Wer Unraid für seinen Netzwerkspeicher nutzt, sollte zeitnah das Update-Menü ansteuern. Limetech hat vor ein paar Tagen Unraid OS 7.3.2 veröffentlicht. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Sicherheits- und Bugfix-Release, das vor allem eine kritische Schwachstelle in der Benutzeroberfläche schließt.
Konkret geht es um die Sicherheitslücke CVE-2026-3838. Dabei handelt es sich um eine Path-Traversal-Schachstelle in der update.php der WebGUI, über die im schlimmsten Fall Schadcode ausgeführt werden kann. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 7.3.1. Wer sein System aus dem Netz erreichbar hat oder potenziell unsichere Clients im LAN mitschleift, sollte das Update umgehend einspielen. Flankierend wurden über 70 Basispakete aktualisiert, darunter sicherheitsrelevante Updates für openssl, nginx, curl, samba, php und openssh.
Unter der Haube werkelt nun der Linux-Kernel 6.18.38-Unraid. Docker wurde auf Version 29.5.3 hochgezogen. Hier gibt es eine wichtige Korrektur für Docker-VLAN-Netzwerke: Container in betroffenen Setups behalten nun ihre ausgehende Verbindung, da das System bei Bedarf sauber auf das konfigurierte Docker-Gateway zurückgreift. Zudem lädt der Docker-Tab in der WebGUI nun spürbar flotter, weil dank eines Community-Beitrags synchrone I/O-Prozesse aus dem Render-Pfad verbannt wurden.
Das Update steht ab sofort über die integrierte Update-Funktion von Unraid bereit. Wer noch keine Lizenz hat oder upgraden möchte: Bis zum 19. Juli läuft bei Unraid noch ein Summer Sale mit bis zu 50 Prozent Rabatt auf die Lizenzen.
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