
Das italienische Softwarehaus Bending Spoons schielt auf das Parkett und hat den Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Die Firma aus Mailand, die zuletzt durch die Übernahmen von Evernote, WeTransfer, Komoot und Vimeo von sich reden machte, nutzt das aktuelle Zeitfenster am Markt vor dem erwarteten SpaceX-Listing.
In den ersten drei Monaten des Jahres erwirtschaftete das Unternehmen laut Berichten bei einem Umsatz von 601 Millionen Dollar (circa 558 Millionen Euro) einen Gewinn von 27,5 Millionen Dollar (circa 25,5 Millionen Euro). Ein deutlicher Sprung im Vergleich zum Vorjahr, als noch ein sattes Minus in den Büchern stand.
Bending Spoons ist dafür bekannt, bekannte digitale Marken aufzukaufen und umzustrukturieren. Zum Portfolio gehören auch Schwergewichte wie AOL oder Eventbrite. Das Geschäftsmodell setzt massiv auf Abonnements, was für planbare Einnahmen sorgt. Im März zählte man wohl über 500 Millionen monatlich aktive Nutzer sowie 9 Millionen zahlende Kunden.
Tja, ich bin tatsächlich kein Kunde irgendeiner App von Bending Spoons, viel Gutes hört und liest man ja nicht. Vielleicht hängt ja noch jemand bei Evernote, Vimeo, Komoot oder so und mag mal berichten. Die komplette Übersicht der Marken und Apps:
* AOL
* Brightcove
* Eventbrite
* Evernote
* FiLMiC Pro
* Harvest
* Immuni
* Issuu
* Komoot
* Meetup
* Remini
* Splice
* StreamYard
* Tractive
* Vimeo
* WeTransfer
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