WD_BLACK SN770 NVMe: Neue PCIe-Gen4-SSDs für Spieler

Western Digital ergänzt seine Reihe der WD_Black-SSDs um die neuen Modelle WD_BLACK SN770 NVMe. Sie kommen im Formfaktor M.2 daher und bieten wahlweise 250 GByte, 500 GByte, 1 TByte bzw. 2 TByte Kapazität. Die Laufwerke entsprechen dem Standard PCIe Gen4 und erreichen, in den Varianten mit 1 bzw. TByte sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von 5.150 MB/s bzw. sequenzielle Schreibraten von 4.900 MB/s.

Der Hersteller bescheinigt den neuen SSDs eine bis zu 40 Prozent höhere Geschwindigkeit und eine um 20 Prozent erhöhte Energieeffizienz, wenn man mit dem direkten Vorgängermodell vergleiche. Preislich liegen die SSDs zwischen 66,99 Euro für die Version mit 250 GByte und 402,99 Euro für die Variante mit 2 TByte. Zum Verkaufsstart bietet Western Digital im Online-Shop alle SN770-NVM- SSDs mit 1 TByte oder 2 TByte Speicher im Bundle mit einem exklusiven WD_BLACK T-Shirt an – solange der Vorrat reicht.

Kompatibel sind die SSDs laut Western Digital zu PCs mit Windows 8.1, Windows 10 und Windows 11. Die Maße betragen (L x B x H) 80 x 2 x 2,38 mm.

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Austrian Audio PG16: Erstes Gaming-Headset der Österreicher im Test

Austrian Audio ist ein noch recht junger Anbieter, der mit dem PG16 sein erstes Gaming-Headset vorgestellt hat. Hinter dem Unternehmen stecken aber alte Hasen, nämlich ehemalige Mitarbeiter der AKG Acoustics GmbH, welche nach Samsungs Übernahme des Mutterkonzerns Harman nun eigene Wege gehen. Da sind schon einige Kopfhörer erhältlich, doch das Austrian Audio PG16 markiert eben nun den Einstieg ins lukrative Gaming-Segment. Ob das gelungen ist, hörte ich mir für euch im Test an.

Zunächst eine Warnung an Nutzer von Apple Macs auf M1-Basis: Käufer des Headsets erhalten einen Gutschein für die Software Spatial Soundcard L. Jene soll für euch eben räumlichen Klang in Kombination mit dem Gaming-Headset PG16 ermöglichen. Leider funktioniert die Software nicht in Verbindung mit Apple Silicon und verweigert die Installation. Zumindest musste ich diese Erfahrung an meinem Mac mini machen. Kompatibel ist das Programm jedoch zu Apple Macs auf Intel-Basis sowie 64-Bit-Systemen ab Windows 7.

Technische Spezifikationen

  • Design: Over-Ear; geschlossen
  • Frequenzbereich: 12 Hz – 24 kHz
  • Treiber: 44 mm
  • Empfindlichkeit: 113 dBspl/V
  • Impedanz: 25 Ohm
  • Input Power: 150 mW
  • Mikrofonarm mit „Tilt-to-mute“-Funktion
  • Mikrofonrichtcharakteristik: Omnidirektional
  • Kabel (abnehmbar): 1,4 m
  • Stecker: 3,5 mm (1/8”) TRRS
  • Adapter (inklusive): 3,5 mm (1/8”) TRRS to 2x 3,5 mm (1/8”) TRS
  • Abmessungen: 205 x 180 x 80 mm
  • Gewicht (ohne Kabel): 265 g
  • Lieferumfang: 1x PG16 Headset, 1x HSC1m4 Headset Kabel 1,4 m, 1x HSA6 Adapter, 1x HXB Transporttasche
  • Preis: 139,- € (UVP)

Dabei will Austrian Audio nicht nur mit dem Klang, sondern auch der Verarbeitung des PG16 überzeugen. Verwenden könnt ihr das Gaming-Headset via Klinke natürlich nicht nur am PC, sondern auch an Spielekonsolen wie PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Man setzt auf ein geschlossenes Design, das vor Umgebungsgeräuschen abschirmen soll.

Ausstattung und Verarbeitung

Im direkten Vergleich mit meinen zuletzt getesteten Gaming-Headsets von Epos, etwa dem H6 Pro, wirkt das PG16 in der Verarbeitung etwas weniger wertig. Allerdings ist hier auch der Verkaufspreis niedriger angesetzt. Was mir etwa nicht so gefällt, sind die schwarzen Hochglanz-Plastik-Oberflächen an Ohrmuscheln und Bügel. Schon nach kurzer Nutzungszeit sieht man da natürlich jeden Fingerabdruck. Eine matte Oberfläche oder ein Stoffüberzug hätten da Wunder bewirkt. Auch ist das Mikrofon fest verbaut, also nicht abnehmbar. Es lässt sich aber mit seinem sehr flexiblen Arm perfekt ausrichten. Klappt ihr es nach oben, schaltet es sich automatisch stumm.

Auch die Ohrmuscheln an sich sind drehbar, können also im Winkel auf eure Bedürfnisse angepasst werden. Die Bügel sind links und rechts ausziehbar, um die Größe der Over-Ear-Kopfhörer für euch anzupassen. Bei mir genügte bereits die kleinste Einstellung, da passt also wirklich jeder Quadratschädel rein. Die Memory-Foam-Polster wirken ebenfalls wertig, sind aber nicht ganz so dicht / dick wie bei dem bereits erwähnten Epos-Modell. Das Kabel ist im Übrigen abnehmbar und daher leicht austauschbar.

Insgesamt möchte ich die Verarbeitung des Austrian Audio PG16 als „gut“ bewerten. Das Mikrofon könnte abnehmbar sein und generell wirkt das Design etwas fragiler als bei manch etabliertem Platzhirsch. Dafür kann man das PG16 auch zusammenfalten, indem linke oder rechte Ohrmuschel einklappt. Das erleichtert den Transport in der beiliegenden Tasche. Gemessen am Preis passt der Gesamteindruck also.

Tragekomfort und Sound des Austrian Audio PG16

Das PG16 nutzt ein geschlossenes Over-Ear-Design und trägt sich nach meinem subjektiven Eindruck äußerst angenehm. Der Sitz ist recht luftig, sodass meine Ohren ausreichend Platz hatten und ich auch nicht direkt heiße Löffel bekam. Es entsteht auch bei etwas längeren Sitzungen kein störendes Druckgefühl. Dafür ist die Abschirmung trotz geschlossenem Design eher mittelprächtig, sodass man eine Art halboffenen Eindruck gewinnt. Ich persönlich fand das sogar hilfreich, da ich so noch meine Umgebung im Hintergrund wahrnehmen kann. Wer sich mit dem Headset von spielenden Kindern, lauten Mitbewohnern oder einer Hauptverkehrsstraße isolieren will, wird aber ein wenig ernüchtert sein.

Das Kabel führt Austrian Audio aus der rechten Ohrmuschel, was beim Gaming allerdings etwas stören kann, zumal es eben nur 1,4 m lang ist. Hier kommt man sich mit dem Maus-Arm ins Gehege. Linkshändern dürfte das wiederum sogar eher entgegenkommen. Ich bin Brillenträger und konnte das PG16 auch lange Sitzungen tragen, ohne dass mich ein Druckgefühl oder übermäßiges Schwitzen aus dem Spiel gerissen hätte. Ergonomisch sieht es also richtig gut für das erste Modell der Österreicher aus.

Schade: Direkt am Headset gibt es keine Möglichkeit, die Lautstärke zu regeln. Das ist am PC weniger ein Problem als an der Konsole. Da ist dann immer der Weg in die Schnelleinstellungen notwendig. Klanglich ist das Austrian Audio PG16 sehr auf Gaming getrimmt, was dazu führt, dass die Mitten recht überbetont sind. Das fällt insbesondere beim Spielen von dialoglastigen Spielen ins Gewicht. Die Stimmen sind immer einen Tick zu laut und z. B. Schüsse, Explosionen und Co. haben eine Tendenz zum Klirren. Dieses Problem tritt am PC nicht auf, weil man hier leichter nachregeln kann. Die Bässe gefallen mir da besser, denn sie sind eben gerade nicht zu dominant, wie es doch bei einigen Konkurrenzmodellen gerne der Fall ist.

Die Stereo-Separation gelingt ebenfalls exzellent. Davon profitiert dann auch die Musikwiedergabe. Hier fallen die etwas zu kräftigen Mitten auch weniger ins Gewicht, hatte ich das Gefühl. Somit ist das Austrian Audio PG16 ein überraschend guter Allrounder. Für Filme und Serien wiederum bietet es sich dann an, auch die Software SpatialSound Card L Surround Sound ins Boot zu holen. Klar, auch in Spielen kann man damit experimentieren.

Ich bin selbst kein großer Fan von simuliertem Raumklang. Maximal erreicht man da durch Software-Tricksereien in meinen Ohren eine differenzierte Stereo-Separation. Tatsächlich hilft das Programm aber am Rechner, einzelne Objekte besser zu orten, hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Die Bedienung ist aber eher sperrig, da könnte man noch viel an der Benutzerfreundlichkeit verbessern. Das Ergebnis wird man nicht mit einem „echten“ Surround-Erlebnis verwechseln, macht aber Spaß. Offenbar hatte Austrian Audio hier aber insgesamt mehr die PC-Gamer im Auge, denn nur jene profitieren.

Mikrofone und Voice-Chats mit dem Austrian Audio PG16

Sprach-Chats und Telefonate mit dem Austrian Audio PG16 gehen völlig in Ordnung. Das Mikrofon ist ab Werk jedoch sehr leise, da hilft es, direkt in den Audio-Settings am Mac oder aber Windows-PC nachzuhelfen. Die Qualität war laut meinen Gesprächspartnern völlig ausreichend, Nebengeräusche aus meiner Wohnung, etwa den Roboter-Staubsauger im Nebenraum, hörte man kaum. Meine Gesprächspartner konnte ich jeweils ebenfalls gut verstehen.

Was mich aber gestört hat: Klappt ihr das Mikrofon hoch, muss es schon bis zum Anschlag hochgedrückt werden, sonst ist es immer noch aktiv. Da gibt es leider auch kein Einrasten oder dergleichen, was einen absichern könnte. Da empfehle ich euch also den Einsatz mit Bedacht, bevor es durch ein versehentlich noch aktives Mikro zu Peinlichkeiten kommt.

Dafür lässt sich das Mikrofon recht nahe an den Mund biegen, was der Verständlichkeit und Lautstärke natürlich zugutekommt. Im Übrigen liegt hier auch eine TeamSpeak-Zertifizierung vor. Fein ist auch, dass das Mikrofon mit einem abnehmbaren Pop-Schutz versehen ist.

Fazit

Das Austrian Audio PG16 basiert auf dem Kopfhörer Hi-X15 des Unternehmens. Dies hat Vor- und Nachteile. So hat der Hersteller aus Österreich Konsolenspieler deutlich weniger im Kopf gehabt als PC-Gamer. Letztere profitieren von der Software SpatialSound Card L und können die sehr starken Mitten durch einen Equalizer ausgleichen. An PlayStation und Xbox vermisse ich zudem die Chance, die Lautstärke über das Headset zu regeln.

Der Klang der Kopfhörer ist ansonsten gut und auch für Musik und Filme / Serien geeignet. Auch Voice-Chats laufen super, die Stimmwiedergabe ist klar und das Mikrofon nimmt die Stimme gut auf, ohne den Gesprächspartner mit Umgebungsgeräuschen zu überhäufen. Letztere wird man aber als Träger weiterhin wahrnehmen, denn die Dämpfung geht trotz formal geschlossenen Designs eher in die halboffene Richtung.

Die Verarbeitung ist gut, beim Design gibt es aber kleinere Ecken und Kanten wie die nervigen Hochglanz-Oberflächen oder die Tatsache, dass der Mikrofonarm nicht abnehmbar ist und das Kabel an der rechten Seite geführt wird. Meiner Ansicht nach liefert Austrian Audio hier aber einen guten Einstieg ins Segment der Gaming-Headsets ab. Wird man auf dieser Basis weiter aufbauen und sich die Kritikpunkte zu Herzen nehmen, dann kann man ernsthaft mit Epos, Corsair, Razer und Co. konkurrieren.

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Valve Steam Deck mit Cloud Synchronisation von Speicherständen

Vor kurzem gab es positive Nachrichten für alle Gamer, die sehnsüchtig auf das Release von Valves Handheld-Konsole Steam Deck warten. Angeblich wird sich nichts mehr verschieben und das Gerät wird ab Ende Februar ausgeliefert. Nun folgen weitere positive Neuigkeiten, denn man hat noch ein interessantes Goodie im Ärmel, das das nahtlose Spielen zwischen PC und Steam Deck möglich macht.

So stellt Valve ein Steam-Cloud-Feature zur dynamischen Synchronisation eurer Speicherstände vor. Damit lädt Steam alle für die Speicherstände benötigten Dateien in die Cloud hoch, bevor ein Gerät in den Schlafmodus geschickt wird. Ihr könnt dann den letzten Stand wieder am PC, Laptop oder Steam Deck aufnehmen.

Für das Ganze müssen die Entwickler jedoch eine kleine Anpassung vornehmen, denn man muss die APIs für die Cloud-Speicherung integrieren. Informationen dazu gibt es im Dokumenten-Bereich von Steam. Ist das der Fall, kann die Cloud-Synchronisierung über die Steamworks-Einstellungen aktiviert werden.

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„LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga“ erscheint am 5. April 2022

Da musste ich direkt einmal nachschauen: Schon im September 2020 bestellte ich „LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga“ vor. Nun hat das Game nach mehreren Verschiebungen einen (hoffentlich) finalen Erscheinungstermin: den 5. April 2022. An jenem Datum erscheint der Titel für den PC, die Nintendo Switch, die PS4 und PS5 sowie die Xbox One und Xbox Series X|S. Ein neuer Trailer soll auf das Ergebnis einstimmen.

Ich selbst freue mich sehr auf das Spiel, da ich generell ein großer Fan der Lego-Titel bin. Was Star Wars betrifft, so bewerte ich die Episoden I bis III zwar als durchwachsen und rechne Disneys Machwerke grundsätzlich nicht mit, meine Liebe zur Ur-Trilogie bleibt aber bestehen. Und auch „Star Wars: Rogue One“ und „The Mandalorian“ haben mir zugesagt. Zuletzt konnte die Science-Fiction-Reihe zudem mit guten Games wie „Star Wars Jedi: Fallen Order“ (hier mein Test) oder auch „Star Wars: Squadrons“ (hier mein Test) punkten.

Feine Sache: wer sich „LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga“ hingibt, kann auswählen, mit welcher Trilogie er starten möchte. Wichtig zu wissen: Das neue Game ist kein Remake oder Remaster der bereits veröffentlichten „LEGO Star Wars“-Titel, sondern ein völlig neu entwickeltes Spiel. Man verspricht komplexere Kämpfe, eine neue Blaster-Steuerung und viele neue Mechaniken. Ihr schaltet dabei auf einer Karte der Galaxis ständig neue Planeten zum Erkunden frei. Aber auch Weltraumschlachten stehen euch selbstverständlich offen.

Über 300 Charaktere sollen enthalten sein: Darunter natürlich Ikonen wie Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia, aber sicher auch wieder so manche Kuriosität. Außerdem gibt es für Nostalgiker einen Nuschelmodus. Dann werden die Dialoge im Spiel durch ein „Gebrabbel“ ersetzt, so wie man es aus den ersten LEGO-Titeln noch kannte.

Natürlich will man da nun Vorbesteller mit einigen Boni ködern: Bei einer digitalen Vorbestellung des Spiels erhalten Spielende Vorabzugang auf das Truppen-Charakterpaket am Veröffentlichungstag. Das Paket wird einen Monat nach der Veröffentlichung des Spiels für alle zur Verfügung stehen, die die Charakter-Kollektion (Season Pass mit allen sieben Charakterpaketen) kaufen, oder separat erhältlich sein. Digitale Käufer schalten zudem auch den klassischen Obi-Wan Kenobi als spielbaren Charakter frei, der nicht separat erhältlich sein wird. Die physische Version der Deluxe-Edition enthält zusätzlich die exklusive LEGO-Star-Wars-Minifigur: Luke Skywalker mit blauer Milch.

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Xbox Series X: Das sind meine Spiele des Jahres 2021

Die Xbox Series X (XSX) ist mittlerweile über ein Jahr im Handel erhältlich. Wobei man „erhältlich“ eigentlich in Anführungszeichen setzen muss, denn die Konsole ist, genau wie die PlayStation 5, nur schwer zu bekommen. Ich selbst nutze die XSX seit dem Launch, natürlich auch für die Berichterstattung hier im Blog. Auch Caschy und Olli sind mit der Konsole von Microsoft unterwegs. 2021 sind nun einige neue Spiele erschienen und meine Favoriten des letzten Jahres, bündele ich in diesem kleinen Artikel. Vielleicht kann ich damit ja auch einigen Lesern Anregungen für den nächsten Gaming-Abend liefern.

Ich besitze auch die PlayStation 5 und beide Konsolen haben für mich ihre Daseinsberechtigung. Aktuell nutze ich die Xbox Series X allerdings deutlich mehr, weil es an beiden Konsolen noch an Exklusivtiteln fehlt. Und wegen der Mehrleistung der Konsole aus Redmond, spiele ich Multiplattform-Titel dann lieber an der XSX. Jene dominieren daher auch meine Bestenliste. Bedenkt dabei, dass meine Liste subjektiv ist. Ich bin somit auch auf eure Spiele des Jahres sehr gespannt, die ihr natürlich gerne mit anderen Lesern in den Kommentaren teilen dürft.

5. Microsoft Flight Simulator

Der „Microsoft Flight Simulator“ ist, wie der Name schon andeutet, weniger ein traditionelles Spiel und mehr eine Simulation. Die Konsolenversion kann ihre PC-Wurzeln nicht verbergen, wurde aber erstaunlich sauber für die Xbox Series X|S portiert. Und es ist einfach eine besondere Erfahrung, über den eigenen Wohnort zu fliegen, bekannte Merkmale seiner Heimat wiederzuerkennen und gen Horizont zu steuern.

Klassische „Missionen“ gibt es eigentlich nur in Form der Tutorials, die euch sorgsam an die komplexe Steuerung heranführen. Letztere könnt ihr aber auch deutlich vereinfachen und je nach Laune möglichst realistisch oder eher im Arcade-Stil durch die Lüfte sausen. Da der „Microsoft Flight Simulator“ im Game Pass enthalten ist, kann ich nur jedem Xbox-Besitzer mindestens einen Rundflug empfehlen.

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  • Microsoft Flight Simulator (Disc) ist nur auf Xbox Series X spielbar
  • Erleben Sie die den neuen Teil der beliebtesten Flugsimulation aller Zeiten. Von einmotorigen Kleinflugzeugen bis hin zu Großraum-Jets,…

4. Forza Horizon 5

Viele Gamer werden „Forza Horizon 5“ sicherlich sogar zu ihrem Spiel des Jahres küren. Dass das Spiel bei mir „nur“ auf Platz 4 der Top-Xbox-Spiele des Jahres 2021 gelandet ist, hat seine Gründe. Zum einen bin ich subjektiv nicht so sehr der Racing-Fan – und das hier ist eben ein subjektives Ranking. Zum anderen kehrt nach einer Weile doch eine gewisse Monotonie ein, denn die Rennen und weiteren Aufgaben im Spiel gleichen sich doch relativ stark. Das ändert aber nichts daran, dass „Forza Horizon 5“ eine Mordsgaudi ist und eine wunderschöne Tech-Demo für die Xbox Series X darstellt.

Im Qualitätsmodus läuft das Spiel in nativem 4K mit HDR und zählt zu den schönsten Titeln, die es aktuell plattformübergreifend gibt. Dazu kommen das idyllische Szenario in Mexiko sowie ein toller Soundtrack, der wunderbar Pop, Electro und Rock mischt. So habe ich mich dann über die letzten Monate eben doch erwischt, wie ich immer wieder gerne kurz nach der Arbeit abends mal ein Rennen gefahren bin. Auch „Forza Horizon 5“ ist im Game Pass vorhanden und daher gibt es kaum Ausreden, das Spiel nicht mal anzutesten.

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Microsoft Forza Horizon 5 (Xbox One, Series X)


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  • Tauchen Sie in eine immersive Kampagne mit Hunderten von Herausforderungen ein, die Sie dafür belohnen, dass Sie das tun, was Sie lieben
  • Treffen Sie neue Charaktere und bestimmen Sie den Ausgang ihrer Horizon-Story-Missionen

3. It Takes Two

Für mich die wohl positivste Gaming-Überraschung des Jahres 2021: „It Takes Two“ ist unter dem Label der EA Originals erschienen. Das Koop-Spiel lässt sich ausschließlich zu zweit durchspielen – entweder lokal oder auch online. Extrem fair: Wenn ihr online mit jemandem im Koop zockt, reicht es aus, wenn einer von euch beiden das Spiel besitzt. Und so erzählt „It Takes Two“ eine putzige Geschichte von zwei kurz vor der Scheidung stehenden Eltern, deren Tochter sich nichts sehnlicher wünscht als eine heile Familie. Schwupps, verwandeln sich die beiden Erwachsenen in Puppen und haben keine andere Wahl, als zusammenzuarbeiten, um wieder in ihre alten Gestalten zurückverwandelt zu werden.

Dabei erhaltet ihr im Verlaufe des Spiels immer wieder neue Waffen und Werkzeuge, mit denen ihr euch untereinander abstimmen müsst. Die Geschichte strotzt nur so vor ironischem Humor, ist aber mit viel Herz erzählt. In gewisser Weise fühlt sich „It Takes Two“ manchmal wie ein Pixar-Film zum Mitspielen an. Tolles Spiel, das ich ganz dringend empfehlen möchte, zumal es auf jegliche Mikrotransaktionen und Co. verzichtet. Ich wünsche mir, dass es von Games dieser Sorte deutlich mehr gäbe.

2. Hitman 3

„Hitman 3“ erschien bereits Anfang 2021, ist mir aber dennoch bis zum Jahresende im Gedächtnis geblieben. Ich bin großer Fan der Sandbox-Areale, in denen man sich frei austoben kann, um seine Missionsziele zu erfüllen. So ist jedes Gebiet, sei es nun eine abgelegene Villa, in der ein Mordfall geschehen ist, oder ein Berliner Underground-Club, ein Highlight für sich. Das mehrfache Durchspielen der Missionen macht dabei tatsächlich Laune, da man nicht nur neue Taktiken, sondern auch kleine Nebengeschichten aufdeckt.

„Hitman 3“ nimmt sich dabei nie bierernst. So stößt man immer wieder auf humorvolle Situationen. Sei es, dass man versehentlich Aufmerksamkeit erregt und mehrere bewusstlose Wachen panisch in einem Gebüsch verstecken muss, mit Coladosen um sich wirft oder Intimitäten über seine potenziellen Opfer auslotet. Technisch sieht man „Hitman 3“ die Wurzeln in der letzten Konsolengeneration an, das Spiel läuft aber knackscharf in nativem 4K an der Xbox Series X. Ich halte den Titel von IO Interactive immer noch für einen echten Tipp.

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HITMAN 3 (Xbox One / Xbox Series X)


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  • Agent 47 kehrt in HITMAN 3 als skrupelloser Profi zurück, um sich den wichtigsten Aufträgen seiner Karriere zu stellen: Jeder einzelne…
  • Erleben Sie ein weltumspannendes Abenteuer und besuchen Sie exotische Orte, die liebevoll bis ins kleinste Detail ausgestaltet wurden

1. Lost Judgment

Wer meinen Blick ins Xbox Museum verfolgt hat, ahnte schon, welcher Titel mein Spiel des Jahres wird: „Lost Judgment“ vereint alle Stärken der „Yakuza“-Reihe und geht teilweise noch einen Schritt weiter. Erneut erzählt man eine hoch spannende Crime-Story mit vielen Wendungen und hervorragend geschriebenen Charakteren. Auch gibt es abermals „nebenbei“ zahllose Side Quests zu entdecken. Doch besonders die „School Stories“ haben es mir angetan, bei denen Detektiv Takayuki Yagami unter anderem einen Tanzklub trainiert, seine Skateboard-Künste unter Beweis stellt und mit dem Motorrad rasante Rennen fährt.

Während „Yakuza: Like A Dragon“ zu einem rundenbasierten RPG-Kampfsystem wechselte, bleibt man für „Lost Judgment“ bei Echtzeit-Prügeleien. Abwechslung ist hier generell Trumpf, denn Yagami erlernt nicht nur neue Moves für die Straßenkämpfe, sondern kann sich auch anderen Aktivitäten hingeben: Baseball, Darts oder sogar einer Sammlung aus kompletten Master-System-Titeln. Es ist locker möglich, 40-60 Stunden in „Lost Judgment“ zu investieren und immer noch nicht den Abspann zu Gesicht zu bekommen.

Das Schöne ist: Nichts wird euch aufgezwungen oder ist eine reine Sammelorgie. Und so liegt hier ein herrliches Semi-Open-World-Spiel vor, das tolle Geschichten erzählt und einfach richtig Spaß macht. Dabei besteht sogar die Wahl zwischen einem Modus in nativem 4K bei 30 fps oder 1440p bei 60 fps. Es gibt im Übrigen auch wieder neben der japanischen eine englischsprachige Synchronisation. Letzten Endes bin ich von „Lost Judgment“ schwer begeistert und hoffe, dass das Franchise noch nicht beendet ist, was leider aktuell Streitigkeiten mit dem Yagami-Darsteller / – Sprecher andeuten.


Lost Judgment (Xbox One Series X)


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