EU-Petition will für Erhalt von Videospielen sorgen

Die Mehrheit der Videospiele ist darauf ausgelegt, dauerhaft funktionstüchtig zu sein, doch eine wachsende Zahl von Spielen wird so gestaltet, dass sie unspielbar werden, sobald die Unterstützung durch die Entwickler endet. Dies entzieht den Verbrauchern nicht nur den Zugang, sondern gefährdet auch das kulturelle Erbe der Spiele und ist überflüssig. Eine Initiative strebt danach, eine europäische Gesetzgebung zu fördern, die diese Praxis unterbindend.

Der Vorschlag der Petenten beinhaltet wie folgt:

Videospiele müssen auch nach Ende des Supports weiterhin funktionieren

Eine Verbindung zum Herausgeber darf nach Ende des Supports keine Voraussetzung zum Spielen sein

Ein Eingriff in die Geschäftspraktiken, solange das Spiel aktiv vom Hersteller unterstützt wird, ist nicht vorgesehen

Obwohl Videospiele primär zur Unterhaltung gedacht sind und oft als weniger wichtig angesehen werden, ist die Zerstörung eines Produkts durch einen Verkäufer, für das bereits bezahlt wurde, ein tiefgreifender Eingriff in die Verbraucherrechte und sogar in das Eigentumskonzept.

Sollte dieses Vorgehen nicht unterbunden werden, besteht die Gefahr einer gesetzlichen Verankerung, die möglicherweise auf andere bedeutendere Produkte wie landwirtschaftliche Maschinen, Bildungsmaterialien oder medizinische Geräte ausgedehnt wird, führen die Petenten aus. Es ist daher essenziell, dass Konsumenten ein fundamentales Recht haben, um sich vor solchen ausbeuterischen Praktiken zu schützen. Zudem sind Videospiele künstlerisch einzigartige Kreationen. Die Vorstellung, jede Kopie eines Buches, eines Liedes oder eines Films zu vernichten, würde allgemein als kultureller Verlust betrachtet werden. Auch wenn sie als Medium vielleicht weniger anerkannt sind, verdienen Videospiele grundlegende Schutzvorkehrungen gegen die willkürliche Zerstörung ihrer Inhalte, heißt es weiter.

Solltet ihr das auch so sehen, so könnt ihr eine FAQ einsehen und die Petition mitzeichnen. Wie ist eure Sicht der Dinge dazu?

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Bungie: Weitere Entlassungswelle und tiefere Integration in Sony Interactive Entertainment

Es ist schon eine Weile her, dass Bungie („Halo“, „Destiny“) von Sony übernommen worden ist. Seitdem läuft wohl einiges nicht ganz rund, denn die Atmosphäre soll sich verschlechtert haben und Mitarbeiter sind entlassen worden. Schon vor einer Weile hieß es, dem Studio drohe der Verlust der Unabhängigkeit, wenn nicht gewisse wirtschaftliche Ziele erreicht würden. Jetzt kommt es tatsächlich zu einer tieferen Integration in Sony Interactive Entertainment. In diesem Zuge werden weitere 220 Mitarbeiter entlassen. Das entspricht rund 17 % der Belegschaft des Entwicklerstudios.

Als Begründung für die neuen Schritte nennt Bungie in einer Stellungnahme steigende Kosten für die Spieleentwicklung und Veränderungsprozesse innerhalb der Industrie sowie die generelle Wirtschaftslage. Wie in solchen Meldungen üblich, so sucht man also die Fehler nicht innerhalb, sondern außerhalb des eigenen Unternehmens. Bungie wird zudem im Übrigen auch eines seiner geplanten Game-Projekte abgeben. Dafür sollen bisherige Mitarbeiter innerhalb der PlayStation Studios ein neues Team bilden, um ein neues Spiel zu stemmen.

Bungie werde sich stattdessen auf die Weiterentwicklung seiner Marke „Destiny“ und den Reboot von „Marathon“ konzentrieren. Bungie wird zudem im Übrigen weitere 155 Mitarbeiter quasi an Sony Interactive Entertainment abtreten. Die Betroffenen hätten sonst entlassen werden müssen, wechseln aber innerhalb der nächsten Quartale zu neuen Positionen innerhalb des Mutterkonzerns.

Dabei beruhigt Bungie: Man habe immer noch über 850 Mitarbeiter und werde seine Arbeit an großartigen Spielen unbeirrt fortführen.

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PlayStation Plus: Das sind die neuen Inhalte für August 2024

Vorbei ist er, der Juli 2024, und wieder einmal meldet sich Sony mit kommenden PlayStation-Plus-Inhalten für den nächsten Monat zu Wort. Ab dem 6. August können folgende Spiele für die PlayStation 4 und 5 heruntergeladen werden:

  • LEGO Star Wars: Die Skywalker Saga
  • Five Nights at Freddy’s Security Breach

Ausschließlich für die PlayStation 4 wird dann noch ENDER LILIES: Quietus of the Knights verfügbar sein. Bis zum 5. Juli gibt es noch Zugriff auf die Titel des Vormonats. Darüber hinaus steht allen PlayStation-Fans eine von den PlayStation Plus-Spielen inspirierte Spotify-Playlist zur Verfügung, die jeden Monat um neue Songs erweitert wird.

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Xbox Wirelesss Controller erscheint als neue Sky Cipher Special Edition

Microsoft veröffentlicht den Xbox Wireless Controller als brandneue Sky Cipher Special Edition. Wie ihr anhand des Artikelbildes schon erahnen könnt, setzt man dabei auf ein transparentes Design. Ihr könnt also auch auf das Innenleben des Controllers blicken. Das transparentblaue Gehäuse wird durch metallene und silberschimmernde Elemente ergänzt.

Die Sky Cipher Special Edition verwendet metallblaue Trigger und in Dunkelblau gehaltene Akzente. Auf der Rückseite sitzen gummierte, in Himmelblau gehaltene Griffflächen. Technisch bleibt hier aber alles beim Alten. Mit einer Fuhre Batterien sind bis zu 40 Stunden Laufzeit drin. Außerdem lässt sich der Controller dank der Xbox-Wireless- (2,4 GHz) und Bluetooth-Technologie sowohl mit Xbox Series X|S und Xbox One, PCs als auch Android- und iOS-Geräten verbinden.

Die Sky Cipher Special Edition des Xbox Wirelelss Controlleers erscheint in einem neuen Verpackungsdesign, das umweltfreundlicher sein soll, als bisher. Das Einwegplastik wurde aus der Verpackung entfernt und das klassische Papierhandbuch wurde durch einen QR-Code ersetzt, der zu einer digitalen Schnellstartanleitung führt. Obendrein ist die Verpackung jetzt 22 Prozent kleiner und 21 Prozent leichter.

Die Sky Cipher Special Edition des Xbox Wireless Controllers kann ab sofort zum Preis von 69,99 € vorbestellt werden.

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Meta Quest: Systemsoftware v68 bringt Layout-App und mehr

Besitzer einer Meta Quest 3, 2 oder Pro erhalten ab sofort das Update auf Systemversion 68, das nicht nur Verbesserungen, sondern auch die neue Mixed-Reality-App „Layout“ beinhaltet. Damit können Nutzer reelle Räume und Objekte in der VR vermessen, ohne lang mit Gliedermaßstäben oder dergleichen hantieren zu müssen. So soll sich zudem auch die Gesamtquadratmetergröße eines Raums ermitteln lassen. Die App ist kostenlos verfügbar.

Zudem verspricht v68 – vollständiges Changelog hier – bessere Bildraten und Latenzen, da man den Timing-Algorithmus für OpenXR optimiert hat. Apps sollen sich nun noch flotter herunterladen lassen, sogar als parallel laufende Downloads. In eurer Bibliothek erhaltet ihr einen neuen Reiter „Downloads“, wo sich alle installierten Apps besser verwalten lassen. Quest-3-Nutzer können außerdem vom Feature „Content Adaptive Brightness Control“ profitieren, wodurch der Kontrast in dunkleren Szenen reduziert wird. Und wenn ihr häufiger mal Screenshots mit der Quest 3 erstellen solltet, dann liegen euch jene fortan in der Auflösung 2.160 x 2.160 vor.

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