Telekom meldet Ausbaurekord beim Glasfaser im April

Die Deutsche Telekom drückt beim Glasfaserausbau laut eigener Aussagen auf die Tube. Im vergangenen Monat April hat der Konzern 209.000 neue Anschlüsse fertiggestellt. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein sattes Plus von 42 Prozent. Mittlerweile können somit 13,2 Millionen Haushalte sowie Betriebe auf das Netz mit bis zu 2.000 Mbit/s zugreifen. Wer noch kein Glasfaser im Keller liegen hat, bekommt bei der Telekom aber auch über andere Techniken Netz, denn über 37 Millionen Haushalte können theoretisch mit mindestens 100 Mbit/s und rund 33 Millionen Haushalte bis zu 250 Mbit/s surfen.

Spannend ist zudem ein Blick auf die Datenströme im Netz des Anbieters. Beim Herunterladen von Inhalten belegt MagentaTV wie eigentlich immer den Spitzenplatz, direkt gefolgt von YouTube, Netflix, Instagram und Amazon Prime. Geht es um das Hochladen von Daten, haben die Cloud-Dienste das Sagen. Hier führt die Google Cloud vor Amazon Web Services, Microsoft Teams, iCloud und WhatsApp.

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Snapchat bringt Promoted Places nach Deutschland




Snapchat erweitert die Funktionen seiner Karte und führt das Werbeformat Promoted Places in Deutschland ein. Bisher diente die Snap Map vor allem dazu, den Standort von Freunden zu sehen oder öffentliche Snaps aus der Umgebung zu entdecken. Nun können Unternehmen ihre Standorte wie Läden oder Restaurants direkt auf der Karte hervorheben. Die Anzeige liefert Nutzern direkt Infos zur Adresse, den Öffnungszeiten sowie den Stoßzeiten und erlaubt den Klick auf eine hinterlegte Webseite.

Weltweit greifen laut Plattformbetreiber monatlich über 450 Millionen Menschen auf die Kartenfunktion zu. In Deutschland gehört die RSG Group zu den ersten Partnern, die das Format für Marken wie McFIT oder JOHN REED nutzen. Ziel ist es, Nutzer in dem Moment zu erreichen, in dem sie ihren Alltag planen oder nach Zielen in der Nähe suchen. Für Werbetreibende ist das natürlich ein klassischer Weg, die lokale Präsenz innerhalb der App zu steigern, ohne dass Nutzer die Kartenansicht verlassen müssen. Wer also demnächst auf der Karte unterwegs ist, wird dort vermehrt markierte Orte von Firmen finden, die um Aufmerksamkeit buhlen.

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SIMon mobile schraubt am Datenvolumen

Der Mobilfunkanbieter SIMon mobile wird fünf Jahre alt und passt pünktlich zum Jubiläum die Tarife im Vodafone-Netz an. Wer bis zum 4. August 2026 als Neukunde einsteigt, bekommt in drei Tarifstufen dauerhaft mehr monatliches Volumen. Der kleinste Aktions-Tarif bietet nun 70 GB statt der bisherigen 50 GB für einen Preis ab 9,99 Euro.

Wer etwas mehr Puffer benötigt, erhält 100 GB statt 80 GB für monatlich 11,99 Euro. Das größte Paket wurde massiv aufgestockt und liefert 250 GB statt 150 GB für 21,99 Euro im Monat. Die Preise hängen wie gewohnt davon ab, ob eine Rufnummer von bestimmten Anbietern mitgebracht wird. Bestandskunden gehen nicht leer aus und sollen ab Juni in der App eigene Angebote finden.

  • 70 GB (statt 50 GB) gibt es ab 9,99 € im Monat
  • 100 GB (statt 80 GB) gibt es ab 11,99 € im Monat
  • 250 GB (statt 150 GB) gibt es ab 21,99 € im Monat

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Behörden schalten kriminell genutzten VPN-Dienst ab




Ermittler haben zum Schlag gegen die Internetkriminalität ausgeholt und den Dienst First VPN vom Netz genommen. In einer konzertierten Aktion des niederländischen Team High Tech Crime und französischer Behörden wurde die Infrastruktur bereits am 19. und 20. Mai zerschlagen. Der Anbieter war auf einschlägigen Foren unterwegs und hat dort gezielt Cyberkriminelle angeworben.

Er versprach Anonymität und behauptete, keine Nutzerdaten zu speichern oder mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Wie sich jetzt zeigt, war das ein Trugschluss für die Kunden, die über den VPN etwa Ransomware-Attacken und Hacking-Angriffe abgewickelt haben. Die Polizei hatte vor der Abschaltung Zugriff auf den Datenverkehr und konnte die Kommunikation der Nutzer einsehen.

Insgesamt wurden 33 Server weltweit einkassiert. Die Behörden haben dabei Einblicke in die kriminellen Machenschaften sämtlicher Nutzer erhalten und diese Informationen bereits in Form von 83 Datenpaketen an internationale Partner verteilt. Der Betreiber wurde in der Ukraine vernommen. Eurojust und Europol haben die Zusammenarbeit koordiniert, an der auch die Schweiz, Großbritannien, Rumänien und Luxemburg beteiligt waren.

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O2 soll zum Kombi-Anbieter werden




O2 baut sein Angebot um und möchte weg vom reinen Mobilfunk-Image. Ab dem 10. Juni 2026 positioniert sich die Marke als Kombi-Anbieter für den kompletten Haushalt. Im Kern stehen die neuen „O2 Plus Bundles„, die Mobilfunktarife direkt mit Festnetz, TV-Streaming oder weiteren SIM-Karten verknüpfen. Wer kombiniert, erhält sofort monatliche Rabatte zwischen 15 Euro und 25 Euro auf den Grundpreis des Mobilfunktarifs.

Die Logik dahinter: Der Mobilfunkvertrag dient als Basis. Kunden haben nach dem Abschluss sechs Wochen Zeit, eine Zusatzleistung wie Internet für zuhause oder ein Entertainment-Paket zu wählen, bekommen den Preisnachlass aber bereits ab dem ersten Tag. Wer beispielsweise den Tarif O2 Mobile M Plus mit 50 GB Datenvolumen bucht, zahlt in Verbindung mit einer Zusatzleistung 14,99 Euro statt der üblichen 29,99 Euro.

Pünktlich zur Fußball-WM wird das Thema Streaming gepusht. Das Paket O2 TV Premium inklusive Netflix und Disney kostet 14,99 Euro. Da der Rabatt auf den Mobilfunktarif in vielen Fällen genau diese 14,99 Euro beträgt, ist das Unterhaltungspaket rechnerisch ohne Aufpreis enthalten. Wer es werbefrei mag, greift zur Pro-Variante für 24,99 Euro.

Auch beim Festnetz greifen die Vorteile. Eine Kombination aus dem Mobilfunktarif O2 Mobile M Plus und einem 150 Mbit/s schnellen O2 Home M Anschluss kostet ab 34,98 Euro monatlich. Beim Wechsel von einem anderen Anbieter sorgt O2 dafür, dass keine doppelten Kosten entstehen, solange der alte Vertrag noch läuft.

Das Mobilfunkportfolio selbst wurde eingedampft. Es gibt drei Volumentarife mit 15 GB, 50 GB und 150 GB, bei denen der bekannte Grow-Vorteil bleibt. Das bedeutet, das Datenvolumen wächst jedes Jahr automatisch an. Daneben stehen drei Unlimited-Tarife mit Geschwindigkeiten von 15 Mbit/s, 100 Mbit/s oder 300 Mbit/s zur Wahl. Zusätzliche Karten für Familienmitglieder werden mit einem Kombi-Vorteil von bis zu 25 Euro pro Monat gefördert.

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