Google hat für das Fitbit Air offizielle Designrichtlinien veröffentlicht, damit Bastler und Zubehörhersteller eigene Armbänder gestalten können. Der Tracker selbst ist ein sehr leichtes Modul, das komplett in einer Halterung verschwindet. Das lässt viel Spielraum für optische Anpassungen, solange die technischen Grundlagen stimmen. Wer eigene Entwürfe plant, muss vor allem darauf achten, dass die Sensoren auf der Unterseite direkten Hautkontakt behalten. Google empfiehlt einen Anpressdruck von mindestens 35 mmhg (0,046 bar), damit die Messwerte für Puls und Sauerstoffsättigung auch bei Bewegung präzise bleiben. Die Sensoren dürfen keinesfalls verdeckt werden.
Für den Halt nutzt das Fitbit Air einen Schnappmechanismus, der auf Spannung basiert. Damit das Gehäuse sicher sitzt, aber trotzdem leicht gewechselt werden kann, stellt Google CAD-Zeichnungen bereit. Diese enthalten alle wichtigen Maße und Toleranzen für das 2D-Design. Beim Material sollten Erfinder vorsichtig sein, da der Tracker rund um die Uhr getragen wird. Google rät von Nickel oder Naturlatex ab und verlangt schadstofffreie Textilien oder Leder.
Wer seine Kreationen professionell vertreiben möchte, kann sich für das Made for Google Programm bewerben. Partner erhalten dann Zugriff auf Vorabinformationen und dürfen das offizielle Logo nutzen, sofern die strengen Vorgaben zu Chemikalien und Hautverträglichkeit erfüllt sind.
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