
Die Deutsche Post baut um und streicht laut WELT-Bericht ihren traditionsreichen Namen auf Konzernebene. Was sich vor zwei Jahren mit dem neuen Logo bereits abzeichnete, wird nun offiziell besiegelt. Auf der Hauptversammlung soll beschlossen werden, dass die Dachgesellschaft künftig als DHL AG firmiert. Der Name Deutsche Post bleibt zwar erhalten, rutscht aber eine Ebene tiefer und bezeichnet künftig nur noch die Tochtergesellschaft für das nationale Brief- und Paketgeschäft.
Dieser Schritt folgt wohl einer Logik, da das Auslandsgeschäft längst den Ton angibt. Nur noch etwa 20 Prozent des Umsatzes werden im klassischen Inlandsgeschäft erwirtschaftet. Der Rest entfällt auf das Express- und Frachtgeschäft unter der Flagge von DHL, jenem US-Logistiker, den die Bonner bereits im Jahr 2002 komplett übernahmen.
Die Abkürzung DHL geht dabei auf die Gründer Adrian Dalsey, Larry Hillblom und Robert Lynn zurück. International zieht der Name DHL schlicht besser. Die Eintragung ins Handelsregister ist für das zweite Halbjahr geplant. Für die Zusteller und Angestellten ändert sich laut Unternehmen nichts, es handelt sich primär um eine neue Rechtsstruktur für mehr Klarheit.
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