Konnect (Internet über Satellit): Satellitenschüssel und das Modem können selbst installiert werden

Hören wir dieser Tage von Internet über Satellit, dann denken wir vielleicht an Starlink, ein Unternehmen von Elon Musk, welches auch in Deutschland diese Dienstleistung anbietet. Dabei ist Internet über Satellit ja nun nicht wirklich eine Neuheit, nur recht selten. Ein Anbieter ist beispielsweise Konnect, hinter dem Eutelsat steht. Bei Konnect möchte man jetzt Kunden, die Geld sparen wollen, für sich begeistern. Für Neukunden, die die Satellitenschlüssel und das Modem selbst installieren möchten, hat Konnect bereits eine App sowie weitere Ressourcen entwickelt, um den Installationsprozess so einfach und sicher wie möglich zu gestalten. Sprich: Man kann wie früher das Set inklusive Aufbau bestellen, man kann das Ganze aber auch sparen. Normalerweise kostet die Standardinstallation bei 349 Euro, ist aber auch – so wie momentan – für 149 Euro zu haben. Konnect bietet unterschiedliche Stufen an, ab 30 Euro gibt’s 30 Mbit/s, das Maximum sind 100 Mbit/s wobei es auch da Abstufungen gibt, da Konnect mit Prioritätsdaten arbeitet.

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Oppos Zukunft ohne Akkus: Geräte erhalten Energie durch Bluetooth, WLAN und Mobilfunk

Oppo sieht die Zukunft von Smartphone, Laptop, IoT-Geräten & Co. ohne Akkus. In einem aktuellen Whitepaper, „Zero-Power Communication“, skizziert der chinesische Hersteller, wie er sich diese Zukunft mit weniger Akkus ausmalt. Man habe bereits die Machbarkeit des Konzepts nachgewiesen und plane die Technologie in den nächsten 3 bis 5 Jahren auf den Markt zu bringen.

Klingt erst einmal visionär. Die Technologie dahinter ist aber bekannt. So wird die benötigte Energie der Geräte direkt aus Bluetooth-, WLAN- und Mobilfunksignalen gewonnen. Kommt bei Samsung beispielsweise schon in einer Fernbedienung für den Fernseher zum Einsatz. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Aufladen des Geräts entfällt und ein Akku müsste nicht mehr am Ende seiner Lebensdauer getauscht werden.

Dies könnte langfristig Geräte mit höherer Lebenserwartung liefern (Stichwort: Nachhaltigkeit). Praktisch zudem für Sensoren im Smart Home oder andere Geräte mit kurzer Akkulaufzeit – wie Wearables. Die fällt, trotz Fortschritten bei der Batterietechnologie, doch noch zu knapp aus. Zudem: Geräte ohne Batterien können kompakter und vor allem auch kostengünstiger gebaut werden. Dies könnte auch Produkte wie die AirTags auf ein neues Level heben.

In Sachen „Zero-Power-Communications“ arbeitet Oppo mit weiteren Partnern zusammen. Die Hochfrequenzenenergie wird hierbei zur Stromerzeugung genutzt. Ob das bei deutschen Funklöchern derzeit wohl so dankbar wäre? Während von Mobilfunkgeneration zu Mobilfunkgeneration vorrangig die Datenübertragung im Fokus stand, könnte sich das bei der Entwicklung von 6G bald ändern. Die 5G-Technologie dürfte, so Oppo, noch einige Jahre in Sachen Datenraten mit weiteren Entwicklungen schritthalten. So liege der Schwerpunkt bei der 6G-Entwicklung eben auf Technologien wie „Zero-Power-Communications“. Passiv kommt dies in ähnlicher Form bereits bei RFID zum Einsatz. Dort jedoch nur auf kurze Distanzen und mit geringer Effizienz.

Während Samsung die Technologie bereits im kleinen Rahmen in einer TV-Fernbedienung einsetzt, habe Oppo bereits ein eigenes Zero-Power-Communication-System aufgebaut und die Machbarkeit des Konzepts unterstrichen. Insbesondere zur Kurzstreckenkommunikation sei die Technologie einsetzbar. Schauen wir mal, wie sich das Ganze weiterentwickelt und welche Rolle es dann tatsächlich bei 6G spielt.

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Kontaktnachverfolgung: Deutsche Behörden haben in über 100 Fällen Daten aus Kontaktlisten erhoben

Laut einer bundesweiten ZDFheute-Umfrage sollen seit der Einführung der Kontakterfassung in Deutschland in über 100 Fällen Daten aus Corona-Kontaktlisten durch deutsche Strafverfolgungsbehörden erhoben worden sein. Darunter fallen auch mindestens fünf Erhebungen, die angefallen sind, nachdem das Infektionsschutzgesetz dahingehend verschärft worden ist, dass die Verwendung der Daten zu anderen Zwecken als der Kontaktnachverfolgung als verboten gilt. Wie das ZDF berichtet, dürften die Zahlen aber noch deutlich höher liegen, da entsprechende Datenabfragen bei Staatsanwaltschaften nicht speziell erfasst werden, sondern man sich hierbei meist auf die Erinnerungen der beteiligten Beamten verlassen muss.

Während die Datenschützer des Landes ganz klar den Kurs vertreten, dass die erwähnte Änderung im Infektionsschutzgesetz ganz klar für alle Situationen gelte, sahen das offensichtlich nicht alle Staatsanwaltschaften so und ermittelten unter anderem anhand von Papierlisten in diversen Verfahren nach einzelnen Personen. Hierbei wurden unter anderem auch schon aufsichtsrechtliche Verfahren eingeleitet, so unter anderem in Mainz. Die Betreiber der Luca-App geben an, dass bei ihnen nahezu täglich entsprechende Anfragen von Behörden eintrudeln, in einem Fall das Gesundheitsamt sogar eine Infektion vorgetäuscht habe, um die Herausgabe der Informationen zu erzwingen.

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Immer wieder sonntags KW 2

Das Jahr 2022 startet in einem Punkt ähnlich wie 2021: Corona lässt uns nicht los. Dieses Mal hält die Omikron-Variante die Welt in Atem. Ich selbst bin gerade erst genesen und merke, dass ich meinen Körper erst langsam wieder an mehr Bewegung gewöhnen muss, nachdem gesundheitlich in der Quarantäne nicht viel möglich gewesen ist. Vielleicht könnte mich ja TikTok an den Amazon Echo Show motivieren. Zum Weglaufen ist mir zumindest bei einigen Influencer-Größen dort zumute.

Interessanter ist da eventuell für den ein oder anderen das Samsung Galaxy S21 FE 5G. Das Smartphone ist mittlerweile in Deutschland zu haben. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass mancher Leser da erst einmal weiter auf die S22-Modelle wartet, die ja auch schon nahe rücken.

Google wiederum ist ins Visier gerückt: und zwar in jenes diverser Wettbewerbsbehörden. Das ist auch in Deutschland der Fall. Google will die wettbewerblichen Bedenken da aber gerne ausräumen. Ob das gelingen wird, ist natürlich offen.

Aus technischer Sicht spannend: PCI Express 6.0 wurde mit seinen finalen Spezifikationen verabschiedet. Allerdings hat sich bisher PCI Express 5.0 kaum ausgebreitet. Mit Produkten, die auf den Nachfolgestandard setzen, ist auch erst ab 2023 zu rechnen. Außerdem gab es etwas Aufruhr im Markt für E-Scooter: Fords Anbieter Spin zieht sich nämlich aus Deutschland zurück.

Am letzten Sonntag wiederum musste Caschy eine Hiobsbotschaft verkünden: Spotify will ja eine HiFi-Stufe einführen. Aber einen konkreteren Termin gibt es weiterhin nicht. Das wird langsam doch ein wenig albern, wenn man bedenkt, dass in der Zwischenzeit viele Konkurrenten technisch vorbeigezogen sind – teils sogar ohne Aufpreis (Apple Music).

Ich wünsche euch auch im Jahr 2022, stellvertretend im Namen des Teams, einen tollen Sonntag und natürlich für morgen einen guten Start in die neue Woche. Caschy, Benny, Olli, Felix und ich freuen uns, wenn ihr weiter ins Blog hereinschaut und eventuell gar einen Kommentar da lasst. Im Verlauf des Tages wird es im Blog viele weitere Artikel zu lesen geben. Als Abschluss folgen aber erst einmal die zehn meistgelesenen Posts der letzten Woche.

Die 10 am häufigsten gelesenen Beiträge der vergangenen 7 Tage:

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Twitter: Automatische Untertitel für Videos werden verteilt

Twitter hat vor einiger Zeit damit begonnen, sein Netzwerk mit mehr Bedienungshilfen zu versehen und somit auch zugänglicher zu machen. Mit der aktuellen Aktion führt man eine weitere Verbesserung ein. Wenn ihr nun Videos auf das soziale Netzwerk hochladet, werden diese automatisch mit Untertiteln versehen, sobald das Video beim Abspielen stumm geschaltet ist. Über die Bedienungshilfen kann man die Untertitel unter Android und iOS auch permanent an- oder abschalten und in der Web-Oberfläche reicht ein beherzter Druck auf die CC-Taste.

Das Ganze ist ab sofort verfügbar.

Where are video captions when you need them? They’re here now automatically on videos uploaded starting today.

Android & iOS: auto-captions will show on muted Tweet videos; keep them on when unmuted via your device’s accessibility settings

Web: use the “CC” button to turn on/off pic.twitter.com/IHJAI31IvX

— Twitter Support (@TwitterSupport) December 14, 2021

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