LinkedIn bringt seinen KI-gestützten Hiring Assistant nun auch in deutscher Sprache auf den Markt. Das Tool soll Recruiter entlasten, indem es gezielter nach passenden Kandidaten sucht. Dabei beschränkt sich die Software nicht nur auf offensichtliche Jobtitel oder Stationen im Lebenslauf, sondern versucht, verborgene Fähigkeiten der Bewerber zu erkennen.
Oft werden qualifizierte Leute übersehen, weil wichtige Skills im Profil nicht sofort ins Auge springen. Laut einer Umfrage von LinkedIn bemerken viele Personaler relevante Talente erst nach einem sehr genauen Blick in die Unterlagen.
Erste Unternehmen wie Siemens oder SAP nutzen den Assistenten bereits im Alltag. Die Anzahl der zu prüfenden Profile soll um 81 Prozent sinken, während man pro Stelle etwa 1,5 Stunden Zeit spart. Zudem steigen die Antwortraten auf Nachrichten an potenzielle Kandidaten deutlich an. Das System greift den Personalern unter die Arme, damit diese sich weniger mit der manuellen Suche und mehr mit der Auswahl und den Gesprächen beschäftigen können, so das Unternehmen.
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