Proton stellt eigenen verschlüsselten Messenger in Aussicht

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Das Schweizer Unternehmen Proton könnte bald eine eigene Chat-Alternative an den Start bringen. Ausgelöst wurde die Diskussion durch die jüngsten Entwicklungen rund um die umstrittene Chatkontrolle, die vom Europäischen Parlament gebilligt wurde. Diese soll Technologieunternehmen eigentlich dazu verpflichten, private Chats nach (kinderpornografischem) Material zu durchsuchen. Für ein Unternehmen wie Proton, das sich dem Datenschutz verschrieben hat, ist eine solche mögliche Überwachung natürlich ein No-Go.

Auf Reddit meldete sich nun Proton-Gründer und CEO Andy Yen zu Wort. In der Diskussion ging es um die „kleine“ Chatkontrolle, für die ja gestern gestimmt wurde. Zwar geht es da bisher nicht um das Aufbrechen der E2E-Verschlüsselung, doch wer weiß, was sich die Vögel noch alles einfallen lassen.

Einen eigenen Messenger hat Proton bislang nicht im Portfolio. Zwar gibt es mit Proton Meet bereits eine Alternative zu Zoom oder Microsoft Teams, ein klassischer Chat-Client fehlt aber noch. Mal schauen, wie man das realisieren will. Letzten Endes ist man auch bei Proton mittlerweile ein riesiges Ökosystem. Wird so ein Messenger auch ohne Proton-Konto funktionieren? Und wie will man das finanzieren? Die Zukunft wird es zeigen.

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