
Mitlesende Sonos-Benutzer haben in den vergangenen Wochen mitbekommen, dass es einen neuen, inoffiziellen Sonos-Controller für macOS gibt. Da hatte ich ja bereits darüber berichtet. Die Version 3.5 nehme ich zum Anlass, um mal wieder über die Neuerungen zu berichten.
Mit der aktuellen Version 3.5 gibt es ordentlich Nachschlag beim Funktionsumfang. Ein Clou ist das Zusammenspiel von S1- und S2-Systemen. Wer beide Generationen im Haus hat, sieht nun alle Lautsprecher ordentlich getrennt durch eine Trennlinie in einer gemeinsamen Seitenleiste. Wichtig: Die Kisten kann man allerdings nicht zusammen gruppieren.
Fehlerbehebungen gibt’s auch. Das Flackern der Symbole bei Suchvorgängen gehört der Vergangenheit an, da die Raumübersicht nun stabil bleibt. Auch bei den Radio-Streams hat sich was getan, die Cover-Anzeige wechselt nicht mehr nervös zwischen Album und Senderlogo hin und her.
Der Entwickler hat zudem an den Komfort gedacht. Es gibt eine integrierte Hilfe mit Tastenkombinationen und eine Update-Funktion, die täglich einmal dezent nach neuen Versionen auf GitHub schaut. Die Menüleiste wurde um Steuerungsmöglichkeiten für Wiedergabe und Lautstärke erweitert. Optisch passt sich der Hauptregler für die Lautstärke jetzt der gewählten Akzentfarbe von macOS an.
Wer die App das erste Mal startet, bekommt einen Hinweis zur Einrichtung. Die gesamte Oberfläche inklusive der neuen Menüs ist mittlerweile in 13 Sprachen übersetzt. In Tests meisterte das Tool Umgebungen mit 16 Lautsprechern und Musikbibliotheken mit über 45.000 Titeln sowie Dienste wie Apple Music oder Spotify problemlos, so das Changelog. Wer eine schlanke Alternative zur alternden Original-App sucht, sollte sich das quelloffene Werk anschauen.
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