#Umfrage – Wie Gründer:innen nach der Arbeit abschalten

#Umfrage

Wie schaltest Du nach der Arbeit ab? “Mit Sofa und Trash-TV! Diese Kombi pustet mir jeglichen Arbeitsgedanken aus dem Kopf”, so Toyah Diebel von Buttz. “Am Abend koche ich gerne und lasse nebenher meine Lieblingsmusik oder einen Podcast laufen, so komme ich schnell in einen entspannten Modus”, erzählt Markus Adler von Code Gaia.

Wie Gründer:innen nach der Arbeit abschalten

Freitag, 23. August 2024VonTeam

Eine Frage die wir sowohl frischen als auch erfahrenen Entrepreneur:innen in unserem regelmäßigen und beliebten Gründeralltag-Interview stellen, lautet: “Wie schaltest Du nach der Arbeit ab?” Hier gibt es nun einige informative und inspirierende Antworten auf diese Frage in der Übersicht zu lesen:

Am liebsten lese ich, höre Podcasts und schaue gern Dokus. Aber genauso gern entspanne ich beim Spazierengehen – am liebsten in der Natur. Zudem treffe ich mich gerne mit Freund:innen oder Kolleg:innen. Da darf es gerne um andere Themen als Arbeit gehen.


Dijana GalijasevicImpact Hero

Meine Devise ist: Beim Aufbau eines Unternehmens gibt es keinen Feierabend. Es gibt immer etwas zu tun. Dabei ist es mir besonders wichtig, Arbeit und Privatleben nicht strikt voneinander zu trennen. Meine Familie möchte auch wissen, was ich den ganzen Tag über tue. Ich versuche lediglich zu vermeiden, dass die Arbeit mich antreibt, anstatt dass ich sie kontrolliere. Es ist mir besonders wichtig, ausreichend Raum für private Angelegenheiten zu schaffen – zu jeder Zeit. Wem das nicht zumindest regelmäßig gelingt, der sollte sich im Interesse aller Beteiligten und auch zum eigenen Wohl besser nicht auf das Abenteuer Startup einlassen.


Fabian Mischler, ooblee

Das ist tatsächlich eine große Sache bei mir, weshalb ich den Sport auf den Abend gelegt habe. Um wahrhaftig abzuschalten, muss ich mich körperlich stark fordern, damit mein Hirn keine Zeit hat nachzudenken. Je härter das Training, desto größer ist meine mentale Erholung.


Emil Alievniostem

Ich trinke mein abendliches warmes Wasser (soll helfen bei der Regeneration!) und gehe möglichst früh schlafen. Sechs Stunden sollten immer mindestens drin sein, damit ich mich am nächsten Tag voller Energie fühle. Oder das Kontrastprogramm: Auspowern. Ich mache mindestens zweimal pro Woche Sport und gehe entweder ins Fitnessstudio, das praktischerweise direkt unter unserem Office ist, oder zum Schwimmen. Ich würde sagen, dass meine Familie auf jeden Fall “zu spüren bekommt”, dass ich gerade mit einem nicht unwesentlichen Zeit- und Energieaufwand ein Startup aufbaue. Die Wochenenden sind aber größtenteils reserviert und das brauche ich auch, um abzuschalten und auf andere Gedanken zu kommen.


Jan LeisseeleQtron

Zunächst einmal ist Cozero keine Arbeit für mich, sondern eine Mission, die ich jeden Tag mit voller Energie verfolge. Cozero erfüllt mich und dafür bin ich jeden Tag dankbar. Ich glaube, alle Menschen in meinem Arbeitsumfeld spüren das und lassen sich gerne davon anstecken. Jetzt zum Thema Abschalten. Was heißt das eigentlich genau? Für mich heißt es, neue Energie tanken und mich ein wenig treiben lassen. Das geht am besten am Wochenende, wenn ich Zeit mit meinen engsten Freunden verbringe. Dann kann ich mich in Sekunden komplett auf privat stellen. Auch beim Sport kann ich sehr gut Energie tanken. Donnerstagabends trainiere ich zusammen mit meinem Movement-Coach Karimu, sowohl meinen ganzen Körper als auch meinen mentalen Fokus.


Helen TackeCozero

Als Gründer ist es schwierig wirklich abzuschalten. Aber ich brauche das auch ehrlich gesagt. Ich mag es am Abend noch Sachen vorzubereiten zu denen ich am Tag nicht gekommen bin. Ansonsten fahre ich gerne Fahrrad und gehe zumindest im Winter auch ins Fitnessstudio.


Heinz BöllingSpoo Group

In der Regel durch Sport (3 Abende die Woche findet man mich in einer der Berliner Boulderhallen), Treffen mit Freund:innen oder indem ich etwas schönes mit meiner Partnerin unternehme.


Frederic Goldkorn, Querfeld

Nach der Arbeit verbringe ich meine Zeit oft im Park mit meinen beiden Kindern. Das ist für mich eine tolle Möglichkeit den Kopf frei zu bekommen.


Katharina CostaKalumi

Am Abend koche ich gerne und lasse nebenher meine Lieblingsmusik oder einen Podcast laufen, so komme ich schnell in einen entspannten Modus. Der Austausch beim Essen mit Freunden oder Familie hilft mir auch mal über andere Themen zu sprechen oder neue Perspektiven auf Herausforderungen zu entwickeln, was ich sehr wichtig finde. Danach geht es oft schon direkt zum Schlafen, um am nächsten Morgen wieder fit zu starten. Am Wochenende findet man mich häufig in den Bergen beim Wandern, Ski fahren oder auf Skitouren. Ich tanke dabei viel Kraft und es ist immer wieder wie ein Mini-Urlaub für mich.


Markus Adler, Code Gaia

Da muss ich mich tatsächlich disziplinieren. Jeder Handgriff und jede gedrehte Schraube hat noch so viel Impact in einem Startup, dass abends wirklich abzuschalten und das Handy wegzulegen mir manchmal schwerfällt. Ehrlich gesagt auch deshalb, weil mich das, was ich tue, echt begeistert. Was ich liebe, ist Zeit mit anderen Menschen zu verbringen. Mit ihnen zu quatschen, gut zu essen und zu lachen. Nichts ist besser nach einem anstrengenden Tag als gemeinsam laut zu lachen – denn dafür gibt es doch immer einen Grund.


Romy LindenbergShavent

Meistens beim Sport: Auf dem Fahrrad, im Schwimmbecken oder beim Tennis.


Stefan KickKartenliebe

Im Homeoffice ist es tatsächlich nicht immer einfach, nach der Arbeit gleich abzuschalten. In der Regel beende ich meine Arbeit aber um 17 Uhr, um genug Zeit für meine Familie zu haben. Gemeinsam bereiten wir dann das Abendessen vor und tauschen uns über unseren Tag aus. In diesen Momenten kann ich komplett abschalten und mich entspannen. Wenn die Kinder schlafen, schauen meine Frau und ich noch einen Film. Abends ab ca. 21 Uhr arbeite ich nochmals die Themen des Tages ab, bei denen kein Meeting und Co. notwendig war.


Christian Ruff, Qrago

Abzuschalten im Startup-Leben ist in der Tat schwierig. Abends Zeit mit der Familie zu verbringen, hilft mir dabei aber sehr. Die beste Methode für mich, um den Kopf freizubekommen, ist ganz klar Sport. Beim Training bin ich voll im Moment und das hat auch etwas Meditatives für mich.


Tino Keller, Accountable

Ich muss selbst lachen, während ich das schreibe: Mit Sofa und Trash-TV! Diese Kombi pustet mir jeglichen Arbeitsgedanken aus dem Kopf.


Toyah Diebel, Buttz

Meine Tätigkeit ist für mich Berufung und ich bringe Semorai mit viel Leidenschaft jeden Tag voran. Daher komme ich meistens erst spät nach Hause. Dort angekommen, koche ich entweder etwas Leckeres oder entspanne auf der Couch bei einer Folge auf Netflix oder einem guten Buch.


John HolzhauerSemorai

#Umfrage – Auch Gründer:innen müssen mal abschalten!

Regelmäßig bitten wir junge, aufstrebende und etablierte Gründerinnen und Gründer zu unserem großen und beliebten Gründeralltag-Interview. Eine Frage, die wir jedem jungen oder erfahrenem Entrepreneur, jeder jungen oder erfahrenem Entrepreneurin dabei stellen lautet: “Wie schaltest du nach der Arbeit ab?” Hier einmal 15 Antworten auf diese wichtige Startup-Frage gebündelt in der praktischen Übersicht.

Nach der Arbeit folge ich meiner Liebe zur Musik. Ich versuche mich darin, alle paar Jahre ein neues Instrument zu lernen. Mein aktueller Favorit ist das Akkordeon, hauptsächlich spiele ich aber E-Bass in meiner kleinen Acoustic-Punk Band.


Daniel Bohn, Conceptboard

Ich koche super gerne für Freunde und probiere neue Rezepte aus. Wenn ich mal Ruhe brauche, gehe ich spazieren oder joggen und höre dabei Hörbücher.


Benjamin Ahlers, Every

Abschalten fällt mir in turbulenten Phasen oftmals schwer, ehrlich gesagt. Insbesondere, wenn der Arbeitstag einfach zu lange wird und die Thematik die volle Aufmerksamkeit bedarf. Was mir auf jeden Fall hilft, ist der Fahrradweg nach Hause und die Ablenkung durch Familie, Freunde und unseren Hund, um schlicht auf andere Gedanken zu kommen. Am Wochenende hole ich mir neue Kraft am besten durch Sport und sonstige Freizeitaktivitäten.


Christian Saitner, ingarden

Da hat jede:r seinen eigenen Weg. Mein Mitgründer Max zum Beispiel kann beim Fallschirmspringen richtig abschalten und macht das regelmäßig. Carolin unternimmt viel mit Freunden. Und David spielt gerne Pen-&-Paper-Rollenspiele. Alex macht Kraftsport und ich gehe regelmäßig mit meiner Freundin und Hund im Wald wandern. Wenn wir den Feierabend zusammen verbringen, nehmen wir uns bewusst Zeit für uns und reden nicht mehr über die Arbeit. Dann gehen wir bowlen, grillen zusammen oder setzen uns mit einem Kaltgetränk auf die Terrasse des Co-Working-Space.


Sebastian Siegbert, VanSite

Bewegung hilft mir abzuschalten und meine Gedanken ruhigzustellen. Ich gehe entweder spazieren, mache Sport oder Yoga. An richtig guten Tagen schalte ich einfach mein Handy aus und mache es erst am nächsten Tag an. Spoiler: Das Handy muss nicht der Wecker sein und Musik kann man über den Laptop steuern.


Stella-Oriana Strüfing, Laori

Die besten Ideen kommen mir, wenn ich nicht arbeite. Gleichzeitig arbeite ich gerne. Wenn ich aber feststelle, dass ich eine Auszeit brauche, nehme ich sie mir auch. Diese Auszeiten verteile ich so, dass ich Aufgaben kreativ und motiviert so lange wie möglich erledigen kann. Sobald ich mich aber mit einem Thema quäle, mache ich eine Pause, um wieder Energie aufzutanken. Diese Zeit verbringe ich mit Motorradfahren, Bewegung an der frischen Luft, Lesen oder einfach mal auch mitten am Tag auf dem Sofa relaxen und meine Lieblingsserie schauen.  Das mache ich ohne schlechtes Gewissen, da ich meine Arbeitszeit nicht in Arbeitstagen oder Wochenenden gedanklich oder planerisch unterteile.


Christian Czupalla, weEmpower

Ich koche viel für Freunde und Familie. Dabei experimentiere ich natürlich auch gerne mit unseren pflanzlichen Foodalternativen und verfeinere die Easy To Mix Mischungen je nach Geschmack ganz individuell.


Thomas Isermann, Greenforce

Ich finde meinen Ausklang durch Sport! Yoga und Kick-Boxen sind für mich die ideale Kombination, da ich mich richtig auspowern bzw. den Tag achtsam ausklingen lassen oder starten kann. Mein Ziel ist es immer, die Stunden des Tages so effizient wie möglich zu nutzen. Ausreichender Schlaf hilft mir, die Batterien wieder aufzuladen und am nächsten Tag produktiv und kreativ zu sein. Nach besonders intensiven Wochen versuche ich mein Smartphone am Wochenende in den Flugmodus zu stellen.


Franziska Meyer, Edurino

Ich habe einen etwas unterbrochenen Arbeitstag, da ich Vormittags von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr arbeite, dann den Laptop zu mache und 100% Mami bin und dann ab 19.30/20.00 Uhr meistens wieder zurück am Laptop bin und weiter arbeite. Dieser Arbeitsalltag bietet dank der Kombination Arbeiten und Kinder so viel Abwechslung, dass ich nicht wirklich abschalten muss. Was ich aber ab und an versuche, sind verlängerte Wochenenden mit meinem Mann oder Freundinnen, um auch mal ohne Kinder und Arbeit zu sein.


Thea Broszio, Womatics

Für mich ist es wichtig, einen guten Ausgleich zu haben und mental von der Arbeit abschalten zu können. Das mache ich gern mit einem schönen Abend mit meinem Partner oder indem ich abends gute Freunde zum Essen treffe. Entweder laden wir ein oder wir essen auswärts. Beides mag ich sehr gerne. Was mir auch immer gut tut, ist, ins Kino zu gehen oder zu lesen – am liebsten Sachbücher. Manchmal schöpfe ich auch Energie, indem ich einfach nichts mache.


Ebru Erkunt, HaselHerz

Beim Sport, der abendlichen Hunderunde mit Mo oder – und das mag paradox klingen – indem ich edukative Inhalte konsumiere, die mich meine (unternehmerischen) Handlungen kritisch beleuchten lassen. Ich liebe es, am Puls der Zeit zu sein und bin ihr auch gerne schon etwas voraus. Ich denke, als Unternehmen und auch als Verantwortlicher für Akquisethemen ist es immer ratsam, nicht reaktiv auf Entwicklungen zu schauen und dann einfach das zu machen, was bei anderen funktioniert. Meine Philosophie ist es, aktiv Neuerungen und Entwicklungen voranzutreiben und den Wow-Effekt des Neuen für sich und das Unternehmen zu nutzen. Solche gedanklichen Deep-Dives und das kreative Spinnen neuer Ideen hilft mir tatsächlich sehr dabei, vom Arbeitsalltag abzuschalten und inspiriert und voller Tatendrang am nächsten Tag wieder rein zu starten.


Niklas Röck, Moolito

Freunde treffen, Kultur genießen, Musik hören, gemeinsam Kochen, gut essen gehen – alles was Spaß macht. Es kann auch gerne mal ein interessanter Gedankenaustausch zu den großen Themen dieser Welt sein, das inspiriert mich. Oder etwas Sport zum Dampf ablassen.


Jürgen Hase, P-ton

Meistens steht nach der “Arbeit” erstmal Care-Arbeit an. Mit den Kindern auf den Spielplatz, Einkaufen, Familienalltag eben. Das verdrängt die Arbeit meistens recht schnell. So richtig Feierabend gibt’s aber selten, sobald die Kinder im Bett sind, gibt’s meistens noch Themen die durchdacht oder besprochen werden. Da aber weder Sebastian noch ich StrollMe als “Arbeit” (zumindest meistens) sehen, ist das okay.


Timon Beutel, StrollMe

Ich versuche, jeden Abend noch eine Runde zu laufen. Die schöne Umgebung hier in Stockholm macht mir das spielend leicht. Sowohl unser Büro als auch meine Wohnung liegen in der Stockholmer Innenstadt, deswegen kann ich hier wunderbar am Wasser entlang joggen. Eine andere, nicht weniger schöne Route führt durch den Humlegården Park. Das Laufen hilft, um nach einem langen Tag im Büro erstmal in Bewegung zu kommen und auch mal abzuschalten. Manchmal erledige ich allerdings noch ein paar Telefonate, dann ist es eher spazierengehen als richtiges Joggen. Aber Bewegung ist Bewegung!


Lena Hackelöer, Brite

Beim Abendspaziergang mit meinem Hund, einem guten Podcast, Yoga oder Drinks mit Freundinnen in der Schanze.


Jacqueline Taborsky,  entire stories

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag aus? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Shutterstock

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