit der extremen Wandlungsfähigkeit und Kreativität von Cyberkriminellen Schritt zu halten. Einzelpersonen können hingegen meist gar nichts ausrichten – insbesondere nicht, wenn sie das Thema IT-Security neben anderen beruflichen Anforderungen betreuen müssen.
  3. Besonders in weniger digital-affinen Firmen herrscht oftmals ein erschreckendes Unwissen selbst gegenüber typischen Basis-Angriffsmethoden vor. Von komplexeren Strategien ganz zu schweigen.

Prinzipiell sollte deshalb jedes Unternehmen ohne eigene Vollzeit-IT-Sicherheitsabteilung überlegen, wenigstens einen Teil seiner Sicherheit outzusourcen. Die dabei möglichen Lösungswege sind vielfältig und können bei professionellen Dienstleistern auf Fähigkeiten und Bedrohungsstruktur des Unternehmens maßgeschneidert werden.

Für Start-Ups kann es beispielsweise damit beginnen, die frisch gegründete Firma einem Security Check zu unterziehen und darauf basierend eine professionelle Beratung durchzuführen. Je nach Risikobereichen kann darauf fußend ein Sicherheitskonzept erstellt, implementiert und mitunter sogar durch den Dienstleister 24/7 betreut werden.

Das sorgt nicht nur für eine allgemein hohe IT-Sicherheit, weil sie durch Profis garantiert wird. Es reduziert beim auftraggebenden Betrieb den Personaldruck (IT-Sicherheitsprofis sind dünn gesät) und außerdem den Kostendruck – typischerweise ist das Outsourcen der IT-Security deutlich günstiger als Inhouse-Lösungen; insbesondere mit Vollzeit-Teammitgliedern.

Nebenbei liegt der Fokus solcher Dienstleister nur auf der IT-Sicherheit, wohingegen es in der unternehmerischen Realität beim eigenen Personal meist darauf hinausläuft, die gesamte IT zu betreuen, wodurch deren Sicherheit nur ein Teilaspekt unter vielen ist.

Zusammengefasst

Windows 11 bietet seit dem Oktober-Update einen schlagkräftigen Schutz gegen das Herausfinden von Passwörtern via Brute-Force-Methode. Damit wird eine bedeutende Vorgehensweise von Cyberkriminellen deutlich erschwert.

Gerade Unternehmen sollten sich von diesem Update nicht in falscher Sicherheit wiegen lassen. Brute-Force-Angriffe sind zwar sehr zahlreich, sind aber dennoch nur ein möglicher Angriffsvektor von vielen.

Insbesondere Firmen, die sich keine eigene Abteilung leisten können, die ausschließlich die IT-Sicherheit betreut, sollten daher überlegen, diesen Teilbereich an externe Dienstleister outzusourcen. Denn in einer Zeit, in der sämtliche Wirtschaftsbereiche digitale Eingangstore aufweisen, kann und wird jeder Betrieb für derart operierende Kriminelle interessant werden – und wo diese sehr fähig sind, darf es die Verteidigung nicht weniger sein.

Alienware x14 & x16: Kompakte Gaming-Notebooks mit RTX 40-er GPU vorgestellt

Kompakte Gaming-Notebooks haben in den letzten Jahren einige bedeutende Entwicklungsschritte gemacht. Im Zuge der CES 2023 in Las Vegas hat Dell die Neuauflage seiner Alienware x14- und x16-Notebooks präsentiert.

Mit dem Alienware x14 hat der US-amerikanische Hersteller das bisher dünnste Alienware-Notebook vorgestellt, was mit einer Tiefe von nur 14,5 Millimetern beeindruckend dünn ist. Dennoch soll das 2 Kilogramm leichte Gaming-Notebook ausreichend Leistung bieten, um sogar Games oder anspruchsvollere Arbeiten darauf betreiben zu können. Hierfür ist das kompakte Gaming-Notebook mit Intels Core-Prozessoren der 13. Generation der. H-Serie ausgestattet sowie mit RTX 3050 und RTX 3060 GPUs von Nvidia. Hier gilt zu beachten, dass das Alienware x14 R2 bei den RTX 3050-Modellen eine Variante mit 50W und eine mit 85W TGP anbieten wird.

Moderne Vapor Chamber-Technologie samt ausgeklügelter Software soll die leistungsstarke Hardware vor Überhitzung schützen. Hierfür wird das Gerät auch fünf unterschiedliche Betriebsmodi kennen, welche wahlweise die Performance oder Akkulaufzeit verbessern können. Der große Akku von 80 WH dürfte hier für sehr ordentliche Laufzeiten sorgen. Das Acer Predator Triton 300SE kann mit RTX 3060 GPU, 90 Hz OLED-Display und 76WH Akku bereits 7 Stunden der Alltagsbenutzung bieten. Das Alienware X14 R2 könnte daher auch eine sehr interessante, mobile Workstation darstsellen.

Das kleinere 14-Zoll Alienware X14 R2 bietet erstmals ein Display mit 16:10 Seitenverhältnis, womit auch Dell auf den immer beliebteren Formfaktor umsteigt. Das Panel löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf, bietet eine 165 Hz Bildwiederholrate sowie eine sehr gute 100% DCI-P3 Farbraumabdeckung.

Alienware x14 – Datenblatt:

  • Display: 14.0″ QHD 2560 x 1600, 165Hz, 100% DCI-P3
  • Prozessor:
    • Intel Core i5-13420H, 8-Kerne
    • Intel Core i7-13620H, 10 Kerne
  • Grafikkarte:
    • Nvidia GeForce RTX 4050 6GB GDDR6 50W
    • Nvidia GeForce RTX 4050 6GB GDDR6 85W
    • Nvidia GeForce RTX 4060 8GB GDDR6 85W
  • Speicher: 256 GB – 4 TB PCIe NVMe M.2 SSD
  • Arbeitsspeicher: 16 / 32 LP-DDR5 4800 MHz
  • Anschlüsse:
    • 3,5mm Audio
    • MicroSD Slot
    • 2 x USB Typ-C 3.2 Gen 2, PD, DP
    • USB Typ-C Thunderbolt 4
    • HDMI 2.1
    • USB Typ-A 3.2 Gen 1
  • Konnektivität: WLAN 6E / Bluetooth 5.3
  • Akku: 80 WH

Alienware x16

Das größere Alienware x16 bietet selbstverständlich ein 16 Zoll Display, das mit QHD und FullHD-Auflösungen daherkommt. Je nach Konfiguration bietet es Bildwiederholraten zwischen 165 und 480 Hz sowie 100% sRGB oder 100% DCI-P3 Farbraumabdeckung

Hardwaretechnisch gibt beim größeren Modell auch mehr Spielraum nach oben: Neben Core i7- und Core i9-CPUs der 13. Generation in der H-Serie gibt es bei GPUs alle Optionen zwischen RTX 4050 und RTX 4090 von Nvidia. Hierfür sind die leistungsfähigeren Modelle auch mit Vapor Chamber-Kühlung ausgestattet. Außerdem bekommen sämtliche Konfigurationen eine integrierte IR-Kamera für die Windows Hello-Gesichtserkennung.

Sowohl das Alienware x14 als auch das x16 sind in komplette Metallgehäuse verpackt, welche aus einer Legierung aus Magesium und Aluminium besteht. Somit sollten beide Kompakt-Gaming-Notebooks deutlich hochwertiger wirken als das zuvor erwähnte Acer Predator Triton 300SE und sich als Konkurrenz zum fabelhaften Lenovo Legion Slim 7i positionieren. Dell hat allerdings noch keine Preise für seine kompakten Alienware-Laptops bekannt gegeben.

Alienware x16 – Datenblatt

  • Display: 
    • 16.0″ QHD 2560 x 1600, 165 Hz, 100% DCI-P3
    • 16.0″ FHD 1920 x 1200, 480 Hz, 100% DCI-P3
    • 16.0″ QHD 2560 x 1600, 240 Hz, 100% DCI-P3
  • Prozessor:
    • Intel Core i7-13620H, 10-Kerne
    • Intel Core i7-13700H, 14 Kerne
    • Intel Core i9-13900HK, 14 Kerne
  • Grafikkarte:
    • Nvidia GeForce RTX 4050 6GB GDDR6 140W
    • Nvidia GeForce RTX 4060 8GB GDDR6 140W
    • Nvidia GeForce RTX 4070 8GB GDDR6 140W
    • Nvidia GeForce RTX 4080 12GB GDDR6 175W
    • Nvidia GeForce RTX 4090 12GB GDDR6 175W
  • Speicher: 256 GB – 4 TB PCIe NVMe M.2 SSD (RAID0 optional)
  • Arbeitsspeicher: 16 / 32 LP-DDR5 5200 / 6000 MHz
  • Anschlüsse:
    • 3,5mm Audio
    • MicroSD Slot
    • 2 x USB Typ-C 3.2 Gen 2, PD, DP
    • USB Typ-C Thunderbolt 4
    • HDMI 2.1
    • Mini Display Port 1.4
    • 3 x USB Typ-A 3.2 Gen 1
  • Konnektivität: WLAN 6E / Bluetooth 5.3
  • Akku: 90 WH

Acer Predator Triton 300 SE Unboxing

Microsoft Edge gewann 2022 weniger als 2% Marktanteil dazu

StatCounter haben ihren aktuellsten Bericht zu den Browser-Marktanteilen veröffentlicht, wo sich das Bild im Laufe des Vorjahres wenig verändert hat. Weiterhin steht Google Chrome alleine an der Spitze, während Edge, Safari und Firefox höchstens um den weit abgeschlagenen, zweiten Platz kämpfen.

Laut den aktuellen Statistiken hat Google Chrome mit Dezember 2022 stolze 66,61 Prozent des Browser-Marktes inne. Damit verlor der Google-Browser über den letzten Monat des Vorjahres nur 0,02 Prozent an Marktanteil, was genauso gut auch ein Rundungsfehler sein könnte. Der in Windows 10 und Windows 11 vorinstallierte Microsoft Edge-Browser ist der zweitbeliebteste Desktop-Browser mit einem Marktanteil von immerhin 10,99 Prozent. Apples Äquivalent, das am Desktop nur für macOS bereitsteht, hält immerhin den dritten Platz mit 8,98 Prozent, während Firefox mit 7,22 Prozent des Marktes den vierten Platz belegt. Opera hält 3,29 Prozent und belegt Platz 5.

Auch zwei Jahre nach Umstieg von Microsoft Edge auf die Chromium-Engine ist es den Redmondern nicht gelungen, die Chrome-Dominanz im Browsermarkt auch nur ansatzweise zu erschüttern. Selbst mit einer Milliarde Windows-Nutzer im Rücken, denen der Browser regelmäßig „empfohlen“ wird, konnte Microsoft seinen Marktanteil im Jahr 2022 kaum vergrößern. Über den Vorjahreszeitraum gewann der Edge-Browser nämlich weniger als 2 Prozent dazu. Google Chrome ist davon mit Marktanteilen zwischen 65 und 70 Prozent allerdings kaum betroffen.

Die Disruption des Browser-Marktes ist Microsoft damit nicht gelungen, sodass sich nun langsam hochkämpfen muss. Anstatt dies allerdings mit neuen Funktionen und Verbesserungen für die Benutzer zu versuchen, scheint Microsoft immer mehr auf eine Verzweiflungstaktik zu setzen. Mit unzähligen Empfehlungen im System sowie im Browser selbst versucht Microsoft seinen Browser bei Nutzern zu etablieren. Dabei implementierte man gleichzeitig unzählige Funktionen zur Monetarisierung, die nicht wirklich dem Benutzererlebnis zuträglich sind, beispielsweise die Toolbar rechts sowie Coupon-Plugins.

Windows 11: Microsoft baut weitere Interface-Elemente in modernes Design um

Windows 11 hat bereits zahlreiche Veränderungen am Interface des Betriebssystems vorgenommen und ältere Elemente aus vorangegangenen Systemen ersetzt: Mit 22H2 bekamen der Task Manager, der Drucken-Dialog und viele weitere kleinere Interface-Elemente ein Design-Update erhalten.

Laut Berichten haben sich Microsofts Designer nun weitere Interface-Elemente des Betriebssystems vorgenommen, die teils seit Windows 8 nicht aktualisiert wurden. In den neuesten Windows 11 Builds im Dev-Channel wurden Pop-Up-Boxen für verschiedene Benachrichtigungen aktualisiert, sodass diese nun WinUI-Elemente verwenden und der Designsprache von Windows 11 besser entsprechen. Bemerkbar ist hier auch der Trend dazu, diese Pop-Ups nicht länger in der Akzentfarbe zu halten, sondern diese dunkelgrau oder weiß zu gestalten entsprechend der vorgegebenen Themes.

Es ist klar bemerkbar, dass sich Microsoft mit Windows 11 neue Ziele gesetzt hat und den Fokus deutlich darauf setzt, das Benutzererlebnis für den durchschnittlichen Desktop-Benutzer zu verbessern. In den vorangegangenen Jahren hatte Microsoft sein Desktop-System oft sehr stiefmütterlich behandelt und sich dabei eher auf die Implementierung von monetarisierbaren Features konzentriert. Während Windows 11 zweifellos vor Werbung strotzt, geht es in gewissen Bereichen immerhin in die richtige Richtung.


via Windows Latest

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