
Amazon macht aus der eigenen Infrastruktur das nächste Produkt. Mit den neuen Amazon Supply Chain Services öffnet das Unternehmen sein Logistiknetzwerk jetzt auch für Firmen, die gar nicht auf Amazon verkaufen.
Konkret bietet Amazon künftig Leistungen in den Bereichen Fracht, Lagerung, Fulfillment und Paketversand an. Unternehmen sollen also Waren per Luft, See, Schiene oder Straße transportieren, in Amazons Netzwerk lagern und anschließend über verschiedene Vertriebskanäle ausliefern können. Auch der Versand an Endkunden mit Lieferfenstern von zwei bis fünf Tagen ist Teil des Angebots.
Laut Amazon setzen erste große Namen wie Procter & Gamble, 3M, Lands’ End und American Eagle bereits auf die Dienste. Eigentlich ein nachvollziehbarer Schritt. Amazon hat seine Logistik über Jahre massiv ausgebaut, da lag es fast schon nahe, daraus ein eigenständiges Angebot für andere Unternehmen zu machen. Ob das langfristig auch außerhalb des Amazon-Kosmos zündet, wird man sehen.
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