Test Rollei Steady Butler Mobile: Gimbal mit Haltungsschwäche

Der Rollei Steady Butler Mobile für 90 Euro verspricht butterweiche Smartphone-Videos. Abstriche bei der Gimbal-Stabilisierung und dem Gehäuse kosten aber Punkte.

Bereits im Mai 2017 hatten wir einen Vergleichstest dreier Smartphone-Gimbals. In diese Fußstapfen tritt auch der Steady Butler Mobile von Rollei. Wie die meisten Gimbals in der Form eines Selfie-Sticks bietet er eine Stabilisierung auf drei Achsen. Interessant sind seine vier Betriebsarten Schwenken, Schwenken und Neigen, der Lock-Mode und der All-Follow-Mode. Damit soll der Smartphone-Filmer für die meisten Aufnahmesituationen gerüstet sein.

Im Test offenbart der Steady Butler Mobile leichte Schwächen beim schnellen Gehen oder Treppensteigen. Er gleicht zwar fast alle Bewegungen aus, ist aber mit einigen Situationen dann doch überfordert. Das gilt vor allem dann, wenn der Benutzer das Stativ nicht in der Körpermitte, sondern seitlich vom Körper hält. Dann gibt es manchmal im Video erkennbare Nickbewegungen, die erst mit der Zeit ausgeglichen werden. Bei stärkerem Wind kann der Rollei-Gimbal das Smartphone nicht gut halten – es klappt je nach Windrichtung langsam aber sicher zur Seite. Hier ein Testvideo bei Wind.

Auch schnelle Kurvenfahrten setzen dem Gerät zu, mit der Zeit stellt sich eine leichte Querneigung ein. Diese lässt sich auch mit dem Joystick nicht korrigieren. Dennoch ist der Steady Butler Mobile für sein Geld keineswegs schlecht. Wer mehr Stabilisierung braucht, der muss tiefer in die Tasche greifen. Dabei ist es manchmal durchaus in Ordnung, Achsbewegungen im Video zu haben. Einen schiefen Horizont gilt es jedoch zu vermeiden. Hier ein Testvideo während einer Autofahrt.

In der App stehen die Gimbal-Modi zur Auswahl und der Nutzer kann zwischen Film- und Videoaufnahmen mit unterschiedlichen Auflösungen und Bildwiederholungsfrequenzen umschalten. Dabei werden nicht alle nativen Auflösungen und nicht alle Bildwiederholfrequenzen des jeweiligen Smartphones angeboten. Natürlich kann der Anwender auch mit der normalen Kamera-App filmen.

Das Schwebestativ beherrscht vier Stabilisierungsarten. Im All-Follow-Modus folgt die eingespannte Kamera butterweich den Bewegungen des Motivs. Der Lock-Modus sorgt dafür, dass die Kamera fixiert wird, egal wie sich der Nutzer bewegt. Wer will, kann auch alle Rotationsebenen freigeben – so kann der Stick praktisch in jeder Position gehalten werden, auch über Kopf in Bodenhöhe. Das erleichtert das Filmen und Fotografieren aus der Bewegung heraus ungemein, weil man sich nicht bücken muss. Die Modi können über einen einzelnen Knopf durch mehrfaches Drücken am Gimbal selbst eingestellt werden, wobei ärgerlicherweise keine Anzeige vorhanden ist, die den aktuellen Modus klar und deutlich signalisiert. Dazu hätte ein einfaches Display gereicht. So muss sich der Nutzer mit unterschiedlichen Blinksignalen von LEDs auseinandersetzen.

Wer will, kann die Kamera mit dem Steuerkreuz auch selbst bewegen. Das erfordert viel Feingefühl und sorgt selbst bei langsamster Einstellung oft für zu schnelle Schwenks. Mit dem Wiegeschalter am Griff kann die Kamera auch Zoomen, wobei unter iOS bei unseren Versuchen nicht automatisch zwischen den zwei Kameras, die manche iPhones haben, umgeschaltet wurde.

In der App wurde außerdem eine Gesichtserkennung integriert, die nicht nur für die automatische Scharfstellung genutzt werden kann: Im Fotomodus werden je nach Einstellung ab einem, zwei oder drei erkannten Gesichtern Fotos automatisch aufgenommen. Ein Zeitraffer-Modus darf natürlich auch nicht fehlen. Neben dem klassischen Zeitraffer gibt es auch einen Motion Time Lapse für bewegte Aufnahmen, die aus einer Serie von Standbildern zusammengesetzt werden. Auch Foto-Panoramen sind möglich, bei denen die Kamera sich überlappende Fotos in einer oder zwei Reihen macht und zusammensetzt. Allerdings können das viele Smartphones auch ohne Gimbal recht gut.

Wie bei jedem Smartphone-Gimbal gibt es eine Klemmeinrichtung für das Smartphone, die es von den Seiten umfasst. Damit es keine Kratzer am Smartphone gibt, sind die Klammern mit Gummi ummantelt. Die Zugkraft des Mechanismus ist ausreichend hoch, um das Smartphone sicher zu halten, auch wenn es einmal etwas rauer zugeht und der Kameramann beispielsweise von einem Skateboard springt. Interessanterweise kann das Smartphone auch hochkant eingespannt werden und ist so auch fit für Instagram- und Snapchat-Videoaufnahmen.

Wir empfehlen dennoch, das Smartphone in ein Schutzgehäuse zu packen, weil gerade beim Filmen in Bewegung nicht der Gimbal, sondern der Kameramann zum Problem werden kann: Uns ist es des Öfteren passiert, dass wir gespannt aufs Display schauten, die Umgebung nicht ausreichend beobachteten und stolperten. Ein Sturz kann dann nicht nur den Gimbal, sondern auch das ungeschützte Smartphone beschädigen.

Vor der ersten Filmaufnahme sollten in den Einstellungen die Motorgeschwindigkeiten deutlich herab gesetzt werden – der Gimbal fährt bei manueller Steuerung über seinen Steuerkranz viel zu schnell in die geplante Position. Bei Videos sind solche schnellen Schwenks später aber ungenießbar.

Mit einem Gewicht von 472 g liegt der Rollei Steady Butler Mobile gut in der Hand. Dazu kommt das Gewicht des Smartphones und eventuell angebrachter Zusatzgeräte wie Mikrofon oder Licht. Generell gilt, dass das Filmen mit einem Gimbal aufgrund der nötigen Körperhaltung über lange Zeit recht anstrengend sein kann, egal wie schwer das Gerät auf dem Papier ist. Das Gerät misst 113 × 307 × 113 mm und lässt sich so mitsamt der mitgelieferten Tasche gut im oder am Rucksack verstauen.

Im Lieferumfang des Schwebestativs befindet sich ein Ministativ. Am Ende des Sticks angeschraubt verleiht es ihm ausreichend Stabilität, um auf einer geraden Oberfläche zu stehen. Das Stativ ist jedoch nicht höhenverstellbar und aus Kunststoff gefertigt. Auf unebenem Untergrund oder im Freien sollte lieber ein professionelles Tisch- oder Bodenstativ eingesetzt werden. Unten am Stick befindet sich ein 1/4-Zoll-Schraubgewinde.

Das Gehäuse des Gimbals besteht aus Kunststoff, der durch seine leichte Texturierung jedoch gut zu greifen ist und auch bei feuchten Händen ausreichend Grip bietet. Das Gerät kann alle Smartphones bis zu einer Bildschirmdiagonale von 6 Zoll und einem maximalen Gewicht von 200 g stabilisieren.

Im Rollei Steady Butler Mobile steckt ein Lithium-Ionen-Akku mit 4000 mAh. Über die USB-A-Buchse kann der Stick so als Powerbank beispielsweise einen leeren Smartphone-Akku aufladen. Geladen wird er über Micro-USB. An einer Seite des Gimbal-Arms ist ein 1/4-Zoll-Gewinde für die Montage von Zubehör eingelassen. So können Leuchten, Mikrofone und ähnliches angeschlossen werden.

Es dürfte kaum möglich sein, den Akku des Rollei Steady Butler Mobile beim normalen Filmen und Fotografieren leer zu bekommen, da seine Akkulaufzeit etwa zwölf Stunden beträgt. Das reicht auch für Livestreaming-Events problemlos aus und gibt dem Nutzer über die Powerbank-Funktion Sicherheit, wenn der Smartphone-Akku zur Neige geht.

Der Steady Butler Mobile von Rollei kostete zu seiner Einführung und lange Zeit danach rund 100 Euro. Jetzt ist sein Preis auf 90 Euro abgesunken. Zu Sonderpreisaktionen wurde der Gimbal aber auch schon für 80 Euro verkauft. Der Preisverlauf ist auch in unserem zu heise gehörenden Preisvergleich einsehbar. Der Gimbal ist bei den meisten Versendern auf Lager und innerhalb des nächsten oder übernächsten Tags lieferbar. Für 125 Euro bietet Rollei auch ihr hochwertigeres Profi Smartphone Gimbal an.

Für seinen Preis von rund 90 Euro ist der Gimbal eine günstige Alternative zu teureren Geräten. Gerade für Gelegenheitsfilmer, die ein paar stabilisierte Aufnahmen machen wollen aber das Gerät nicht täglich einzusetzen, ist dieses Schwebestativ sinnvoll. Profis werden das Kunststoffgehäuse und die etwas ungenaue Stabilisierung bei schnellen Bewegungen sowie die geringe Windstabilität kritisieren.

Viele weitere Tests zu Gimbals sind über unsere Suche zu finden, darunter auch ein Vergleichstest dreier Smartphone-Gimbals.

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Kostenlos für iOS und Android: Hitman Sniper

Ein reiner Wiederholungstäter ist kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store zu haben zu haben – und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Hitman Sniper gehört zu den Spielen, die weniger auf eine tolle Story setzen, sondern vielmehr für brachiale Action auf dem Display sorgen. Ihr schlüpft in die Rolle des Snipers Agent 47 und müsst – natürlich bestenfalls unentdeckt – diverse Ziele ausschalten. Werdet Ihr entdeckt, dürft Ihr es noch einmal versuchen.

War in der Vergangenheit schon diverse Male kostenlos zu haben – und die Gratis-Aktion wird eben jetzt für alle wiederholt, die bisher nicht so kaltblütig zuschlugen wie Agent 47.

Solltet Ihr den Titel also noch nicht haben, wird sich keine bessere Gelegenheit bieten. Das letzte Update bekam das Spiel im Play Store am 4.12 2018, es hat zwischen 10.000.000+ Installationen und eine Bewertung von 4,6 Sternen.

Hitman Sniper (Kostenlos+, Google Play) →


Hitman Sniper (Kostenlos+, App Store) →

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Microsoft Store Deal: Surface Pro LTE im Bundle stark vergünstigt

Microsoft verkauft aktuell im eigenen Microsoft Store das Surface Pro LTE ab und bietet es zu hervorragenden Preisen an in Verbindung mit einem schwarzen Type Cover und Surface Pen. Empfehlenswert ist vor allem die höherpreisige Variante mit Intel Core i5-Prozessor, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 Gigabyte SSD, welche im Bundle auf solide 1.416,73 Euro kommt.

> Surface Pro LTE inkl. Type Cover und Pen ab 1.191,73 Euro

Es handelt sich hierbei allerdings um die LTE-Variante des Surface Pro (2017), sodass hier weiterhin Intel Core-Prozessoren der 7. Generation verbaut sind. Es handelt sich um Zweikern-Prozessoren, während das neuere Surface Pro 6 mit Vierkern-CPUs daherkommt. Bislang gibt es beim Surface Pro 6 jedoch keine LTE-Variante und Microsoft hat ein solches Modell auch nicht angekündigt. Wer jedoch ein Surface Pro mit LTE möchte, wird so schnell keinen besseren Preis bekommen. Die Angebote sind nur noch bis Jahresende gültig bzw. solange der Vorrat reicht.


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Samsung stellt Remote Access für 2019er Smart TVs vor

Nicht nur das Jahr geht so langsam zu Ende und ein neues, spannendes Jahr 2019 steht uns bevor, die ersten Hersteller verkünden auch schon neue Produkte, die man auf der CES in Las Vegas Anfang Januar vorstellen will. 

Darunter ist auch Samsung. Hier will man wohl auf den neuen 2019er Fernsehern neben Samsung Bixby, auch auf den Google Assistant setzen. 

Aber auch ein anderes Feature kommt. Das neue Feature nennt sich Remote Access und wird eine Art Kommandozentrale sein, mit Hilfe derer man beliebiges Zubehör wie zum Beispiel Tastaturen an den TV anschließen  oder über den TV auf den PC zugreifen und Inhalte anzeigen kann. Auch das Gaming soll dadurch ermöglicht werden. 

Office-Dokumente soll man mit Hilfe des Smart TV und Remote Access ebenfalls bearbeiten können. Dafür soll ein Cloud Dienst sorgen. Realisiert wird Remote Access durch 
VMWare Horizon, was auch weltweit verfügbar ist. Für die Sicherheit soll Samsungs eigener Dienst, Samsung Knox dienen. Samsung Knox sorgt auch schon auf Smartphones und Tablets für die nötige Sicherheit. 

via: Caschys Blog
Quelle: Samsung

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