Microsoft OneDrive: Copilot schlägt künftig Dateinamen vor

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Microsoft bastelt weiter an der Integration seines KI-Assistenten und verpasst OneDrive im Web eine Neuerung. Unter der Roadmap-ID 564909 wird die Funktion Copilot Suggested Rename geführt. Das System analysiert demnach den Inhalt hochgeladener Dateien und schlägt automatisch passende Bezeichnungen vor. Das Ziel: Kryptische Dateinamen wie Scans oder Standardbenennungen von Kameras sollen verschwinden, damit die Suche später weniger Nerven kostet.

Der Ablauf im Browser ist simpel gestaltet. Sobald eine einzelne Datei hochgeladen wird, taucht in der Benachrichtigung ein Vorschlag auf. Alternativ erscheint direkt im Umbenennen-Dialog ein Feld mit drei verschiedenen Namensoptionen, die auf dem Kontext des Dokuments basieren. Ein Klick reicht aus, um die Änderung zu übernehmen.

Unterstützt werden zum Start die gängigen Office-Formate wie Word (DOCX), PowerPoint (PPTX) und Excel (XLSX). Auch PDF-Dateien, Markdown-Texte (MD) und Bilder werden von der KI erkannt und benannt. Der Rollout für die weltweiten Standard-Instanzen soll im Juni 2026 beginnen. Wer viel im Web-Interface von OneDrive arbeitet, bekommt hier vielleicht ein Werkzeug an die Hand, das ohne großes Aufheben für mehr Ordnung sorgt.

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