Intel pausiert Chipfabrik in Magdeburg

Bei Intel wird grob durchgeschüttelt. Intel trennt sich von seinem Chipgeschäft, um Milliardenverluste und einen fallenden Aktienkurs zu bekämpfen. Im zweiten Quartal hatte Intel fast zwei Milliarden US-Dollar Betriebsverlust gemacht. In einer Ankündigung erklärte CEO Pat Gelsinger, dass die Intel Foundry zu einer unabhängigen Tochtergesellschaft werden wird. Dies schaffe eine klarere Trennung und mehr Unabhängigkeit von Intel. Die Intel Foundry wird ein eigenes Leitungsgremium haben und ihre finanziellen Ergebnisse separat von Intel veröffentlichen. Zudem wird Intel die Arbeiten an den Fabriken in Polen und Deutschland für zwei Jahre pausieren, basierend auf der erwarteten Marktnachfrage. Das Hauptwerk solle demnach für Europa weiterhin in Irland bleiben.

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PlayStation: Co-CEO sieht Konsolen weiter als Kerngeschäft an

Spielekonsolen – sind sie angesichts von Cloud-Gaming ein Auslaufmodell? Noch kann man das sicherlich nicht behaupten, zuma Sony mit der PlayStation 5 Pro ein neues Modell für satte 799,99 Euro unter die Leute bringen will. Da wundert sicherlich auch nicht, dass der Co-CEO der PlayStation-Sparte, Hideaki Nishino, erklärt hat, dass er Spielekonsolen weiterhin als zentral für das Geschäftsmodell betrachtet.

So sieht Nishino etwa Alleinstellungsmerkmale gegenüber Mobile Games und PCs, welche eine Daseinsberechtigung von Spielekonsolen weiterhin rechtfertigen. Mobile Games würden vor allem Gelegenheitsspiele bieten und viel Werbung einsetzen. Gaming-PCs fehle wiederum die Bequemlichkeit einer Konsole. Auch wenn Sony inzwischen viele Spiele auch nachträglich für PCs portiere, bleibe das klassische Konsolenerlebnis das Zentrum.

In der Vergangenheit hatte der Manager zudem bereits betont, dass Spielekonsolen aus seiner Sicht ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten als Gaming-PCs. Weiterhin betrachtet man dabei im Übrigen die PC-Portierungen seiner Singleplayer-Spiele auch als Lockmittel. Sie sollen PC-Gamer auch dazu anregen, einen Blick auf eine PlayStation 5 zu werfen.

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Leica M11-D: Neue Vollformatkamera kostet 9.350 Euro

Leica hat seine neue Vollformatkamera M11-D vorgestellt. Diese ist Teil des M-Systems und zu entsprechenden Objektiven kompatibel. Dabei verzichtet der Hersteller nach eigenen Angaben bewusst auf der Rückseite auf einen Bildschirm. Stattdessen hat man ein großes ISO-Einstellrad auf der Rückseite der Kamera platziert. Mit der Kamera sind Fotos mit einer Auflösung von wahlweise 60, 36 oder 18 Megapixeln möglich.

Mit einem Pufferspeicher von 3 GByte sind Serienaufnahmen von bis zu 5 Bildern pro Sekunde mit 60 Megapixeln erstellbar. Der interne Speicher hält wiederum 256 GByte für Bilder und Videos bereit. Die Leica M11-D wiegt dabei mit Akku 540 g. Laut dem Hersteller deckt sie einen nativen ISO-Bereich von 64 bis 50.000 ab. Auch wenn das Design etwas nach Retro aussieht, hat man neben direkten Kabelverbindungen zu anderen Geräten auch Bluetooth und Wi-Fi 5 an Bord geholt. Zudem soll die Verbindung zu iOS-Geräten nahtlos vonstattengehen, da die Kamera als „Made for iPhone and iPad“ zertifiziert ist.

Ihr könnt auch die Begleit-App Leica Fotos verwenden, um Einstellungen direkt am Smartphone vorzunehmen. Die App erlaubt euch die Fotoübertragung, Fernsteuerung und Geotagging. Anpassungen wie der Weißabgleich und die Wahl zwischen den Dateiformaten DNG und JPEG können ebenfalls in der App vorgenommen werden. Zusammen mit der neuen M11-D sind auch zwei zur Kamera passende Accessoires aus Leder erhältlich.

Leica M11-D: Ab sofort weltweit erhältlich

Zu dem Zubehör zählt ein schwarzer Protektor, der mit seiner Aussparung für das mechanische ISO-Einstellrad an der Kamerarückseite speziell für die M11-D gefertigt wurde. Zudem gibt es einen in Schwarz und Cognac erhältlichen Tragriemen, der für alle M-Kameras geeignet ist. Den internen Speicherplatz könnt ihr natürlich über Speicherkarten (UHS-II empfohlen) um bis zu 2 TByte erweitern. Die Leica-Kamera nutzt ein Ganzmetall-Gehäuse aus Magnesium und Aluminium mit Kunstleder-Bezug.

Die Leica M11-D ist ab sofort weltweit in allen Leica-Stores, im Leica-Online-Store sowie im Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 9.350 Euro inkl. MwSt.

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Telekom: Roboter „Butty“ räumt Zigarettenkippen weg




Die Telekom zeigt auf der Digital X ihren Roboter namens „Butty“, der in Köln bereits Zigarettenkippen auf der Straße beseitigen kann – zumindest als Demonstration. Entwickelt wurde der smarte Helfer gemeinsam mit Capra Robotics aus Dänemark und dem Ortungsspezialisten Swift Navigation. Wer in Köln auf der Digital X am 18. bzw. 19. September 2024 zugegen ist, kann sich Butty dort auch schon vor Ort ansehen.

Der Roboter kann aber nicht nur die Stadtreinigung unterstützen. Laut der Telekom wäre er auch für weitere Anwendungen in Industrie und Logistik tauglich. Möglich wären etwa der Transport von Paletten, die Zustellung von Paketen oder das Patrouillieren am Firmenzaun. Auf einem Weingut könnte er wiederum in Hanglagen Weinreben prüfen.

Bis zu 100 kg Ladung kann der Roboter tragen und Lasten von bis zu einer halben Tonne ziehen. Verschiedene Aufsätze wie Saugrüssel, Spritzdüse oder 3D-Kamera sollen seine Einsatzmöglichkeiten erweitern. Der Roboter ist dabei angebunden im IoT-Mobilfunk- und Satellitennetz der Telekom. Die Telekom hat dazu weltweit mit 600 Partnern Roaming-Verträge geschlossen. Unternehmen wie Intelsat oder Skylo ergänzen die Verbindung mit Satellitenfunk.

Ein KI-gestütztes Navigationssystem lässt den Roboter in Echtzeit mit Kameratechnik auf engem Raum um Hindernisse herum manövrieren und kleine Objekte, wie eben Zigarettenkippen, erkennen. Da die Technik in der Cloud liegt, greifen Support-Mitarbeiter über das Internet darauf zu. Das ermöglicht einen weltweiten Service.

Ob sich der Einsatz von solchen Robotern in der Stadtreinigung rechnen würde, ist natürlich eine andere Frage: Zu der Anschaffung kämen ja auch die Wartungskosten hinzu. Dazu wirkt der gezeigte Butty nicht so groß, als dass er Unmengen aufsagen könnte.

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Samsung Galaxy S25: Renderbilder deuten eher minimale Änderungen zum S24 an

Samsung scheint auch beim kommenden Galaxy S25 auf das Motto „Evolution statt Revolution“ zu setzen. Leaker Onleaks gibt uns mit neuen Renderbildern via Android Headlines einen ersten Blick auf das Basismodell der S25-Serie und deutet damit an, dass sich im Vergleich zum Vorgänger optisch nicht allzu viel ändern wird.

Das Display soll mit 6,17 Zoll (vermutlich als 6,2 Zoll vermarktet) gleich groß bleiben, allerdings schrumpfen die Abmessungen des Geräts minimal auf 146,9 x 70,4 x 7,2 Millimeter. Die flachen Seiten bleiben erhalten. Eine subtile, aber sichtbare Änderung betrifft das Kamera-Design: Die Linsen sollen nun von Ringen eingefasst sein, was dem S25 einen Hauch mehr Individualität verleihen könnte.

Unter der Haube erwarten uns möglicherweise größere Neuerungen. Zwar kursieren widersprüchliche Gerüchte über den verwendeten Chipsatz – Exynos oder Snapdragon 8 Gen 4 – doch letzteres erscheint wahrscheinlicher. Der Snapdragon 8 Gen 4, der im nächsten Monat vorgestellt werden soll, verspricht in geleakten Benchmarks beeindruckende Leistung und könnte sogar Apples A18 Pro übertreffen.

Samsung plant angeblich auch, den Arbeitsspeicher auf 12 GB aufzustocken und wieder bei 128 GB Speicherplatz zu starten. Der Akku soll mit 4.000 mAh unverändert bleiben. Traditionell hat Samsung die Galaxy S-Serie jedes Jahr etwas früher vorgestellt. Nach dem 17. Januar für das Galaxy S24 rechnet man dieses Mal mit einer Ankündigung der S25-Reihe in der Woche vom 13. Januar.

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