
Google schraubt massiv an NotebookLM und verpasst dem Tool neue Funktionen, die das Recherchieren und Arbeiten mit Dokumenten erleichtern sollen. Unter der Haube arbeiten jetzt Gemini 3.5 und Antigravity, was für präzisere Antworten und ein nachvollziehbares Denken der KI sorgen soll.
Eine interessante Neuerung ist der integrierte Cloud-Rechner. NotebookLM kann nun selbst Code schreiben und ausführen, um Daten tiefer zu analysieren. Mit über 100 Software-Skills im Gepäck versteht das System die hinterlegten Quellen besser als zuvor, behauptet man bei Google. In internen Tests hat sich das neue Modell deutlich gegen den Vorgänger durchgesetzt, besonders wenn es um die Analyse riesiger Dokumente oder die Websuche geht.
Auch bei den Exporten legt Google nach. Wer Ergebnisse braucht, bekommt jetzt nicht mehr nur Textwüsten. Das Tool erstellt auf Wunsch PDF-Berichte inklusive Tabellen, Excel-Tabellen oder sogar Präsentationen für PowerPoint. Auch Bildformate wie PNG oder SVG für Diagramme sowie strukturierte Daten im JSON-Format sind dabei.
Wer mit Bildern arbeitet, nutzt Nano Banana für JPGs oder GIFs. Praktisch ist zudem, dass man nun nicht mehr zwingend mit fertigen Quellen starten muss. NotebookLM hilft dabei, erste Ideen zu sortieren und sucht über die Google-Suche nach passendem Material im Netz, um das Notizbuch zu füllen. Dabei bleibt die Kontrolle über die genutzten Quellen beim Nutzer, wobei alle Informationen mit Quellenangaben versehen werden.

Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Ein Analyst kann Daten aus verschiedenen Ländern zusammenwerfen, per Code analysieren lassen und direkt ein fertiges PDF mit Grafiken ausspucken. Projektmanager wandeln technische Dokumentationen fix in einfache Anleitungen oder Roadmaps um. Wer ein kleines Business führt, füttert das Tool mit Verkaufszahlen und Werbeausgaben, um den Erfolg von Kampagnen zu prüfen. Die neuen Funktionen rollen ab heute weltweit im Web aus. Zugriff haben erst einmal Nutzer mit Google AI Ultra sowie Workspace-Kunden, die über entsprechende Tarife wie AI Ultra Access oder AI Expanded Access verfügen. Weitere Nutzergruppen sollen später folgen. Wer das Tool intensiv nutzt, bekommt hier einen Schwung Werkzeuge, die den Workflow sicher beschleunigen dürften.
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