ASUS Transformer Book V: Dual OS-Laptop mit Android und Windows 8.1 per Trick

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Mit dem Transformer Book V hat Asus auf der Computex 2014 einen spannenden Hybriden vorgestellt. Das Gerät bietet fünf verschiedene Betriebsmodi und kann als Android-Smartphone, Android-Notebook, Android-Tablet sowie als als Notebook- und Tablet mit Windows 8.1 genutzt werden. Dank eines cleveren Tricks von ASUS könnte das 5-in-1 tatsächlich auch auf den Markt kommen.

Dual-Boot-Geräte, die beispielsweise Android und Windows gleichzeitig installiert haben, sind für viele der Traum schlechthin. Doch an der Einführung solcher OS-Zwitter hakt es ganz gewaltig, denn Gerüchten zufolge sollen sowohl Google als auch Microsoft Druck auf Hersteller ausüben und den Marktstart entsprechender Geräte verhindern. Prominenteste Opfer sind das Samsung Ativ Q (Hands-On) und das Asus Transformer Book Duet, die es trotz großer Begeisterung bei ihrer Vorstellung nie in den Handel geschafft haben. Dem nun auf der Computex in Taiwan präsentierten Transformer Book V könnte dasselbe Schicksal drohen, aber Asus hat sich mit einem cleveren Trick beholfen.

Streng genommen ist das Transformer Book V nämlich kein Dual-Boot-Gerät, sondern separiert Android und Windows 8.1: Android läuft auf dem Smartphone, Windows 8.1 auf dem Tablet – was in der Praxis allerdings keinen Unterschied macht. In das  800 Gramm schwere Tablet mit seinem 12,5 Zoll in der Diagonale messenden Display lässt sich das dazugehörige Android-Smartphone einschieben – ganz so, wie es schon die PadFones des taiwanischen Herstellers vormachen. Damit wird das Gerät zum Android-Tablet und, sofern im passenden Tastatur-Dock angeschlossen, auch zum Android-Notebook. Ohne das auf Android 4.4 basierende Smartphone läuft auf dem Tablet Windows 8.1 und in Kombination mit dem Tastatur-Dock hat man dann ein vollwertiges Windows-Notebook vor sich stehen.

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Das Tablet verfügt über einen Intel Core-Prozessor sowie 4 GB RAM, mit dem Windows 8.1 auch flüssig zum Laufen gebracht werden kann. Der interne Speicher des Tablets beträgt, je nach Modell, bis zu 128 GB. Im Dock, welches keinen zusätzlichen Akku besitzt, gibt es bis zu 1 TB obendrauf. Hardwaretechnisch hat aber auch das Smartphone der 5-in-1-Kombination einiges zu bieten: So wird es vom neuen 64Bit-BayTrail Quad Core-SoC aus dem Hause Intel angetrieben, der von 2 GB RAM unterstützt wird. LTE ist ebenso an Bord wie eine 8 MP-Kamera, ein erweiterbarer Speicher auf bis zu 64 GB sowie ein 2500 mAh großer Akku. 140 Gramm bringt das 5-Zoll-Smartphone auf die Waage. Clever ist auch die Software-Integration, die Asus beim Transformer Book V vollbracht hat. So läuft, wenn das Android-Smartphone ins Tablet geschoben wurde, das Google-OS unter einem eigenen Fenster in Windows 8.1. Mit einem einfachen Tastenklick kann Android aber auch im Fullscreen-Modus genossen werden.

Viele Details zum Transformer Book V sind aktuell noch unklar, etwa die Auflösung des Smartphone-Displays sowie Preis und Verfügbarkeit des Hybriden. Wir halten euch aber auf dem Laufenden, sobald es mehr Informationen hierzu gibt.

Ein 5-in-1-Hybride mit Android und Windows 8.1: Wie gefällt euch das Asus Transformer Book V?

Quelle: Engadget via SmartDroid, Netzwelt

Surface Pro 3: Microsoft stellt neues 12-Zoll Tablet mit 9,1mm Dicke vor

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Der US-amerikanische Software- und Hardware-Hersteller Microsoft hat heute auf seinem Surface-Event in New York City, NY ein neues Flaggschiff-Tablet mit Windows 8.1 Pro vorgestellt. Das Unternehmen aus Seattle, WA hat seine Hausaufgaben gemacht: Es hat sich Zahlen aus dem Apple-Universum besorgt und festgestellt, dass 96 Prozent aller iPad-Besitzer auch ein Notebook verwenden. Das ist ein Konflikt. Hierfür hat man eine Lösung: Microsoft Surface Pro 3.

Die dritte Generation geht mehr in Richtung Notebook-Ausstattung, obwohl der Formfaktor unverändert geblieben ist: Tablet mit integriertem Standfuß. Wobei man dieses Mal mehr als nur zwei Winkel für den Klappmechanismus eingebaut hat: Der Kickstand des Surface Pro 3 kann von 22 Grad bis zu 150 Grad ausgefahren werden.

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Eine weitere wichtige Sache: Das Display ist größer und hochauflösender geworden. Das Surface Pro 3 kommt mit einem 12-Zoll Display mit einem Bildverhältnis von 3:2. Die Auflösung beträgt 2.160 * 1.440 Pixel. Bei einer Pixeldichte von 216ppi sind das insgesamt 3.110.400 Pixel. Im Inneren sitzt ein Intel Core i7-Prozessor der neuesten Generation. Dieser verfügt über ein Lüftungssystem. Laut Microsoft arbeitet dieser 30 Prozent effizienter, als die Vorgängergeneration. Das Surface Pro 3 sei außerdem das dünnste Intel Core i7-Tablet, mit 9,1mm. Die Masse ohne Zubehör beträgt 800g.

Wissenswertes: es gibt einen neuen Stylus, frontale Lautsprecher, ein neu gestaltetes und dünneres Type Cover und Touch Cover. Das Produkt ist primär für den produktiven Einsatz geplant. Firmen wie die bayerische BMW Gruppe, The Coca-Cola Company oder LVMH Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A. werden ihre Mitarbeiter mit dem Surface Pro 3 ausstatten.

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„Das Surface Pro 3 ist wirklich ein innovatives Gerät, das Notebook und Tablet leistungsstark kombiniert.“ – sagt Mario Müller, Vizepräsident IT-Struktur, Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft.

Ab Morgen beginnen die Vorbestellungen für 799 US-Dollar. Genauere Verfügbarkeit und Preise für den deutschen Markt reichen wir in diesem Artikel nach.

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Lithium-Schwefel-Akkus: „Mit Li-S Technologie ist vor 2020 nicht zu rechnen“ sagt Experte

Lithium-Schwefel-Akku in einem Beutel

Lithium-Schwefel-Akku in einem Beutel

Smartphones werden täglich besser und besser. Es liegt an den einzelnen Komponenten: Alles entwickelt sich weiter. Displays lösen höher auf und werden flexibler, Prozessoren arbeiten effizienter, Speicherbausteine erlauben eine höhere Datenrate und Kameras sehen mehr und detaillierter als das menschliche Auge. Zudem wird die Software immer intelligenter; sie macht sehr präzise Prognosen und liefert uns automatisch Ergebnisse, nach denen wir eigentlich hätten suchen müssen. Das soll’s eigentlich gewesen sein: Das sind die wichtigsten Merkmale bei einem Smartphone. Aber vergessen wir da nicht etwas anderes? Etwas, das sich in den vergangenen Jahren nicht so stark weiterentwickelt hat, wie alles andere? Stimmt. Es ist der Akku, der das System mit Energie versorgt. Aber woran liegt es? Wenn Prozessoren und Displays weniger Energie verbrauchen können, warum können dann Akkus einfach nicht mehr Energie liefern? Ist es denn wirklich so schwer? Ja, das ist es. Aktuelle Energiespeichertechnologien sind bereits an ihren physikalischen Grenzen. Man kann Akkus größer machen und mehr speichern, aber dadurch nimmt auch die Masse zu, was irgendwo ein Widerspruch in der Mobilität ist. Was also tun? Es gibt eine gute und schlechte Nachricht. Die Gute: Eine neue und leistungsstärkere Technologie ist bereits unterwegs. Die schlechte Nachricht: Es dauert noch einige Jahre.

Lithium-Schwefel Akkumulatoren — kurz „Li-S“ genannt — gelten als Nachfolger der Lithium-Ionen Akkus (Li-I). Die Energiedichte ist höher: Bei kommerziellen Li-I kommt man auf 175 bis 200Wh/kg. Mit den Li-S erreicht man experimentell rund 350Wh/kg. Das ist noch nicht alles.

Wir haben uns mit Dr. Holger Althues vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS aus Dresden unterhalten. Er ist Gruppenleiter für chemische Oberflächentechnologie in der Abteilung chemische Oberflächen- und Reaktionstechnologie. Sein Team beschäftigt sich mit den Lithium-Schwefel-Akkumulatoren.

BestBoyZ: Wie unterscheiden sich Li-S Akkus von den heutigen Akkutechnologien?

Dr. Althues: Li-S-Akkus haben einen ähnlichen Aufbau wie Li-Ionen-Batterien: eine Kathode (bestehend aus Schwefel), eine Anode (bestehend aus Lithium) und einen Separator + Flüssigelektrolyt. In Li-Ionen-Zellen können die Li-Ionen in die Aktivmaterialien eingelagert werden (Interkalation). In der Li-S-Zelle kommt es zur chemischen Umwandlung des Schwefels zu Li-Sulfid – ein grundsätzlich anderer Mechanismus. Pro Schwefel-Atom können dabei 2 Li-Ionen gebunden werden und dadurch ergibt sich die hohe erreichbare Kapazität (1.672 mAh/g) dieses Systems (Interkalationskathoden haben maximal 250 mAh/g).

BestBoyZ: Welche Vorteile ergeben sich durch Li-S?

Dr. Althues: Li-S-Akkus besitzen eine höhere, gravimetrische Energiedichte als Li-Ionen-Akkus. Das heißt sie können bei gleichem Energieinhalt Faktor 2-3 leichter sein. Schwefel ersetzt dabei die teuerste Komponente der Li-Ionen-Zellen: das Kathodenmaterial. Kosteneinsparungen sind also ein gewünschter Nebeneffekt.

Stabile Ladezyklen sind das Problem

BestBoyZ: Woran scheitert aktuell die Umsetzung und wann können wir mit der Kommerzialisierung rechnen?

Dr. Althues: Derzeit erreicht man schon recht hohe Energiedichten, aber die für die meisten Anwendungen geforderte Zyklenstabilität wird nicht erreicht. Nach ca. 50 Voll-Lade-/Entladezyklen nimmt die Kapazität der Li-S-Zelle in der Regel drastisch ab. Neue Ansätze zeigen aber, dass man die Stabilität deutlich verbessern kann. In unserem Labor ist es uns beispielsweise gelungen, in einer Li-S-Zelle nach 4.000 Vollzyklen noch eine Kapazität von 400 mAh/g (bezogen auf den Schwefel) zu erhalten. Diese neuen Ansätze in eine funktionstüchtige Hochenergiezelle zu überführen, ist Gegenstand aktueller Entwicklung. Bis zur Kommerzialisierung sind jedoch noch einige technologischen Hürden zu überwinden und vor 2020 ist nicht mit einer Markteinführung (in den Massenmarkt) zu rechnen


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ASUS PadFone mini: 4 Zoll-Smartphone- und 7 Zoll-Tablet-Kombo vorgestellt CES 2014

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ASUS hat es auf der CES in Las Vegas wieder krachen lassen und eine Menge an neuen Produkten aus der Taufe gehoben. Unter anderem haben die Taiwaner eine kleine Version ihrer Smartphone-Tablet-Kombo in Form des PadFone mini präsentiert, das angesichts seiner Ausstattung zu einem durchaus günstigen Preis angeboten werden dürfte.

Während andere Hersteller lediglich Mini-Versionen ihrer Top-Smartphones aus dem Hut zaubern, macht ASUS praktisch das Gleiche – allerdings mit seiner Smartphone-Tablet-Kombo, dem PadFone. Bei der neuen Variante der Kombination aus Smartphone und Tablet, bei dem das Smartphone ins Tablet gesteckt werden kann und als Rechen- und Speicherzentrale dient, ist alles ein wenig geschrumpft.

So verfügt das Smartphone lediglich über ein 4 Zoll in der Diagonale messendes IPS+-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln sowie ein Intel Atom Z2560 Dual-Core-SoC mit 1,6 GHz und 1 GB RAM. Der interne Speicher ist mit 8 GB recht knapp bemessen, lässt sich allerdings per micro SD-Karte um bis zu 64 GB erweitern. Die rückseitige Hauptkamera besitzt einen 8 MP-Sensor, frontseitig befindet sich eine 2 MP-Kamera. Gespart hat ASUS unter anderem beim Akku, denn der Energiespeicher des 116 Gramm leichten Smartphone fasst lediglich 1.170 mAh. Ferner verfügt das PadFone mini über Bluetooth 4.0, WiFi 802.11 b/g/n und ist Dual-Sim-fähig – ein LTE-Modul ist indes nicht vorhanden. Als OS kommt Android 4.3 mit ASUS’ eigener Nutzeroberfläche ZenUI zum Einsatz – ein Update auf Android 4.4 soll folgen.

Das Tablet-Element des PadFone mini besitzt einen 7 Zoll-IPS+-Screen mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und wiegt 260 Gramm. Der im Tablet verbaute 2.100 mAh-Akku kann auch nicht unbedingt als besonders groß bezeichnet werden, allerdings dürfte die Kombination aus energiesparendem Intel Atom-SoC und dem kleinen Display recht akkufreundlich sein. Nichtsdestotrotz kann festgestellt werden, dass beide Energiespeicher alles andere als groß sind.

ASUS hat zwar noch nicht bekannt gegeben, wo und wann das PadFone mini letztlich auf den Markt kommen soll, allerdings ist der US-Verkaufspreis sehr attraktiv, denn das Device soll in den Staaten für angemessene 249 US-Dollar über die Ladentheke gehen.

Quelle: ASUS via BestBoyZ

Weiterführende Artikel:

  • Sony Xperia Z1 compact: Mini-Bolide mit Snapdragon 800 ist offiziell CES 2014
  • Samsung: Livestream der CES-Pressekonferenz ab 23:00 Uhr, Menü-Button wird abgeschafft CES 2014
  • Sony Xperia Z1S: Mini-Bolide kurz vor der morgigen Präsentation geleakt CES 2014


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Lenovo stellt Yoga 2 vor

Filed under: Laptops

Die erste Generation der Yoga-Multimode-Geräte war eine Erfolgsgeschichte. Für Lenovo und für Microsofts Windows 8. Jetzt geht es in die nächste Runde. Das 13″-Modell ist mit einem i5-Prozessor der neusten Generation und einem 1080p-Display ausgestattet. Der Touchscreen hat Blickwinkel von 178°. Als Grafikkarte nutzt Lenovo eine integrierte Intel-Lösung. Bis zu 8 GB RAM und 500 GB HD bzw. SSHD lassen sich verbauen; die Tastatur ist hintergrundbeleuchtet. Bluetooth 4.0 und WiFi (b/g/n) gehören genauso zum Paket wie eine Webcam mit 1 Megapixel. Anschlusseitig kann man auf USB 3.0, USB 2.0, HDMI und einen Kartenleser zugreifen. Der Akku soll bis zu acht Stunden durchhalten. Lenovo spendiert der neuen Generation außerdem Sprach- und Gestensteuerung. Das Yoga 2 wird im Februar im Handel erwartet und ist ab 799 Euro erhältlich.

Preiswerter kommt das 11″-Modell. Für 599 Euro soll es noch im Januar erhältlich sein. Ausgestattet ist die kleinere Variante mit einem Pentium-Prozessor der neusten Generation. Das 11,6″-Multitouch-Display löst mit 1.366 x 768 Pixeln auf. Abstriche gibt es beim Speicher. Maximale RAM-Größe: 4 GB. Die Batterie hält bis zu sechs Stunden durch. Der Rest ist wie beim großen Modell: 720p-Webcam, Bluetooth 4.0 und Wifi stehen genauso zur Verfügung wie USB 3.0, USB 2.0, HDMI und der Kartenleser.

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