Nextcloud Hub 26 Spring: Frische Funktionen und Euro-Office

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Nextcloud feiert zehnten Geburtstag und haut mit dem Hub 26 Spring ordentlich was raus. Was vor einer Dekade als Projekt gegen die Übermacht zentralisierter Cloud-Riesen startete, ist heute eine feste Größe für viele Privatanwender und Behörden. Die neue Version poliert nicht nur die Optik auf, sondern bringt auch bei der Büroarbeit und der Zusammenarbeit im Team Neuerungen mit. Ich habe mal ein paar DInger rausgesucht.

Das Design wirkt laut der Entwickler im Jubiläums-Release aufgeräumter. Ein neues Waffel-Menü bündelt die installierten Apps zentral, was oben in der Leiste Platz schafft. Die Navigation am linken Rand wurde farblich dezent angepasst, damit die Schaltflächen besser zur Geltung kommen. In der rechten Seitenleiste sind aktive Tabs jetzt farblich hervorgehoben und mit einer kleinen Animation versehen. Wer viel im Browser arbeitet, wird merken, dass das System insgesamt leichtfüßiger rüberkommt.

Beim Thema Office gibt es eine große Neuerung: Euro-Office zieht als zweite Standard-Option neben Collabora ein. Das Paket stammt aus einer europäischen Initiative und verspricht eine hohe Kompatibilität zu Microsoft-Formaten sowie eine gute Geschwindigkeit im Browser. Wer Nextcloud AIO nutzt, kann einfach zwischen beiden Lösungen wechseln. Auch Collabora hat dazugelernt. Es gibt nun eine KI-Chat-Seitenleiste für den Nextcloud Assistant und eine Statusleiste, die man sich nach eigenen Wünschen mit Wortzähler oder Zoom-Regler bestücken kann. In der Tabellenkalkulation verhindert eine neue Warnung, dass man versehentlich Zellen löscht, die noch in Formeln an anderer Stelle gebraucht werden.

Der Text-Editor funktioniert jetzt bis zu fünf Minuten lang ohne Internetverbindung, was bei wackeligem WLAN die Nerven schont. In der Wissensdatenbank Collectives lassen sich Seiten im Cache auch offline lesen. Wer Daten lieber in Tabellen organisiert, kann Spalten in Nextcloud Tables nun per Klick sortieren, verschieben oder fixieren. Benachrichtigungen bei Änderungen an den Datensätzen sind ebenfalls neu dabei.

Die Kommunikation innerhalb der Plattform rückt ebenfalls enger zusammen. Anrufe lassen sich direkt über das Profilbild eines Kontakts starten, egal wo man sich gerade im Hub aufhält. Chats lassen sich mit Schlagworten gruppieren, was bei vielen Projekten für Übersicht sorgt. In Talk sind jetzt private Antworten auf Gruppennachrichten möglich und die Desktop-Clients beherrschen den Umgang mit mehreren Konten gleichzeitig sowie automatische Updates. Wer das Ganze nutzt oder nun neugierig ist, schaut sich am besten die Ankündigung an, denn es steckt noch so viel mehr drin.

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