
Ab dem 28. April 2026 greift in der EU eine Vorgabe, die den Notebookkauf vielleicht verändert. Neue Laptops müssen sich per USB-C laden lassen. Dahinter steckt die Common-Charger-Regelung, die viele schon von Smartphones kennen. Ziel: vorhandene Netzteile weiterverwenden, weniger neue Ladegeräte im Schrank, weniger Elektroschrott.
Für Hersteller heißt das nicht nur: USB-C-Ladebuchse verbauen und fertig. Parallel ändert sich der Lieferumfang. Geräte müssen auch ohne Netzteil angeboten werden, viele Modelle dürften irgendwann standardmäßig ohne Ladegerät im Karton landen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Steckerform und Technik dahinter. USB-C beschreibt nur den Anschluss. Entscheidend fürs Laden ist USB Power Delivery, kurz USB-PD. Ein Notebook kann USB-C-Ports haben, ohne sich über jeden davon sinnvoll mit jedem Netzteil laden zu lassen. Solltet ihr da später also Geräte kaufen und ein Netzteil suchen, greift auch zu einem entsprechend proportionierten. Wobei ich denke, dass die gängigen Hersteller dementsprechend werben werden.
Gilt natürlich auch für das entsprechende Kabel. Nur weil USB-C draufsteht, heißt das nicht, dass es für jedes Szenario taugt. Manche Kabel sind auf 60 Watt ausgelegt, andere auf 100 Watt oder bis 240 Watt.
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