LastPass warnt Kunden nach Datenabfluss bei Partner Klue

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LastPass informiert derzeit betroffene Nutzer über einen Sicherheitsvorfall. Dieses Mal liegt die Ursache aber nicht direkt bei LastPass, sondern beim externen Marktforschungsanbieter Klue. Laut LastPass konnten Angreifer dort auf Kundeninformationen und Support-Falldaten zugreifen. Die Passwort-Tresore sollen nach aktuellem Stand nicht betroffen sein.

Abgeflossen sind demnach typische Geschäftskontaktdaten und CRM-Informationen, darunter Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Anschriften sowie Daten aus Support- und Vertriebsfällen. Klue ist laut LastPass unter anderem mit Salesforce- und Gong-Systemen verbunden.

LastPass gibt an, den Mitarbeiterzugriff auf Klue entzogen, betroffene API-Tokens rotiert, Strafverfolgungsbehörden informiert und eine Untersuchung mit Klue und Salesforce gestartet zu haben. Kunden sollen nun besonders auf Phishing und Social Engineering achten, weil genau solche Daten dafür gern genutzt werden.

Für Firmen nennt LastPass zudem Indikatoren zur Suche in eigenen Systemen: die IPs 138.226.246[.]94, 94.154.32[.]160, 159.183.215[.]61 und 159.183.181[.]239 sowie die Absender-Domains baccarat.com[.]au, robinskitchen.com[.]au und house.com[.]au.

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