xAI: Custom Voices und Voice Library vorgestellt

xAI verbessert sein Audio-Angebot und für die Voice Library und Custom Voices ein. Nutzer sollen ihre eigene Stimme mit einer kurzen Aufnahme klonen und danach direkt in Text-to-Speech- sowie Voice-Agent-Anwendungen einsetzen können.

Laut xAI reicht dafür schon rund eine Minute natürliche Sprache. Die geklonte Stimme soll dann nicht nur für klassische Sprachausgabe taugen, sondern auch mehrsprachige Ausgaben, Speech Tags sowie REST- und WebSocket-Streaming unterstützen. Ergänzend gibt es mit der Voice Library einen zentralen Ort in der xAI-Konsole, um eigene und integrierte Stimmen zu verwalten.

Voice Cloning is now live via the xAI API!

Create a custom voice in less than 2 minutes or select from our library of 80 voices across 28 languages to personalize your voice agents, audiobooks, video game characters, and more.https://t.co/EjxjXssQtd pic.twitter.com/iR8AW2UOgo

— xAI (@xai) May 1, 2026

Interessant ist aus meiner Sicht vor allem der Sicherheitsansatz. xAI setzt hier auf eine zweistufige Verifikation mit gesprochenem Passphrase-Check und einem Abgleich der Sprecherähnlichkeit. Nach Angaben des Unternehmens soll es damit nicht möglich sein, einfach bestehende Aufnahmen oder fremde Stimmen zu missbrauchen.

Die integrierte Bibliothek umfasst laut xAI inzwischen mehr als 80 Stimmen in 28 Sprachen. Zusätzliche Kosten für die Nutzung von Custom Voices innerhalb der TTS- und Voice-Agent-APIs sollen nicht anfallen.

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invoiz ist jetzt Teil von WISO MeinBüro

Invoiz

Die Marke invoiz verschwindet vermutlich irgendwann vom Markt und geht in WISO MeinBüro auf. Der Hersteller buhl data bündelt seine Kräfte und migriert die cloudbasierte Plattform für Buchhaltung und Rechnungsstellung. Wer das Tool bisher für seine Finanzen genutzt hat, findet die bekannten Funktionen nun unter dem Dach der WISO-Softwarefamilie wieder. Das Ganze kommt mit einer überarbeiteten Oberfläche und erweiterten Möglichkeiten für den Büroalltag daher.

Ganz überraschend kommt das vielleicht nicht. invoiz startete vor vielen Jahren als onlinebasierte Lösung für Selbstständige, die damit Rechnungen und Angebote verwalten konnten. 2018 kamen neue Funktionen und höhere Preise hinzu. Schon damals vermutete ich, dass es da vielleicht nicht ganz so gut läuft wie erhofft.

Zwar ist das invoiz-Backend für Bestandskunden noch nutz- und erreichbar, doch getan hat sich da schon ewig nichts mehr. Da investiert man vermutlich keine großartigen Kräfte mehr. Eigentlich schade, denn damals startete man echt gut, aber anscheinend wurde das Angebot nicht so angenommen, wie gedacht – gibt ja auch noch genug anderes für Selbstständige, unter anderem sevdesk als Online-Tool sowie lokale Werkzeuge.

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Smart: Kostenlose Dienste wandern ins Premium-Abo

smart schraubt an den digitalen Diensten seiner Fahrzeuge. Künftig werden einige bislang kostenlose Connectivity-Funktionen bei den Modellen smart #1, #3 und #5 in ein kostenpflichtiges Premium-Paket verschoben. Deutschland macht beim Europa-Start den Anfang, eine Info dazu landet bei betroffenen Nutzern wohl in den nächsten Tagen direkt im Fahrzeug.

Ab dem 1. Juni 2026 geht es hierzulande offiziell los. Nach einer Nachfrage von MBPassion bei smart kostet das Paket in Deutschland 99 Euro für 12 Monate. Fahrzeuge, die länger als 12 Monate zugelassen sind, sollen wohl bereits Ende Mai umgestellt werden. Es gibt immerhin kein automatisches Abo, nach Ablauf muss also aktiv neu gebucht werden.

Im kostenlosen Standardpaket bleiben unter anderem Kartennavigation, Sprachassistent, Wetterinfos und das digitale Handbuch erhalten. Wer aber Dinge wie OTA-Updates per Mobilfunk, Kartenupdates, Streaming-Verkehr für Spotify oder den In-Car-App-Store mobil nutzen will, benötigt künftig Premium oder alternativ WLAN.

Das ist am Ende ein Schritt, den man in der Branche leider immer häufiger sieht. Funktionen, die früher einfach dabei waren, wandern ins Abo. Für Neuwagenkäufer gibt es immerhin 12 Monate gratis.

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Tarif-Aktion bei Aldi Talk

Aldi Talk lockt im Mai mit einer Aktion für Neukunden: Wer zwischen dem 4. Mai und dem 31. Mai ein Starter-Set erwirbt und sich für einen der Kombi-Tarife entscheidet, zahlt für die ersten vier Wochen keine Gebühr. Das Angebot gilt für die Pakete S, M und L, wodurch sich eine Ersparnis von bis zu 19,99 Euro ergibt.

Der Tarif S bietet 25 GB Datenvolumen für regulär 9,99 Euro, während der Tarif M mit 50 GB für 14,99 Euro und der Tarif L mit 100 GB für 19,99 Euro zu Buche schlagen. Alle Tarife beinhalten das Unlimited-on-Demand-Prinzip, bei dem nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens unendlich oft 1 GB kostenfrei nachgebucht werden kann.

Um den Vorteil zu nutzen, wird das Starter-Set für 9,99 Euro in einer Aldi-Filiale oder online gekauft. Bei der Aktivierung der SIM-Karte muss einer der genannten Tarife gewählt werden. Das im Set enthaltene Startguthaben von 10 Euro bleibt erhalten und lässt sich für spätere Verlängerungen verwenden. Der Mobilfunker setzt dabei weiterhin auf das Netz von Telefónica und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s im größten Paket.

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WalletWallet mit Neuerungen: Digitale Karten unkompliziert selbst erstellen




Wer die Hosentaschen lieber leerhält und physische Kundenkarten aus Plastik loswerden möchte, kann sich das Projekt WalletWallet anschauen. Hatte ich bereits vorgestellt, mittlerweile ist aber Neues hinzugekommen, sodass sich das erneute Vorstellen lohnt.

Das kleine Werkzeug dient dazu, Barcodes von Mitgliedsausweisen oder Treuekarten in digitale Pässe für Apple Wallet oder jetzt eben Google Wallet zu verwandeln. Der gesamte Prozess findet direkt im Browser statt, was eine zusätzliche Installation von Apps überflüssig macht. Nutzer geben einfach die Daten ihres Barcodes ein und können im Anschluss das Design sowie die Beschriftungen der digitalen Karte anpassen. Neben der neuen Google-Wallet-Integration verfügt der Service über vorgefertigte Vorlagen für soziale Netzwerke.

Nach der Konfiguration lässt sich die Datei für Apple-Geräte direkt herunterladen oder über einen Link bei Google Wallet sichern. Das Tool verzichtet komplett auf eine Registrierung, sodass keine Nutzerkonten angelegt werden müssen. Da die Verarbeitung lokal im Browser läuft, bleiben die Informationen privat und landen nicht auf fremden Servern.

WalletWallet ist vollständig kostenlos und beschränkt sich auf das Wesentliche, ohne den Nutzer mit unnötigem Schnickschnack aufzuhalten. Wer also noch die alte Fitnessstudio-Karte oder den Bibliotheksausweis digitalisieren will, findet hier eine schnelle Lösung für den Alltag.

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